Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Grundsätzliches - Anfängerprobleme

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 28.05.2016
    am 28.05.2016 22:22:21 | IP (Hash): 982875449
    Hallo,

    ich hoffe die Erfahrenen unter euch können mir etwas weiterhelfen.

    Und zwar ist es so, dass mittlerweile vor einem Jahr bei meinem Mann Diabetes festgestellt wurde. Er hatte sehr viel Durst, an die 5 Liter Wasser getrunken, und auch 10 kg Gewicht abgenommen.
    Als der Diabetes erkannt wurde, war sein Blutzuckerwert bei über 500.
    Zunächst musste er Insulin spritzen, um auf einigermaßen vernünftige Werte zu kommen. Das ging relativ schnell und jetzt nimmt er Metformin und Januvea, kein Insulin mehr. Der Langzeitwert lag zuletzt bei 6,6.
    Er hat wohl einen Typ2 Diabetes, wobei Der Diabetologe meinte, es wäre kein typischer Typ 2.
    Mein Mann ist nicht übergewichtig, raucht nicht. Allerdings hat er viel Stress im Job und kaum Zeit und Motivation zum Sport.

    Bei einer Ernährungsschulung waren wir schon. Da komme ich zu meinem Problem

    - die Ernährung
    Mein Mann isst leider überhaupt kein Obst und von Kartoffeln, Spinat und passierten Tomaten abgesehen, kein Gemüse.
    Sein Speiseplan besteht Großteils aus eher ungeeigneten Lebensmitteln wie Nudeln, Pizza, Pommes, Chips.
    Eine ganze Zeitlang ging das mit den Zuckerwerten auch sehr gut. Aber momentan geht es ihm nicht so gut. Der Zuckerwert springt teilweise unerklärlich um 100 Punkte hin und her. Z. b heute früh nüchtern 150 und abends (vor dem Essen) 241. An einem anderen Tag hat er dann vor dem Mittagessen einen Blutzuckerwert von (unerwartet niedrigen) 90.
    Oft fühlt er sich nicht gut, ist gereizt und hat Bauchschmerzen. Er wird deswegen auch so bald wie möglich zum Arzt gehen.

    Wie kann man so etwas in den Griff kriegen? Muss man nicht die BE oder Kalorien zählen? Von Seiten des Arztes war das bisher kein Thema. In der Ernährungsschulung hieß es immer nur KH reduzieren. Aber zu dem Zeitpunkt hatte mein Mann top Werte - und seine Ernährung ist eigentlich immer die gleiche und war zu der Zeit nicht anders als jetzt. Die Schulungsleiterin war optimistisch, dass er es gut in den Gruff kriegt und evtl sogar irgendwann auf die Tabletten verzichten kann..

    Ich würde ihn gern unterstützen und geeignete Gerichte kochen. Das ist aber sehr schwer, da er das meiste Gesunde einfach nicht isst. Hat jemand einen Trick/Tipp oder ähnliche Erfahrung?
    Wie "wichtig" ist die Ernährung? Ist das die größte Stellschraube?

    Kann man außer der Ernährung und Sport (für den mit dem stressigen Job und zwei kleinen Kindern kaum Zeit ist) noch irgendetwas machen?

    Puh, irgendwie bin ich grad total überfordert, obwohl wir uns jetzt schon ein Jahr so durchgewurschtelt haben.

    Vielen Dank, wer bis hierhin gelesen hat und evtl weiterhelfen kann.

    VG
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 842
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 29.05.2016 07:35:11 | IP (Hash): 2057440249
    Moin, Moin Emsato,

    wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Dein Mann muss schlicht seine Krankheit akzeptieren,
    sich mit dieser Erkrankung auseinandersetzen und handeln. Die Vorgehensweise ist wie im geschäftlichen Bereich und unterscheidet sich durch nichts. Entweder kriegt er die Erkrankung in den Griff oder die Erkrankung kriegt ihn in den Griff.

    Beruflich kürzer treten, Stress abbauen durch die Delegierung von Aufgaben, sich mit dem Krankheitsbild auseinandersetzen, eine Kurmaßnahme beantragen.

    LG Rolf der ihm wünscht die richtigen Entscheidungen zu treffen.


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 28.05.2016
    am 29.05.2016 08:14:36 | IP (Hash): 982875449
    Puh...

    Erstmal vielen Dank für deine Antwort.
    Das klingt ja ganz schön hart.

    Kannst du mir sagen, wie wichtig es ist, BE zu zählen? Woher weiß man, wieviel man essen darf? Beim Arzt war das bisher kein Thema. Danach darf mein Mann alles essen, worauf er sich beruft und es dann mit den KH nicht so genau nimmt..
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 29.05.2016 10:26:19 | IP (Hash): 2096420446
    Emsato schrieb:
    Puh...

    Erstmal vielen Dank für deine Antwort.
    Das klingt ja ganz schön hart.

    Kannst du mir sagen, wie wichtig es ist, BE zu zählen? Woher weiß man, wieviel man essen darf? Beim Arzt war das bisher kein Thema. Danach darf mein Mann alles essen, worauf er sich beruft und es dann mit den KH nicht so genau nimmt..



    Auf die Gefahr hin, hier wieder mal von einigen Usern angepöbelt zu werden, muß ich sagen, daß BE zählen nicht der Weisheit letzter Schluß ist. Versteh mich nicht falsch, es ist sicherlich richtig, daß man sich als Diabetiker nicht mit Kohlehydraten vollstopfen soll, aber tatsächlich ist es so, daß - wie der Arzt schon sagte - man auch als Diabetiker alles essen kann. Im Lauf der Zeit bemerkt man, welche Lebensmittel den BZ besonders hochtreiben und auf die verzichtet man dann halt. Aber als "Medikament" taugen irgendwelche low-carb-Diäten nicht.
    Der Arzt sagte, es sei kein "richtiger" Typ 2. Hat er gesagt, was es dann für ein Typ ist. Eigentlich kommen mir die Symptome eher vor wie bei einem Typ 1er, oder aber es ist ein Mody. Das ist die genetisch bedingte Form des Diabetes. Das genau festzustellen ist sehr aufwendig, daher wird es nicht gerne gemacht.
    Aber mit Metformin alleine wird und kann dein Mann seinen Diabetes nicht in den Griff bekommen. Meiner Meinung nach müßte er mit Insulin behandelt werden. Diese "Sprünge", die sein BZ macht, lassen sich sonst nicht in den Griff kriegen.
    Ich weiß nicht, wie gut dein Diabetologe ist, aber ich würde hinsichtlich der Medikation auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen. In dieser HInsicht liegt leider sehr viel im Argen, auch bei Ärzten, die sich Diabetologe nennen. Typ2 ist nämlich weitaus komplizierter als viele glauben, dank der Medien, die auf geradezu fahrlässige Art Desinformation betreiben. Leider sind auch viele Ärzte noch nicht auf dem neuesten Stand der Forschung.
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 19
    Mitglied seit: 11.06.2015
    am 29.05.2016 16:54:46 | IP (Hash): 1994533579
    Hallo Emsato, ich würde Dir ev. empfehlen mit 2 Insuline zu arbeiten d.h.ITC , damit kann man den Zucker besser in Griff bekommen . Also zum Essen das schnellwirkende Insulin und dann zum abdcken ein
    Verzögerungs Insulin . Das fängt ungefähr in etwa 3 Std. an und wirkt dann 6-8 Std.
    Das istdie einzige Möglichkeit einen gleichmäßigen Zucker zu bekommen. Als Faustregel mußt Du
    Dir merken , der Zucker steigt und fällt nur mit dem KH Also eine Pizza hat ca. 10-12 Be und dann muß man dafür spritzen. Aber mit der ITc Methode mußt Du unbedingt in eine Schulung.
    Also ich wünsche Dir viel Erfolg
    B:S
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 28.05.2016
    am 29.05.2016 20:26:37 | IP (Hash): 982875449
    Vielen Dank für eure Antworten.

    Vor allem dir EH. Vieles von dem was du geschrieben hast deckt sich mit den Infos vom Diabetologen.

    Es wurde tatsächlich schon getestet - aber ein Mody ist es nicht.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 29.05.2016 22:09:10 | IP (Hash): 1684888366
    Emsato schrieb:
    Kannst du mir sagen, wie wichtig es ist, BE zu zählen? Woher weiß man, wieviel man essen darf? Beim Arzt war das bisher kein Thema. Danach darf mein Mann alles essen, worauf er sich beruft und es dann mit den KH nicht so genau nimmt..


    Hallo Emsato,

    schade, dass dein Mann sich nicht mehr um seinen Diabetes kümmert und du dir für ihn Sorgen machen musst. Eigentlich ist das fast unmöglich. Ein bisschen Einfluss hast du aber dadurch, dass du das Essen besorgst und zubereitest. Wenn du es geschickt anstellst, dann kannst du diesen Einfluss gut nutzen.

    Ich persönlich kenne keinen Mann, der seine Ernährung wegen der Gesundheit gerne auf Salat und Gemüse, ich nenne es mal "Karnickelfutter", umstellt. Wenn er die KH für einen besseren und gleichmäßigeren BZ-Verlauf moderat reduzieren soll. dann kann er das doch wenigstens durch Sachen ersetzen, die gut schmecken. Gut schmecken tut nun mal ein Steak, gut schmecken tut nun mal der Blumenkohl, die Möhren oder Erbsen mit viel gesunder Butter. Wenn er von dir so etwas vorgesetzt bekommt, dann fällt es bestimmt nicht allzu schwer, die Kartoffelportion zu halbieren. Zum Frühstück machen z.B. sehr gesunde Eier schön satt und sind ein guter Grund, die Brötchenration zu halbieren.

    Natürlich ist auch das eine Umstellung für deinen Mann, bei der er mitmachen muss. Aber so fällt es ihm bestimmt viel leichter, sich passend für seinen Diabetes gesund zu ernähren. Bei der Bewegung helfen übrigens auch kleine Schritte. Schon wenn du ihn öfter mal zu einem entspannenden Abendspaziergag überreden kannst, wäre dasbereits hilfreich. Moderate KH-Reduzierung und Bewegung sind übrigens bei jeder Form von Diabetes sinnvoll, weil sie dabei helfen, den BZ möglichst gesund zu führen. Die passenden Medikamente sind natürlich auch sehr wichtig, sie kommen aber erst an zweiter Stelle. Ich vemute mal, dass dein Mann noch eine Weile sehr gut mit Metformin und dem DPP4-Hemmer Januvia auskommen kann, wenn er auf seine Ernährung und auf die Bewegung achtet.

    Viel Erfolg, Rainer
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 28.05.2016
    am 30.05.2016 13:51:19 | IP (Hash): 982875449
    Hallo Rainer, vielen Dank für deine Antwort. Deine Anregungen werde ich umsetzen!

    VG
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 30.05.2016 16:24:06 | IP (Hash): 1552051516
    Emsato schrieb:
    Vielen Dank für eure Antworten.

    Vor allem dir EH. Vieles von dem was du geschrieben hast deckt sich mit den Infos vom Diabetologen.

    Es wurde tatsächlich schon getestet - aber ein Mody ist es nicht.



    Hallo Emsato,
    erstmal vorweg, ich habe seit ca. 40 Jahren Diabetes und kann dir versichern, die Vorgaben wie sich ein Diabetiker zu ernähren hat, haben sich in dieser Zeit zig-mal geändert und wiederholen sich alle paar Jahre.

    lch finde, daß dein Mann sich gar nicht so schlecht ernährt. Von Obst wird Diabetikern heutzutage abgeraten, weil es viel Fruchtzucker enthält und das scheint Gift für Diabetiker zu sein. (Viele Jahre lang wurde es Diabetikern empfohlen, aber das ist nun offenbar anders). Dein Mann ißt immerhin Kartoffeln, Spinat und Tomaten, das ist doch schon was. Die Nudeln muß er halt einschränken und Pizza sollte Seltenheitswert haben. Aber warum sollte er keine Pommes essen, er hat schließlich kein Übergewicht. Und Fett verlangsamt den Anstieg des BZ. "Essen Sie lieber eine Sahnetorte als ein Stück Obstkuchen" (Originalton eines Diabetologen). Wegen der Chips würde ich mal versuchen ihm die durch Nüsse zu ersetzen, ist viel gesünder. Stell mit ihm zusammen einen Speiseplan zusammen und hör auf ihn. Auf keinen Fall darft du ihm irgendwelche Dinge aufdrängen, dier er nicht mag. Ich würde sauer, wenn man mich mit Rosenkohl oder Möhren füttern wollte. Jeder Mensch sollte das essen dürfen, was ihm schmeckt.

    Dieses auf und ab der BZ Werte wirst du auf keinen Fall mit der Ernährung korrigieren können, das kannst du nur mit Insulin und ich bin keineswegs der Ansicht, daß Ernährung wichtiger ist als Medikamente, das ist einfach Unsinn. Die Zellen brauchen Insulin, das allein ist der Knackpunkt. Es ist wichtig, nach der Ursache zu fragen, an Symptomen zu arbeiten ist ja ganz nett, bringt aber nicht wirklich etwas. Und hoher BZ ist halt ein Symptom und keine Krankheit an sich.

    Mein Mann ist gerade im Begriff sich von einer sehr schweren Krankheit zu erholen. In der Zeit als es nicht klar war, ob er sich jemals davon erholen wird, sind meine Zuckerwert kaum unter 200 gefallen, obwohl ich sehr wenig gegessen habe,
    Auch als ich mit einer Darm-OP im Krankenhaus lag, waren meine Werte die ganze Zeit ebenfalls über 200, obwohl ich natürlich überhaupt nichts gegessen habe.
    Es sind ganz andere Dingen, die den BZ steigen lassen, die Ernährung ist nur eines davon und nicht mal das wichtigste.

    Was den Sport betrifft, der ja momentan wieder mal ganz groß geschrieben wird, Ich hab in den 40 Jahren meiner Diabeteslaufbahn einen Sohn bekommen, eine Familie versorgt, meine demente Mutter gepflegt und einen Mann mit einem schweren Herzinfarkt versorgt. Daneben hab ich auch noch gearbeitet. Glaubst du, ich hätte Zeit für Sport gehabt? Es hat mir nicht geschadet.

    Informiere dich überall, aber laß dir nichts einreden. Letzten Endes ist es dein Mann, der sich wohlfühlen muß und wann er sich wohlfühlt, das kann nur er selbst bestimmen,
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 30.05.2016 16:30:12 | IP (Hash): 1552051516
    @Rainer

    "Moderate KH-Reduzierung und Bewegung sind übrigens bei jeder Form von Diabetes sinnvoll, weil sie dabei helfen, den BZ möglichst gesund zu führen. Die passenden Medikamente sind natürlich auch sehr wichtig, sie kommen aber erst an zweiter Stelle. Ich vemute mal, dass dein Mann noch eine Weile sehr gut mit Metformin und dem DPP4-Hemmer Januvia auskommen kann, wenn er auf seine Ernährung und auf die Bewegung achtet." Zitat Rainer

    Bist du wieder mal dabei, Ratschläge zu erteilen, die nur ein Arzt geben kann und sollte?
    Daß du deine Diabetes (oder Prädiabetes) jahrelang mit low-carb "behandelt" hast, mag für dich ok gewesen sein. Für andere ist es das nicht, das nun als alleinseligmachene Therapie zu verkünden, finde ich wirklich völlig daneben.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.05.2016 17:00:21 | IP (Hash): 586959158
    EH schrieb:
    Die Zellen brauchen Insulin, das allein ist der Knackpunkt.



    Wofür? Und wieso hat ein werdender und ein Typ2 wenigstens in den ersten Jahren nach seiner Diagnose-Reife einen sehr viel größeren Insulin-Umsatz als ein gesunder Mensch gleichen Geschlechts und Gewichts bei gleicher Bewegung und Ernährung?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 30.05.2016 17:23:28 | IP (Hash): 1552051516
    hjt_Jürgen schrieb:
    EH schrieb:
    Die Zellen brauchen Insulin, das allein ist der Knackpunkt.



    Wofür? Und wieso hat ein werdender und ein Typ2 wenigstens in den ersten Jahren nach seiner Diagnose-Reife einen sehr viel größeren Insulin-Umsatz als ein gesunder Mensch gleichen Geschlechts und Gewichts bei gleicher Bewegung und Ernährung?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Verschon mich mit deinen Weisheiten, Jürgen. Auch wenn du alles, was du im Internet findest, auswendig lernt, bist du noch lange kein Wissenschaftler. Oder bist du aus allen anderen Foren geflogen weil alle neidisch auf dein Wissen waren?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.05.2016 19:47:08 | IP (Hash): 586959158
    http://ddz.uni-duesseldorf.de/de/aktuelles/aktuelle-studien/9165-emlifa001
    In Deinen Augen sicher auch so ein auswendig gelernter Quatsch, aber wenn ich möglicher Neudiabetiker Typ2 wäre, würde mich so ein Angebot eines renommierten Diabetes-Zentrums schon interessieren :)


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 31.05.2016 09:38:02 | IP (Hash): 773547340
    hjt_Jürgen schrieb:
    http://ddz.uni-duesseldorf.de/de/aktuelles/aktuelle-studien/9165-emlifa001
    In Deinen Augen sicher auch so ein auswendig gelernter Quatsch, aber wenn ich möglicher Neudiabetiker Typ2 wäre, würde mich so ein Angebot eines renommierten Diabetes-Zentrums schon interessieren :)


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.



    Ach weißt du Jürgen, deine kindliche Gläubigkeit an Studien ist ja irgendwie rührend, aber vielleicht solltest du mal eine mitmachen. Ich war bei einer dabei und seitdem gehen mir Studien sonstwo vorbei. Hast du nicht die Ein- und Ausschlußkriterien gesehen? Die Studie gilt doch nur für einen Bruchteil aller Diabetiker - auf sowas kann man verzichten. Und was das ganze damit zu tun hat, wie man als Neu-Diabetiker seine Krankheit in den Griff kriegt? Ich würde sagen, überhaupt nichts.

    Die Studie, die ich mitgemacht habe, fand übrigens an einer sehr namhaften deutschen Universität statt.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 05.06.2016 05:18:06 | IP (Hash): 553530599
    Naja, ganz ehrlich gesagt lieber das, als jemand, der nur das Spritzen von Insulin als alleinseligmachende Therapie verkündet. Das eine stiftet Mut und Hoffnung, das andere ist ziemlich entmutigend und ernüchternd für Diabetes Typ 2.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 05.06.2016 09:34:44 | IP (Hash): 1955336209
    purea schrieb:
    Naja, ganz ehrlich gesagt lieber das, als jemand, der nur das Spritzen von Insulin als alleinseligmachende Therapie verkündet. Das eine stiftet Mut und Hoffnung, das andere ist ziemlich entmutigend und ernüchternd für Diabetes Typ 2.



    Ach weißt du purea, Insulin bringt jedem Typ2 Diabetiker eine immense Verbesserung seiner Lebensqualität. Da kannst du jeden vernünftigen Diabetiker fragen (außer Jürgen natürlich). Aber das kannst du nicht beurteilen, denn du hast je keinen Diabetes - deshalb sehe auch keinen Sinn darin, mit dir zu "diskutieren".
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 91
    Mitglied seit: 02.06.2016
    am 05.06.2016 13:53:11 | IP (Hash): 1200227930
    Bisher bin ich nicht begeistert von Insulin. Also mir ging es besser mit 350 Blutzucker als jetzt vollgepumpt mit Insulin und 100 Zucker. Sicher ist es besser für meinen Körper keinen hohen Zucker zu haben. Aber gut geht es mir dabei nicht. Ich stehe noch am Anfang meiner Lernphase und denke ich mache viel falsch. Hoffe mein Arzt hat bald Zeit für mich. Weil normal wird das nicht sein das mir immer schwindelig und schlecht ist.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 05.06.2016 14:30:38 | IP (Hash): 553530599
    Da bist du eben eine ganz bemerkenswerte Ausnahme, EH. Während der Rest der Menschheit gerne auf Medikamente verzichtet und verzichten würde......
    Aber ich kaufe dir das auch nicht ab. Wenn du die Wahl hättest, würdest du dich für ein Leben ohne Spritzen und für Bewegung/Ernährung entscheiden. Dein vehementes Bashing gegen eine Lebensstiländerung bei Typ 2 ist wohl reines Schutzverhalten. Dein Diabetes hat sich eben ungewöhnlich schlecht entwickelt, dafür kann ja niemand was.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 05.06.2016 15:39:52 | IP (Hash): 1761487288
    Sven3dfx schrieb:
    Bisher bin ich nicht begeistert von Insulin. Also mir ging es besser mit 350 Blutzucker als jetzt vollgepumpt mit Insulin und 100 Zucker. Sicher ist es besser für meinen Körper keinen hohen Zucker zu haben. Aber gut geht es mir dabei nicht. Ich stehe noch am Anfang meiner Lernphase und denke ich mache viel falsch. Hoffe mein Arzt hat bald Zeit für mich. Weil normal wird das nicht sein das mir immer schwindelig und schlecht ist.


    Für Dein mieses Gefühl zählt sicher alles neue zusammen, was da so mit der Diagnose über Dich rein gebrochen ist. Und als Tüpfelchen auf dem i die recht weitgehende Normalisierung Deines Blutzuckers, wo Dein Körper an die 350 gewöhnt war. Da kann sich das untere Ende von gesünderen 100-180 schon ein paar Tage wie Unterzucker anfühlen, bis der Organismus wieder dran gewöhnt ist. Wirklich gesunde Menschen leben übrigens munter mit 50-70 bis 120-140.

    Es gibt übrigens keine Standardwirkung von Insulin, zu der Dein Arzt Dir verhelfen könnte. Sondern Dein Arzt kann nur mit Deiner Hilfe raus finden, wie viel davon in welcher Situation gespritzt eben bei Dir welche Wirkung hat. Und je mehr Vorarbeit Du dafür bringst, desto eher und treffender das Ergebnis. Also aufschreiben
    morgens:
    Um ??.?? Uhr welchen Wert gemessen? Wie viele Einheiten gespritzt? Wie viel von was gegessen?
    Und in gleicher Weise mittags und abends - und eigentlich auch, wenn Du zwischendurch was isst. So macht bei mir z.B. son kleiner Schoko-Toffee-Bonbon aus der Alditüte einen BZ-Anstieg von 60-70mg/dl, und wenn ich den nicht aufgeschrieben hab und nicht dran denke, dass ich den gegessen hatte, kann ich mir bei der Messung danach den höheren Wert nicht erklären.
    Und wenn Du dich ganz schlapp und zitterig fühlst, wäre vielleicht genau dann und mit der Zeitangabe der BZ-Wert interessant!!!

    Und von dem Insulin, was Du spritzt, ist immer nur eine winzige Menge im Blut aktiv. Und jede Einheit Insulin ist vom Moment des Übergangs ins Blut alle 5 Minuten nur noch die Hälfte wirksam. Also nach ner halben Stunde praktisch futsch. Brauchst also da wirklich keine Überlastung zu befürchten. Und mit dem Blutzucker immer mehr von 24 Stunden im gesünderen Rahmen wirst Du auch weniger Insulin brauchen. Denn damit schalten immer mehr Zellen immer mehr Insulin-Rezeptoren aktiv :)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 05.06.2016 15:42:22. Grund: Ergänzung
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 05.06.2016 16:11:13 | IP (Hash): 1955336209
    purea schrieb:
    Da bist du eben eine ganz bemerkenswerte Ausnahme, EH. Während der Rest der Menschheit gerne auf Medikamente verzichtet und verzichten würde......
    Aber ich kaufe dir das auch nicht ab. Wenn du die Wahl hättest, würdest du dich für ein Leben ohne Spritzen und für Bewegung/Ernährung entscheiden. Dein vehementes Bashing gegen eine Lebensstiländerung bei Typ 2 ist wohl reines Schutzverhalten. Dein Diabetes hat sich eben ungewöhnlich schlecht entwickelt, dafür kann ja niemand was.

    .

    Du kapierst es einfach nicht. Ich lebe sehr gut mir meinem Diabetes und zwar seit mehr als 40 Jahren und ich habe keine Folgeschäden - also von schlechter Entwicklung würde ich da nicht reden.
    Und ja, purea, ich ziehe wirklich das körpereigene Hormon Insulin vor (als Medikament kann man Insulin nun wirklich nicht bezeichnen) als eine "Diät" wie du sie empfiehlst. Ich denke mit Grausen an dein tolles Rezept für diesen Kuchen aus dem Chemielaber. Mit so etwas würde ich mich nicht vergiften, Und ja, purea, ich brauche keine Lebensstiländerung, denn ich lebe sehr vernünftig, für mich ist das eine Selbstverständlichkeit.
    Aber jeder, wie er mag.
    Und hör auf, mir solchen Quatsch zu unterstellen, ich verstehe nicht, warum du das tust. Was ich tue und lasse kann dir doch egal sein. Vermutlich bist du neidisch, weil ich meinen Diabetes im Griff habe. Aber auch das versteh ich nicht wirklich, denn du hast doch keinen Diabetes, worauf also bist du neidisch?
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 07.06.2016 01:53:50 | IP (Hash): 371948415
    purea schrieb:
    Da bist du eben eine ganz bemerkenswerte Ausnahme, EH. Während der Rest der Menschheit gerne auf Medikamente verzichtet und verzichten würde......
    Aber ich kaufe dir das auch nicht ab. Wenn du die Wahl hättest, würdest du dich für ein Leben ohne Spritzen und für Bewegung/Ernährung entscheiden. Dein vehementes Bashing gegen eine Lebensstiländerung bei Typ 2 ist wohl reines Schutzverhalten. Dein Diabetes hat sich eben ungewöhnlich schlecht entwickelt, dafür kann ja niemand was.



    Hallo an alle,
    lese gerade eure Beiträge und bin bestürzt !!!

    Ist das hier eine 'Glaubens'frage ?!?
    Zwischen INSULINER und 2er, der allesmögliche in irgendetwas hinein geheimst ?

    Also,
    ich weiß bis heute nicht, welcher Typ Diabetiker ich bin, trotz mehrerer Krankenhaus-Aufenthalte und unzähliger Diagnose-Versuche. Klar wurde jedoch, daß Insulin notwendig ist, um die BZ-Werte im vertretbaren Rahmen zu halten.
    Und nur das zählt, um die befürchteten Schäden für Organe und Nerven zu verhindern.
    Die fragen nämlich nicht, woher der hohe BZ-Wert kommt, der sie zerstört !
    Bin da ganz auf EHs-Seite !!!
    Mit Ernährung geht da gar nix, da lassen sich nur BZ-Spitzen vermeiden !
    Bewegung ist auch nicht das Allheilmittel - oder ? - wer strampelt denn jeweils seine Kohlenhydrate nach jeder Mahlzeit ab ?

    Nee, keine Wahl, ich wollte bestimmt kein Insulin spritzen, war ein Schock für mich, von heute auf morgen.
    Aber, ich habe gelernt, daß nur so, die BZ-Werte in den Griff zu halten sind.
    Mittlerweile haben meine insulinbildenen Zellen die Funktion in soweit aufgegeben, daß ich auch Verzögerungsinsulin spritzen muss, zum Mahlzeiteninsulin vom Beginn an.

    P.S.: Blutwerte sind das A und O der Schulmedizin, dem wir doch als Patienten so vertrauen.
    Der Diabetiker vertraut besonders dem HbA1c-Wert - ist der ok - sind auch Medikament/Insulin - Ernährung/Lebenswandel/Was-auch-immer
    ok.
  • Diabmonarch

    Rang: Gast
    am 07.06.2016 11:46:27 | IP (Hash): 1047063038
    Toll was sich aus einer Anfrage so entwickeln kann!

    Denke, die Anfragerin wird sich niemals mehr hier einloggen. Täte ich auch nicht wenn meine Fragen im Kleinkrieg zwischen den ALLWISSENDEN Forenmitgliedern endet und letztendlich meine Frage darin keinerlei Beachtung mehr findet.
    Bearbeitet von User am 07.06.2016 12:12:18. Grund: Korrektur
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 07.06.2016 18:05:24 | IP (Hash): 399429515
    Elfe schrieb:
    purea schrieb:
    Da bist du eben eine ganz bemerkenswerte Ausnahme, EH. Während der Rest der Menschheit gerne auf Medikamente verzichtet und verzichten würde......
    Aber ich kaufe dir das auch nicht ab. Wenn du die Wahl hättest, würdest du dich für ein Leben ohne Spritzen und für Bewegung/Ernährung entscheiden. Dein vehementes Bashing gegen eine Lebensstiländerung bei Typ 2 ist wohl reines Schutzverhalten. Dein Diabetes hat sich eben ungewöhnlich schlecht entwickelt, dafür kann ja niemand was.



    Hallo an alle,
    lese gerade eure Beiträge und bin bestürzt !!!

    Ist das hier eine 'Glaubens'frage ?!?
    Zwischen INSULINER und 2er, der allesmögliche in irgendetwas hinein geheimst ?

    Also,
    ich weiß bis heute nicht, welcher Typ Diabetiker ich bin, trotz mehrerer Krankenhaus-Aufenthalte und unzähliger Diagnose-Versuche. Klar wurde jedoch, daß Insulin notwendig ist, um die BZ-Werte im vertretbaren Rahmen zu halten.
    Und nur das zählt, um die befürchteten Schäden für Organe und Nerven zu verhindern.
    Die fragen nämlich nicht, woher der hohe BZ-Wert kommt, der sie zerstört !
    Bin da ganz auf EHs-Seite !!!
    Mit Ernährung geht da gar nix, da lassen sich nur BZ-Spitzen vermeiden !
    Bewegung ist auch nicht das Allheilmittel - oder ? - wer strampelt denn jeweils seine Kohlenhydrate nach jeder Mahlzeit ab ?

    Nee, keine Wahl, ich wollte bestimmt kein Insulin spritzen, war ein Schock für mich, von heute auf morgen.
    Aber, ich habe gelernt, daß nur so, die BZ-Werte in den Griff zu halten sind.
    Mittlerweile haben meine insulinbildenen Zellen die Funktion in soweit aufgegeben, daß ich auch Verzögerungsinsulin spritzen muss, zum Mahlzeiteninsulin vom Beginn an.

    P.S.: Blutwerte sind das A und O der Schulmedizin, dem wir doch als Patienten so vertrauen.
    Der Diabetiker vertraut besonders dem HbA1c-Wert - ist der ok - sind auch Medikament/Insulin - Ernährung/Lebenswandel/Was-auch-immer
    ok.



    Hallo Elfe,

    vielen Dank für Deinen Beitrag. Endlich mal eine Stimme der Vernunft von jemandem, der wirklich Diabetes hat und nicht die "Botschaft" der Medien nachredet, man könne Diabetes durch eine Diät und Sport "behandeln" und womöglich gar heilen.

    Ich erinnere mich noch gut an die Siebzigerjahre, wo an Insulin für Typ2 nicht zu denken war. Als die Werte zu schlecht wurden, bekam ich Tabletten (Sulfonylharnstoffe). Denen verdanke ich, daß meine BSD heute fast kein Insulin mehr produziert. Nur manchmal erinnert sie sich an ihren Job und stößt große Mengen Insulin aus, was mich dann schnell in einen Unterzucker befördert. Bei dieser Art "Behandlung" mußt ich spätestens um 10 Uhr vormittags ein belegtes Brot essen, sonst hätte ich einen Unterzucker bekommen, abends waren die Werte dann hoch. Irgend eine Möglichkeit, dagegen anzugehen hatte ich nicht. Trotzdem wird dieses Medikament heute noch verschrieben und viele Ärzte wollen ihren Patienten das Insulin ausreden. Für mich ist das ein Kunstfehler.

    Für mich war es ein glücklicher Tag, als ich endlich, nach langen Jahren Insulin verschrieben bekam. Endlich konnte ich meinen Diabetes in den Griff kriegen und ich konne leben wie ein normaler Mensch. Wenn man kaum etwas ißt und die Werte nicht mehr unter 250 gehen, dann kann etwas nicht stimmen.

    Daher ist es mir ein völliges Rätsel, warum man hier niedergemacht wird, wenn man sich das einzige vernünftige Mittel, das hohe Werte vermeiden kann, nämlich Insulin, zuführt. Was ich noch weniger verstehe, warum man Neulingen weis macht, Insulin sei schlecht und man muß es meiden.

    Grüße
    EH
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1002
    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 07.06.2016 18:12:32 | IP (Hash): 399429515
    Heinz-Hermann schrieb:
    Toll was sich aus einer Anfrage so entwickeln kann!

    Denke, die Anfragerin wird sich niemals mehr hier einloggen. Täte ich auch nicht wenn meine Fragen im Kleinkrieg zwischen den ALLWISSENDEN Forenmitgliedern endet und letztendlich meine Frage darin keinerlei Beachtung mehr findet.



    Ich halte mich weder für einen Allwissenden, noch führe ich hier einen Krieg. Aber ich verfüge über langjährige Erfahrung und bin so frei, meine Meinung zu äußern und mit Usern, die wirklich keine Ahnung haben, Tacheles zu reden.
    Ich habe durchaus auf die Frage der Threaderöffnerin geantwortet. Wenn dir meine Antwort nicht gefällt, so ist das nicht mein Problem.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 07.06.2016 20:20:23 | IP (Hash): 371948415
    Heinz-Hermann schrieb:
    Toll was sich aus einer Anfrage so entwickeln kann!

    Denke, die Anfragerin wird sich niemals mehr hier einloggen. Täte ich auch nicht wenn meine Fragen im Kleinkrieg zwischen den ALLWISSENDEN Forenmitgliedern endet und letztendlich meine Frage darin keinerlei Beachtung mehr findet.



    Fände ich sehr schade, wenn Emsato sich nicht mehr melden sollte.

    Wir haben doch hier nur einen kleinen Ausschnitt zum Mythos Diabetes:
    Tu dies nicht, ess dieses nicht, kaufe Zimt und Diabetiker-Vitamine und alles ist gut, Lauf dem Diabetes davon ... - Zeitungen, Internet, Funk & Fernsehen, selbst die kleinste TV-Beilage lassen sich darüber aus. Da ist so viel Unsinn dabei ! S.a. auch Krimis, mal ist Insulin ein Mordinstrument, mal braucht das Mädel Insulin um nicht zu sterben mit Symptomen von Unterzucker :-(

    Man muss sich mit der Diagnose auseinandersetzen, sich einen Überblick verschaffen.
    Als Anfänger habe ich mehrere Bücher gelesen, in denen erklärt wird, welche Therapien es gibt, daß bestimmte Blutwerte aus wichtigsten Gründen einzuhalten sind, Tipps und Tricks zur Ernährung u.a.m.
    In der Apotheke habe ich auch BE/KE-Tabellen erhalten zusammen mit Ratschlägen beim Abgeben des ersten Insulin-Rezepts.
    Mit dem Arzt und der Diabetesassistentin erfolgt/e das Feintuning.

    Sich !seriös! zu informieren ist wichtig, um beim Arzt auch die richtigen Fragen stellen zu können innerhalb des doch recht kurzen Termins.
    Neben der benötigten Medikamentenliste habe ich auch immer ein Blatt mit Fragen, oder warum Unter-/Über-Zucker eingetreten sind, dabei. Als müsste ich zum Chef - gut vorbereitet ;-)

    P.S.: Ich möchte hier noch etwas richtig stellen. Die Zellen brauchen kein Insulin, sondern Zucker. Das Insulin wird benötigt, um den Zucker in die Körperzellen einzuschleusen. Ohne Energie in den Zellen können wir nicht denken, werden schwach und schlapp. Bei Tabletten geht es eigentlich auch um Insulin - ein Wirkprinzip ist, das körpereigene wieder besser wirken zu lassen; ein anderes, die körpereigene Produktion anzuregen.
    Zucker, der nicht in die Zellen eingeschleust wird und/oder verbrannt wird, dann im Blut herum schwimmt, schädigt ab bestimmten Werten (Nierenschwelle 180) Organe, Nerven, Blutgefäße.