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traubenzucker vor hba1c-blutentnahme
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Isabell
Rang: Gastam 27.10.2010 12:19:57
Hallo zusammen,
ich habe mal eine Frage und hoffe, dass es ok ist sie hier im Forum zu stellen, denn ich bin grad ziemlich unglücklich.
Meine Ärztin hat gestern morgen hba1c abgenommen, aber ich habe vorher Traubenzucker gefuttert, weil ich keine Zeit hatte zum frühstücken und los musste.
Heute rief ich in der Praxis an: Frau L.. der Zucker ist zu hoch!
Mehr weiß ich noch nicht.
Wisst ihr ob es sinnvoll wäre dann nochmal BE zu machen ohne Traubenzucker vorher oder ist das irrelevant?
Vielen Dank für eure Hilfe!
LG Isabell -
peter
Rang: Gastam 27.10.2010 12:29:35
bin zwar noch nie auf die idee gekommen ohne grund tz zu essen, daß der bz hoch war ist völlig normal, für den hba1c hat das keine auswirkungen.
von peter -
Rainer
Rang: Gastam 28.10.2010 13:04:38
Hallo Isabell,
auf den HbA1c hat der Taubenzucker vor der Messung keinen Einfluss. Wenn der zu hoch ist, dann hast du Diabetes und musst die Messung nicht wiederholen lassen.
Aber gewöhnlich wird auch der BZ mit bestimmt und als Nüchtern-BZ interpretiert. Deshalb soll man zu der Blutabnahme auch nüchtern hingehen. Aber das muss einem natürlich von der Sprechstundenhilfe vorher gesagt werden.
Wenn also nur der eine Glukosewert zu hoch war, dann sage Bescheid, dass du vorher Traubenzucker gegessen hast und die Ärztin kann den Wert richtig bewerten. Du kannst dich ja auch beschweren, dass dir niemand was von dem nüchtern bleiben gesagt hat.
LG Rainer -
Frage
Rang: Gastam 28.10.2010 13:22:11
Wie hoch /niedrig war denn der BZ, weshalb du Traubenzucker zu dir genommen hast als Frühstücksersatz? Hast du überhaupt BZ gemessen? Ich sehe auch wie Peter keinen Grund, Traubenzucker einzuwerfen, wenn man nicht frühstückt und der BZ nicht so niedrig ist, dass das angebracht ist.
Der Traubenzucker hatte dann nur Einfluss auf den Moment-BZ in der Arztpraxis, der HBA1C ist ein Langzeitwert von ca. 6 Wochen, der im Labor aus dem Blut bestimmt wird. Wie hoch war denn der Langzeitwert?
Mit zu hoch und zu niedrig kann man nicht viel anfangen...lass dir eine Kopie der Laborwewrte geben ud vor allem: FRAG deine Diabetologi alles, was du nicht verstehst und lass es dir erklären bitte..
von Frage -
thomas2002
Rang: Gastam 29.10.2010 02:15:40
idr wird bei "labor" nicht nur hba1c und bz gemessen, sondern auch die fettfraktion etc, und darauf haben z.t. die nahrungsmittel einfluß, desshalb "nüchtern".
war labor als diabetiker oder als routineuntersuchung. von thomas2002 -
Isabell
Rang: Gastam 29.10.2010 11:31:58
Hallo zusammen,
danke für eure Hilfe!
Labor war reine Routine, weil mein Papa Diabetiker Typ II ist und mein Opa (sein Vater) dies auch war. Die Schwester meines Opas hat ebenso Diabetes II.
Kann sowas denn vererbt werden, wie ist der Stand?
Ich kenn es auch schon aus meiner zweiten Schwangerschaft, da hatte ich Schwangerschaftsdiabetes, welcher aber danach wieder weg war.
Zum Traubenzucker. Es gibt doch diesen Dextro-Bonbon und die ess ich gern. Wahrscheinlich sollte ich das lassen?!
LG -
eh
Rang: Gastam 29.10.2010 12:26:23
Meiner Meinung nach wird Typ2 tatsächlich vererbt, auch wenn das nicht gerne zugegeben wird. Es paßt nicht zu der Theorie, daß Typ2 angefressen sei.
Du kannst es ja auch in deinem Fall deutlich sehen.
Was diese Bonbons betrifft, so würde ich dir davon abraten, die treiben den BZ enorm in die Höhe. Nicht umsonst nimmt man Traubenzucker ja bei Unterzuckerungen.
Wenn schon Süßes, dann Schokolade, die läßt aufgrund ihres Fettgehalts den BZ langsamer ansteigen. -
Annita
Rang: Gastam 30.10.2010 22:15:10
>>Meiner Meinung nach wird Typ2 tatsächlich vererbt, auch wenn das nicht gerne zugegeben wird. Es paßt nicht zu der Theorie, daß Typ2 angefressen sei.<<
Würde ich auch so sehen wollen! Als die ersten Anzeichen von Diabetes bei mir sichtbar wurden, war ich eher untergewichtig! Heute bin ich normalgewichtig. Passe alle auch nicht in das "Fressschema rein" ;-).
LG Annita
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eh
Rang: Gastam 31.10.2010 14:34:54
Das war bei mir auch so. Ich hatte damals einen BMI von 18. Dann hab ich ohne ersichtlichen Grund zugenommen und dann ging's los mit dem Diabetes.
Ich erwähne das allerdings kaum mehr, weil ich die dämlichen Kommentare dazu einfach nicht mehr hören kann. -
Annita
Rang: Gastam 31.10.2010 20:59:57
>>Ich erwähne das allerdings kaum mehr, weil ich die dämlichen Kommentare dazu einfach nicht mehr hören kann.<<
Typische Vorverurteilung der Gesellschaft! Selbst mein Arzt meint damals, dass man an meiner Ernährung ja wohl nichts ändern könnte.... von Annita