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Diabetes---die gewollte Krankheit?

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    Mitglied seit: 22.07.2015
    am 28.07.2015 14:33:50
    Liebe Forenmitglieder, ich habe neulich einen Bericht über diese Thematik gelesen. Weshalb wir seit Jahren in die Heilung von HIV Krebs MS etc Milliarden hineingesteckt, bzw. warum gibt es bei genannten Krankheiten immer bessere Ergebnisse, nur bei Diabetes seit Jahrzehnten nicht?
    Ist es weil die Pharmaindustrie seit Jahrzehnten das meisste Geld mit Cholesterinsenkern und AntiDiabetikaprodukten macht? Wäre Diabetes nicht längst heilbar wenn soviel investiert würde wie in die Erforschung von hiv und Krebs? Heutzutage ist die Diagnose Diabetes mit den gleichen Prognosen bzw. Lebenseinschränkungen verbunden wie vor 30 Jahren. Sogar in der Diagnose wird jetzt Geld eingespart, hier soll ein einfacher hba1c Wert Aufschluss bringen. In den Staaten ist es sogar das Ziel den ogtt ganz abzuschaffen auf Kosten des ungenauen hba1c Tests. Warum werden Diabetiker niemals die Change auf Heilung bzw. Verbesserung?
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    am 28.07.2015 14:46:36
    Heilung – was ein tolles Wort.

    Man nehme Krebs – es gibt dermaßen viele verschiedene Krebszellen, und dazu viele verschiedene Trigger, um überhaupt Zellen zu Tumoren mutieren zu lassen.

    Da wird es wohl kaum DAS Mittel geben können.


    Beim Diabetes ist es das gleiche Problem.

    Typ 1 – Auslöser ist ein Defekt im Immunsystem, man vermutet Gen-Konstellationen und Umwelteinflüsse

    Typ 2 – hier tappt man auch im Dunkeln

    Mody-Typen – viele Typ 1 und auch etliche Typ 2 kann man auch in die verschiedene Modytypen packen, und diese Tests kosten einen Haufen Geld... und die Mody-Liste wird wohl noch etwas erweitert werden.


    Ich frage mich, was die Pharma-Industrie so böse macht – wer wird denn gezwungen, deren Produkte zu konsumieren?
    Dazu kommt: Forschung ist teuer, und wer z.B. ein Verfahren entwickelt, z.B. Typ 1 "zu heilen" – Jackpot. Da dürfte so einiges an Geld reinkommen. Und man könnte der Konkurrenz eine reindrücken...

    Und dann mal DIE Frage: Wiedermal HbA1c... das wird doch jetzt echt langweilig.



    "Warum werden Diabetiker niemals die Change auf Heilung bzw. Verbesserung?"

    Hat sich in den letzten Jahren nicht einiges getan? Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.
    Bearbeitet von User am 28.07.2015 14:50:46. Grund: .
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    am 28.07.2015 15:03:19
    TypEinser schrieb:
    Heilung – was ein tolles Wort.

    Man nehme Krebs – es gibt dermaßen viele verschiedene Krebszellen, und dazu viele verschiedene Trigger, um überhaupt Zellen zu Tumoren mutieren zu lassen.

    Da wird es wohl kaum DAS Mittel geben können.


    Beim Diabetes ist es das gleiche Problem.

    Typ 1 – Auslöser ist ein Defekt im Immunsystem, man vermutet Gen-Konstellationen und Umwelteinflüsse

    Typ 2 – hier tappt man auch im Dunkeln

    Mody-Typen – viele Typ 1 und auch etliche Typ 2 kann man auch in die verschiedene Modytypen packen, und diese Tests kosten einen Haufen Geld... und die Mody-Liste wird wohl noch etwas erweitert werden.


    Ich frage mich, was die Pharma-Industrie so böse macht – wer wird denn gezwungen, deren Produkte zu konsumieren?
    Dazu kommt: Forschung ist teuer, und wer z.B. ein Verfahren entwickelt, z.B. Typ 1 "zu heilen" – Jackpot. Da dürfte so einiges an Geld reinkommen. Und man könnte der Konkurrenz eine reindrücken...

    Und dann mal DIE Frage: Wiedermal HbA1c... das wird doch jetzt echt langweilig.



    "Warum werden Diabetiker niemals die Change auf Heilung bzw. Verbesserung?"

    Hat sich in den letzten Jahren nicht einiges getan? Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.




    Tja und genau dass ist die Antwort; es ist zu teuer herauszufinden was den Diabetes auslöst, viel sinnvoller ist es im Jahr 4 Raumfähren zu schrotten, die zur ISS fliegen um herauszufinden wie die Erde entstanden ist :(
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    am 28.07.2015 15:15:04
    JoachimL schrieb:


    Tja und genau dass ist die Antwort; es ist zu teuer herauszufinden was den Diabetes auslöst, viel sinnvoller ist es im Jahr 4 Raumfähren zu schrotten, die zur ISS fliegen um herauszufinden wie die Erde entstanden ist :(




    Was hat DAS denn mit Krankheiten zu tun? Sollen jetzt weltweit alle Forscher die Zuckerkrankheit erforschen ? ? ?



    http://www.diabetes-kids.de/artikel/abatacept-studie-diabetes-schon-im-vorlauferstadium-stoppen-4346

    http://www.trendsderzukunft.de/koennen-insulinpillen-diabetes-verhindern/2015/07/04/

    http://www.diabetes-austria.com/detail.php?stID=1956&kat=9&page_title=Typ%202


    Die Behauptung, man würde nichts unternehmen, stimmt nicht so ganz.
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  • Tino

    Rang: Gast
    am 28.07.2015 15:52:48
    JoachimL schrieb:
    Heutzutage ist die Diagnose Diabetes mit den gleichen Prognosen bzw. Lebenseinschränkungen verbunden wie vor 30 Jahren.


    Diese Aussage ist nicht zutreffend. Wir haben bedeutend andere Insuline, welche uns das Leben mit Diabetes bedeutend erleichtern, Uns steht Injektionsmaterial zur Verfügung, von welchem vor 30 Jahren nicht mal geräumt werden konnte. Vielen betroffen wurde das Leben durch Insulinpumpen wesentlich erleichtert. Dir Prognosen habe sich wesentlich verbessert, indem diabetische Folgeschäden klar zurückgegangen sind. Obwohl wir der Ernährung Beachtung schenken müssen, gelten nicht mehr dir früheren Diabetesdiäten, welche jede Lust am Essen vermiesten.
    Auch wenn Diabetes nicht heilbar ist, lebt es sich doch heute wesentlich leichter und einfacher damit, als vor 30 Jahren.
  • Tino

    Rang: Gast
    am 28.07.2015 17:04:25
    TypEinser schrieb:
    Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.


    Hast du denn die Siebzigerjahre tatsächlich erlebt, TypEinser?
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    am 28.07.2015 17:25:24
    Du etwa nicht?

    Dann hast Du echt was verpasst.
    Nicht in Sachren Diabetes - aber das Drumrum.

    Aus heutiger Sicht war doch vieles entspannter - der Informations- und Entertainment-Überfluss macht viele bekloppt.

    Obwohl - der Austausch in Foren bei kleineren Problemen ist schon toll - siehe Insulinclub.de

    BCR oder Teens?
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    am 28.07.2015 18:21:56
    Tino schrieb:
    TypEinser schrieb:
    Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.


    Hast du denn die Siebzigerjahre tatsächlich erlebt, TypEinser?



    Ich hab sie wirklich erlebt und ich muß sagen, Typ 2 war damals arm dran. Man ging ja davon aus, daß Typ 2 "angefressen" sei und so war dann eben auch die "Behandlung" oder besser "Nichtbehandlung".
    Als ich 1980 schwanger war, hat das niemanden interessiert, obwohl ich mehrmals darauf hingewiesen hatte.
    Ich hab jahrelang Sulfonylharnstoffe genommen mit dem Erfolg, daß meine BSD heute völlig ausgepowert ist und daß ich jahrelang gegen den vormittäglichen Unterzucker anessen mußte, was wieder hohe Werte nachmittags zur Folge hatte.

    Die Selbstmessung war Anfang der 80er auch noch in den Kinderschuhen. Man brauchte dest. Wasser dazu und es war sehr umständlich, also nix für unterwegs.

    Da hat sich doch einiges getan seit dieser Zeit - Gott sei Dank.
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    am 28.07.2015 18:27:31
    EH schrieb:
    Tino schrieb:
    TypEinser schrieb:
    Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.


    Hast du denn die Siebzigerjahre tatsächlich erlebt, TypEinser?



    Ich hab sie wirklich erlebt und ich muß sagen, Typ 2 war damals arm dran. Man ging ja davon aus, daß Typ 2 "angefressen" sei und so war dann eben auch die "Behandlung" oder besser "Nichtbehandlung".
    Als ich 1980 schwanger war, hat das niemanden interessiert, obwohl ich mehrmals darauf hingewiesen hatte.
    Ich hab jahrelang Sulfonylharnstoffe genommen mit dem Erfolg, daß meine BSD heute völlig ausgepowert ist und daß ich jahrelang gegen den vormittäglichen Unterzucker anessen mußte, was wieder hohe Werte nachmittags zur Folge hatte.

    Die Selbstmessung war Anfang der 80er auch noch in den Kinderschuhen. Man brauchte dest. Wasser dazu und es war sehr umständlich, also nix für unterwegs.

    Da hat sich doch einiges getan seit dieser Zeit - Gott sei Dank.




    Naja bei vielen ist er ja auch angefressen auch wenn sniemand hören mag. Tendentiell betrifft es vermehrt die dickeren auch wenn man es natürlich nicht pauschal sagen kann und darf.
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    am 28.07.2015 18:31:28
    JoachimL schrieb:

    Naja bei vielen ist er ja auch angefressen auch wenn sniemand hören mag. Tendentiell betrifft es vermehrt die dickeren auch wenn man es natürlich nicht pauschal sagen kann und darf.



    Leider zeigst du mit dieser dümmlichen Behauptung, daß du keinerlei Ahnung von Diabetes und schon gar nicht von Typ 2 hast.
    Vielleicht solltest du dich informieren, bevor du solchen Schwachsinn verbreitest.

    Daß viele Typ2er bei der Diagnose dick sind, hat andere Gründe. Welche, werde ich nicht ausführen, denn du würdest sie sowieso nicht verstehen.
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