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warum unsicherheit

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 02.04.2015 22:09:57
    Ok ...

    Ich stelle mich nicht über irgendjemanden, sondern habe nur eben auch andere Dinge im Auge (wie übrigens andere Experten, Ärzte, Wissenschaftler auch). Ich kann mir selbst keine Aussagen anmaßen, sondern nur das wiedergeben, was eben auch möglich erscheint und durchaus schlüssig ist. Wer mag, kann sich auch selbst ja einlesen und eben nicht alles nur als in Stein gemeiselt hinnehmen, was einem da hingeworfen wird.

    Mich wundert dann auch, dass Du erst fragst, was denn da für ein Problem sein KÖNNTE und dann aber eigentlich genau zu wissen scheinst, dass die Frage nach der Expertenmeinung die Du da offenkundig gelesen hast und schon kennst, eigentlich sich damit erledigt zu haben scheint. Eigentlich veräppelst Du damit doch alle hier Beteiligten - egal welchen Standpunkt man vertritt.

    Wenn Deine Frage damit schon beantwortet war (ich hatte nicht den Eindruck) ist es doch gut :)

    Im Übrigen: im bin z.B. selbst Mitglied im DDB, finde die Arbeit wichtig und unterstützend für ganz viele Leute ausgesprochen gut - die Leitsätze werden dort in der Regel so vertreten, wie Du die nochmal zitiert hast. Allerdings würde ich nicht blind alles für in alle Ewigkeit zutreffend annehmen wollen, da aktuelle Untersuchungen zum Thema (im Ausland) längst zu teils völlig anderen Ergebnissen gekommen sind - für wohlgemerkt bestimmte Fälle.

    Nicht immer (ich weiß was jetzt in diesem Forum gleich wieder passierern wird, aber ist jetzt auch wurscht) ist es so, dass wir bei definitiv guter medizinischer Versorgung in Deutschland immer die besten und aktuellsten Ansätze präsentiert bekommen. Dabei muß man gar nicht so weit über die Grenzen fahren, um ganze Quantensprünge sehen zu können ... und dabei rede ich nicht von selbsternannten Heilpraktikern oder Naturburschen, sondern von renommierten, weltweit anerkannten Kliniken mit besten Ruf. Ich denke mal, das diese Leute zumindest nicht doofer sind, als Experten hierzulande.
    Auch klar ist, das man hier wie dort auch noch selbst denken sollte - denn alle können sich irren ...

    Fazit:

    Wenn Du eigentlich gar nicht über Deine Frage nachdenken und gegebenenfalls auch kontrovers diskutieren wolltest, warum hast Du dann überhaupt gefragt? Verstehe ich ehrlich nicht ...
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 02.04.2015 22:25:01
    Wissenschaft hinterfragt stößt um. Aber Wissenschaft beweisst Thesen mit mindestens drei unterschiedlichen Methoden, die überall in der Welt repliziert werden können. Solange kein Beweis da ist ist es eine These/Fragestellunge, oder wie man es nennen mag. Und Wissenschaft findet nicht immer sofort Lösungen. Und wenn sie Lösungen findet, dann sind diese Lösungen nicht immer einfach zu verstehen.
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    am 02.04.2015 23:28:31
    Um Wissenschaft geht's doch hier überhaupt nicht.

    ALLE Werte im Zusammenhang mit Diabetes sind willkürliche Definitions-Werte. Es gibt keine organischen Merkmale, die darunter nicht und und darüber voll eintreten. Nicht mal darunter ein irgendwie merkbares bisschen und darüber ein irgendwie merkbares bisschen mehr.

    Mehr geben ALLE Blutzucker-basierten Werte nicht her. Wie hier schon öfter geschrieben muss damit ein werdender Typ1 noch beim Fehlen von mehr als 50% seiner Betas als völlig gesund getestet werden, weil alle seine Blutwerte sowohl beim OGTT wie auch HBA1c völlig unauffällig sind. Und auch Insulin und C-Peptid können da immer noch unauffällig sein.

    DAS ist ALLES nicht neu und auch weltweit ALLEN Experten bekannt, die Definitionen und Regeln wie das Flussdiagramm der DDG verantworten. Solche Definitionen und Regeln werden lediglich zur Orientierung dafür aufgestellt, ab wann höher als gesunder Blutzucker als Krankheit Diabetes benannt und behandelt werden muss.

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
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    am 03.04.2015 08:46:36
    Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?
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    am 03.04.2015 10:34:29
    sturmbine schrieb:
    Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?



    Das sind Richtwerte und nicht in Stein gehauene Wahrheiten. Jeder Mensch ist anders und was für den einen taugt, mag für den anderen falsch sein.
    Genau das schrieb übrigens Jürgen in seinem Beitrag oben. Kein Grund eine erneute sinnlose Diskussion anzufangen.
  • Michaelheuer

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    am 03.04.2015 11:04:04
    sturmbine schrieb:
    Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?



    Tja das ist dieses heute so morgen so von Jürgen. Den Satz den du da zietierst hat er hundertmal geschrieben und dann nimmt er ihn doch wieder zurück :(
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 03.04.2015 11:29:25
    Michaelheuer schrieb:
    sturmbine schrieb:
    Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?



    Tja das ist dieses heute so morgen so von Jürgen. Den Satz den du da zietierst hat er hundertmal geschrieben und dann nimmt er ihn doch wieder zurück :(



    Psydodiskutiererei die ins nichts führt. Wenn du gesund leben willst, dann macht das. Dazu brauchst du keinen Fingerzeig vom Arzt. Wenn nicht, dann last das. Einen Behandlungsbedürftig Diabetes erkennt jede Methode.
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    am 03.04.2015 11:59:49
    Danke für die offenen Worte hier; hat ja doch länger gedauert aber zumindest kann ich jetzt erkennen dass der hba1c nach neueren Erkenntnissen nicht geeignet ist Diabetes auszuschliessen.
    Danke für Euer Bemühen
    Gruß Marc
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    am 03.04.2015 12:11:34
    sturmbine schrieb:
    Aber hast du nicht geschrieben dass bei hba1c unter 5,5 die werte nbz unter 90 postrandial unter 140 sei n würden oder stimmt dass jetzt auch wieder nicht?


    Denke ich nach wie vor. Ist in der weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle so und bedeutet in den wenigeren absolut keinen irgendwie schädigenden Nachteil.

    Auch unter 90 nüchtern und unter 140 in der Spitze nach dem Essen schließen nicht aus, dass beim werdenden 1er nicht schon mehr als 50% der Betas futsch sind oder beim werdenden 2er längst Defekte in gleicher Größenordnung entwickelt sind. Das würde auch mit keinem OGTT entdeckt werden können.

    Was willst Du also für Deine ABSOLUTE Versicherung geliefert haben?

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    am 03.04.2015 12:36:06
    hjt_Jürgen schrieb:
    Was willst Du also für Deine ABSOLUTE Versicherung geliefert haben?



    Es gibt keine absolute Versicherung :-)

    Hier ein Audiobeitrag (24 min, Bayern 2) über Grenzwerte, deren Verschiebungen, den Nutzen und der Fragwürdigkeit; u.a. auch über Diabetes, Blutdruck und Cholesterin:
    http://www.ardmediathek.de/radio/IQ-Wissenschaft-und-Forschung-Bayern/Gesellschft-von-Kranken-Umstrittene-Gr/Bayern-2/Audio-Podcast?documentId=23941538