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Dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte

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    am 13.08.2015 10:26:35
    Hallo,
    erstmal ein paar Info´s zu mir, da ich hier neu bin.
    Ich bin 20 Jahre alt, habe seit 15 Jahren Diabetes Typ 1 und trage seit 10 Jahren eine Insulinpumpe.

    So nun zu meinem Problem.
    Ich habe seit einigen Jahren viel zu hohe Blutzuckerwerte, da ich als Kind oft schwere Hypoglykämien hatte und dadurch große Angst davor entwickelt habe.
    Mittlerweile hat sich mein Körper so an die hohen Blutzuckerwerte gewöhnt, dass ich schon bei Werten um die 140 total zittrig werde und dann vor lauter Angst anfange zu Essen.
    Nun ja, mein HbA1C ist nätürlich dementsprechend sehr schlecht und ich habe auch schon eine Folgeerkrankung dadurch erlitten.

    Hat Jemand Erfahrung wie man mit solch einer Situation umgeht oder hat Jemand Ideen, was man ausprobieren könnte ?
    Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
    Liebe Grüße Jenny
  • Tino

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    am 13.08.2015 11:07:39
    Permanent zu hohe BZ-Werte und bereits Folgeschäden sind in deinem Alter eher denkwürdig.
    Hast du deinen behandelnden Arzt schon um Empfehlungen gefragt?
    Hattest du schon einer Diabetesschulung? Falls nicht, wäre eine solche dringend angezeigt, da ich nicht davon ausgehe, dass dein Problem in einem Forum gelöst werden kann.
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    am 13.08.2015 11:26:22
    Ich habe viele Schulungen gehabt und kenne mich auch ansich sehr gut mit dem Diabetes aus. Als Kind hat das auch alles super geklappt, da habe ich das alles selbstständig gemacht.
    Mein Arzt sagt einfach nur ich solle mit Insulin gegen den hohen Blutzucker wirken. Ja na ach nee, so schlau bin ich auch.

    Ich werde halt einfach nur diese Angst nicht los.
    Und ich kann Insulin geben wie ich will, wenn ich dann mit Traubenzucker gegen wirke bringt mir das nichts.
    Das klingt wahrscheinlich alles total bescheuert, aber hab halt einfach irgendwie diese Blockade drin.
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    am 13.08.2015 11:35:00
    Jenny94 schrieb:
    Ich habe viele Schulungen gehabt und kenne mich auch ansich sehr gut mit dem Diabetes aus. Als Kind hat das auch alles super geklappt, da habe ich das alles selbstständig gemacht.
    Mein Arzt sagt einfach nur ich solle mit Insulin gegen den hohen Blutzucker wirken. Ja na ach nee, so schlau bin ich auch.

    Ich werde halt einfach nur diese Angst nicht los.
    Und ich kann Insulin geben wie ich will, wenn ich dann mit Traubenzucker gegen wirke bringt mir das nichts.
    Das klingt wahrscheinlich alles total bescheuert, aber hab halt einfach irgendwie diese Blockade drin.



    Du solltest dir psychiatrische Hilfe holen, gibt es spezielle für Diabetiker. Allein wirst du das Problem nicht in den Griff bekommen.
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    am 13.08.2015 11:39:23
    Darf ich dich fragen wie hoch dein letzter HBA1c war ? Und welche Folgekrankheit/en du bereits entwickelt hast ?
    Ausnahmsweise bin ich mal mit EH d'accord (solls ja auch mal geben :-) , du solltest dir dringend psychologische Betreuung (Verhaltenstherapie) suchen, um gegen deine Angst anzugehen. Angst ist selten ein guter Ratgeber und sobald die einmal von der Leine ist, bekommt man sie nur sehr schwer alleine wieder eingefangen...LG
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    am 13.08.2015 11:44:53
    Belli schrieb:
    Darf ich dich fragen wie hoch dein letzter HBA1c war ? Und welche Folgekrankheit/en du bereits entwickelt hast ?
    Ausnahmsweise bin ich mal mit EH d'accord (solls ja auch mal geben :-) , du solltest dir dringend psychologische Betreuung (Verhaltenstherapie) suchen, um gegen deine Angst anzugehen. Angst ist selten ein guter Ratgeber und sobald die einmal von der Leine ist, bekommt man sie nur sehr schwer alleine wieder eingefangen...LG



    Warum willst du den HBA1c und die Folgekrankheit wissen? Wozu soll das gut sein? Ist in diesem Zusammenhang völlig überflüssig.
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    am 13.08.2015 11:51:07
    Mein letzter HbA1C war bei 10,2 ( Ich hoffe, dass ich jetzt nicht mit Antworten überschüttet werde, wie ich das zulassen konnte)
    Ich habe am Schienbein eine offene Wunde.

    Auch psychologische Hilfe habe ich schon in Anspruch genommen, half aber leider auch nichts. Aber ihr habt schon Recht, ich sollte es wahrscheinlich auf diesem Wege weiter versuchen.
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    am 13.08.2015 12:08:26
    Jenny94 schrieb:
    Mein letzter HbA1C war bei 10,2 ( Ich hoffe, dass ich jetzt nicht mit Antworten überschüttet werde, wie ich das zulassen konnte)
    Ich habe am Schienbein eine offene Wunde.

    Auch psychologische Hilfe habe ich schon in Anspruch genommen, half aber leider auch nichts. Aber ihr habt schon Recht, ich sollte es wahrscheinlich auf diesem Wege weiter versuchen.



    Genau das hatte ich im Sinn, ich hoffe außerdem, daß du jetzt nicht mit sinnlosen Ratschlägen hinsichtlich LOGI und ähnlichem überhäuft wirst.
    Wenn die Hilfe nichts gebracht hat, dann war es der falsche Psychiater und du mußt dir einen anderen suchen. Auf jeden Fall mußt du diese irrationale Angst los werden.
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    am 14.08.2015 00:17:38
    EH schrieb:
    Warum willst du den HBA1c und die Folgekrankheit wissen? Wozu soll das gut sein? Ist in diesem Zusammenhang völlig überflüssig.



    ooahhh EH, muss ich dir das wirklich erklären ? Du als gestandene Frau in reifem Alter ? Also überflüssig nenn ich höchstens dein Kommentar dazu...Vielleicht einfach weils mich interessiert und weil man so vielleicht noch detaillierter auf Jennys individuelle Situation eingehen kann...und vielleicht um einfach nochmal deutlich zu machen zu was die Angst vor Hypos bei Jenny bereits schon geführt hat...für Jenny selbst, aber auch für andere User, die ihren Blutzucker an einer recht langen Leine lassen...für dich Jenny ist es allerhöchste Eisenbahn zeitnah tätig zu werden und die Angstproblematik anzugehen, damit es nicht zu weiteren ernsthaften Folgeerkrankungen kommt...auch die offene Wunde am Bein wird sich bessern und viel schneller verheilen, wenn du deinen Blutzucker erstmal gesund unter Kontrolle hast...um dies zu schaffen steht jedoch die Bearbeitung der Angst im Vordergrund...eventuell ist irgendwann die Angst vor weiteren Folgekrankheiten grösser, als die Angst vor Hypos ? Das wär mal ein Ansatz, warte nicht so lange bis du viell. wirklich mal irreparable Schäden entwickelst und dir deswegen später Vorwürfe machst...Also angehen, dringend, besser gestern als heute...LG & viel Erfolg !
    Bearbeitet von User am 14.08.2015 00:32:09. Grund: .
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    am 14.08.2015 12:11:35
    Belli schrieb:
    EH schrieb:
    Warum willst du den HBA1c und die Folgekrankheit wissen? Wozu soll das gut sein? Ist in diesem Zusammenhang völlig überflüssig.



    ooahhh EH, muss ich dir das wirklich erklären ? Du als gestandene Frau in reifem Alter ? Also überflüssig nenn ich höchstens dein Kommentar dazu...Vielleicht einfach weils mich interessiert und weil man so vielleicht noch detaillierter auf Jennys individuelle Situation eingehen kann...und vielleicht um einfach nochmal deutlich zu machen zu was die Angst vor Hypos bei Jenny bereits schon geführt hat...für Jenny selbst, aber auch für andere User, die ihren Blutzucker an einer recht langen Leine lassen...für dich Jenny ist es allerhöchste Eisenbahn zeitnah tätig zu werden und die Angstproblematik anzugehen, damit es nicht zu weiteren ernsthaften Folgeerkrankungen kommt...auch die offene Wunde am Bein wird sich bessern und viel schneller verheilen, wenn du deinen Blutzucker erstmal gesund unter Kontrolle hast...um dies zu schaffen steht jedoch die Bearbeitung der Angst im Vordergrund...eventuell ist irgendwann die Angst vor weiteren Folgekrankheiten grösser, als die Angst vor Hypos ? Das wär mal ein Ansatz, warte nicht so lange bis du viell. wirklich mal irreparable Schäden entwickelst und dir deswegen später Vorwürfe machst...Also angehen, dringend, besser gestern als heute...LG & viel Erfolg !



    Hör doch auf, dich so aufzublasen, Purea-Belli. Denk an den Ochsenfrosch, der dabei geplatzt ist!
    Du bist weder Jennys Arzt oder gar ihr Psychiater, du drischt hier nur leeres Stroh und die Werte anderer User gehen dich einen feuchten Staub an, danach zu fragen ist einfach nur übergriffig.

    Außerdem frage ich mich, was du dauernd mit meinem Alter hast. Meinst du, Alter sei ein Charakterfehler oder willst du behaupten, ich sei senil?
    Ja, ich habe seit gut 40 Jahren Diabetes und daher hab ich auch weit mehr Erfahrung als du. Schließlich hast du ja nicht mal Diabetes, also halte dich zurück.

    Nachtrag: Was dir vermutlich nicht aufgefallen ist. Jenny hat seit 15 Jahren Typ 1 und kennt sich damit garantiert weitaus besser aus als du. Es ist einfach nur lächerlich, daß ausgerechnet du sie "beraten" willst.
    Bearbeitet von User am 14.08.2015 12:13:48. Grund: .