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Extraportion Traubenzucker fürs Gehirn ....?
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am 09.07.2016 17:31:56 | IP (Hash): 236692522
Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin entsetzt darüber, dass doch tatsächlich ein erwachsener Mensch, dazu noch eine Diabetikerin, die über solche Zusammenhänge eigentlich besser Bescheid wissen sollte, das Kindermärchen von der Extraportion Traubenzucker für besseres Denken festhält und hier im Forum folgendes behauptet:
Diabetikerin schrieb:
Mein Denk-Sitz-Datenschaufler-Job braucht als Gehirn-Leistung mehr BZ als körperliche Anstrengung, als - zugegeben - moderate Bewegung.
Wenn dem wirklich so wäre, dann müssten Diabetiker und ganz besonders Diabetiker mit schlechter BZ-Einstellung besser denken können als Nichtdiabetiker. Studien zeigen aber gerade das Gegenteil, nämlich dass Diabetes mit Nachlassen der kognitiven Fähigkeiten einher geht. Unsere Expertin könnte jetzt behaupten, dass das nur langfristig so ist und dass sich kurzfristig trotzdem Vorteile für das Denken ergeben. Wenn das wirklich so wäre, dann hätte man das ganz sicher schon mit einfachen Experimenten nachgewiesen. Man braucht dabei nur die Denkfähigkeit von Diabetikern mit gut eingestelltem BZ und mit hohem BZ miteinander zu vergleichen.
Bisher ist noch niemand auf die Idee gekommen, so ein blödsinniges Experiment tatsächlich durchzuführen. Theoretisch macht das auch keinen Sinn, weil das Gehirn immer viel und immer annähernd gleich viel Energie verbraucht. Ein bisschen Denken oder Programmieren wird den Energiebedarf auf keinen Fall merklich steigern. Es gibt bei uns Menschen kein ruhendes Gehirn, wenigstens nicht, solange wir am Leben sind. Der Körper sorgt im übrigen perfekt für bedarfsgerechte Bereitstellung der benötigten Energie mit Glukose aus der Nahrung, aus den Glykogenspeichern der Leber und aus der Eigenproduktion von Glukose mit der Glukoneogenese. Da braucht sich niemand zusätzliche Energie reinzuschmeißen.
Warum das Gehirn trotzdem öfter mal so tut, als würde es zusätzliche KH benötigen, hat Prof. Peters in seinem Buch "Das egoistische Gehirn" gut dargestellt. Wer dann auf die falschen Signale und auf die falschen Empfehlungen von sogenannten Experten hört und sich zusätzlichen Traubenzucker oder andere KH reinhaut, kann sich damit zwar wunderbar dick fressen und als Diabetiker seinen BZ und seinen Insulinbedarf nach oben treiben, besser denken können wird er aber garantiert nicht.
Bearbeitet von User am 09.07.2016 22:31:47. Grund: . -
am 09.07.2016 17:58:14 | IP (Hash): 1467949078
Elfe schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Elfe schrieb:
Mein Denk-Sitz-Datenschaufler-Job braucht als Gehirn-Leistung mehr BZ als körperliche Anstrengung, als - zugegeben - moderate Bewegung.
will konkret WAS sagen?.
Das hatten wir doch schon !
Raimond berücksichtigt in seiner App körperliche Anstrengung, aber ich habe auch unterschiedliche Faktoren zu Arbeitstagen als Kopfarbeiter zu freien Wochenenden.
In Svens Fred schien mir ne weitere Nachfrage eher störend. Aber ich würd ja auch zu gern wissen, wie ich diesen "mehr BZ" verstehen soll, zumal wir ja an der BZ-Höhe in keiner Weise ablesen können, wie viel Glukose da jeweils gerade an die Zellen abgegeben wird? Und zumal das Hirn zu seiner Glukose-Versorgung ja völlig unabhängig vom Insulin und unseren Faktoren ist?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 09.07.2016 17:59:36. Grund: Ergänzung -
am 09.07.2016 20:27:45 | IP (Hash): 1963213322
Was ist mit mir ^^. Ich bin unschuldig und ein Unwissender Troll.
Aber ich denke Sie wollte damit sagen das Sie mehr Kohlenhydrate braucht aufgrund das ihr Job so anstrengend ist weil sie so viel denken muss ganzen Tag. -
am 09.07.2016 20:51:18 | IP (Hash): 1467949078
sie wäre die weltweit einzige, auf die diese Behauptung zutreffen würde, wenn sie sie denn medizinisch überprüfbar beweisen könnte ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 10.07.2016 00:02:24 | IP (Hash): 616579549
Danke Sven, so ist das.
Du bist kein Troll ! das ist was anderes.
Mein Anliegen ist, Dir bestmöglich zu antworten.
Und wer niemals Unterzucker erlebt hat, sollte sich aus der Diskussion heraushalten !
Bei einer Hypo kleiner 60 hilft nur Zucker, da merkt man schnell, daß ein gewisser Blutzuckerspiegel wichtig ist !
Daß der Rainer den Unterschied zwischen Unterzucker-Prophylaxe und Zuckerstoffwechsel immer noch nicht begreift, ist dessen eigenes Unvermögen.
Ach, der Rainer. Warum dieses Thema !? Wem willst du was beweisen ?
Ich kann dich nicht ernst nehmen. Wer hier nur irgendwelche Studien, Bücher, dge zitiert, ist für mich nicht glaubwürdig.
Du verspottest mich als Ernährungsexpertin, unterstellst mir ein Zunahme-Angstproblem (unter einem anderen Thema), bist unterwürfig bei männlichen Anfragen und hast mich in Schublade 'Elfchen' gesteckt.
Typisch Mann und Besserwisser !
Rainer, ich bin viel schlimmer, als du denkst !!!.
Meine Profession ist die Chemie mit Randgebiet Biologie. Und aufgrund dieser Kenntnisse kann ich so manches an Ernährungsempfehlungen wirklich gut einschätzen und laufe nicht jedem Trend hinterher.
Verbunden mit persönlicher Erfahrung - mein schlaues Köpfchen braucht wirklich viel Energie - versuche ich bestmöglich zu helfen. Und das ist mir eine Herzensangelegenheit !!!
Arbeite doch dein Profilneuroseproblem in deinem persönlichen Umfeld ab, als hier im Forum.
Elfe
Bearbeitet von User am 10.07.2016 00:22:16. Grund: . -
am 10.07.2016 00:29:17 | IP (Hash): 236692522
Elfe schrieb:
Mein Denk-Sitz-Datenschaufler-Job braucht als Gehirn-Leistung mehr BZ als körperliche Anstrengung, als - zugegeben - moderate Bewegung.
Jetzt musst du uns nur noch erklären, was dein Denk-Sitz-Datenschaufler-Job mit Unterzucker-Prophylaxe zu tun hat. Ich kann da absolut keinen Zusammenhang erkennen.
Es ist schon sehr traurig, dass Elfe nicht einmal in der Lage ist zu verstehen, um was es tatsächlich geht. Niemend bestreitet, dass bei Hypos oder drohenden Hypos Traubenzucker als Gegenmaßnahme sinnvoll ist. Es geht um die unsinnige Behauptung, dass das Gehirn mit mehr Traubenzucker (= C6H12O6 = Glukose) besser danken könne und dass man sich demzufolge für besseres Denken eine Extraportion Traubenzucker oder einen höheren BZ genehmigen kann. Hier ist noch einmal einen entsprechenden Ratschlag der Expertin von einer anderen Stelle:
Elfe schrieb:
Tipp: Und wenn du in der Schule eine Arbeit schreiben musst, ... habe immer genügend Zucker dabei - Traubenzucker oder Saft z.B., denn das Gehirn braucht viel Zucker und man kann wirklich viel besser denken :-)
Noch trauriger ist aber die Tatsache, dass sie sich bei anderem Wissen nicht einmal mit den Argumenten auseinandersetzt. Das einzige, was sie kann, ist andere als Troll oder als dumm und ungebildet zu bezeichenen. Dazu passt wohl gut der Spruc:h: "Wer selbst im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen."
Bearbeitet von User am 10.07.2016 21:25:31. Grund: . -
Elfe
Rang: Gastam 10.07.2016 02:10:23 | IP (Hash): 616579549
Tja, Rainer, und?
Was willst du damit sagen ?
Argumentativ in einer persönlichen Konfrontation sind meine Punkte auf meiner Seite. -
Elfe
Rang: Gastam 10.07.2016 02:19:10 | IP (Hash): 616579549
Tja, Besserwissern gebe ich keinen Nachhilfeunterricht.
Elfe
Bearbeitet von User am 10.07.2016 02:33:10. Grund: . -
am 10.07.2016 18:09:42 | IP (Hash): 2147054315
Ihr müsst euch nicht immer streiten wenn ihr nicht wollt.
Bisher lief das doch hier relativ Sachlich ab und man konnte viele Tips verarbeiten. -
Elfe
Rang: Gastam 11.07.2016 17:24:42 | IP (Hash): 616579549
Ja, Sven, du hast recht !
Etliche Sticheleien hatte ich bereits hingenommen.
Doch irgendwann ist eine Grenze überschritten und das ist mit diesem Thema passiert.
Und deshalb habe ich mich gewehrt.
Mit besten Grüßen
Elfe