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Neuigkeiten - aber trotzdem noch nicht schlauer als vorher
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Michaelheuer
Rang: Gastam 20.06.2015 10:57:04
Rainer schrieb:
Michaelheuer schrieb:
Bei mir wurden erst später Antikörper gefunden. Ich galt auch als aussergewöhnlicher Fall.
Hallo Michael und Joralo,
ich denke nicht, dass das nur ganz selten vorkommt, es wird bisher lediglich nur ganz selten so zeitg als LADA erkannt. Auch das anfängliche fehlen von Antikörpern kommt vermutlich gar nicht so selten vor.
Beste Grüße, Rainer
Hi Rainer da hast Du recht, als ich dies damals hier schreib (da die Ärzte mir die gleiche aussage gaben wie du jetzt) wurde ich hier von purea jedoch wieder beschimpft. Daher habe ich da nichts weiter zu gesagt da es mir zu blöde wurde.
Gruß Michael -
Tino
Rang: Gastam 20.06.2015 12:38:15
Eindrücklich, wie sich gewisse Personen erlauben, aufgrund einiger Laborwerte Diagnosen zu stellen und Therapieempfehlungen abzugeben, ohne die Fragestellerin zu kennen.
Woran es wohl liegen mag, dass offenbar verschiedene Ärzte zu keiner Diagnose kamen? Erstaunlich, was sich hier Laien so alles zumuten... -
Michaelheuer
Rang: Gastam 20.06.2015 12:49:42
Tino schrieb:
Eindrücklich, wie sich gewisse Personen erlauben, aufgrund einiger Laborwerte Diagnosen zu stellen und Therapieempfehlungen abzugeben, ohne die Fragestellerin zu kennen.
Woran es wohl liegen mag, dass offenbar verschiedene Ärzte zu keiner Diagnose kamen? Erstaunlich, was sich hier Laien so alles zumuten...
Du bist anscheinend nicht ganz herr deiner sinne......joraldo hat mich gefragt wie es bei mir war und ich habe iuhr eine antwort gegeben, ebenso hat rainer keine diagnose gestellt sondern eine vermutung ausgedrückt.......naja aber wie gesagt du giesst gerne feuer ins öl hier um für schlechte stimmung zu sorgen, schade das der forenbetreiber gerade bei dir, der hier nicht produktives beiträgt, nicht mal nen riegel vorschiebt -
am 20.06.2015 12:58:20
„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!"
„Niemand hat die Absicht, eine Zensur zu errichten!"
Oder Micheal?
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am 20.06.2015 15:36:46
Michaelheuer schrieb:
Du bist anscheinend nicht ganz herr deiner sinne......joraldo hat mich gefragt wie es bei mir war und ich habe iuhr eine antwort gegeben, ebenso hat rainer keine diagnose gestellt sondern eine vermutung ausgedrückt.......naja aber wie gesagt du giesst gerne feuer ins öl hier um für schlechte stimmung zu sorgen, schade das der forenbetreiber gerade bei dir, der hier nicht produktives beiträgt, nicht mal nen riegel vorschiebt
Weshalb ereiferst du dich so, Michaelheuer? Deine Logik, Rainer habe keine Diagnose abgegeben, sondern eine Vermutung ausgedrückt, ist ja lächerlich. Lies mal die Antworten.
Tino hat ganz Recht, hier massen sich einige Leute reichlich viel an. Danke an Tino, dass er die Augen offen hält und reagiert, auch wenn er damit einigen auf die Füsse tritt! -
am 20.06.2015 19:28:20
Michaelheuer schrieb:
Hi Rainer da hast Du recht, als ich dies damals hier schreib (da die Ärzte mir die gleiche aussage gaben wie du jetzt) wurde ich hier von purea jedoch wieder beschimpft. Daher habe ich da nichts weiter zu gesagt da es mir zu blöde wurde.
Gruß Michael
Hallo Michael,
ich habe, wie Rainer im etwas anderen Kontext oben, immer wieder gesagt, dass ein niedriger HbA1c und das Vorliegen einer diabetischen Störung gerade NICHT so selten sind, sondern viel häufiger vorkommen. So wie es bei dir und bei mir und bei joralo und anderen der dokumentierte Fall ist. Wie du ernsthaft auf die Idee kommen kannst, ich hätte hier etwas anderes gesagt, ist mir ganz arg schleierhaft.
Der Unterschied ist heute, dass wir einer besseren, engmaschigeren Kontrolle unterliegen und es somit besser, häufiger, schneller auffällt. So wie das Märchen "keine Antikörper = kein Typ1" wurde auch das Märchen "niedriger HbA1c = keine diabetische Störung" längst geräumt. Das sind alles nur statistische Verteilungen und Wahrscheinlichkeiten, wobei dann viele Fälle (wie man hier sehr schön sieht) durchrutschen können. Wichtig ist deshalb immer der Einzelfall selbst, der jeweilige Patient selbst, nicht die Erfüllung einer statistischen Annahme oder eines Glaubenssatzes oder eine Leitlinie oder..... -
Tino
Rang: Gastam 20.06.2015 20:01:15
Wer schreibt einmal mehr einen riesen Mist?
Keine Frage, dass es Purebine ist! -
am 21.06.2015 01:18:07
Also, dann werde ich dem Arzt hier wohl nochmal auf die Füße treten.
Es hat einige Zeit gedauert (wie man vom Datum des Labors her sieht), bis ich mich an den Gedanken an einer 1er gewöhnt hatte; außerdem hatte ich mich noch an die fehlenden Antikörper "geklammert" und durch meinen low carb lifestyle die Spitzen noch im guten Rahmen halten können.
Das fällt mir aber in letzter Zeit immer schwerer (nicht die Ernährungsweise, sondern die Unberechenbarkeit der Bauchspeicheldrüse. 2 x das gleiche Essen kann an verschiedenen Tagen durchaus 20 oder 30 Punkte Abweichung hervorrufen, und zwar leider nicht nach unten). Auch hatte ich letztens drei Tage lang einen Nüchternwert von 103 (ich hatte noch nie über 100 seit "Beginn der Aufzeichnungen". Der ist jetzt wieder runter in den oberen 80er Bereich, aber ich sehe das auch als Zeichen. War dann im Endeffekt alles mit ein Grund (also, die so langsam schwerer werdende Kontrolle - der wenn auch gering, jedoch trotzdem erhöhte NBZ - und das langsame Abfinden mit dem Unvermeidlichen), dass ich mich nochmals hierher gewandt habe, um hier vor dem Arztbesuch nochmals Tipps und Infos einzuholen.
Im Grunde hatte ich eine Zeit lang mental den Kopf in den Sand gesteckt, weil mir das Insulin bisher absolut widerstrebte. Sagen wir, ich hatte / habe Angst davor (Hypo - "dead-in-bed-syndrome"). Aber soweit ich gelesen habe, wäre das in meinem jetzigen Stadium ja wohl noch nicht möglich, da die Alphazellen zur Gegensteuerung da noch ausreichend funktionieren, und vor allem, je früher man damit anfängt, desto länger soll wohl nicht nur die Restfunktion der Betazellen, sondern auch die der Alphazellen erhalten bleiben?
Des Weiteren bleibt mir damit auch eine Chance auf eine schöne lange Remissionsphase, und ich könnte den Umgang mit Insulin schonmal lernen. Ich habe hier in einem anderen LADA-Thread gelesen, dass der user nach 2 Wochen Kinderpen-Insulin (wegen der Dosierung von 0,5er Einheiten) sogar DIESE Dosis weglassen konnte, da die BSD wohl dadurch nochmals so richtig während der Remissionsphase in Gang kam. Das wäre natürlich traumhaft - wenn auch nicht von Dauer - aber mir geht es hauptsächlich um Vermeidung der Spitzen, und vor allem würde mir so hoffentlich die Ketoazidose erspart bleiben (durch weiteres regelmäßiges Messen und rechtzeitiges Bemerken und Eingreifen, wenn dann der honeymoon wieder dem Ende zugeht) --- wenn ich jetzt schon anfangen könnte und Der Diabetologe aufgeschlossen ist!
Wenn ich mal so vor mich hin sinniere, hatte ich einfach super "Glück", zur "richtigen" Zeit damals gegessen zu haben und so zwei Stunden später beim Betriebsarzt zu einer Routineuntersuchung zu sein. Hätte ich nur etwas früher gegessen, wäre das alles nie in Gang gekommen und der 127er Wert, der alles in Gang setzte, wäre schon wieder unten gewesen. Natürlich muss man dann zusätzlich auch noch "hypochondrisch" veranlagt sein, so wie ich, und das Ganze dann so ernst nehmen, sich sofort ein Gerät zu besorgen. Denn andere hätten sich zurück gelehnt, nachdem sie gesehen hätten, dass sich die 120 Obergrenze auf den Nüchternwert bezieht, und gesagt: "ach, da hatte ich ja was gegessen, dann ist der Wert ja normal" (war ja schließlich auch die Aussage von Ärzten).
So aber habe ich hier dank Selbstmessung und Eigeninitiative etwas in einem Frühstadium aufgedeckt, das wohl in weniger als 1% so früh erkannt wird. Ich hoffe nur, dass die Ärzte auch die richtigen Schlussfolgerungen ziehen und nicht überfordert sind, nur weil sowas in ihrem Studium oder in der Praxis selten bis gar nicht vorkommt. Werte über 200 nach dem Essen und niedriges C-Peptid sprechen da hoffentlich eine deutliche Sprache. Es war also die ganze Zeit nicht "nichts" und ach ja, liebes Forum, ich hoffe hiermit hat sich nun auch endgültig das dumme Gequake über purea und mich als ein und denselben account erledigt.
Wie dem auch sei; wenn es also tatsächlich auf einen LADA hinausläuft, dann spricht wohl alles dafür, jetzt schon mit Insulin anzufangen, zumal ich dann auch noch ein paar letzte ausschweifende "Henkersmahlzeiten" in der Remissionsphase genießen könnte, ohne dass der Blutzucker auf über 200 ansteigt (so wie es jetzt eben der Fall wäre). Oder vielleicht richte ich mich auch auf Doc Bernsteins Essmethode ein, mal sehen.
Mal schauen, ob der Diabetologe Insulin in Kinderpens aufgeschlossen gegenüber steht und ob ich ihn überhaupt überzeugen kann, das Ganze JETZT schon ernst zu nehmen und mich nicht bis zur Entgleisung warten zu lassen.
Michael, hatte dir dein Arzt damals gleich Insulin angeboten oder war das seine Idee mit dem "erstmal Sport und Low Carb versuchen"? Wenn ich mich richtig erinnere, kam doch dein Arzt selbst auf den LADA-Gedanken, oder.
Bearbeitet von User am 21.06.2015 01:32:49. Grund: . -
am 21.06.2015 05:13:05
Da muss man erstmal einen Arzt finden, der Insulin verschreibt..
Diabetologisch ist das Ziel HbA1c 6,8 oder kleiner ohne Hypos.
Und damit sollte man klarkommen.
Und dabei das Leben genießen!
Wer mit Mitte 30 erkrankt und den Korridor einhalten kann ist vor Folgeschäden relativ sicher.
Ich denke bei dem geschreibe hier an die Zuckerkinder.... da sind ein paar Jahre mehr, inklusive Pubertät auf den Konten - und die schaffen es auch.
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am 21.06.2015 10:56:12
joralo schrieb:
Mal schauen, ob Der Diabetologe Insulin in Kinderpens aufgeschlossen gegenüber steht ...
Hallo Joralo,
mir seinen Bedenken hatr TypEinser natürlich recht. Es dürfte sehr schwer sein, einen Arzt zu finden, der dir jetzt schon Insulin verschreibt.
Falls du es trotzdem versuchst, dann brauchst du nicht auf die Kinderpens abzustellen. Eine Basldosis z.B. bei Lantus von 3...4 IE gleicht deine BZ-Automatik locker dadurch aus, dass weniger eigenes Insulin ausgegeben wird. Wenn du bei 3 IE Lantus von einer Wirkung von mindestens 12h ausgehst, dann sind das pro Stunde nur etwa 1/4 IE, mit der die Basalversorgung unterstützt wird. Dei Kinderpens sind wohl auch mehr für eine feinere Dosierung des Mahlzeitinsulins gedacht.
Beste Grüße, Rainer
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