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Blutzuckermeßgerät

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 20.05.2015
    am 20.05.2015 21:25:17
    Guten Abend an alle,
    gestern wollte ich mir bei meinem Arzt ein Kassenrezept über Testkassetten für mein AccuCheck Mobile
    ausstellen lassen. Die Arzthelferin sagte, dass sie keins mehr über diese ausstellen dürfe. Angeblich würde die Krankenkasse nicht mehr zahlen. Stattdessen müssten alle Patienten auf ein anderes Gerät umgestellt werden (One Touch Select plus). Nach Rücksprache mit der Krankenkasse stellte sich herraus, dass sich für mich nichts ändert. Ich bin Typ I und bekomme weiterhin alles von der Kasse bezahlt. Wieder Anruf beim Arzt, mit der Bitte um Ausstellung eines Rezeptes. Die Helferin sagte, dass sie Anweisung hat, konsequent
    die Patienten auf das neue Gerät umzustellen. Sie stellt mir gerne ein Privatrezept aus und ich müsse dann selber mit der Kasse abrechnen. Das lehne ich ab.
    Meine Frage: Darf mir der Arzt vorschreiben, welches Meßgerät ich zu verwenden habe???

    Vielen Dank schonmal im vorraus.
    Astrid
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 367
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.05.2015 00:25:57
    hallo Astrid,
    auf die Schnelle gesagt (man möge mich verbessern)
    Neues Gerät erfüllt neue ISONorm 15197:2013 das heisst 95% aller Messwerte über 100mg/dl dürfen nur noch eine Toleranz von +-15% aufweisen (bisher 20% über 75mg/dl)
    Dein Accucheck mobile misst noch nach der alten Norm.
    Soweit wäre ein neues Gerät angebracht (darüber kann man aber auch streiten)

    Meine Meinung:
    Da es aber nicht nur One-Touch-Select-plus mit der neuen Norm gibt könnte dein Arzt dir vielleicht empfehlen auf ein Gerät mit der neuen Norm zu wechseln, aber welchen Hersteller du wählst kann er dir wohl kaum vorschreiben:

    Sag deinem Arzt er soll sich mit Bayer-Diabetes in Verbindung setzen, die bezahlen mehr ;-)

    Grüße
    Havier
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 21.05.2015 19:26:21
    Abgesehen davon, das, das Mobile echt nervig ist aber über ein Hilfsmittel wie einem Messgerät solltest du schon selbst entscheiden können. Solange es die Normen erfüllt.

    Das mit den Teststreifen ist derzeit, auch bei mir, ein Thema. Da wird auf der einen Seite z.B. den Krankenkassen gesagt, dass Diabetologen soviel Teststreifen verschreiben dürfen wie sie für Nötig für die Therapie (bei Typ 1 Diabettikern) erachten. Hat man Dan aber einen sehr guten hba1c weil man öfter misst, könnt die Sprechstundenhilfe und sagt etwas von maximal 500 Teststreifen im Quartal. Damit dürfte die Lezten 6 Wochen im Quartal , für mich ohne Messungen, stattfinden. Na, mal sehen wie dann der hba1c wird. Ich schätze mal 11, 9 und einige Unterzuckerungen.

    Allerdings können die Praxen auch nichts dafür weil sie im Nachhinein in regresgenommen werden können wenn sie zu hohe Ausgaben haben. Die Testkassetten des Mobile sind recht teuer...... ein schelm wer böses dabei denkt.

    Bei deiner Beschreibung sollte aber an etwas anderes gedacht werden.....One Touch also.....hmmm warum kenne ich keinen Typ 1er der das Ding benuzt ???

    Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
    Bearbeitet von User am 21.05.2015 19:57:42. Grund: erweiterung
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 29.05.2015
    am 29.05.2015 15:32:09
    Das mit dem Accu-Chek Mobile seh ich ganz anders. Nervig finde ich da die anderen, die ich getestet habe. Da wird z.B. beim MyStar Extra das kontrastreiche helle Display angepriesen und wenn mans einschaltet denkt man, gleich ist die Batterie leer bei der schwachen Helligkeit.
    Der Preisvergleich mit den Teststreifen zu der Testkassette stimmt auch nur bedingt. Fast alle Teststreifen für Geräte namhafter Hersteller liegen zwischen 28,95 und 31,95€ für 50 Teststreifen, die Testkassette kostet auch 31,95€.
    Und dann die Fummelei, Nadel für die Stechhilfe einführen, einige mit recht abenteuerlichen Arbeitsaufwand, wie z.B. beim FreeStyle Precision Neo, ebenso jeden einzelnen Teststreifen einlegen oder gar vorher auch noch auspacken, weil einzeln verpackt. Dann Teststreifen einlegen, pieksen und den Teststreifen zum Bluttröpfchen führen. Error, zu kleine Blutmenge - wo die doch angeblich mit sehr wenig auskommen. Ok, neuer Teststreifen, am Finger Blut nach oben streichen um keine Gewebeflüssigkeit mit rauszudrücken. Teststreifen zum diesmal grösseren Blutstropfen führen - und klick - das Gerät schaltet ab. Oft wird der noch unbenutze Teststreifen nach erneutem Einschalten nicht mehr akzeptiert, auch ein rausziehen und neu einführen klappt dann nicht mehr und wir sin beim 3. Teststreifen bis man ein Ergebnis hat.
    Ich teste immer wieder gern, weil mich auch die evtl. verfügbare Software interessiert. Allerdingas lande ich immer wieder beim Mobile. Stechhilfe mit 6 Nadeln in einer Trommel und Teststreifen auspacken und reinfummeln ist auch nicht nötig, Messbereich auf den Bluttropfen tippen, fertig. Wer Fingerfertig ist, muss nicht mal die Stechhilfe vom Messgerät abdocken. Man kann alles mit einer Hand bedienen.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 29.05.2015 17:41:02
    in der Theorie wäre das Accu-Chek Mobile fast das ideale Blutzuckermessgerät für mich. Es ist mit 1 Hand bedienbar, Stechhilfe und Messgerät sind zusamenhängend , in der Stechhlife sind gleich 6 Lanzeten, durch die Verwendung von einer Testkassette mit 50 Tests müssen keine weiteren Teststreifen mitgeführt werden auch produziert es dadurch weniger Müll. Und das alles passt bequem in einer Hosentasche. Also der ideale Begleiter für unterwegs.In der praktischen Anwendung stimmt das auch erst einmal.Na, ja es ist ein wenig klobig und schwer. Und bei dämerlich ist es auch nicht leicht zu bedienen, da der Finger mit dem Blut sehr exakt zum Gerät stehen muss. Also sind Messungen beim Joggen oder Fahradfahren, Bergklettern am Seil hängend, nicht möglich. Na gut das kann man noch verkraften , die Vorteile sind schon gewaltig, zumindest wenn man viel unterwegs ist...bis...ja, bis die Probleme anfangen Fehlermeldungen wie "zu wenig Blut","Geräte Fehler", gleich 10 mal hintereinander und die Hotline hat auch keine Lösung. Da soll man das Gerät resetten, man bekommt eine neue Testkassette zugesandt oder das Gerät wird ausgetauscht. Nach recht kurzer Zeit fangen die Fehlermeldungen aber vom neuen an. Das Gerät nervt. Ich habe damit 2000 Messungen durchgeführt. Nie wieder.
    Bearbeitet von User am 30.05.2015 02:35:27. Grund: ....
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 29.05.2015 19:54:31
    Hier mal das einfache Auspacken eines einzeln verpackten FreeStyle Teststreifens. Ich schieb den dann übrigens direkt mit dem so freigelegten Kontakt-Ende ins Gerät und zieh erst dann die andere Hälfte der Verpackung auf der "Blutseite" ab.

    Finde ich seeehr viel einfacher, als das Rausfischen aus Döschen und hat zudem den Vorteil der luftdichten Verpackung bis zum Gebrauch.

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    am 28.06.2015 17:47:55
    Hallo,

    dieses seltsame Gebahren mit einem anderen Gerät erlebte ich auch. Bestand aber auf meinem AccuCheckMobile - entgegen anderer Meinungen für mich das beste Gerät auf dem Markt, einfach, sicher, schnell. Wer sich bei Roche, dem Hersteller, registriert hat bekommt problemlos nach max. 1 Jahr das neueste Gerät - Anruf, jammern, bitten. Derzeitig neu mit Schnittstelle zum PC. Man muß wissen, das Hersteller gerne ihre Geräte verschenken, verdienen tun diese an den Teststreifen/Testkassetten nicht am Gerät. Fast jeder Hersteller sendet bei Anfrage per Internet ein kostenloses "Testgerät" - in der Hoffnung der Tester verwendet dieses ab sofort.

    Zurück zur Praxis, habe auf AccuCheck bestanden und siehe da, ich erfuhr das die Praxis für ein anderes Gerät ( hier BEURER ) Rabatte u.a. Vergünstigungen erhielt.
    Auf Frage an meine Ärztin ob ich meine Krankenkasse verklagen soll wegen Verweigerung der Testkassetten löste sich Alles in Luft auf.
    Also "hart" bleiben.