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warum unsicherheit

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    Mitglied seit: 02.04.2015
    am 02.04.2015 13:33:13
    MarcHansen schrieb:

    also bin ich dann mit 5,2 blutzuckertechnisch vielleicht doch nicht gesund?



    Gehen Sie zu einem Diabetologen, wenn Sie dem Hausarzt nicht trauen, das Recht auf eine Zweitmeinung haben Sie. Im Gegensatz zu Medizinern, die nur im Labor oder in der Wissenschaft ihre Grundlagenforschung betreiben und diese Ergebnisse auch im Internet veröffentlicht werden, ist hingegen ein Facharzt auch Praktiker. Ich bin mir sicher er wird Sie beruhigen können. Das Lesen von Studien (wenn man sie denn versteht) ist aus Patientensicht m.E. nicht immer förderlich, häufig auch kontraproduktiv, oder verwirrend, das Lesen in Foren gar verunsichernd, z.B. in der Neurologie.

    Natürlich, wenn Sie "vorbelastet" sind, was auch immer Sie darunter verstehen (Familie?), wird Ihr Arzt Sie ausführlich beraten und ggf. weitere Untersuchungen veranlassen. Nur, was nützt es Ihnen, sich z.B. in Foren verrückt machen zu lassen, oder ein Arzt Sie mit irgendwelchen statistischen Erhebungen und Wahrscheinlichkeiten konfrontiert? Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 100 %, dass Sie sterben! Und? Vielleicht wird er vorschlagen einmal im Jahr den Langzeitwert bestimmen zu lassen und für ein kurzes "Hallo" vorbeizukommen. Ich behaupte deshalb spontan, dass Sie weiterhin Schokoladenostereier essen können und dürfen ;-)
    Bearbeitet von User am 02.04.2015 13:39:50. Grund: .
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  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 02.04.2015 13:42:55
    Unfaabar Ulf was du hier für einen Mist los lässt.
    Steht nicht überall geschrieben wie dass vorgehen in der Arztpraxis sein sollte (von der DDG)....ich glaube eine klarere Darstellung als das Flussdiagramm der DDG gibts wohl selten. ABer nein dass sind ja alles Idioten die dass erfunden haben, die haben sich keine Gedanken gemacht und lassen die Lute ins offene Messer laufen. Gerade die Deutschen sind ja weltweit dafür bekannt sehr ungenau Dinge zu untersuchen. Zum Glück haben wir dann da den Ulf der die Leute aufklärt dass dies natürlich Mist sei und weitere Untersuchungen durchzuführen seien. Könntest Du uns hier nicht mal so ein Flusschema aufzeichenen ., wäre dir sehr dankbar dafür.....und dNN KOMMT NOCH jULIAN UND SETZT NOCH EINEN DRAUF:
    kLASSE111111111
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    am 02.04.2015 13:53:42
    Ulf schrieb:
    Hier hatte jemand eine Frage, weil es offenbar Verunsicherung gab. Und diese Verunsicherung kann hier niemand ausräumen, in dem man einfach erklärt, HBA1c ist in Ordnung (ist er aus meiner Sicht augenscheinlich auch), also KANN nichts anderes sein.



    Was wollen Sie?
    Ich gebe ein anderes Beispiel: In der Kardiologie kann man das Herz vielfältig untersuchen: auskultatorisch, sonographisch, (Langzeit)-EKG, Labor (Enzyme), anamnestisch, Belastungstests, etc.

    Wollen Sie bei jedem Menschen das volle Programm starten, nur weil jemand einmal Atemnot hatte oder nicht jeder Arzt mit den Ohren einen möglichen Herzfehler hört?
    Soll jeder gleich mit einem Langzeit-EKG herumlaufen, wenn es eine erbliche Vorbelastung gibt?
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 02.04.2015 14:01:36
    Ulf schrieb:

    ...
    Hier hatte jemand eine Frage, weil es offenbar Verunsicherung gab. Und diese Verunsicherung kann hier niemand ausräumen, in dem man einfach erklärt, HBA1c ist in Ordnung (ist er aus meiner Sicht augenscheinlich auch), also KANN nichts anderes sein.

    Hätte derjenige z.B. eine Leberzirrhose (die man im Anfangsstadium auch nicht bemerkt), ist der HBA1c als Dignosemittel für Diabetes nicht mehr unbedingt geeignet und er kann trotzdem "richtiger" Diabetiker sein



    Wenn Du dem Fragesteller Verunsicherung zugestehst, findest Du es dann zielführend, eine Leberzirrhose als Möglichkeit hier anzugeben? Meinst Du nicht, dass Du diese Verunsicherung hier nicht noch steigerst?
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    am 02.04.2015 14:21:35
    ferrato schrieb:
    Wenn Du dem Fragesteller Verunsicherung zugestehst, findest Du es dann zielführend, eine Leberzirrhose als Möglichkeit hier anzugeben? Meinst Du nicht, dass Du diese Verunsicherung hier nicht noch steigerst?



    Natürlich will ich keine Verunsicherung "steigern" - ich möchte gar niemand verunsichern. Aber es ist doch eben ein Fakt, den man nicht ausräumen kann, dass es auch andere Dinge gibt, die einer sehr großen Einfluss haben. Und kein Patient will in der Form vom Arzt geschont werden, dass der sicherheitshalber die anderen Dinge bei erfolgter Nachfrage einfach mal weglässt, weil diese Option zugegeberweise das wäre, was der Patient gar nicht hören will?

    Wir betreiben in einem Forum Brainstorming / einen Gedankenaustausch und keine ärztliche Beratung (das wäre anmassend) und es sollte dann auch möglich sein, verschiedene Aspekte zu betrachten - ich glaube, so wurde das bei der Ausgangsfrage auch erwartet.

    ferrato: Du musst doch zugestehen, das es leider diese Möglichkeit gibt und unter der Betrachtung es eben auch grob fahrlässig sein kann, wenn hier ausgeführt wird: HBA1c aus Diabetes-Sicht gut = alles gut.

    Und: lieber Ausgangsfragesteller - ich will überhaupt keine Angst machen und hoffe auch gar nicht, dass sowas (und das ist nur ein Beispiel) in Frage kommt. Außerdem kann die Antwort nur eine ordentliche Untersuchung und Dastellung eines Gesamtbildes geben und so oder so nicht irgendwelche Mutmassungen in einem Forum wie hier.

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 02.04.2015 14:27:41
    Julian70 schrieb:

    Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 100 %, dass Sie sterben!



    [ironiemodus]
    PRÄmortem...ich leide unter PRÄmortem...jetzt heißt es Temperaturmeßpartys veranstalten und meine Umgebung auf deren zukünftigen Tod vorbereiten...ein Großteil derer wird unter PRÄmortem leiden...oh mein Gott...was mach ich wenn sich der Tod manifestiert? Ich muss meine Temperatur hochhalten...wenn man stirbt geht die Temperatur zurück...Streichhözer...ja...Streichhölzer...anzünden...in den Hintern halten...Temperatur messen...ja...jubel...Temperatur ist leicht gestiegen...ohgott...nein...ich hab grad in einem Forum gelesen, das jede abgelaufene Sekunde mich dem Tode näherbringt...wie kann ich die sekunden los werden, damit aus meinem PRÄmortem kein manifestierter Tod wird...ich muss Temperatur messen...Nüchtern nach dem Aufstehen und im Viertelstundenmodus nach einem abkühlenden Eis...
    [/ironiemodus]
    ________________________________________________________________

    Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.
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    am 02.04.2015 14:32:58
    Julian70 schrieb:
    Ulf schrieb:
    Hier hatte jemand eine Frage, weil es offenbar Verunsicherung gab. Und diese Verunsicherung kann hier niemand ausräumen, in dem man einfach erklärt, HBA1c ist in Ordnung (ist er aus meiner Sicht augenscheinlich auch), also KANN nichts anderes sein.



    Was wollen Sie?
    Ich gebe ein anderes Beispiel: In der Kardiologie kann man das Herz vielfältig untersuchen: auskultatorisch, sonographisch, (Langzeit)-EKG, Labor (Enzyme), anamnestisch, Belastungstests, etc.

    Wollen Sie bei jedem Menschen das volle Programm starten, nur weil jemand einmal Atemnot hatte oder nicht jeder Arzt mit den Ohren einen möglichen Herzfehler hört?
    Soll jeder gleich mit einem Langzeit-EKG herumlaufen, wenn es eine erbliche Vorbelastung gibt?



    Nein, das will ich nicht und habe das auch so nicht verstanden haben wollen. Es gab eine Frage und durchaus nicht zielführende andere Antworten, die stimmen und können und hoffentlich werden, aber eben nicht müssen.
    Natürlich wäre es Quatsch, immer das "volle Programm" zu starten - ich würde niemand empfehlen wollen sich die Brüste amputieren zu lassen, nur weil man Angst vor möglichem Krebs hat (das gibt es ja alles) und ich vertrete auch absolut die Meinung, Medizin und dortige Möglichkeiten begründbar SINNVOLL einzusetzen und auch tatsächlich unser Sozialsystem nicht über Gebühr und unnötig zu belasten.

    Der Fragesteller hatte aber einen anderen Hintergrund - und wenn dort eine solche Frage im Raum steht, kann man die auch ohne "volles Programm" relativ einfach und gar nicht so teuer abklären. Warum soll man das nicht tun?

    So wie bei mir ...? Da haben verschiede Ärzte "komische" Werte jahrzentelang zu begrenzt betrachtet, mit wirklich "hervorragendem" Ergebnis! Auch da wurde sich zu eng nur auf ein paar Dinge konzentriert - heute weiß ich, dass man das hätte besser machen können (und es übrigens auch besser für mich gewesen wäre, sich schleichend entwickelnde Diabetes ist ja nun auch nicht ganz folgenlos).

    Es liegt denke ich in der Eigenverantwortung eines Jeden selbst, da auch mitzudenken und Fragen zu äußern und man sollte auch ehrliche Antworten geben dürfen oder als Fragesteller erwarten können.

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 02.04.2015 18:27:25
    aber wie kann sich jemand rausnehmen mehr zu wissen als die experten?
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    am 02.04.2015 18:35:23
    MarcHansen schrieb:
    aber wie kann sich jemand rausnehmen mehr zu wissen als die experten?



    Wen sprichst Du gerade an?

    Ansonsten: wer ist denn Experte? ... der das sagt was Du hören willst, der das sagt was andere vorgeben was Du hören sollst oder der das sagt was vielleicht auch für Dich zutrifft, was Du vielleicht aber im ersten Schreck nicht hören willst?

    Leider ist die Entscheidung, wer die richtige Lösung anbietet, aus Laiensicht tatsächlich nicht immer leicht. Will man es sich ganz einfach machen, hört man nur auf die angesagte, gängige Lehrmeinung - dann aber müsstest Du tatsächlich manche Überlegungen nicht erst anstellen ...

    Verstehst Du, was ich meine?

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 02.04.2015 18:46:55
    Ulf schrieb:
    MarcHansen schrieb:
    aber wie kann sich jemand rausnehmen mehr zu wissen als die experten?



    Wen sprichst Du gerade an?

    Ansonsten: wer ist denn Experte? ... der das sagt was Du hören willst, der das sagt was andere vorgeben was Du hören sollst oder der das sagt was vielleicht auch für Dich zutrifft, was Du vielleicht aber im ersten Schreck nicht hören willst?

    Leider ist die Entscheidung, wer die richtige Lösung anbietet, aus Laiensicht tatsächlich nicht immer leicht. Will man es sich ganz einfach machen, hört man nur auf die angesagte, gängige Lehrmeinung - dann aber müsstest Du tatsächlich manche Überlegungen nicht erst anstellen ...

    Verstehst Du, was ich meine?

    Beste Grüße,
    Ulf




    dich spreche ich an, weil was die experten da im fließdiagramm dargestellt haben ist wohl eindeutig oder nicht; aber du stellst es ja komplett anders dar, also stellst du dich ueber die experten, wer denn sonst?