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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 15.07.2016 23:21:01 | IP (Hash): 616579549
    Rainer schrieb:
    Elfe schrieb:
    ,,, Sonst trinke ich lieber etwas süßes - geht auch schnell ins Blut. Im Supermarkt gibt es Saft in 200 ml-Tetrapacks - enthalten auch runde 20 g Zucker wie 4 Dextros.


    Elfes Rechnung stimmt nicht ganz. Tatsächlich entsprechen 20g Zucker nur 10g Traubenzucker (=Glukose), also 2 Dextros. Das liegt daran, dass Haushaltszucker nur zu 50% aus Glukose besteht. Die anderen 50% sind Fruktose, die komplett anders verstoffwechselt wird und den BZ nur unwesentlich erhöht.



    "Gegen eine leichte Unterzuckerung helfen dann in der Regel ein bis zwei Stück Traubenzucker. Dies entspricht etwa 10-20 Gramm Glucose. Alternativ kann auch ein Glas Fruchtsaft helfen."
    Zitat aus http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/wasistdiabetes/kritisch/hypo/index.html?TextID=1267
    'Hohes C' ist reiner Orangensaft.
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    am 16.07.2016 09:38:08 | IP (Hash): 1122276048
    Dadurch wird diese Rechnung "... runde 20 g Zucker wie 4 Dextros." auch nicht richtig. Als Diabetiker sollte man besser die Unterschiede zwischen Glukose und Fruktose sowie die Zusammensetzung von Haushaltszucker, Mehl und Stärke kennen. Bei der Insulinberechnung kann man das nicht einfach vernachlässigen, daraus können sich unter Umständen erhebliche Fehler ergeben.

    Ansonsten kein Widerspruch- schließlich habe ich das Gleiche gesagt.
  • Bild User
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    am 16.07.2016 09:52:09 | IP (Hash): 1926168376
    Rainer schrieb:
    Dadurch wird diese Rechnung "... runde 20 g Zucker wie 4 Dextros." auch nicht richtig. Als Diabetiker sollte man besser die Unterschiede zwischen Glukose und Fruktose sowie die Zusammensetzung von Haushaltszucker, Mehl und Stärke kennen. Bei der Insulinberechnung kann man das nicht einfach vernachlässigen, daraus können sich unter Umständen erhebliche Fehler ergeben.

    Ansonsten kein Widerspruch- schließlich habe ich das Gleiche gesagt.



    Mich wundern deine profunden Kenntnisse dieser Materie. Ich kenne dich ja nun schon etliche Jahre aus verschiedenen Foren und ich erinnere mich, daß du jahrelang deinen BZ nur mit low carb "behandelt" hast. Dabei dürfte es wohl kaum zu Unterzuckerungen gekommen sein.
    Hast du denn schon selbst mal einen UZ erlebt? Immerhin sollten in einem Forum eigene Erfahrungen diskutiert werden.
  • Rang: Anfänger
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    am 19.07.2016 10:41:52 | IP (Hash): 619318736
    Hallo,

    ein kurzes Update:)
    Mein Diabetologe hat mich gerade angerufen und gesagt das ich Typ 1 bin.
    Viele Antikörper meint er.
    Desweiteren ist es so das ich nach den Mahlzeiten immer noch ziemlich hohe Blutzuckerwerte habe. Es geht so bis 300 hoch.
    Das liegt aber daran das ich die Schulung zum richtigen ausrechnen der KE's noch nicht bekommen habe.
    Dann wird es auch besser denke ich:)
    Naja ich hatte ja noch gehofft das es nicht Typ 1 ist. Aber man kann ja mit beiden Typen gut leben.

    Gruß Markus
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.07.2016 01:33:29 | IP (Hash): 101547598
    Hallo Markus,
    die Diagnose Typ 1 sollte dich nicht verunsichern.

    Im Gegensatz zu Typ2, die noch andere Stoffwechselprobleme ev. haben können, bleibt dem 1er, die Blutzuckerwerte in Schach zu halten.

    Habe persönlich als 'späte 1er Diabetikerin' - über seit vielen Jahren - mit eigen gemessenen BZ-Werten in einer Schwankungsbreite von kleiner 30 (! Hypo !!!) und größer 300 (jenseits der Nierenschwelle !!) erstaunlich gute HbA1c-Werte kleiner/gleich 6,5 und keine der - so Schulung/Medien-propagierten - Auswirkungen (Augen, Nerven, Füße).

    Als 'lästig' empfinde ich nach wie vor die Insulin/BE-Berücksichtigung.
    Die anfangs vorhandenen Ängste habe ich mittlerweile aber abgelegt.

    Mit besten Grüßen
    Elfe

    P.S.: Die Aussage 'Antikörper' sagt aus, daß du eine Autoimmunerkrankung hast.

    Bearbeitet von User am 20.07.2016 01:47:42. Grund: .
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    am 20.07.2016 07:28:50 | IP (Hash): 257782213
    Hallo Markus,

    wollte Dir nur kurz schreiben. Ich bin auch ganz neue Diabetikerin und muss aber noch nicht spritzen. Bei mir liegt es jedoch teilweise an der Einnahme von Kortisontabletten.
    Wollte Dir nur schreiben, dass hier viele erfahrene Diabetiker im Forum sind, die Dir gern weiterhelfen. Eine Diabetesschulung machst Du ja bald oder?

    Dein Diabetes lässt sich bestimmt auch gut einstellen. Drücke Dir die Daumen!

    Liebe Grüße

    Asthmatiker
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    am 20.07.2016 09:26:27 | IP (Hash): 2108455638
    Hallo Markus!

    Hat Dein Doc gesagt, welche Sorte Antikörper Dir den Einser "beschert haben"? Sollte GAD verantwortlich sein, hast Du gute Chancen auf einen "Honeymoon". Das ist eine kurz "Erholphase" der übrigen Betazellen und können den Start in die Welt der BE/Insulin-Berechung erleichtern. Leider geht diese Phase irgendwann zu Ende, bei manchen schnell, bei vielen in Deinem Alter und mit GAD (GAD65) Antikörpern kann das durchaus über Jahre andauern – nennt sich dann LADA.

    Das mit den hohen Blutzucker-Werten nach dem Essen – Du solltest in einer Schulung lernen, BE zu schätzen (das kannst Du natürlich nicht nach der Schulung, das lernt man dann im Alltag), und den Umgang mit Insulin.
    Darüberhinaus solltest Du aber Deine Diabetesberaterin (eine tolle Berufsbezeichung ;-)) nerven in Bezug auf zeitliches oder räumliches Insulinsplitting und Spritz-Ess-Abstände (SEA).

    Gut Leben mit Typ 1 funktioniert – aber bitte im Straßenverkehr und an der Arbeit keine Experimente!
    Sicherheit geht vor, immer fein den Zucker im Zielbereich halten.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 20.07.2016 21:36:39 | IP (Hash): 550862927
    Hallo Markus,

    Elfe hat insofern Recht, dass einzelne hohe BZ-Werte keine Katastrophe sind. Du wirst noch viel Zeit benötigen, um das richtige Insulinmanagement zu lernen, auch nach der Schulung noch. Die Zeit hast du, lass dich nicht verrückt machen und lerne und übe schön in Ruhe und mit Umsicht, Wenn du in ein oder zwei Jahren deinen BZ gut im Griff hast, dann reciht das aus. Vielleicht hast du ja, wie von TypEinser beschrieben, eine ausgiebige Honeymoonphase, die das Lernen sehr erleichtert.

    Langfristig solltest du dir aber bessere Werte als Ziel setzen, alsElfe mit ihren 30 ... 300. Ein gutes HbA1c ist aus meiner Sicht nicht ausreichend. Genauso wichtig oder sogar noch wichtiger ist ein relativ gleichmäßiger BZ-Verlauf ohne solche Achterbahn-Schwankungen. Auf der einen Seite sind viele Hypos schädlich. Die Fachleute vermuten, dass jede Hypo im Gehirn kleine Schäden anrichtet. Ebenso schädlich sind laufende hohe Schwankungen. Dazu gibt es Studien, die solche Schwankungen als eine Ursache von Folgeschäden, insbesondere von Retinopathie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgemacht haben.

    Wenn du es langfristig hinbekommst, deinen BZ in vertretbarer Höhe und relativ gleichmäßig zu führen, dann brauchst du dir wegen der diabetischen Folgeerkrankungen keine großen Sorgen zu machen. Bei Typ 1ern treten die ein ganzes Stück seltener auf als bei 2ern.

    Alles Gute, Rainer

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 21.07.2016 00:00:12 | IP (Hash): 101547598
    Rainer schrieb:


    Elfe hat insofern Recht, dass einzelne hohe BZ-Werte keine Katastrophe sind.

    Langfristig solltest du dir aber bessere Werte als Ziel setzen, alsElfe mit ihren 30 ... 300.



    (Hätte mich auch gewundert, wenn da nicht wieder was kommt R., warum auch immer.)

    Natürlich habe ich den Zielwert 100.
    Allerdings bin ich immer noch sehr Insulin-empfindlich !
    Da machen 1 bis 2 Einheiten zu viel schon sehr viel aus.
    Auch einfach nur BE schätzen mache ich nach Möglichkeit nicht. Wiege immer noch alles aus, passe Faktoren in 0,25 Schritten an. Je nach Mahlzeit spritze ich vor oder nach den Mahlzeiten.
    Scheint so, als wäre ich eine Ausnahme, wenn ich meinen Arzt richtig verstehe.

    Dir Markus,
    möchte ich einfach nur Mut zusprechen !
    Vieles prasselt zu Anfang auf einen ein, aber manches relativiert sich mit der Zeit.
    Daß du dich in der dich betreuenden Praxis gut aufgehoben fühlst,
    ist die Hauptsache.

    Ich möchte ausdrücklich betonen, daß ich 'meiner' Praxis mit Ärzten, Diabetesassistentinnen und Fachpersonal mehr als vertraue.
    Über die Jahre entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis, in dem von Ärzte-Seite sich ein Verständnis zu organischen und Lebensumständen des Patienten bildet und man als Patient immer besser versteht, warum und wieso die Behandlung so sein soll.

    Mit besten Grüßen
    Elfe
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 23.07.2016 01:36:33 | IP (Hash): 101547598
    Hallo Markus,
    wie war die Woche für dich, wie dein Arzt-Termin ?
    Für dich o.k. ?

    Mit besten Grüßen
    Elfe