Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Freestyle Libre- erste Erfahrungen

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 139
    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 20.06.2016 11:23:54 | IP (Hash): 1743451952
    Reiner15 schrieb:
    Ich bin seit 30 Jahren Typ I Diabeter, seit 5 Jahren mit Pumpe und ca. 650 Teststreifen im Quartal.

    Am Freitag habe ich die Bewilligung der KK für das Libre bekommen.
    Allerdings wurden nur die Sensoren bewilligt und befristet auf nur ein Quartal mit 7 Sensoren und einem Zuzahlungsanteil von 107,66 € pro Quartal.

    Ich weiß nicht was ich davon halten soll? Denn ohne Messgerät nützen mir die Sensoren ja auch nichts.

    Ist das bei euch auch so dass man für jedes Quartal die Sensoren neu beantragen muss? Wie hoch ist euer Zuzahlungsbetrag?

    Reiner



    Hi,

    meine KK, die DAK, bewilligte mir dauerhaft den Bezug, für das Lesegerät ( Bestandteil des Starterpakets, sowie je Sensor leistete / leiste ich bis zum erreichen der Zuzahlungshöchstgrenze jeweils 5,- €, also 35,- € im Quartal. Seltsam diese Kostenanteil bei Dir, beträgt doch die normale gesetzliche Zuzahlung 10 % des Medikamentenpreises, max. jedoch glaube ich 10,- €. 7x 5,90 € ZZ je Sensor ist doch weniger als Dein Anteil, großes ??????

    Je Quartal reiche ich ein Rezept über 7 Sensoren vom Hausarzt bei Fa. Abbott ein, KK bestätigt - Abbott liefert.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 139
    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 20.06.2016 11:30:53 | IP (Hash): 1743451952
    pitiplatsch schrieb:
    Hallo, ebenfalls neu hier. Ich habe einige Sensoren schon benutzt mit unterschiedlichem Erfolg. Das erste (vom Arzt angelegt) funktionierte gar nicht. Die Messungen waren so absurt, dass konnte nicht stimmen. Gravierende Unterschiede zum herkömmlichen messen. Da ich micht nicht auskannte und ganz neu Diabetiker war habe ich traubenzucker gefuttert (da ja mein Wert eigentlich nur 45 anzeigte). 2. Sensor war ganz gut. Funktioniert aber bei mir erst nach 24 Std. mit geringen Abweichungen. Der 3. hielt nur 10 Tage und der letzte hat sich schon nach 1 Tag verabschiedet. Habe da aber auch viel geschwitzt. Müßte es ja eigentlich aushalten. Ich habe eine Pflasterallergie und kann nichts drüber kleben. Hab es mit einer Socke versucht, ist aber nicht so ideal. So ganz ausgereift scheint mir free style libre noch nicht zu sein. Aber es ist natürlich toll nicht immer stechen zu müssen. Wenn mir die Werte zu komisch vorkommen, messe ich doch nach. Finde das ist ja nicht der Sinn es Erfinders????? Die Kosten muß ich leider selbst übernehmen, aus diesem Grunde benutze ich das Teil nur sporadisch. Meine KK ist die Knappschaft.
    Wie könnte ich das Teil noch befestigen?
    Gruß piti



    Hi,

    für Pflasterallergie kannst Du den Hersteller nicht Unausgereiftheit vorwerfen; Deine anderen Problem mit dem FSL erscheinen mir hausgemacht, einige Tausend Anwender haben beste Erfahrungen mit dem FSL.
    Die Kostenfrage ist natürlich die "beschisse........" für den wollenden Anwender, dessen KK wiederum aus Kurzsichtigkeit Kostenübernahme nicht will. Bei den meisten Anwendern sinken durch Nachfolgen der Anwendung des FSL die Kosten für die KK.Leider können haklt manche Entscheidungsträger nicht rechnen, oder wollen nicht.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 222
    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 21.06.2016 14:15:24 | IP (Hash): 45530051
    Ich hab mich jetzt doch entschieden das Lesegerät sowie die Zuzahlung für das Libre zu leisten, d. h. die Teststreifen (2000 Stück pro Jahr) waren für mich bisher zuzahlungsfrei und jetzt fallen pro Jahr 430,68 € an Sensorzuzahlung an.

    Die KK dagegen hat pro Jahr (bei dem ausgehandelten Preis mit Abbott für die Sensoren und den bekannten Preisen für Teststreifen) min. 184,12 € weniger Aufwendungen für Testmaterial. Dazu kommen noch die entfallenden Kosten von 301,08 € für nicht mehr benötigte Fastclix. Soll heißen die KK spart jetzt 485,20 € pro Jahr an mir ein.

    Ich denke mal das hat jetzt nichts mehr mit Gesundheitswesen zu tun sondern nur noch mit Rendite. Denn selbst eine volle Kostenübernahme des FreeStyle Libre wäre für die KK noch preiswerter als weiterhin die Teststreifen und Fastclix zu zahlen. Aber das wird man wohl nicht auf einfachem Weg ändern können.

    Laut KK findet die vierteljähliche Neubeantragung für die Sensoren mit dem ausgestellten Rezept statt, welches an den Rezeptservice des Herstellers gesendet wird. Hierzu habe ich von der KK die Adresse bekommen. Der Hersteller fragt damit die Leistung bei der KK ab und schickt mir die Summe des Eigenanteils. Wir werden sehen wie gut oder ob das überhaupt funktioniert.

    Ich halte euch über die Funktion des Systems und den Zufriedenheitsgrad bei mir auf dem laufenden.

    Reiner
    Bearbeitet von User am 24.06.2016 08:38:42. Grund: Text hinzu gefügt
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 222
    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 22.06.2016 10:13:32 | IP (Hash): 1976051127
    Erste positive Überraschung, gesten früh bestellt, mit PayPal bezahlt und eben ist die Lieferung angekommen, also nur 24 h ohne Aufpreis. Ich belese mich jetzt mal mit der Bedienungsanleitung und lade die Software dazu.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 222
    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 23.06.2016 19:04:41 | IP (Hash): 1623968146
    So heute habe ich erst mal das Lesegerät geladen und die Bedienungsanleitung gelesen.
    Die einfachen Einstellungen kann man am Lesegerät sofort erledigen und die Einstellungen des Insulinrechners, wer ihn braucht, kann man nur aktivieren wenn man in den Modus "Für Fachpersonal" kommt. Der Modus "Für Fachpersonal" ist mit einem Code gesichert. Im Insulinrechner ist dann zur optimalen Nutzung die Option "Erweitert" zu wählen, um BE-Faktoren, Korrekturfaktoren sowie die Wirkdauer einzutragen.

    Nachteil dieser Option ist, dass die Berechnung des Insulins nur bei Testwerten vom Teststreifen und nicht von den mit dem Lesegerät eingescannten Werten funktioniert. Dann sind die Insulineinheiten nur als 1,0 oder 0,5 IE einstellbar. Weiterhin sind nur 4 einstellbare Tagesabschnitte (Zeitblöcke) möglich.
    Die Arztpraxis hatte vorhin schon geschlossen, so dass ich zum herausfinden des o. g. nötigen Aktivierungscodes das Netz bemühen musste.

    CAA1C ist der Code und der scheint bei allen FreeStyle Libre gleich zu sein.

    Der Insulinrechner nützt mir eigentlich mit meiner Insulinpumpe nichts, da mein jetziger Bolusrechner 8 variierbare Zeitblöcke hat mit denen ich mein Tagesprofil fast optimal abdecke. In diesen Zeitblöcken sind die BE-Faktoren und die Korrekturfaktoren alle unterschiedlich und mit 0,1 Schritten gestaffelt.
    Also z. B. 1,6 / 1,7 / 1,8 oder 1,9 das ist eigentlich nichts für das schnelle Kopfrechnen, wenn man so wie ich leichte Konzentrationsstörungen hat.

    Den ersten Sensor werde ich am Samstag setzen, dann kann ich über das Wochenende die Funktion beobachten. Die Genauigkeit der Sensoren kann man mit einem herkömmlichen Messgerät eh nicht gegen testen, denn die normalen BZ-Messgeräte haben laut Hersteller 15% Toleranz.

    Reiner
    Bearbeitet von User am 23.06.2016 19:08:48. Grund: Text hinzu gefügt
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 139
    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 24.06.2016 17:14:37 | IP (Hash): 1743451952
    Hallo Reiner,

    bitte beim Vergleich der Messwerte FSL zu herkömmlichen Blutzuckermessgerät beachten, dass das FSL eine andere Messmethode darstellt. Blutzucker zu Glucose kann man meines Erachtens nicht miteinander vergleichen / gegensetzen. Unterschiede wird es wohl geben - so auch meine Erfahrungen. Das FSL zeigt niedere Werte als AccuCheckMobile an, hat man sich an die "neuen" Werte gewöhnt ist alles wieder i.O.,
    vergleicht man 1:1 besteht die Gefahr der Annahme ständiger Unterzuckerungen, manche Anwender sollen sofort zu Traubenzucker gegriffen haben und anschließend wieder Kurzzeitinsulin in unbenötigten Mengen gespritzt haben.
    Mein Rat: Werte einige Zeit vergleichen, Spritzsschema erst ändern wenn die Einordnung der FSL - Werte logisch nachvollziehbar sind / man sich an die Glucosewerte gewöhnt hat

    Ansonsten, nie wieder Messung ohne FSL ! Ich "vergöttere" auf diese Methode / dieses Gerät
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 91
    Mitglied seit: 02.06.2016
    am 21.07.2016 20:40:08 | IP (Hash): 1533671848
    Meine Krankenkasse hat das Gerät heute bewilligt mal sehen wie es so ist ^^
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5067
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 21.07.2016 23:57:21 | IP (Hash): 118284911
    Glückwunsch😊

    Ich wünsche dir viel Erfolg.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 36
    Beiträge: 122
    Mitglied seit: 29.04.2011
    am 22.07.2016 11:28:25 | IP (Hash): 1971969431
    Hallo

    ich zögere noch , ob ichs mir mal "versuchsweise" bestellen soll.

    Hier im Forum gibts eine Menge Beiträge zum FSL , hätten wir einen Admin hier , könnte er die bündeln.

    Schade das jeder seinen Senf zum FSL irgendwo postet..

    Warum , wieso sichert Ihr das Gerät noch mit einem Tape??? Das kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Gibts dazu irgendwo Fotos??? Und wie ist das mit Duschen.. Schwimmen??

    Wirt das mit dem Tape vom Hersteller empholen???

    UND Ist das FSL
    das einzige Gerät mit dieser Technik.. Sin andere Hersteller in der Warteschleife???

    Gruß Werner



    Bearbeitet von User am 22.07.2016 12:45:16. Grund: krinen
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 139
    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 22.07.2016 17:30:40 | IP (Hash): 1743451952
    Hallo Werner,

    der Sensor hält "superfest" am Arm, aber um ihn nicht aus Versehen beispielsweise amTürrahmen herunterzureißen überklebe ich den Sensor mit Tape ( elastisches Endlospflaster ), ca 8 cm, lang geschnitten.
    Auf die Klebefläche des Tape, dort wo der Sensor überdeckt wird, decke ich die Klebefläche ab um jederzeit das Tape, ohne den Sensor zu lösen, entfernen kann.