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  • Rang: Mitglied
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    Beiträge: 13
    Mitglied seit: 12.07.2016
    am 20.07.2016 07:28:50 | IP (Hash): 257782213
    Hallo Markus,

    wollte Dir nur kurz schreiben. Ich bin auch ganz neue Diabetikerin und muss aber noch nicht spritzen. Bei mir liegt es jedoch teilweise an der Einnahme von Kortisontabletten.
    Wollte Dir nur schreiben, dass hier viele erfahrene Diabetiker im Forum sind, die Dir gern weiterhelfen. Eine Diabetesschulung machst Du ja bald oder?

    Dein Diabetes lässt sich bestimmt auch gut einstellen. Drücke Dir die Daumen!

    Liebe Grüße

    Asthmatiker
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 20.07.2016 09:26:27 | IP (Hash): 2108455638
    Hallo Markus!

    Hat Dein Doc gesagt, welche Sorte Antikörper Dir den Einser "beschert haben"? Sollte GAD verantwortlich sein, hast Du gute Chancen auf einen "Honeymoon". Das ist eine kurz "Erholphase" der übrigen Betazellen und können den Start in die Welt der BE/Insulin-Berechung erleichtern. Leider geht diese Phase irgendwann zu Ende, bei manchen schnell, bei vielen in Deinem Alter und mit GAD (GAD65) Antikörpern kann das durchaus über Jahre andauern – nennt sich dann LADA.

    Das mit den hohen Blutzucker-Werten nach dem Essen – Du solltest in einer Schulung lernen, BE zu schätzen (das kannst Du natürlich nicht nach der Schulung, das lernt man dann im Alltag), und den Umgang mit Insulin.
    Darüberhinaus solltest Du aber Deine Diabetesberaterin (eine tolle Berufsbezeichung ;-)) nerven in Bezug auf zeitliches oder räumliches Insulinsplitting und Spritz-Ess-Abstände (SEA).

    Gut Leben mit Typ 1 funktioniert – aber bitte im Straßenverkehr und an der Arbeit keine Experimente!
    Sicherheit geht vor, immer fein den Zucker im Zielbereich halten.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 20.07.2016 21:36:39 | IP (Hash): 550862927
    Hallo Markus,

    Elfe hat insofern Recht, dass einzelne hohe BZ-Werte keine Katastrophe sind. Du wirst noch viel Zeit benötigen, um das richtige Insulinmanagement zu lernen, auch nach der Schulung noch. Die Zeit hast du, lass dich nicht verrückt machen und lerne und übe schön in Ruhe und mit Umsicht, Wenn du in ein oder zwei Jahren deinen BZ gut im Griff hast, dann reciht das aus. Vielleicht hast du ja, wie von TypEinser beschrieben, eine ausgiebige Honeymoonphase, die das Lernen sehr erleichtert.

    Langfristig solltest du dir aber bessere Werte als Ziel setzen, alsElfe mit ihren 30 ... 300. Ein gutes HbA1c ist aus meiner Sicht nicht ausreichend. Genauso wichtig oder sogar noch wichtiger ist ein relativ gleichmäßiger BZ-Verlauf ohne solche Achterbahn-Schwankungen. Auf der einen Seite sind viele Hypos schädlich. Die Fachleute vermuten, dass jede Hypo im Gehirn kleine Schäden anrichtet. Ebenso schädlich sind laufende hohe Schwankungen. Dazu gibt es Studien, die solche Schwankungen als eine Ursache von Folgeschäden, insbesondere von Retinopathie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgemacht haben.

    Wenn du es langfristig hinbekommst, deinen BZ in vertretbarer Höhe und relativ gleichmäßig zu führen, dann brauchst du dir wegen der diabetischen Folgeerkrankungen keine großen Sorgen zu machen. Bei Typ 1ern treten die ein ganzes Stück seltener auf als bei 2ern.

    Alles Gute, Rainer

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 21.07.2016 00:00:12 | IP (Hash): 101547598
    Rainer schrieb:


    Elfe hat insofern Recht, dass einzelne hohe BZ-Werte keine Katastrophe sind.

    Langfristig solltest du dir aber bessere Werte als Ziel setzen, alsElfe mit ihren 30 ... 300.



    (Hätte mich auch gewundert, wenn da nicht wieder was kommt R., warum auch immer.)

    Natürlich habe ich den Zielwert 100.
    Allerdings bin ich immer noch sehr Insulin-empfindlich !
    Da machen 1 bis 2 Einheiten zu viel schon sehr viel aus.
    Auch einfach nur BE schätzen mache ich nach Möglichkeit nicht. Wiege immer noch alles aus, passe Faktoren in 0,25 Schritten an. Je nach Mahlzeit spritze ich vor oder nach den Mahlzeiten.
    Scheint so, als wäre ich eine Ausnahme, wenn ich meinen Arzt richtig verstehe.

    Dir Markus,
    möchte ich einfach nur Mut zusprechen !
    Vieles prasselt zu Anfang auf einen ein, aber manches relativiert sich mit der Zeit.
    Daß du dich in der dich betreuenden Praxis gut aufgehoben fühlst,
    ist die Hauptsache.

    Ich möchte ausdrücklich betonen, daß ich 'meiner' Praxis mit Ärzten, Diabetesassistentinnen und Fachpersonal mehr als vertraue.
    Über die Jahre entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis, in dem von Ärzte-Seite sich ein Verständnis zu organischen und Lebensumständen des Patienten bildet und man als Patient immer besser versteht, warum und wieso die Behandlung so sein soll.

    Mit besten Grüßen
    Elfe
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 23.07.2016 01:36:33 | IP (Hash): 101547598
    Hallo Markus,
    wie war die Woche für dich, wie dein Arzt-Termin ?
    Für dich o.k. ?

    Mit besten Grüßen
    Elfe
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 7
    Mitglied seit: 13.07.2016
    am 26.07.2016 17:59:02 | IP (Hash): 1755414212
    Hi
    Es war alles ganz gut beim Doc.
    Ich hatte mehrere Unterzuckerungen. Unter 60 waren meine Werte da. Meine Bauchspeicheldrüse hat sich wohl etwas erholt. Ich spritze auch nicht viel Insulin Momentan.
    Morgens 2 EH Liprolog, Mittags auch.
    Abends dann 4 Liprolog und 10 Lantus. Seit dem wir das etwas verringert haben, bin ich immer so zwischen 90 und 140.
    Mal sehen wie lange die Remissionsphase anhält. Welche Antikörper ich genau im Blut habe, habe ich nicht gefragt. Ich kläre das aber mit ihm ab. Muss diesen Freitag wieder hin.
    Also alles in allem gehts mir gut. Liegt warscheinlich aber daran das ich momentan nicht mehr diese Achterbahnfahrten habe;)
    Gruß Markus
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 27.07.2016 00:06:28 | IP (Hash): 101547598
    Hallo Markus,

    da hast du wirklich sensationell gute Fortschritte gemacht ! In so kurzer Zeit !
    Superwerte 90 - 140.

    Zu den Unterzuckerungen, spürst du die gut durch Anzeichen und kannst gut reagieren ?
    Fällt dir auf, ob die zu einer bestimmten Tages(Nacht)zeit auftreten und/oder Mahlzeitenzusammensetzung ?
    Wenn du eine Systematik erkennst, kannst du gegensteuern bzw. kann dein Arzt/Diabetesassistentin mit Insulinanpassung und anderen Tipps helfen.

    Da du schon jetzt zwei Insuline spritzen sollst, wird es für dich auch nach der Remissionsphase nicht viel anders werden, ggfs. werden Einheiten erhöht. (Ich brauchte zu Anfang nur eines, Langzeit kam später, musste mich also dann umgewöhnen.)

    Mit besten Grüßen
    Elfe
    Bearbeitet von User am 27.07.2016 00:11:12. Grund: .