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Metformin - 2 Monate danach

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 10.05.2015
    am 10.05.2015 11:29:48
    Hallo zusammen,
    bei mir wurde vor ca. 2 Monaten Diab.Mell. II festgestellt.
    Der Langzeitblutzuckerwert lag bei ca. 6,8. (genauen Wert) habe ich jetzt nicht im Kopf.
    Die Diabetologin hat mir Mo und Ab. 500mg. Metformin verschrieben.
    Nur habe ich quasi seitdem zwar keine Magenprobleme, aber der Durchfall ist schon ziemlich unangenehm und schränkt das Wohlbefinden ziemlich ein.

    Nun mal eine Frage an die erfahreren von Euch. Gibt es Alternativen zu Metformin.
    Ich werde jetzt versuchen ebenfalls für diese Woche einen Termin bei der Diabetologin zu erhalten.

    Gibt hier auch betroffene, ie wegen der Nebenwirkungen die Metformin abgesetzt haben? Auch nach 2 Monaten?
    Welche Alternativen nutzt ihr jetzt?

    LG
    Bearbeitet von User am 10.05.2015 15:21:17. Grund: Ergänzung.
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 09.06.2011
    am 10.05.2015 20:14:08
    Nach zwei Monaten solltest Du keine Nebenwirkungen mehr haben. Insbesondere weil die Dosis von 500 mg recht gering ist. Versuche eine fettarme Ernährung mit Ballaststoffen. Ansonsten ab zum Arzt und Alternativen besprechen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 11.05.2015 15:26:17
    Chrischi schrieb:
    Gibt es Alternativen zu Metformin.


    Hallo Chrischi,

    wenn sich die Probleme bis jetzt nicht gegeben haben, dann wird das wahrscheinlich auch nicht mehr. Mit dem Dauerdurchfall musst du dich natürlich nicht abfinden, deshalb ist der Weg zum Arzt richtig.

    Der Arzt wird dir eventuell ein stärkeres Medikament verschreiben, wahrscheinlich einen DPP4-Hemmer (Januvia, Xelevia o.ä.). Das ist nicht ganz so gut, weil normal bei dieser Steigerung Metformin wegen seiner speziellen Wirkung auf die Glukoseausgabe der Leber zusätzlich beibehalten wird. Wenn du viel Geduld hast, dann kannst du eventuell erst mal andere Metforminpräparate ausprobieren. Hier ist eine Liste von Metformin-Präparaten mit veränderten Zusatzstoffen. Über positive Erfahrungen habe ich schon bei Metformin Atid und bei Metfin gehört. Allerdings hilft nichts bei jedem, deshalb bleibt nur das Ausprobieren. Rede mal mit deinem Arzt darüber.

    Vielleicht hast du ja auch Glück und kannst noch eine Weile ganz ohne Medis auskommen. Mit einer geeigneten Ernährung (am bestgen eine moderate KH-Reduzierung) und regelmäßigem Sport ist das bei deinem Ausgangs-HbA1c nicht undenkbar. Ich drücke dir dafür die Daumen.

    Beste Grüße, Rainer


    Bearbeitet von User am 11.05.2015 20:47:46. Grund: .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Tino

    Rang: Gast
    am 11.05.2015 23:06:56
    Rainer schrieb:
    Chrischi schrieb:
    Gibt es Alternativen zu Metformin.


    Hallo Chrischi,
    Der Arzt wird dir eventuell ein stärkeres Medikament verschreiben, wahrscheinlich einen DPP4-Hemmer (Januvia, Xelevia o.ä.). Das ist nicht ganz so gut, weil normal bei dieser Steigerung Metformin wegen.....


    Du scheinst ja eine prophetische Ader zu besitzen, Rainer. Du ahnst bereits, was der Arzt tun wird und was er wahrscheinlich verschreibt und dass dies nicht ganz so gut ist...
    Die Frage war schlicht, ob es Alternativen zu Metformin gibt.
    Nach meinem Empfinden lehnst du dich sehr weit aus dem Fenster, mir kommt es als anmassende Aufspielerei rüber, dass du davon ausgehst, mehr zu wissen, als der behandelnde Arzt, obwohl du diesen mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht kennst.
    Genau dies ist ein Kennzeichen deines Profilierungsbedürfnisses.
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    Mitglied seit: 10.05.2015
    am 14.05.2015 14:09:02
    Hallo zusammen,

    also Anfang der Woche kurz mit der Ärztin per e-Mail-Kontakt über die "Probleme" geschrieben.
    Der reguläre Kontrolltermin wird auf kommenden Montag vorgezogen und dann schauen wir bzw. besprechen wir das weitere Vorgehen.

    LG
    Chrischi