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warum unsicherheit
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am 02.04.2015 12:50:40
DungeonKeeper schrieb:
Ulf schrieb:
Wenn Du das selbst ohne großen Aufwand wissen möchtest, kannst Du Dich ja mal um ein FGM bewerben und so ein Teil holen - nach 14 Tagen oder einen ganzen Monat wirst Du zumindest mit Blick auf Diabetes dann einen besseren Anhaltspunkt haben - aber auch darüber sollte man sich dann abschliessend mit einem Arzt austauschen um nicht falsche Diagnosen abzuleiten.
Beste Grüße,
Ulf
Ist es wirklich dein ernst, jemandem, bei dem noch kein Diabetes festgestellt wurde, zu empfehlen sich um ein Flash Glucose Monitoring (FGM) zu bewerben? Abgesehen davon. Was ist mit Diabetikern die es nötiger haben? Wird ja immer besser hier...
Vielleicht sollte ich mich in einem Knochenbruchforum anmelden und jedem, dessen Bein juckt, zu einem Gipsverband raten...möglicherweise PräBruch...kann man nicht vorsichtig genug sein...regelmäßige Gipspartys gibs natürlich auch...
Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.
also bin ich dann mit 5,2 blutzuckertechnisch vielleicht doch nicht gesund? -
am 02.04.2015 12:52:26
Genau das waren auch gerade meine Gedanken...auch in ein paar anderen Threads bewirbt er sein FGM und empfiehlt es gesunden Leuten...
Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln...
P.S.: Das ging an DungeonKeeper
Bearbeitet von User am 02.04.2015 12:53:21. Grund: Zusatz -
am 02.04.2015 12:55:30
MarcHansen schrieb:
also bin ich dann mit 5,2 blutzuckertechnisch vielleicht doch nicht gesund?
Das hat dir dein Arzt doch schon beantwortet...und falls du ihm nicht glaubst, dann frag einen anderen Arzt...der wird dir aber das gleiche sagen...
Menno....das wird ja immer doller hier...4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.04.2015 13:02:47
MarcHansen schrieb:
also bin ich dann mit 5,2 blutzuckertechnisch vielleicht doch nicht gesund?
Da Du es ja offensichtlich hören möchtest:
Stelle unbedingt sofort die Ernährung um.
Quark, Wasser, sonst nichts.
Dazu lass auf jeden Fall einen oGTT machen, aber 3 x hintereinander, bevor da Fehler passieren.
Sage dem Arzt, er kann sich den HbA1c rektal einverleiben.
Und dann jeden Tag Blutzucker messen:
Nüchtern (direkt nach dem Aufstehen)
Vor dem Essen,
1 Stunde nach dem Essen,
2 Stunden nach dem Essen,
3 Stunden nach dem Essen.
Dazu führst Du ein Tagebuch mit allen relevanten Daten.
Vergiss nicht, 3 x die Woche auf die Waage zu steigen und die Werte zu dokumentieren.
Dann bitte noch 3 x täglich den Blutdruck Ruhezustand messen.
Der Podologe hilft bei den Füßen gern für bar Münze, und 2 x Paar Schuhe beim Orthopäden müssen auch drin sein. Eventuell gibt er Diabetiker-Strümpfe gratis mit.
Im Netz findest Du viele Sorten Pillen, Zimt & Co., eventuell auch was homöopatisches. Je nach Geldbeutel kannst Du da ordentlich einkaufen.3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.04.2015 13:08:16
ferrato schrieb:
Das kann doch nicht wahr sein, noch jemand, der jemanden mit einem völlig gesunden HBA1C zu massiven Stechorgien, natürlich auf eigene Kosten, denn kein Arzt wird hier Teststreifen verordnen, verleitet. :-(
Und was verstehst Du unter regelmäßiger Feststellung des HBA1C?
Hier hatte jemand eine Frage, weil es offenbar Verunsicherung gab. Und diese Verunsicherung kann hier niemand ausräumen, in dem man einfach erklärt, HBA1c ist in Ordnung (ist er aus meiner Sicht augenscheinlich auch), also KANN nichts anderes sein.
Hätte derjenige z.B. eine Leberzirrhose (die man im Anfangsstadium auch nicht bemerkt), ist der HBA1c als Dignosemittel für Diabetes nicht mehr unbedingt geeignet und er kann trotzdem "richtiger" Diabetiker sein.
So eine Diagnose will ich um Gottes Willen gar nicht unterstellen - aber es ist eben falsch, wenn man einfach sich jetzt nur auf Diabetes + HBA1c im ganz engen Sinn konzentriert, ohne über den Tellerrand zu schauen.
Im benannten Extremfall z.B. würde die Aussage HBA1c ist = nichts tun eben falsch sein (je nachdem sogar schlimm falsch).
"Regelmäßig" - sicher der falsche Begriff, angemessen oder Feststellung während des Monitorings wäre sicher zutreffender.
Zur anderen Anmerkung (Nicht-ferrato):
Nein die FGMs sind natürlich kein Spielzeug und einfach aus Spaß zu "missbrauchen". Allerdings ist es tatsächlich eben auch so, dass die Teile (von Ärzten) und als eine Empfehlung des Herstellers genau zu diesem Zweck - dem (auch "nur") vorübergehenden Monitoring eingesetzt werden können. Dazu sind die nämlich im Vergleich auch noch bezahlbar, was beim CGM als einfaches mal eben Monitoring nicht unbedingt der Fall ist (und dort wird das auch gemacht).
Also - alles im grünen Bereich! :)
Beste Grüße,
Ulf -
am 02.04.2015 13:33:13
MarcHansen schrieb:
also bin ich dann mit 5,2 blutzuckertechnisch vielleicht doch nicht gesund?
Gehen Sie zu einem Diabetologen, wenn Sie dem Hausarzt nicht trauen, das Recht auf eine Zweitmeinung haben Sie. Im Gegensatz zu Medizinern, die nur im Labor oder in der Wissenschaft ihre Grundlagenforschung betreiben und diese Ergebnisse auch im Internet veröffentlicht werden, ist hingegen ein Facharzt auch Praktiker. Ich bin mir sicher er wird Sie beruhigen können. Das Lesen von Studien (wenn man sie denn versteht) ist aus Patientensicht m.E. nicht immer förderlich, häufig auch kontraproduktiv, oder verwirrend, das Lesen in Foren gar verunsichernd, z.B. in der Neurologie.
Natürlich, wenn Sie "vorbelastet" sind, was auch immer Sie darunter verstehen (Familie?), wird Ihr Arzt Sie ausführlich beraten und ggf. weitere Untersuchungen veranlassen. Nur, was nützt es Ihnen, sich z.B. in Foren verrückt machen zu lassen, oder ein Arzt Sie mit irgendwelchen statistischen Erhebungen und Wahrscheinlichkeiten konfrontiert? Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 100 %, dass Sie sterben! Und? Vielleicht wird er vorschlagen einmal im Jahr den Langzeitwert bestimmen zu lassen und für ein kurzes "Hallo" vorbeizukommen. Ich behaupte deshalb spontan, dass Sie weiterhin Schokoladenostereier essen können und dürfen ;-)
Bearbeitet von User am 02.04.2015 13:39:50. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 02.04.2015 13:42:55
Unfaabar Ulf was du hier für einen Mist los lässt.
Steht nicht überall geschrieben wie dass vorgehen in der Arztpraxis sein sollte (von der DDG)....ich glaube eine klarere Darstellung als das Flussdiagramm der DDG gibts wohl selten. ABer nein dass sind ja alles Idioten die dass erfunden haben, die haben sich keine Gedanken gemacht und lassen die Lute ins offene Messer laufen. Gerade die Deutschen sind ja weltweit dafür bekannt sehr ungenau Dinge zu untersuchen. Zum Glück haben wir dann da den Ulf der die Leute aufklärt dass dies natürlich Mist sei und weitere Untersuchungen durchzuführen seien. Könntest Du uns hier nicht mal so ein Flusschema aufzeichenen ., wäre dir sehr dankbar dafür.....und dNN KOMMT NOCH jULIAN UND SETZT NOCH EINEN DRAUF:
kLASSE111111111 -
am 02.04.2015 13:53:42
Ulf schrieb:
Hier hatte jemand eine Frage, weil es offenbar Verunsicherung gab. Und diese Verunsicherung kann hier niemand ausräumen, in dem man einfach erklärt, HBA1c ist in Ordnung (ist er aus meiner Sicht augenscheinlich auch), also KANN nichts anderes sein.
Was wollen Sie?
Ich gebe ein anderes Beispiel: In der Kardiologie kann man das Herz vielfältig untersuchen: auskultatorisch, sonographisch, (Langzeit)-EKG, Labor (Enzyme), anamnestisch, Belastungstests, etc.
Wollen Sie bei jedem Menschen das volle Programm starten, nur weil jemand einmal Atemnot hatte oder nicht jeder Arzt mit den Ohren einen möglichen Herzfehler hört?
Soll jeder gleich mit einem Langzeit-EKG herumlaufen, wenn es eine erbliche Vorbelastung gibt? -
ferrato
Rang: Gastam 02.04.2015 14:01:36
Ulf schrieb:
...
Hier hatte jemand eine Frage, weil es offenbar Verunsicherung gab. Und diese Verunsicherung kann hier niemand ausräumen, in dem man einfach erklärt, HBA1c ist in Ordnung (ist er aus meiner Sicht augenscheinlich auch), also KANN nichts anderes sein.
Hätte derjenige z.B. eine Leberzirrhose (die man im Anfangsstadium auch nicht bemerkt), ist der HBA1c als Dignosemittel für Diabetes nicht mehr unbedingt geeignet und er kann trotzdem "richtiger" Diabetiker sein
Wenn Du dem Fragesteller Verunsicherung zugestehst, findest Du es dann zielführend, eine Leberzirrhose als Möglichkeit hier anzugeben? Meinst Du nicht, dass Du diese Verunsicherung hier nicht noch steigerst?
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am 02.04.2015 14:21:35
ferrato schrieb:
Wenn Du dem Fragesteller Verunsicherung zugestehst, findest Du es dann zielführend, eine Leberzirrhose als Möglichkeit hier anzugeben? Meinst Du nicht, dass Du diese Verunsicherung hier nicht noch steigerst?
Natürlich will ich keine Verunsicherung "steigern" - ich möchte gar niemand verunsichern. Aber es ist doch eben ein Fakt, den man nicht ausräumen kann, dass es auch andere Dinge gibt, die einer sehr großen Einfluss haben. Und kein Patient will in der Form vom Arzt geschont werden, dass der sicherheitshalber die anderen Dinge bei erfolgter Nachfrage einfach mal weglässt, weil diese Option zugegeberweise das wäre, was der Patient gar nicht hören will?
Wir betreiben in einem Forum Brainstorming / einen Gedankenaustausch und keine ärztliche Beratung (das wäre anmassend) und es sollte dann auch möglich sein, verschiedene Aspekte zu betrachten - ich glaube, so wurde das bei der Ausgangsfrage auch erwartet.
ferrato: Du musst doch zugestehen, das es leider diese Möglichkeit gibt und unter der Betrachtung es eben auch grob fahrlässig sein kann, wenn hier ausgeführt wird: HBA1c aus Diabetes-Sicht gut = alles gut.
Und: lieber Ausgangsfragesteller - ich will überhaupt keine Angst machen und hoffe auch gar nicht, dass sowas (und das ist nur ein Beispiel) in Frage kommt. Außerdem kann die Antwort nur eine ordentliche Untersuchung und Dastellung eines Gesamtbildes geben und so oder so nicht irgendwelche Mutmassungen in einem Forum wie hier.
Beste Grüße,
Ulf -
am 02.04.2015 14:27:41
Julian70 schrieb:
Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 100 %, dass Sie sterben!
[ironiemodus]
PRÄmortem...ich leide unter PRÄmortem...jetzt heißt es Temperaturmeßpartys veranstalten und meine Umgebung auf deren zukünftigen Tod vorbereiten...ein Großteil derer wird unter PRÄmortem leiden...oh mein Gott...was mach ich wenn sich der Tod manifestiert? Ich muss meine Temperatur hochhalten...wenn man stirbt geht die Temperatur zurück...Streichhözer...ja...Streichhölzer...anzünden...in den Hintern halten...Temperatur messen...ja...jubel...Temperatur ist leicht gestiegen...ohgott...nein...ich hab grad in einem Forum gelesen, das jede abgelaufene Sekunde mich dem Tode näherbringt...wie kann ich die sekunden los werden, damit aus meinem PRÄmortem kein manifestierter Tod wird...ich muss Temperatur messen...Nüchtern nach dem Aufstehen und im Viertelstundenmodus nach einem abkühlenden Eis...
[/ironiemodus]
________________________________________________________________
Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.04.2015 14:32:58
Julian70 schrieb:
Ulf schrieb:
Hier hatte jemand eine Frage, weil es offenbar Verunsicherung gab. Und diese Verunsicherung kann hier niemand ausräumen, in dem man einfach erklärt, HBA1c ist in Ordnung (ist er aus meiner Sicht augenscheinlich auch), also KANN nichts anderes sein.
Was wollen Sie?
Ich gebe ein anderes Beispiel: In der Kardiologie kann man das Herz vielfältig untersuchen: auskultatorisch, sonographisch, (Langzeit)-EKG, Labor (Enzyme), anamnestisch, Belastungstests, etc.
Wollen Sie bei jedem Menschen das volle Programm starten, nur weil jemand einmal Atemnot hatte oder nicht jeder Arzt mit den Ohren einen möglichen Herzfehler hört?
Soll jeder gleich mit einem Langzeit-EKG herumlaufen, wenn es eine erbliche Vorbelastung gibt?
Nein, das will ich nicht und habe das auch so nicht verstanden haben wollen. Es gab eine Frage und durchaus nicht zielführende andere Antworten, die stimmen und können und hoffentlich werden, aber eben nicht müssen.
Natürlich wäre es Quatsch, immer das "volle Programm" zu starten - ich würde niemand empfehlen wollen sich die Brüste amputieren zu lassen, nur weil man Angst vor möglichem Krebs hat (das gibt es ja alles) und ich vertrete auch absolut die Meinung, Medizin und dortige Möglichkeiten begründbar SINNVOLL einzusetzen und auch tatsächlich unser Sozialsystem nicht über Gebühr und unnötig zu belasten.
Der Fragesteller hatte aber einen anderen Hintergrund - und wenn dort eine solche Frage im Raum steht, kann man die auch ohne "volles Programm" relativ einfach und gar nicht so teuer abklären. Warum soll man das nicht tun?
So wie bei mir ...? Da haben verschiede Ärzte "komische" Werte jahrzentelang zu begrenzt betrachtet, mit wirklich "hervorragendem" Ergebnis! Auch da wurde sich zu eng nur auf ein paar Dinge konzentriert - heute weiß ich, dass man das hätte besser machen können (und es übrigens auch besser für mich gewesen wäre, sich schleichend entwickelnde Diabetes ist ja nun auch nicht ganz folgenlos).
Es liegt denke ich in der Eigenverantwortung eines Jeden selbst, da auch mitzudenken und Fragen zu äußern und man sollte auch ehrliche Antworten geben dürfen oder als Fragesteller erwarten können.
Beste Grüße,
Ulf -
am 02.04.2015 18:27:25
aber wie kann sich jemand rausnehmen mehr zu wissen als die experten? -
am 02.04.2015 18:35:23
MarcHansen schrieb:
aber wie kann sich jemand rausnehmen mehr zu wissen als die experten?
Wen sprichst Du gerade an?
Ansonsten: wer ist denn Experte? ... der das sagt was Du hören willst, der das sagt was andere vorgeben was Du hören sollst oder der das sagt was vielleicht auch für Dich zutrifft, was Du vielleicht aber im ersten Schreck nicht hören willst?
Leider ist die Entscheidung, wer die richtige Lösung anbietet, aus Laiensicht tatsächlich nicht immer leicht. Will man es sich ganz einfach machen, hört man nur auf die angesagte, gängige Lehrmeinung - dann aber müsstest Du tatsächlich manche Überlegungen nicht erst anstellen ...
Verstehst Du, was ich meine?
Beste Grüße,
Ulf -
am 02.04.2015 18:46:55
Ulf schrieb:
MarcHansen schrieb:
aber wie kann sich jemand rausnehmen mehr zu wissen als die experten?
Wen sprichst Du gerade an?
Ansonsten: wer ist denn Experte? ... der das sagt was Du hören willst, der das sagt was andere vorgeben was Du hören sollst oder der das sagt was vielleicht auch für Dich zutrifft, was Du vielleicht aber im ersten Schreck nicht hören willst?
Leider ist die Entscheidung, wer die richtige Lösung anbietet, aus Laiensicht tatsächlich nicht immer leicht. Will man es sich ganz einfach machen, hört man nur auf die angesagte, gängige Lehrmeinung - dann aber müsstest Du tatsächlich manche Überlegungen nicht erst anstellen ...
Verstehst Du, was ich meine?
Beste Grüße,
Ulf
dich spreche ich an, weil was die experten da im fließdiagramm dargestellt haben ist wohl eindeutig oder nicht; aber du stellst es ja komplett anders dar, also stellst du dich ueber die experten, wer denn sonst? -
am 02.04.2015 22:09:57
Ok ...
Ich stelle mich nicht über irgendjemanden, sondern habe nur eben auch andere Dinge im Auge (wie übrigens andere Experten, Ärzte, Wissenschaftler auch). Ich kann mir selbst keine Aussagen anmaßen, sondern nur das wiedergeben, was eben auch möglich erscheint und durchaus schlüssig ist. Wer mag, kann sich auch selbst ja einlesen und eben nicht alles nur als in Stein gemeiselt hinnehmen, was einem da hingeworfen wird.
Mich wundert dann auch, dass Du erst fragst, was denn da für ein Problem sein KÖNNTE und dann aber eigentlich genau zu wissen scheinst, dass die Frage nach der Expertenmeinung die Du da offenkundig gelesen hast und schon kennst, eigentlich sich damit erledigt zu haben scheint. Eigentlich veräppelst Du damit doch alle hier Beteiligten - egal welchen Standpunkt man vertritt.
Wenn Deine Frage damit schon beantwortet war (ich hatte nicht den Eindruck) ist es doch gut :)
Im Übrigen: im bin z.B. selbst Mitglied im DDB, finde die Arbeit wichtig und unterstützend für ganz viele Leute ausgesprochen gut - die Leitsätze werden dort in der Regel so vertreten, wie Du die nochmal zitiert hast. Allerdings würde ich nicht blind alles für in alle Ewigkeit zutreffend annehmen wollen, da aktuelle Untersuchungen zum Thema (im Ausland) längst zu teils völlig anderen Ergebnissen gekommen sind - für wohlgemerkt bestimmte Fälle.
Nicht immer (ich weiß was jetzt in diesem Forum gleich wieder passierern wird, aber ist jetzt auch wurscht) ist es so, dass wir bei definitiv guter medizinischer Versorgung in Deutschland immer die besten und aktuellsten Ansätze präsentiert bekommen. Dabei muß man gar nicht so weit über die Grenzen fahren, um ganze Quantensprünge sehen zu können ... und dabei rede ich nicht von selbsternannten Heilpraktikern oder Naturburschen, sondern von renommierten, weltweit anerkannten Kliniken mit besten Ruf. Ich denke mal, das diese Leute zumindest nicht doofer sind, als Experten hierzulande.
Auch klar ist, das man hier wie dort auch noch selbst denken sollte - denn alle können sich irren ...
Fazit:
Wenn Du eigentlich gar nicht über Deine Frage nachdenken und gegebenenfalls auch kontrovers diskutieren wolltest, warum hast Du dann überhaupt gefragt? Verstehe ich ehrlich nicht ... -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 02.04.2015 22:25:01
Wissenschaft hinterfragt stößt um. Aber Wissenschaft beweisst Thesen mit mindestens drei unterschiedlichen Methoden, die überall in der Welt repliziert werden können. Solange kein Beweis da ist ist es eine These/Fragestellunge, oder wie man es nennen mag. Und Wissenschaft findet nicht immer sofort Lösungen. Und wenn sie Lösungen findet, dann sind diese Lösungen nicht immer einfach zu verstehen. -
am 02.04.2015 23:28:31
Um Wissenschaft geht's doch hier überhaupt nicht.
ALLE Werte im Zusammenhang mit Diabetes sind willkürliche Definitions-Werte. Es gibt keine organischen Merkmale, die darunter nicht und und darüber voll eintreten. Nicht mal darunter ein irgendwie merkbares bisschen und darüber ein irgendwie merkbares bisschen mehr.
Mehr geben ALLE Blutzucker-basierten Werte nicht her. Wie hier schon öfter geschrieben muss damit ein werdender Typ1 noch beim Fehlen von mehr als 50% seiner Betas als völlig gesund getestet werden, weil alle seine Blutwerte sowohl beim OGTT wie auch HBA1c völlig unauffällig sind. Und auch Insulin und C-Peptid können da immer noch unauffällig sein.
DAS ist ALLES nicht neu und auch weltweit ALLEN Experten bekannt, die Definitionen und Regeln wie das Flussdiagramm der DDG verantworten. Solche Definitionen und Regeln werden lediglich zur Orientierung dafür aufgestellt, ab wann höher als gesunder Blutzucker als Krankheit Diabetes benannt und behandelt werden muss.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.04.2015 08:46:36
Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht? -
am 03.04.2015 10:34:29
sturmbine schrieb:
Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?
Das sind Richtwerte und nicht in Stein gehauene Wahrheiten. Jeder Mensch ist anders und was für den einen taugt, mag für den anderen falsch sein.
Genau das schrieb übrigens Jürgen in seinem Beitrag oben. Kein Grund eine erneute sinnlose Diskussion anzufangen. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 03.04.2015 11:04:04
sturmbine schrieb:
Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?
Tja das ist dieses heute so morgen so von Jürgen. Den Satz den du da zietierst hat er hundertmal geschrieben und dann nimmt er ihn doch wieder zurück :( -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 03.04.2015 11:29:25
Michaelheuer schrieb:
sturmbine schrieb:
Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?
Tja das ist dieses heute so morgen so von Jürgen. Den Satz den du da zietierst hat er hundertmal geschrieben und dann nimmt er ihn doch wieder zurück :(
Psydodiskutiererei die ins nichts führt. Wenn du gesund leben willst, dann macht das. Dazu brauchst du keinen Fingerzeig vom Arzt. Wenn nicht, dann last das. Einen Behandlungsbedürftig Diabetes erkennt jede Methode. -
am 03.04.2015 11:59:49
Danke für die offenen Worte hier; hat ja doch länger gedauert aber zumindest kann ich jetzt erkennen dass der hba1c nach neueren Erkenntnissen nicht geeignet ist Diabetes auszuschliessen.
Danke für Euer Bemühen
Gruß Marc1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.04.2015 12:11:34
sturmbine schrieb:
Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?
Denke ich nach wie vor. Ist in der weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle so und bedeutet in den wenigeren absolut keinen irgendwie schädigenden Nachteil.
Auch unter 90 nüchtern und unter 140 in der Spitze nach dem Essen schließen nicht aus, dass beim werdenden 1er nicht schon mehr als 50% der Betas futsch sind oder beim werdenden 2er längst Defekte in gleicher Größenordnung entwickelt sind. Das würde auch mit keinem OGTT entdeckt werden können.
Was willst Du also für Deine ABSOLUTE Versicherung geliefert haben?
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am 03.04.2015 12:36:06
hjt_Jürgen schrieb:
Was willst Du also für Deine ABSOLUTE Versicherung geliefert haben?
Es gibt keine absolute Versicherung :-)
Hier ein Audiobeitrag (24 min, Bayern 2) über Grenzwerte, deren Verschiebungen, den Nutzen und der Fragwürdigkeit; u.a. auch über Diabetes, Blutdruck und Cholesterin:
http://www.ardmediathek.de/radio/IQ-Wissenschaft-und-Forschung-Bayern/Gesellschft-von-Kranken-Umstrittene-Gr/Bayern-2/Audio-Podcast?documentId=23941538