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Wie lebt man mit Diabetes? Und wie vermeidet man Amputationen?

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 04.01.2016
    am 04.01.2016 01:49:45 | IP (Hash): 2042771462
    Hallo,

    mein Mann hat heute erfahren das er Diabetes Typ 1 hat. Eigentlich hatte er sich vor zwei Wochen nur eine Blase gelaufen doch leider hat sich der Zeh so entzündet das nun vielleicht sogar amputiert werden muss. Und irgendwie hatten wir dabei Glück im Unglück im Krankenhaus, das er dadurch jetzt von seinem Diabetes erfahren hat.
    Ich mach mir jetzt natürlich große Sorgen und würde gerne wissen man bei Diabetes Typ eins alles beachten muss? Wie kann ich ihm den auch als Partnerin helfen? Und was gibt es an Möglichkeiten für Kursen,Büchern etc.?

    Außerdem würde ich gerne wissen ob jemanden auch schon etwas wegen dem Diabetes amputiert werden musste und was wir in Zukunft bei Wunden, vor allem an den Füssen, machen können, damit es gar nicht erst so schlimm wird?

    Hoffe die Fragen wurden hier nicht schon 100 mal gefragt.
    Hab im Moment noch gar nicht viel Ahnung von Diabetes, haben es ja auch erst heute erfahren. Aber ich möchte unbedingt das es meinem Mann ganz schnell wieder gut geht und er trotz der Krankheit glücklich ist.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 57
    Mitglied seit: 11.05.2014
    am 04.01.2016 12:19:47 | IP (Hash): 1659343211
    Hallo Geenschaff,

    gehe bitte auf diese Seite "diabetisinfo.de" dann auf Einsteiger und Grundlagen. Hier kannst
    du dich zum Diabetes schon mal informieren und dann hier weitere spezielle Fragen stellen.

    Viele Grüße Wolle
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5071
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 04.01.2016 13:02:12 | IP (Hash): 1158662189
    Hallo Greenschaf,

    ich kann nicht glauben, dass der Zeh bei deinem Man so stark und nichtheilend entzündet sein soll, dass eine Amputation droht. Ist das wirklich so oder hast du dir im Internet zu viel Angst einjagen lassen? Amputation droht Diabetikern, die ihren BZ über viele Jahre nicht besonders gut im Griff gehabt haben. Durch den langjährigen hohen BZ werden die Nerven und kleinen Gefäße geschädigt. Das geht am Ende so weit, dass der Heilungsprozess auch bei kleinen Wunden nicht mehr funktioniert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei dem neu entdeckten Diabetes von deinem Mann die Nervenschäden schon derart groß sein können und denke, dass du an der Stelle nicht so besorgt sein musst.

    Amputationen und die anderen Folgekrankheiten lassen sich vermeiden, wenn dein Mann seinen BZ gut im Griff behält. Dazu muss er zunächst sehr viel über seinen Diabetes lernen. Sein Diabetologe wird ihm bestimmt eine Schulung anbieten. Wenn nicht, dann soll er darauf drängen. Du wirst ihm nicht sehr viel helfen können, er muss mit seinem Diabetes alleine zurecht kommen. Wenn dein Mann nichts dagegen hat, dann könnt ihr ja nachfragen, ob du an der Schulung auch teilnehmen darfst. Ansonsten wirst du viel in Internet finden, der Link von Wolle führt zu einer guten Quelle.

    Setzt euch nicht zu sehr unter Druck, dein Mann muss seinen BZ nicht gleich heute perfekt in den Griff bekommen. Es reicht aus, wenn er es am Anfang gerade mal einigermaßen schafft und dann im Laufe des Jahres immer besser hinkriegt. Die Folgekrankheiten brauchen Jahre, bis sie sich melden. Dein Mann hat also genügend Zeit, sich an seinen Diabetes zu gewöhnen und zu lernen, damit richtig umzugehen.

    Alles Gute, Rainer