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    Mitglied seit: 05.02.2016
    am 05.02.2016 11:11:03 | IP (Hash): 1375498018
    Hallo zusammen.
    Vor einem halben Jahr wurde bei mir Diabetes festgestellt wurde auf Metformin morgen 1000 und abends 1000 eingestellt.
    Im November ist meine Gallenblase entfernt worden ab da fingen meine Probleme an.
    Ich bin Querschnittgelähmten muss ich dazu sagen.
    Mir ging es nach der Gallen Op einfach mies....müde abgeschlagen einfach ko....Ich dachte es liegt an der nicht mehr vorhandenen galle.
    Das ist jedoch nicht der fall. Das lag am BZ der höchste wert war 391. Blutzuckerlangzeitwert 9,4 ich wurde ins krankenhaus eingewiesen dort habe ich dann einen Tag 2x Altinsulin gespritzt bekommen. Doch die Ärzte haben das schnell wieder abgesetzt mit der Begründung das man durch insulin zunimmt. Habe nun zusätzlich xelevia 100mg bekommen. Meine BZ Werte Morgens nüchtern 240......Jetzt meine Frage ist das alles so zutreffend und ok
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    am 05.02.2016 12:30:59 | IP (Hash): 1158662189
    Hallo Cara,

    wenn du erst seit kurzem Xelevia nimmst, dann habe noch 2...3 Wochen Geduld. Auch wenn das Medikament ausreichen wirkt, dauert es eine Weile, bis dein BZ wieder in gesunden Bereichen angekommen ist.

    Wenn der BZ mit Xelevia gar nicht absinken will, dann brauchst du stärkere Medikamente. Wenn deine Ärzte dir wegen der möglichen Zunahme kein Insulin geben wollen, dann wäre ein GLP-1-Analogon wie z.B. Trulicity einen Versuch wert. Trulicity wird einmal pro Woche gespritzt. Es wirkt ähnlich wie Xelevia, nur stärker. Wenn das immer noch nicht ausreichend wirkt, dann wäre eine Kombination mit Insulin möglich. So eine Kombination dürfte auch kaum Gewichtsprobleme verursachen. Auf jeden Fall musst du gemeinsam mit deinen Ärzten deinen BZ in gesunde Bereiche bekommen, damit es dir wieder besser geht.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 07.02.2016 16:27:56 | IP (Hash): 1703985086
    Ich hätte mal eine generelle Frage....

    Ist es MÖGLICH, daß man durch schlechte Ernährung über Monate einen so schlechten Hba1c Wert bekommen kann, der dann als Diabetes diagnostiziert wird und es im Endeffekt evtl. gar kein Diabetes ist?

    Wenn ja, woran würde man das erkennen?? Nur mal so rein informativ. Ich mache mir da keine Illusionen, es würde mich nur mal interessieren.
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    am 07.02.2016 17:43:55 | IP (Hash): 1493012282
    Holgie schrieb:
    Ich hätte mal eine generelle Frage....

    Ist es MÖGLICH, daß man durch schlechte Ernährung über Monate einen so schlechten Hba1c Wert bekommen kann, der dann als Diabetes diagnostiziert wird und es im Endeffekt evtl. gar kein Diabetes ist?

    Wenn ja, woran würde man das erkennen?? Nur mal so rein informativ. Ich mache mir da keine Illusionen, es würde mich nur mal interessieren.



    Hallo Holgie
    Da muss ich Dich leider enttäuschen. Der hba1c über 6,5 gilt als eindeutig Diabetes. Wenn Deine Blutzuckersteuerung in Ordnung ist, dann gehen die Blutzuckerwerte nicht so hoch, dass der hba1c über 6,5 erreicht wird, unabhängig was Du zu Dir nimmst. Du kannst daher als Gesunder egal was Du isst, keinen hba1c Wert über 6,5 erreichen. Genauso wirst Du bei ganz normaler kohlenhydratreicher Ernährung, keinen hba1c Wert unter 5,7 erreichen wenn Dein Blutzuckerverlauf einen Defekt hat. Den wirst Du nur durch gezielte Ernährung erreichen, bei einem Defekt.
    Gruß Michael
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    am 07.02.2016 20:41:30 | IP (Hash): 1703985086
    Hallo Michael,

    okay gut, bzw. nicht gut aber jetzt weiss ich wenigstens woran ich bin. Ich habe gedacht, daß es evtl. ja irgendwie sein kann, daß sich das alles wieder von selbst reguliert aber dem ist wohl nicht so, schade ;-) Versuch war's wert....

    Naja dann bin ich mal gespannt zu welcher Erkenntnis mein Doc am Dienstag kommt, ob Typ 1 oder 2 aber ich würde bei den Werten (als ahnunglose Person) auf 2 tippen... naja man wird es sehen...

    Danke trotzdem für deine Infos ;)
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    am 08.02.2016 21:49:54 | IP (Hash): 91453675
    Hiermit möchte ich mich herzlich bei Rainer bedanken für das schnelle antworten.....Vielen Dank
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    am 09.02.2016 14:51:58 | IP (Hash): 1703985086
    Hallo allerseits,

    mal ein kleines Update. War jetzt heute wieder beim Doc. Es ist definitiv Typ 2 und nicht 1, mir ist ein Stein vom Herzen gefallen.

    Er war begeistert von meiner Verbesserung, daß ich sowas in kurzer Zeit geschafft hätte usw, ich soll jetzt so weiter machen. Der einzige Wert, der ihm nicht gefallen hat (wen wunderts) war der Nüchternwert. Ich soll jetzt 1 x Monat ein Profil erstellen und höchstens ab und zu mal morgens einmal messen. Er hat mir jetzt Metformin aufgeschrieben, soll ich Abends erstmal eine halbe für 3 Wochen nehmen und dann auf ne ganze (1000 mg) aufstocken. Ic habe jetzt erst wieder im Mai bei ihm einen Termin, im April beim Hausarzt zut normalen Kontrolle.

    Ich bin echt erleichtert, wenn auch gleich ich hoffe, daß ich in paar Monaten die Tabletten wieder absetzen könnte, ich bin kein Freund von Tabletten...

    Naja, schauen wir mal. Ich bin gespannt aber erstmal froh, daß er zufrieden war mit dem was ich bisher gemacht hab...

    Grüße Holger
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    am 09.02.2016 17:39:01 | IP (Hash): 1781792089
    Hallo Holger,

    klar wäre es am schönsten, wenn du ganz ohne Medikamente auskommst. Aber du kannst dich fast genauso sehr darüber freuen, wenn du mur mit Metformin auskommen kannst. Metfformin ist ein gutes und sicheres Medikament.

    Alles Gute, Rainer
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    am 09.02.2016 18:32:08 | IP (Hash): 1462604542
    wieso ist Dir ein Stein vom Herzen gefallen, weil Du keinen Typ I hast?
    Ich lebe damit schon über 12 Jahre, andere schon viel viel länger. Und die meisten leben gut damit. Man muss sich nur ein wenig darum kümmern und die Sache nicht schleifen lassen.
    Falls Du Angst wegen dem Spritzen hast, kann ich Dich beruhigen. Ich hatte panische Angst vor einer Spritze. Wäre lieber gestorben als eine zu bekommen.
    Als ich aber keine Wahl mehr hatte, habe ich es selbst probieren wollen, und spritze mich seit dem 2. Mal selbst. Alle Angst ist verflogen. Mit einer Spritze macht mir keiner mehr Angst!
    Und mal ehrlich, diese superfeinen Nadeln beim Pen oder der für die Insulinpumpe, merkt man doch nichts mehr.
    Alles oben geschriebene gilt natürlich auch für den Typ II. Man sollte sich auf jeden Fall um gute Werte bemühen. Ich erinnere nur an mögliche Spätfolgen!!!
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    am 09.02.2016 19:12:29 | IP (Hash): 1703985086
    Hallo Rainer,

    ich weiss, du hast da auch vollkommen recht. Ich bin nur kein Freund von Tabletten aber gut, ich will mich nicht beschweren, ich habs echt "gut" getroffen.... aber ja, trotzdem werd ich weiter alles tun, daß sich meine Werte noch verbessern und die Pfunde weiter purzeln ;)

    Grüße Holger