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Richtige Insulinberechnung

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    am 18.07.2016 18:05:31 | IP (Hash): 1356264271
    Elfe schrieb:
    ...An den Liegestützen ('Frauen'- = Knie-Liegestütz) muss ich noch arbeiten, bzw. an den Armmuskeln...


    Da gibt es noch bessere Sachen: "Tabata" (8 mal 20 Sekunden; dazwischen immer 10 Sekunden Pause)! Wenn du mal sehen möchtest, wie 2 gut gebaute Jungs schon nach 2 Minuten fast zusammenbrechen: https://youtu.be/ThnZ0n-7x4E
    Und das alles nur mit dem eigenen Körper - das ist Effizienz! Man (und natürlich auch Frau) kann auch leichtere Dinge machen - aber bis zum Anschlag und nie länger als 20 Sekunden. Einfach mal googeln; da gibts noch mehr!

    Gruß Raimond
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    am 18.07.2016 21:07:41 | IP (Hash): 418785492
    hjt_Jürgen schrieb:
    ...Warum sollte vor dem Hintergrund jemand mit 200 und mehr starten, um nicht unter 70-50 zu kommen?

    Bin neugierig, Jürgen...


    Weil die Rechnung falsch ist! Woher weißt du, dass es 5 Liter sind; kannst du das belegen? Woher weißt du, dass es 30 Durchläufe sind (bei welchem Puls)? Woher weißt du, dass es 8 Gramm Glukose sind (bei welchem Puls)?

    Und vor allem, wie willst du diese "Formel" jemandem erklären, der einfach nur wissen möchte, was er tun soll? Ein sauberes Ergebnis bekommst du damit jedenfalls nicht.
    Kleines Beispiel:
    Ich bin gestern 57 Minuten locker gelaufen; gestartet mit einem BZ von 280mg/dl. Bei der Ankunft betrug mein BZ 165; und nach einer weiteren Stunde 110mg/dl. Und das habe ich schon vor dem Lauf gewußt, weil ich pro Stunde zusätzlich 120mg/dl verbrauche (das "Nachbrennen" wird mit 50% berechnet)!
    Da wärst du mit deiner Blutumlaufberechnung aber nicht weit gekommen; vermutlich wäre sogar zusätzliches Insulin herausgekommen (weil Anstrengungen ja nur 10mg/dl ausmachen), was unweigerlich den Notarzt bedeutet hätte. Darum behaupte ich, dass mit persönlich bekannten Werten (sogenannte Ablesewerte) weitaus präziser gerechnet werden kann, als mit allen Annahmen oder Schätzungen.

    Schätzen und Hörensagen haben bei der Insulinberechnung - übrigens auch bei der Glukoseberechnung - nichts verloren, weil sich dadurch Fehler multiplizieren. Nur das Individuum zählt, denn das ist äußerst präzise. Schließlich lässt sich doch auch niemand scheiden, nur weil er sich regelmäßig wäscht. ;-)

    Gruß Raimond
  • Elfe

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    am 19.07.2016 01:24:25 | IP (Hash): 303894537
    Monti schrieb:
    Elfe schrieb:
    ...An den Liegestützen ('Frauen'- = Knie-Liegestütz) muss ich noch arbeiten, bzw. an den Armmuskeln...


    Da gibt es noch bessere Sachen: "Tabata" (8 mal 20 Sekunden; dazwischen immer 10 Sekunden Pause)! Wenn du mal sehen möchtest, wie 2 gut gebaute Jungs schon nach 2 Minuten fast zusammenbrechen: https://youtu.be/ThnZ0n-7x4E
    Und das alles nur mit dem eigenen Körper - das ist Effizienz! Man (und natürlich auch Frau) kann auch leichtere Dinge machen - aber bis zum Anschlag und nie länger als 20 Sekunden. Einfach mal googeln; da gibts noch mehr!

    Gruß Raimond



    Hallo Raimond,
    sehr vielen lieben Dank für deinen Link -
    wenn schon einer der Jungs zusammenklappt und ich mich so im Vergleich sehe ... - ach nee.

    Halte mich zur Zeit an Übungen vom Froböse-Doc http://www.ingo-froboese.de/
    und sportele auch nach der einen oder anderen DVD u.a..

    Mit besten Grüßen
    Elfe
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    am 19.07.2016 07:55:01 | IP (Hash): 1552247010
    Monti schrieb:
    Kleines Beispiel:
    Ich bin gestern 57 Minuten locker gelaufen; gestartet mit einem BZ von 280mg/dl. Bei der Ankunft betrug mein BZ 165; und nach einer weiteren Stunde 110mg/dl. Und das habe ich schon vor dem Lauf gewußt, weil ich pro Stunde zusätzlich 120mg/dl verbrauche (das "Nachbrennen" wird mit 50% berechnet)!


    mg/dl sind Milligramm pro Deziliter, also hundertstel Gramm pro zehntel Liter oder einfaches konkretes Beispiel: 100mg/dl=1g/l, in Worten: 1 Gramm pro Liter.

    Einfach mal in Gramm pro Liter übersetzt hast Du also geschrieben: Bei Deinem Start hattest Du 2,80 Gramm Glukose in jedem Liter Deines Blutes, 57 Minuten später in jedem Liter 1,65 Gramm und eine weitere Stunde später in jedem Liter 1,10 Gramm. Pro Stunde verbrauchst Du zusätzlich pro Liter Blut 1,2 Gramm Glukose für’s Nachbrennen.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 19.07.2016 08:22:49 | IP (Hash): 418785492
    Elfe schrieb:
    ...Halte mich zur Zeit an Übungen vom Froböse-Doc http://www.ingo-froboese.de/
    und sportele auch nach der einen oder anderen DVD u.a...


    Das Video war natürlich nur Spaß - kein Muss - zum Glück gibt es viele Motivationsfilmchen: man muss es aber auch tun ;-)
    Das ist auch genau das Problem: Bei allen Möglichkeiten die es gibt, ist es immer nur einer, der einem im Weg steht: man selbst!
    Aber wenn man das weiß, ist man schon auf der Gewinnerseite und schon mit 3 Spaziergängen pro Woche machst du halt erheblich mehr, als mit 3 mal nichts tun!

    Gruß Raimond
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    am 19.07.2016 09:32:27 | IP (Hash): 418785492
    hjt_Jürgen schrieb:
    Monti schrieb:
    Kleines Beispiel:
    Ich bin gestern 57 Minuten locker gelaufen; gestartet mit einem BZ von 280mg/dl. Bei der Ankunft betrug mein BZ 165; und nach einer weiteren Stunde 110mg/dl. Und das habe ich schon vor dem Lauf gewußt, weil ich pro Stunde zusätzlich 120mg/dl verbrauche (das "Nachbrennen" wird mit 50% berechnet)!


    mg/dl sind Milligramm pro Deziliter, also hundertstel Gramm pro zehntel Liter oder einfaches konkretes Beispiel: 100mg/dl=1g/l, in Worten: 1 Gramm pro Liter.

    Einfach mal in Gramm pro Liter übersetzt hast Du also geschrieben: Bei Deinem Start hattest Du 2,80 Gramm Glukose in jedem Liter Deines Blutes, 57 Minuten später in jedem Liter 1,65 Gramm und eine weitere Stunde später in jedem Liter 1,10 Gramm. Pro Stunde verbrauchst Du zusätzlich pro Liter Blut 1,2 Gramm Glukose für’s Nachbrennen.

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    Hallo Jürgen,

    falls dich die Dezimalwerte stören, darfst du natürlich auch in KG und Liter rechnen; übrigens kann ich die Rechnung auch in mmol/l (das Mol ist die Stoffmenge eines Systems, das aus ebenso vielen Einzelteilchen besteht, wie Atome in 12 Gramm des Nuklids Kohlenstoff-12 (12C) enthalten sind; sein Symbol ist „mol“; ein Millimol ist der tausendste Teil); mit anderen Worten 1 mg/dl = 0,05549944 mmol/l oder 1 mmol/l = 18,0182 mg/dl:
    - beim Start waren es 15,5 mmol/l,
    - 57 Minuten später 9,5 mmol/l
    - und nach einer weiteren Stunde 6,1 mmol/l.
    - Pro Stunde wurden also 6,7 mmol/l verbraucht;
    - beim Nachbrennen 3,3 mmol/l - und nicht 6,7mmol/l!

    Ob du nun in Kilogramm, mg mmol oder Atomgewichten rechnest (es funktioniert übrigens auch in Zentner und Kubikmeter!) ist völlig uninteressant, solange du richtig und nachvollziehbar rechnest (und nicht das Nachbrennen über- oder unterbewertest)!

    Das war jetzt alles Spaß - doch wir müssen nun auch einmal wieder ernst werden, denn die meisten "ungewöhnlichen" Todesfälle insulinpflichtiger Diabetiker sind auf Rechenfehler zurückzuführen (Quelle: US-amerikanische Gesundheitsstudie über 30 Jahre)!

    Kein Mensch stellt sich hin und überlegt, wieviel Gramm Glukose sein Blut wohl in der nächsten Stunde aufnehmen wird und was die Zellen damit anfangen sollen. Das Leben sieht anders aus:
    Am Sonntagmittag möchte Michaela (Typ 1) 1 Stunde joggen. Sie misst ihren Blutzucker und stellt 125mg/dl fest. Was ist jetzt zu tun?

    Gem. der "internationalen Vereinigung diabetischer Sportler" sollte der Blutzucker vor dem Sport nicht unter 150 mg/dl liegen (http://www.idaa.de/diabetes_und_sport/information_beratung/laufen.html); das sehe ich auch so!

    Und was muss Michaela jetzt zu tun? "Sofort 2 KE und z.B. 8 Traubenzuckerstücke essen!" Damit wird ihr nichts passieren (die KE und Traubenzuckermengen ergeben sich aus ihren Grunddaten).
    Mit dierser Ansage kann Michaela sofort etwas anfangen und wird das Joggen genießen. That's life!

    Wer möchte, kann immer noch die ungenauen Durchflussmengen in der Leber nachrechnen - Michaela wird es nicht interessieren, weil sie dann schon am Kaffeetisch sitzt und ihren wohl verdienten Kuchen genießt (ein Geschenk des Körpers durch "Nachbrennen")!

    War das hier nicht einmal die Ausgangsfrage: wie geht "richtige Insulinberechnung" (Insulinberechnung beinhaltet immer auch die Traubenzucker-/Glukoseberechnung für den Ausgleich)?

    Gruß Raimond
    Bearbeitet von User am 19.07.2016 09:33:53. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.07.2016 00:18:16 | IP (Hash): 101547598
    Monti schrieb:

    falls dich die Dezimalwerte stören, darfst du natürlich auch in KG und Liter rechnen; übrigens kann ich die Rechnung auch in mmol/l (das Mol ist die Stoffmenge eines Systems, das aus ebenso vielen Einzelteilchen besteht, wie Atome in 12 Gramm des Nuklids Kohlenstoff-12 (12C) enthalten sind; sein Symbol ist „mol“; ein Millimol ist der tausendste Teil); mit anderen Worten 1 mg/dl = 0,05549944 mmol/l oder 1 mmol/l = 18,0182 mg/dl

    Ob du nun in Kilogramm, mg mmol oder Atomgewichten rechnest (es funktioniert übrigens auch in Zentner und Kubikmeter!) ist völlig uninteressant, solange du richtig und nachvollziehbar rechnest (und nicht das Nachbrennen über- oder unterbewertest)! ...



    Hallo Raimond,
    grins grade so in mich hinein.
    Supererklärung zu Mol, kenne ich aus meinem beruflichem Umfeld.
    Hilft mir als Patient nicht so wirklich.

    Da geht es darum, den Zielwert zu halten, Unter- und Obergrenzen nicht zu unter- bzw. überschreiten. Wer sein Blutbild überprüft, wird mit noch ganz anderen Maßeinheiten konfrontiert.

    Verfolge weiterhin deine Beiträge mit Interesse.
    Doch so sehr ich mich auch körperlich betätige, Walken o.a., zeigt sich nur durch eine Senkung des Blutzuckers um 40 je h. Starte also mit BZ 140 und bleibe im grünen Bereich.
    Ev. noch zuviel 'Pudding' statt Muskeln !?
    So wie die Jungs im verlinkten Video werde ich jedenfalls niemals aussehen ;-)

    Mit besten Grüßen
    Elfe
    Bearbeitet von User am 20.07.2016 02:19:06. Grund: .
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    Mitglied seit: 05.07.2016
    am 20.07.2016 11:32:36 | IP (Hash): 418785492
    Elfe schrieb:
    ...Supererklärung zu Mol, kenne ich aus meinem beruflichem Umfeld.
    Hilft mir als Patient nicht so wirklich.


    Richtig: was dem Patienten hilft, ist der Umgang mit den Werten und nicht die wissenschaftliche Ableitung.

    Elfe schrieb:
    Doch so sehr ich mich auch körperlich betätige, Walken o.a., zeigt sich nur durch eine Senkung des Blutzuckers um 40 je h. Starte also mit BZ 140 und bleibe im grünen Bereich.
    Ev. noch zuviel 'Pudding' statt Muskeln !?
    So wie die Jungs im verlinkten Video werde ich jedenfalls niemals aussehen ;-)

    Mit besten Grüßen
    Elfe


    Wie gesagt: 40 ist mehr als null! Lass dir ruhig Zeit, irgendwann hast du Kondition aufgebaut und die Strecke wird dann länger oder schneller zurückgelegt; aber immer schön in der Fettverbrennungszone bleiben (Puls ca. 100 bis 120: Hier verbrennt der Körper anteilig die meisten Kalorien aus Fett. Das Herz-Kreislauf-System wird trainiert und die Fitness verbessert). Einfach zu merken: hier kann man sich noch unterhalten!

    Später kommt dann auch mal die Aerobe Zone (Puls ca. 120 bis 140: hier verbessern sich Atmung und Kreislauf. Optimal zur Steigerung der Ausdauer!)

    Noch eins zu den Jungs: Sei stolz und sage "So wie ich werden die Jungs niemals aussehen, da können sie trainieren wie sie wollen"! ;-)

    Gruß Raimond
    Bearbeitet von User am 20.07.2016 11:33:26. Grund: .
  • Elfe

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    am 28.07.2016 18:57:59 | IP (Hash): 2070452940
    Monti schrieb:

    Kurz zum IRF (Insulin-Resistenz-Faktor): Die Wirksamkeit des Insulins verändert sich durch unterschiedliche Hormonausschüttungen über den Tag. Eigentlich minütlich; ich verwende aber stündliche Faktoren; das kennt ihr bestimmt!

    Häufig gelten folgende Werte (gem. dem Dr. Renner-Schema): morgens 2,5; mittags 1,0; abends 1,6 und nachts 0,7. Das heißt, dass ich morgens 2,5 mal soviel Insulin benötige, wie mittags.



    Hallo Raimond,
    darf ich dich noch mal nerven ?
    Nach dem Renner-Schema habe ich 'nach allen Regeln der Kunst' die unendlichen Weiten des Internets abgesucht, lande bei
    - Insulinresistenz ... Typ 2
    - Basalraten für Pumpenträger
    - Fragestellern in Foren, die irgendwann mal was davon gehört haben ...

    Also nicht so wirklich aussagekräftig.
    Würde mich gerne mehr in dieses Thema einlesen.

    Hast du für das Renner-Schema eine Literaturangabe, Quellenhinweis ?

    Mit bestem Dank
    Elfe
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    am 28.07.2016 21:36:19 | IP (Hash): 434190324
    Google hilft:
    z.B.: http://diabetes.whippy-baer.de/basalrate/basalrate.php

    Hast du denn neuerdings eine Pumpe?
    Bearbeitet von User am 28.07.2016 23:09:20. Grund: .