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Freestyle Libre- erste Erfahrungen

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    Mitglied seit: 02.06.2016
    am 23.07.2016 16:57:43 | IP (Hash): 1458650477
    Hat denn wer schon Erfahrungen mit der Genauigkeit? Eigentlich wollte ich das Gerät nur haben weil ich zur Zeit ca 8x am Tag Messe. Meine Finger sehen aus wie Schweizer Käse geht mir bisschen auf die Eier ^^


    Eigentlich wollte meine Krankenkasse das nicht genehmigen hab halt Stress gemacht weil ich ja nur Typ 2er bin. Dennoch brauch ich ja nicht jedesmal Schmerzen haben weil meine Finger durchlöchert sind. Und im Vergleich sind die Teststreifen zur Zeit wenn ich so häufig messe viel teurer.
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    am 23.07.2016 17:19:07 | IP (Hash): 1743451952
    Hi,

    der "Gemeinsame Bundesausschuß für das Gesundheitswesen" ( oder so ähnlich heißt dieser Ausschuß ) hat Mitte Juni 2016 empfohlen ( für alle KK ) das Glukosemessverfahren ( wie FSL ) als Leistung der KK einzuführen. Heißt: noch kein Rechtsanspruch darauf

    Versuche Deiner KK klarzumachen, das durch die Möglichkeit des ständigen Überprüfens Deiner Blutzuckermesswerte und der Reaktion im Rahmen des ITC eine wesentlich bessere Diabetesprognose zu erwarten ist, langfristig sich der Blutzuckergehalt verbessern wird und damit neben der Kostenersparnis für Teststreifen, Lanzetten ( unbedingt darauf hinweisen je Messung = 1 Lanzette + 1 Teststreifen ) die viel wichtigere Verhinderung von Folgeerkrankungen positiv beeinflußt wird.

    Keinesfalls den "Bequemlichkeitsfaktor" oder "Wohlfühlfaktor" erwähnen - FSL dient nur Deiner Gesundung, dient nur der besseren Gestaltung des ITC, dient nur der Stabilisierung des Blutzuckergehalts

    An die angezeigten Messwerte hat man sich schnell gewöhnt, sie sind anders als bei herkömlichen Messgeräten, einige Wochen paralleler Messung verschaffen die notwendigen Erfahrungen im Umgang mit dem Glukosemesssystem
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    am 26.07.2016 23:16:04 | IP (Hash): 1142923240
    Ich benutze das System seit ca 3 Monaten und habe es bisher selbst finanziert. Heute hat mir die BEK telef.
    zugesagt die Kosten für 26 Sensoren im Jahr zu übernehmen, mein Eigenanteil beträgt ca. 10 € pro Sensor, damit kann ich leben.
    Zu den Meßwerten können Differenzen am 1.Tag sowie am 14. Tag auftreten, jedenfalls bei mir. Auf meine Nachfrage wurden mir kosdtenlos 10 Teststreifen für das Gerät zugeschickt.
    Rein routinemäßig mache ich ca. 3 x Kontrollmessungen mit einem herkömmlichen Gerät, geringe Abweichungen.
    Nachdem die beiden ersten Sensoren bei der Gartenarbeit abgerissen wurden, stecken sie jetzt bei mir im Bauchraum, wie vorher die Pumpe.
    Ich hoffe bald die Sensoren mit einem anderen Insulin mit Pumpe einsetzen zu können, mein Bauch ist dann gut bestückt, aber mit 72 geht man doch nicht mehr am Strand auf Brautschau.
    Viele Grüße
    Jo
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    am 27.07.2016 18:15:35 | IP (Hash): 952979736
    falkreiner1948 schrieb:
    Hi,

    der "Gemeinsame Bundesausschuß für das Gesundheitswesen" ( oder so ähnlich heißt dieser Ausschuß ) hat Mitte Juni 2016 empfohlen ( für alle KK ) das Glukosemessverfahren ( wie FSL ) als Leistung der KK einzuführen. Heißt: noch kein Rechtsanspruch darauf...


    Vorsicht - nicht verwechseln: die Empfehlung gilt für CGM - nicht für FGM!
    CGM = Continuous Glucose Monitoring und FGM = Flash Glucose Monitoring. Die Empfehlung gilt nur deswegen für CGM, weil eine solche "Freigabe" sehr lange dauert (ca. 3 bis 5 Jahre); als sie eingereicht wurde, gab es noch kein FGM.
    Der Unterschied: FGM werden nicht kalibriert; sie "errechnen ihre Genauigkeit selbst". Die Abweichungen zum tatsächlichen "Laborwert" werden deshalb wohl auch bleiben. Außerdem wird von FreeStyle darauf hingewiesen, dass bei "nicht normalem" Blutzucker manuell nachgemessen werden soll; d.h. es funktioniert nur gut, wenn die Werte top sind - sonst bleibt halt das "normale" piksen!

    Übrigens sind auch die Insulinberechnungen nicht besonders präzise; ich will zwar keine Werbung machen, aber ICT-Helper berechnet Insulin-Resistenzfaktoren in 24 Stufen, die zusätzlich in Höhe und Zeitpunkt anpassbar sind. Ich habe die Übertragung des Blutzuckerwertes aus dem Freestyle zur App wieder abgeschaltet, weil es einfach zu ungenau ist.
    Da waren wir ja früher genauer, als wir den Blutzuckergehalt noch von einer Farbverlaufsskala ablesen mussten. ;-)
    Es gibt übrigens eine ganze Reihe "neuer" Methoden; nur sind 2 der ganz innovativen mit einem Patent eingefroren und eins will einfach noch nicht (Google X).
    Aber ein weiteres steht in den Startlöchern und könnte das FreeStyle System in die Bedeutungslosigkeit schießen (... 1mm dick ... ohne Nadel ...). Es befindet sich zur Zeit in der Zulassung; also nichts überstürtzen - da tut sich bald was ...

    Gruß Raimond
    Bearbeitet von User am 28.07.2016 10:33:27. Grund: Erweiterung
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    am 28.07.2016 12:12:56 | IP (Hash): 393588398
    Ich habe festgestellt, wer mit starken und schnellen unterzuckerungen zu kämpfen hat, kommt mit dem FreeStyle libre immer zu spät, libre zeigt an 3,6 , blutzuckermessgerät zeigt an 4,6, ich sofort die Pumpe auf 0 Prozent und 1 be gegessen. Nach 10 min zeigt libre immer noch 3,6 mit Pfeil gerade an, blutzuckermessgerät zeigt nach 15 min und 1 be gegessen schon 5,5 an. Nach 20 min zeigt libre sogar 3,3 an. Jetzt also sagt libre der Blutzucker fällt, ist aber schon seit mindestens 15 min wieder am steigen. Diese Werte sind also nicht zu gebrauchen.
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    am 28.07.2016 13:18:56 | IP (Hash): 1910541280
    Sieht aus wie die bekannte und prinzipiell nicht auflösbare Herausforderung aller Systeme, die im Zwischenzellwasser statt im Blut messen: Die Verlaufskurve läuft der im Blut um die 15-30 Minuten hinterher.


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    am 28.07.2016 18:55:40 | IP (Hash): 2112241411
    So ganz entschließen zu dem FSL kann ich mich noch nicht. Z Z messe ich 5-6 mal am Tag ( manchmal mehr ). Hoffe darauf , das die " Kinderkrankheiten" erst beseitigt werden bei dem FSL.
    Sicher sind auch noch andere Hersteller in den Startlöschern..weiß da jemand was????
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    am 28.07.2016 23:03:42 | IP (Hash): 1910541280
    Worauf gründet sich Deine Erwartung? Die Grundlage aus Messtechnik und Aufbereitungselektronik ist CGM Standard zur Ergebnisgewinnung. Neu ist praktisch nur die Form Ergebnisausgabe.


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    am 31.07.2016 14:20:08 | IP (Hash): 1911484271
    Ich benutze das System seit 5 Wochen und trage jetzt den 4. Sensor. Die ersten 3 haben sich in unregelmäßigen Abständen vom Körper gelöst, weil der Schweiß anscheinend den Kleber auflöst. Ich schwitze schon bei leichter Anstrengung relativ stark.
    Diese 3 Sensoren habe ich reklamiert und dafür neue problemlos erhalten. Ob das immer so geht glaube ich nicht.

    Momentan behelfe ich mir mit einem Pflaster 8x10 cm, welches mittig eine Mullfläche besitzt an welcher der Sensor nach entfernen des Pflasters nicht kleben bleibt. Ein Pflaster in dieser Größe den Rest seines Lebens zu tragen ist bestimmt nicht im Sinne des Erfinders. D. h. für mich kommen zur momentanen Zuzahlung für den Sensor dann noch mal ca. 0,90 € (Preis hier in der Apotheke) für das tägliche Pflaster hinzu. Also im Jahr noch 328,50 € für Pflaster. Ich hatte schon Pflaster von einem Anbieter (als Versuch) aus dem Netz das löst sich ebenfalls von der Haut und bietet keinen Schutz für den Sensor. Werde noch mal den Hersteller wechseln.
    Allerdings kann man feststellen das nach Anwendung des o. g. Pflasters der Mull darauf immer sehr nass vom Schweiß ist. Und das Pflaster schützt den Sensor spürbar beim an- und ausziehen. Soll heißen ich bin noch nicht wieder mit der Kleidung daran hängen geblieben.

    Im Anschluß an das Telefonat mit der Hotline sollte nach der Bandansage und dem „Piep“ noch das hinterlassen einer Nachricht möglich sein das hat nicht funktioniert, so dass ich eine Mail an den Kundendienst geschrieben habe.

    Hier ein Zitat aus dem Antwortschreiben:
    Gerne teilen wir Ihnen mit, dass wir als Hersteller des FreeStyleLibre Sensors Ihnen keine Empfehlung bezüglich zusätzlicher bzw. ergänzender Fixierung des Sensors aussprechen können, da uns zu diesem Thema keine wissenschaftlichen Studienergebnisse vorliegen. Aus diesem Grund raten wir von einer zusätzlichen Fixierung des FreeStyleLibre Sensors ab.

    Was ist aus meiner Sicht gut oder schlecht am FreeStyleLibre:

    Die Selbstkalibrierung sollte mit Software am PC beeinflussbar sein, weil die Abweichung gegenüber dem Laborwert (habe das beim Diabetologen testen lassen) doch höher als die genannten Prozente der BZ-Messgeräte mit Teststreifen liegen. Ich messe in mmol/l und dabei kann man feststellen das die Anzeige zwischen 5 mmol/l und 7,5 mmol/l der des jetzt bei mir vorhandenen neuen BZ-Messgeräts entspricht, danach steigt die Abweichung. Wenn ich z. B. 10,5 mmol/l gemessen habe zeigt FSL Werte von 13 – 14 mmol/l an, bei gemessenen Werten von z. B. 4 mmol/l zeigt FSL 2,7 mmol/l an.

    Die Sensoren weichen laut Beipackzettel in ihrer Genauigkeit ab. Am 1 Tag ist der Sensor am ungenauesten und ab Tag 2 bis Tag 14 ist die Messgüte annähernd gleich. Als Tag mit der geringsten Toleranz wird der Tag 14 angegeben.

    Damit kann ich meine Basalrate nicht prüfen oder korrigieren.

    Kalibrierungsmöglichkeiten zur Feineinstellung für den Endbenutzer gibt es schon seit 2010 fast in jedem PKW mit Reiserechner, z. B. für den Kraftstoffverbrauch. Das kann am Bordinstrument nachjustieren und so etwas sollte für ein medizinisches Gerät auch möglich sein.

    Die Einstellungen für den Rechner also BE-Einstellungen/Faktoren, Korrekturfaktoren und Insulingaben sind nur in 0,5er Schritten einstellbar. Als Träger einer Insulinpumpe benötige ich 0,1er Schritte, das kann z. B. der Bolusrechner der Pumpe.
    Auch die Anzahl der Zeitblöcke (4 bei FSL) für BE-Verhältnis, Zielbereich und Korrekturfaktoren sind für mich als Pumpenpatient unzureichend (ich benötige mindestens 8 Zeitblöcke). Achso, der Rechner funktioniert nicht mit den eingescannten Werten, nur mit Werten welche über Teststreifen mit dem internen BZ-Messgerät ermittelt wurden

    Die Möglichkeit Notizen (abgegebene IE oder aufgenommene BE) nachzutragen, das ist beim FreeStyleLibre zeitlich begrenzt auf 15 min nach Messung. Am Messgerät der Pumpe ist das zeitlich unbegrenzt.

    Der Touchscreen ist kein „echter“, also wie man ihn vom Smartphone kennt, es handelt sich hierbei um eine Plastikoberfläche die man schon relativ stark betätigen muss. Mit meinem Eingabepen vom Phone funktioniert es nicht.

    Nachahmenswert ist zur Erhöhung der Übersichtlichkeit, wie bei anderen Messgeräten, das ausblenden nicht benötigter Funktionen, bei mir z. B. langsam wirkendes Insulin.

    Die Bereitschaftszeit des Bildschirmes sollte anpassbar sein, wie an anderen Geräten auch. Eine Minute ist für mich definitiv zu kurz.

    Warum?
    Ich benutze zum FreeStyleLibre noch das Akku Chek Aviva Insight als Messgerät mit Bolusrechner und Fernbedienung für meine Insulinpumpe. Hier ist ein Tagebuch installiert welches eigentlich automatisch alle relevanten Daten speichert und immer einen Nachtrag in der Rubrik „Notizen“ zulässt.
    Nun lassen sich aber am FreeStyleLibre keine Datensätze der Messwerte auslesen und in einem anderen Messgerät oder auf dem PC speichern. Die Daten des FreeStyleLibre trage ich abends manuell in das Gerät der Pumpe ein!! das ein zeitaufwendiges Verfahren, bei dem das FSL zu früh den Betrieb einstellt. Danach muss es wieder gestartet werden um in die Protokolle zu kommen. Die Liste „Protokolle“ kann nicht hoch und runter gescrollt werden durch wischen sondern muss mit Tastendruck gewechselt werden. Auf jeder Ansicht sieht man nur 3 Messwerte.

    Die Verknüpfung der Datensätze halte ich für nötig um so ein wirkliches Profil des BZ-Verlaufs darstellen zu können. Mit FreeStyleLibre ist lediglich das erzeugen von PDF-Dateien möglich, somit ist es für den Arzt schwierig zu erkennen warum etwas wie war. Denn er muss von beiden Geräten die Ausdrucke parallel sichten.

    Die Akkulaufzeit m. E. ausreichend lang und der Ladevorgang hält sich in Grenzen.

    Da die Benutzung von FSL keine Schmerzen bereitet versuche ich mich einmal zur vollen Stunde zu scannen um selbst bei leichten Belastungen (Gartenarbeit, Haushalt oder PC-Arbeit) einen stark abfallenden BZ zu erkennen und mit BE gegenzusteuern. Das hat seit Einsatz von FSL fast immer funktioniert ebenso die Erkennung von stark und schnell steigenden BZ.
    Sobald ich Werte unter 5,0 mmol/l ablese pausiere ich und nehme BE auf und erst wenn das Gerät wieder einen Wert über 6,0 mmol/l anzeigt bewege ich mich weiter.

    Reiner
    Bearbeitet von User am 31.07.2016 14:22:10. Grund: Text hinzu gefügt
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    Hallo,

    ich habe seit einigen Tagen das Gerät. jetzt habe ich heute einen KH Wert gesehen. Wie geht das?
    Muss ich vor und nach dem Essen messen und dazu die "Apfel" Taste drücken? Wie muss ich Langzeitinsulin angeben? Kann mir jemand des Greät kurz erkären, ich blick da nicht ganz durch. Vielen Dank