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warum unsicherheit
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DM1Diabetes
Rang: Gastam 03.04.2015 12:44:36
MarcHansen schrieb:
Danke für die offenen Worte hier; hat ja doch länger gedauert aber zumindest kann ich jetzt erkennen dass der hba1c nach neueren Erkenntnissen nicht geeignet ist Diabetes auszuschliessen.
Danke für Euer Bemühen
Gruß Marc
Joooo. ..und nun?
LOGi, Hafer oder ďoch lieber Low-Carb....Alternativ stehen: Pankreas-Transplantationen, Eigen- Beta- Zellen Transplantation oder Genmanipulation zur Verfügung. Für welche der Möglichkeiten will man sich entscheiden? Immerhin könnte , zumindest Theoretisch, bei jeder Methode, auch bei Kombination, jemand als Gesund erkannt werden.Das gilt es zu verhindern - Oder?
Bearbeitet von User am 03.04.2015 12:46:16. Grund: erweiterung -
am 03.04.2015 12:46:38
EH schrieb:
[Das sind Richtwerte und nicht in Stein gehauene Wahrheiten. Jeder Mensch ist anders und was für den einen taugt, mag für den anderen falsch sein.
Sie haben das schön gesagt!
Menschen mit einem erhöhten Blutzucker (auch Langzeitwerte), als "Diabetiker" diagnostiziert, müssen nicht unbedingt Folgeschäden erleiden. Genauso gibt es leider patientengewordene Menschen, die auf einen "niedrigeren" Langzeitwert eingestellt sind und dennoch irreversible Gefäß- und Nervenschäden bekommen, inkl. den Folgen von Amputationen.
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am 03.04.2015 13:39:37
Julian70 schrieb:
Genauso gibt es leider patientengewordene Menschen, die auf einen "niedrigeren" Langzeitwert eingestellt sind und dennoch irreversible Gefäß- und Nervenschäden bekommen, inkl. den Folgen von Amputationen.
Hallo Julian,
das klingt so, als würdest du mehrere solche Leute kennen. Wenn das so ist, dann interessiert mich das.
Die wichtigste Frage für mich wäre, wie hoch bei denen der "niedrig " eingestellte Langzeitwert war und ob sie den immer so niedrig hatten, oder erst ein paar Jahre mit einem hohen HbA1c rumgelaufen sind. -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 03.04.2015 14:01:50
Eine frage des statistischen Risikos und dem indivielen Risiko. Es existiert eine Korelation zwischen hba1c und dem Risiko an bestimmte Folgekrankheiten, innerhalb einer bestimmten Zeit, zu erkranken (Makroebene). Ob diese Korelation aber bei dem Individuum zum Tragen kommt hängt wiederum vom individuellen Risiko ab (Mikroebene).Die Mikroebene kann um so besser verstanden werden um so stärker einer Korelation auch eine Kausalität zu Grunde liegt.
Bearbeitet von User am 03.04.2015 14:03:07. Grund: innerhalb -
am 03.04.2015 17:43:52
Für PNP ist das klar, die kann ja in einigen Fällen sogar bereits bei Prädiabetes entstehen. Hierauf kannst du deine Statistik anwenden.
Aber für das "bis hin zur Amputation" melde ich, falls der BZ tatsächlich immer gut eingestellt war, meine Zweifel an und würde mich für tatsächlich aufgetretene Fälle interessieren.
Bearbeitet von User am 03.04.2015 19:06:37. Grund: . -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 03.04.2015 18:13:55
Siehe hier http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/news/index.html?TextID=3945. Wobei sich für mich noch Tausend fragen daraus ergeben.
So sind in diesem Artikel schon mehrere Dimensionen Aufgeführt z.B. das Alter, der Morgen BZ, oGGT aber es fehlt zum beispiel die Höhe des Risikos oder was schützt die jenigen, die davon nicht betroffen sind obwohl sie einen höheren Morgen BZ haben und eine gestörte Glukose Toleranz?
Bearbeitet von User am 03.04.2015 18:18:17. Grund: . -
am 03.04.2015 20:04:48
Rainer schrieb:
Hallo Julian,
das klingt so, als würdest du mehrere solche Leute kennen. Wenn das so ist, dann interessiert mich das.
Die wichtigste Frage für mich wäre, wie hoch bei denen der "niedrig " eingestellte Langzeitwert war und ob sie den immer so niedrig hatten, oder erst ein paar Jahre mit einem hohen HbA1c rumgelaufen sind.
Hallo Rainer, ich habe keinen Kontakt mehr zur Diabetespatienten, die bei diesen Menschen aufgetretenen Schäden stimmten mich zu dieser Zeit traurig. Wie diese eingestellt waren, kann ich Dir leider nicht mehr sagen. Meine obige Aussage bezog sich aktuell auf das, was ich in einem kürzlich von mir gesehenen TV-Beitrag vernehmen konnte. Darin ging es um Grenzwerte, die Schwierigkeit und auch darum, wer z.B. von niedrigeren Werten profitieren kann und wie der Nutzen zu beurteilen ist. In dem Beitrag kam u.a. ein Diabetologe einer Klinik zur Wort, wo auch ein älterer Patient behandelt wurde, bei diesem eine offenbar/angeblich gute Einstellung ihn nicht vor einer (weiteren?) Amputation bewahrte. Ich meinte, es war von einer österreichigen Klinik die Rede.
Leider kann ich diesen TV-Beitrag in den gängigen Mediaheken nicht mehr finden und bin Dir eine Erklärung schuldig. Nach einer eher vergeblichen Suche fand ich beim ORF folgende Seite (2010):
http://oe1.orf.at/artikel/216232
Eine Infomappe als PDF ist ebenso downloadbar: http://oe1.orf.at/static/pdf/Diabetes-2010-i.pdf
Ab S.23 können dort bzgl. einer "intensiven" Behandlung eines DM2 Aussagen nachgelesen werden, die tendenziell in die gleiche Kerbe einschlagen, wie in dem von mir gesehenen Beitrag. Wie gut die Studienlage ist und die Aussagen zu bewerten sind kann ich nicht beurteilen, ich stelle dieses hier wertfrei zur Diskussion. Eine genaue Antwort liefert dieser Text auf deine Frage oben leider auch nicht. An fundierte Studien und Quellen im Original wäre ich auch interessiert. Die Zweifel von dir sind mit Sicherheit berechtigt und Danke für die kritische Nachfrage!
Bearbeitet von User am 03.04.2015 20:08:15. Grund: .