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  • Michael74

    Rang: Gast
    am 14.11.2015 08:32:46 | IP (Hash): 987601344
    www.synlab.de/.../fi.../meldung_219_hba1c_nuechterblutzucker.pdf
    Du bist schon in der Lage verständlich zu lesen oder?
    Primäres Diagnostikum: Als erstes angewendet, danach kommen je nach Ergebniss weitere Tests dazu was heisst das?
  • Michael74

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    am 14.11.2015 08:34:54 | IP (Hash): 987601344
    hjt_Jürgen schrieb:
    @Michaela
    Wenn einem werdenden Typ1 schon 50% der normalen Menge an Beta-Zellen fehlen, produziert der noch immer völlig gesunde Blutzucker-Werte. Also nen gesunden Nüchternwert unter 100mg/dl, nen gesunden HBA1c unter 5,7% und nen gesunden 2Stunden OGT, nicht nur unter 140, sondern in aller Regel auch unter 100.

    Vielleicht erklärst Du uns einfach mal an diesem Beispiel, mit welchem Ziel Du hier um welchen Diagnosewert streiten willst?


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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Hallo Jürgen, heisst das das bei einem ogtt unter 140 ein nüchternzucker unter 100 und ein hba1c unter 5,7 zu erwarten ist, bzw. umgekehrt also so dass eigentlich keiner von den anderen erhöht ist wenn einer anderen darunter liegt?Gruß
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    am 14.11.2015 10:00:07 | IP (Hash): 398377084
    Das heißt, dass ALLE Diagnose-Werte noch VÖLLIG gesund anzeigen können, während die Entwicklung zum Diabetes schon sehr weit fortgeschritten ist.

    Vielleicht erklärst Du uns einfach mal an diesem Beispiel, mit welchem Ziel Du hier um welchen Diagnosewert streiten willst?

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  • Michael74

    Rang: Gast
    am 14.11.2015 10:26:51 | IP (Hash): 1546714662
    hjt_Jürgen schrieb:
    Das heißt, dass ALLE Diagnose-Werte noch VÖLLIG gesund anzeigen können, während die Entwicklung zum Diabetes schon sehr weit fortgeschritten ist.

    Vielleicht erklärst Du uns einfach mal an diesem Beispiel, mit welchem Ziel Du hier um welchen Diagnosewert streiten willst?

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    Du hast ein unglaubliches Händchen Fragen nicht zu beantworten sondern was ganz anderes zu schreiben. Nach Deiner Antwort eben hat doch niemand gefragt dann hätte die Antwort auch folgende sein können : Ja im Winter werden Haselnüsse saurer schmecken !
    Gruß

    folgendes Zitat stammt von Dir Jürgen:
    http://www.onmeda.de/forum/diabetes/1725401-hba1c-zur-diagnose
    12.11.2013, 15:51
    Re: Hba1c zur Diagnose

    Noch einmal: HBA1c 5,7 sagt, dass 5,7% aller roten Blutkörperchen einen bleibenden Glukose-Anhänger haben. Der Anhänger bleibt, wenn das Blutkörperchen etwa 3-4 Stunden der dafür passenden Glukose-Dichte im Blut ausgesetzt war.

    Bei HBA1c 5,7 ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass der Nüchtern-BZ am Morgen unter dem Diagnose-Grenzwert von 125mg/dl bleibt, denn damit würden deutlich mehr Stunden mit ausreichender Glukose-Dichte für einen höheren HBA1c-Wert anfallen.

    Und bei HBA1c 5,7 lässt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen, dass bei einem oralen Glukosetoleranz Test (oGTT) nach 2 Stunden mehr als 200mg/dl stehen bleiben. Denn die Glukose-Testmenge entspricht der üblichen Mahlzeiten-Menge an KHs=Glukose, und wenn der Blutzucker nach jeder Mahlzeit so lange so hoch bleiben würde, würde das einen weit höheren HBA1c-Wert bedeuten.
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    am 14.11.2015 12:52:57 | IP (Hash): 398377084
    Danke für's Zitat. Ich stehe nach wie vor dazu und denke noch immer, dass auf die weit überwiegende Zahl aller Fälle zutreffen wird, was ich da geschrieben hab.
    Auch auf werdende Typ1, wenn sie schon über die Hälfte ihrer Betas verloren haben, und ähnlich fortgeschritten ist dann wahrscheinlich auch die organische Entwicklung zum Typ2:
    Wenn diese Werte im Rahmen einer Entwicklung zum Diabetes in welcher Reihenfolge auch immer überschritten werden, ist diese Entwicklung in jedem Fall schon weit fortgeschritten.

    Das heißt, dass man die Entwicklung zum Diabetes auch dann nicht an ihrem Anfang entdecken kann, wenn man den Wert, der als erster die Gesund-Grenze überschreitet, just bei diesem ersten Überschreiten entdeckt.
    Und noch weiter fortgeschritten ist die Entwicklung dann beim Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte zum Diabetes.

    Und wo es mithin bezogen auf den Stand der Entwicklung zum Diabetes und auf die anschließende Behandlung praktisch keinen Unterschied machen kann, welcher Diagnose-Grenzwert als erster überschritten wird, will ich gerne noch mal um Deine Erklärung bitten, mit welchem konkreten Ziel Du hier um welchen Diagnosewert streiten willst?


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  • Michael74

    Rang: Gast
    am 14.11.2015 16:04:03 | IP (Hash): 1546714662
    hjt_Jürgen schrieb:
    Danke für's Zitat. Ich stehe nach wie vor dazu und denke noch immer, dass auf die weit überwiegende Zahl aller Fälle zutreffen wird, was ich da geschrieben hab.
    Auch auf werdende Typ1, wenn sie schon über die Hälfte ihrer Betas verloren haben, und ähnlich fortgeschritten ist dann wahrscheinlich auch die organische Entwicklung zum Typ2:
    Wenn diese Werte im Rahmen einer Entwicklung zum Diabetes in welcher Reihenfolge auch immer überschritten werden, ist diese Entwicklung in jedem Fall schon weit fortgeschritten.

    Das heißt, dass man die Entwicklung zum Diabetes auch dann nicht an ihrem Anfang entdecken kann, wenn man den Wert, der als erster die Gesund-Grenze überschreitet, just bei diesem ersten Überschreiten entdeckt.
    Und noch weiter fortgeschritten ist die Entwicklung dann beim Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte zum Diabetes.

    Und wo es mithin bezogen auf den Stand der Entwicklung zum Diabetes und auf die anschließende Behandlung praktisch keinen Unterschied machen kann, welcher Diagnose-Grenzwert als erster überschritten wird, will ich gerne noch mal um Deine Erklärung bitten, mit welchem konkreten Ziel Du hier um welchen Diagnosewert streiten willst?


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    weil die ddg schreibt dass bei einem hba1c unter 5,7 ein diabetes ausgeschlossen ist und du ja sagst das es das nicht ist
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    am 14.11.2015 16:23:34 | IP (Hash): 398377084
    Das ist ein Missverständnis, dem ich auch mal aufgesessen war, sogar bestimmt für mehr als 10 Jahre:

    Laienhaft setzen wir die Entwicklung zum Diabetes mit dem Diabetes gleich.

    Aber auch im einfachsten Fall, in dem man mit den heutigen Mitteln die erheblich verringerte Menge an Beta-Zellen eindeutig nachweisen kann, gilt mit der Verringerung erst dann der Diabetes, wenn wenigstens einer der für die Diagnose definierten Grenzwerte überschritten wird.


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  • Michael74

    Rang: Gast
    am 14.11.2015 17:07:50 | IP (Hash): 1546714662
    hjt_Jürgen schrieb:
    Das ist ein Missverständnis, dem ich auch mal aufgesessen war, sogar bestimmt für mehr als 10 Jahre:

    Laienhaft setzen wir die Entwicklung zum Diabetes mit dem Diabetes gleich.

    Aber auch im einfachsten Fall, in dem man mit den heutigen Mitteln die erheblich verringerte Menge an Beta-Zellen eindeutig nachweisen kann, gilt mit der Verringerung erst dann der Diabetes, wenn wenigstens einer der für die Diagnose definierten Grenzwerte überschritten wird.


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    Sorry Jürgen, ich finde es schon sehr anmaßend von Dir das Du Dich über die DDG stellst die einen Diabetes bei Werten unter 5, 7 ausschliesst. Ich glaube da lieber den weltweiten Experten die dies so sehen das der hba1c dies ausschliesst, da du das anders siehst würde ich Dir raten Dich mit der DDG außeinander zusetzen und Ihnen mitteilen daß Du dies als nicht richtig ansiehst.
    Gruß Michael
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    am 14.11.2015 17:13:42 | IP (Hash): 398377084
    Der Bereich der Entwicklung zum Diabetes ist diagnosetechnisch bis zum Überschreiten eines Diagnose-Grenzwertes kein Diabetes, sondern gesund. Womit soll ich da der DDG widersprochen haben?


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    Bearbeitet von User am 14.11.2015 17:22:30. Grund: Ergänzung
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 14.11.2015 18:27:57 | IP (Hash): 1546714662
    hjt_Jürgen schrieb:
    Der Bereich der Entwicklung zum Diabetes ist diagnosetechnisch bis zum Überschreiten eines Diagnose-Grenzwertes kein Diabetes, sondern gesund. Womit soll ich da der DDG widersprochen haben?


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    Ich finde es anmaßend das du den hba1c so in frage stellst und erklärst das ein diabetes mit unter 5,7 nicht ausgeschlossen werden kann wobei die fachverbände anderer länder wie zB die schweiz sogar unter dem wert 5,7 einen prädiabetes als ausgeschlossen halten.
    Warum schätzt du den nüchternblutzucker bzw. den ogtt als genauer ein im vergleich zum hba1c?