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Teststreifen
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am 03.08.2016 14:41:18 | IP (Hash): 520152820
stevv20 schrieb:
ich bin schon dabei in raum stuttgart einen zu suchen....werde gleich nach feierabend mehrere anrufe betätigen.... auch die Krankenkasse hat angerufen, werde da rückruf machen.
Ja, tu das. Im Raum Stuttgart dürfte das nicht allzu schwer sein.
Der Diabetes ist eine chronische Krankheit, da muß die Chemie zwischen Arzt und Patient schon stimmen,
Viel Erfolg! -
am 03.08.2016 14:59:39 | IP (Hash): 1740279276
Das ganze wird verwirrender....hatte gespräch mit der Krankenkasse.....meinte die am telefon das ich kein insulinpflichter Diabetiker bin und normalerweise keine teststreifen bekomme.....hab ich ihr dann gesagt das ich seit 10 jahren diabetes habe und es entgleist ist und ich seit 3 monaten insulin spritze. Sie meinte muss ich mit hausärztin und facharzt besprechen.....haha am ende werden die mich noch vom ICT austragen so weit kommt es....sehr enttäuschend das ganze.... -
am 03.08.2016 15:09:12 | IP (Hash): 1740279276
kann den das geschenen? das ich vom ict ausgetragen werde? das wäre für mich tödlich...bin grad sehr glück gewesen mit dem spritzen, weil die werte konstant nicht hoch hoch gehen.
bzw. hab jetzt http://www.endokrinologie-im-zentrum.de/ hier einen termin 09.12...erst bis dahin muss ich wohl durch hausarzt/facharzt durchkämpfen -
am 03.08.2016 17:25:13 | IP (Hash): 1743451952
Hi,
ähnliche Probleme hatte ich nach einem Wohnortwechsel mit meinem neuen Hausazt, bei dem ich trotz "Anfangskrach" immer noch bin.
Als Insulinpflichtiger Diabetiker Typ 2 brauche ich halt neben Insulin auch Teststreifen.
Eine Praxismanagerin teilte mir bei erster Bitte um Rezept nach Teststreifen mit, diese müsse ich mir in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis verschreiben lassen, diese ( ihre ) Praxis dürfe nur max. 1 Packung verschreiben, die Kassenärztliche Vereinigung habe mehr untersagt und der Praxis mit Regress gedroht. Außerdem verschreibe man meinen Typ Teststreifen ( damals AccuCheckMobile ) sowieso nicht, in dieser Praxis gibt es nur Fa. Braun.
Ich habe unter "Androhung" eines sofortigen Skandals in der Praxis einen Gesprächstermin mit der Ärztin ( !!! - nicht Schwester o.ä. ) verlangt und bekommen. Dieser teilte ich mit, dass ich in der Lage bin mehrere Schreiben von der Kassenärztlichen Vereinigung vorzulegen, aus denen hervogeht dass der Arzt ( auch Hausarzt !!! ) im Rahmen der Therapie die Anzahl der benötigten Teststreifen verschreiben kann, es keinerlei Regress, Beschränkungen o.ä. gibt - klaglos erhielt ich sofort ein Rezept über 360 Teststreifen mit der "Einigung" künftig 1x im Quartal ein Rezept in benötigter Höhe zu bekommen.
Einzig der Arzt trifft im Rahmen der von ihm zu vertretenden Therapie (!) die Verschreibung von Medikamenten und Hilfsmitteln. Heist auch, nimmt er Dir Insulin weg = keine Teststreifen mehr; heist auch, Insulin spritzen = Teststreifenverschreibung !
Wissen für die Diskussion mit Deinem Hausarzt solltes Du, dass es tatsächlich Empfehlungen, aber nur Empfehlungen der Kassenärztlichen Vereinigungen der Bundesländer über die Anzahl von Teststreifen im Quartal zur Rezeptierung gibt. Solch eine Tabelle hatte ich mal im Internet gefunden, keine war unter 360 Streifen pro Quartal.
Da Deine Teststreifen das Budget der Praxis beeinflussen, vor allem weil regelmäßig, versuchen immer wieder Ärzte den Patienten "auszutricksen" nach dem Motto, Du brauchst - aber ich darf nicht.
Bestehe auf Deinem Bedarf - gegenüber dem Arzt, niemals gegenüber dem Praxispersonal!
Übrigens die Krankenkassen unterscheiden sich hier kaum voneinander, jede zahlt für einen Diabetiker Typ 1 / 2 das notwendige Insulin und die notwendigen Hilfsmittel. Die meinige ( die DAK ) seit Januar 2016 für mich das System Free Style Libre.
Übrigens, Du als Patient wählst auch Dein zu Dir passendes Blutzuckermeßgerät aus, nicht die Krankenschwester. Hier in dieser Seite findest Du fast alles was dazu gibt - siehe Produkte
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am 03.08.2016 17:52:28 | IP (Hash): 520152820
stevv20 schrieb:
kann den das geschenen? das ich vom ict ausgetragen werde? das wäre für mich tödlich...bin grad sehr glück gewesen mit dem spritzen, weil die werte konstant nicht hoch hoch gehen.
bzw. hab jetzt http://www.endokrinologie-im-zentrum.de/ hier einen termin 09.12...erst bis dahin muss ich wohl durch hausarzt/facharzt durchkämpfen
Dich einfach aus den ICT austragen, das wird wohl kein Arzt wagen, denn du hast gute Gründe beim Spritzen zu bleiben. Mit der Krankenkasse würde ich mich gar nicht erst abgeben, die zahlen, was der Arzt verschreibt, aber wie auch falkreiner schreibt, viele Ärzte reden sich auf die Kasse raus und verunsichern ihre Patienten. Ich finde falkreiners Beitrag sehr gut, er hat in jeder Beziehung recht. Stell dich auf die Hinterbeine und laß dir nichts gefallen, es geht um deine Gesundheit und die Konsequenzen mußt du tragen, nicht der Arzt und nicht die Kasse.
Wenn es hart auf hart geht, hast du immer noch die Möglichkeit eine Diabetesambulanz aufzusuchen. Bleib auf jeden Fall beim Spritzen,
Bei mir hat mal so eine Pfeife von Arzt sich geweigert, mir mein Insulin zu verschreiben, Da hatte ich aber schon seit mindestens 15 Jahren gespritzt. Er meine, er verschreibe mir erst Insulin, wenn ich abgenommen hätte, dabei war ich nicht besonders übergewichtig. Ich bin aufgestanden, habe meinen Überweisungsschein zurückverlangt und bin gegangen. Man darf sich einfach nicht alles gefallen lassen. -
am 03.08.2016 18:12:52 | IP (Hash): 1740279276
Danke für die aufmunternden Wörter. Ich werde natürlich dran bleiben. Und wenn jemand mich aus dem ICT austrägt, dann werde ich dagegen mit einem Anwalt vorgehen.... mit meiner Hausärztin verstehe ich mich eigentlich recht gut....das ist ja das problem. bei ihr weiß, das Sie mir helfen will. Ich würde die hausärztin ungern wechseln. Z.b habe ich viele Krankheitstage(u.a. wegen Diabetes und auch anderen krankheiten(Schilddrüse). Letztes jahr hatte ich z.b 50 krankheitstage, sie hat ohne probleme mich jedes mal krankgeschrieben. Ob das andere auch so leicht machen?
Dieses jahr waren es bis April wieder schon 15-18 tage, aber seit dem ich seit april insulin spritze, fühle ich mich auch fitter.....und die krankheitstage wurden weniger. Es ist halt so das problem. Mit dem hausärztin würde ich mich ungern verkrachen...aber wenn sie halt die Teststreifen nicht aufschreiben, dann muss das wohl sein....oder evtl macht es der diabetaloge aus stuttgart, zu dem ich Dezember hingehen werde. Bis dahin könnte vielleicht die hausärztin weiterhelfen....ich weiß auch echt nicht weiter....das Gespräch mit der Krankenkasse war halt sehr deprmiered....hat mich heute sehr down gemacht....als ob ich kein teststreifen bräuchte etc.... -
am 03.08.2016 18:24:16 | IP (Hash): 1740279276
Das Problem ist ja....die frau von der Krankenkasse meinte ja heute, das sie morgen den Facharzt und Hausarzt anrufen wird. Nach ihrer Auffassung, bräuchte ich ja nur 2mal am tag messen ......."Sie sind nciht insulinpflichtig...." ich denke sie wird dem hausarzt sagen, schreiben sie im pro quartal 2 packungen, damit muss er klar kommen. Sowas ähnliches wird kommen.....was soll ich dann machen???? Wie soll ich bitte schön mit 2 Packungen 100 tesstreifen pro quartal klarkommen? Dann heißt es wohl sich mit hausarzt anlgen? Wenn der sich quer legt? Was ist der nächste schritt? Anwalt? Das komplizerte ist ja auch...ich hab ne kündigung an die krankekasse geschickt(wegen levemir) und werde dann wohl ab 01.10 bei einer anderen krankenkasse sein.....könnte das für mich negativ sein?? weil die ja nichts von meinem diabetes wissen? -
am 03.08.2016 19:00:44 | IP (Hash): 520152820
stevv20 schrieb:
Das Problem ist ja....die frau von der Krankenkasse meinte ja heute, das sie morgen den Facharzt und Hausarzt anrufen wird. Nach ihrer Auffassung, bräuchte ich ja nur 2mal am tag messen ......."Sie sind nciht insulinpflichtig...." ich denke sie wird dem hausarzt sagen, schreiben sie im pro quartal 2 packungen, damit muss er klar kommen. Sowas ähnliches wird kommen.....was soll ich dann machen???? Wie soll ich bitte schön mit 2 Packungen 100 tesstreifen pro quartal klarkommen? Dann heißt es wohl sich mit hausarzt anlgen? Wenn der sich quer legt? Was ist der nächste schritt? Anwalt? Das komplizerte ist ja auch...ich hab ne kündigung an die krankekasse geschickt(wegen levemir) und werde dann wohl ab 01.10 bei einer anderen krankenkasse sein.....könnte das für mich negativ sein?? weil die ja nichts von meinem diabetes wissen?
Die haben dich ja ganz schön durcheinandergebracht, laß dir das nicht bieten. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan, besonders wenn man nicht der kämpferische Typ ist. Ich hab auch lieber den Arzt gewechselt als den Kampf aufzunehmen. Ich lebe in München, da ist es nicht schwer, einen neuen Arzt zu finden.
Also, die Geschichte von der Krankenkassentante ist eine Unverschämtheit. Wie kommt diese Frau dazu, sich in deine Behandlung einzumischen und eine Diagnose zu stellen. Ruf diese Frau an und sag ihr klipp und klar, daß du - falls sich tatsächlich deinen Arzt anruft - dich sofort an höherer Stelle über sie beschweren und es auch öffentlich machen wirst. So etwas ist derart dreist, das geht ganz einfach nicht, die Krankenkasse hat keine Diagnosen zu stellen. So etwas Ungeheuerliches hab ich noch nie gehört.
Du sprizt Insulin und deine Gesundheit hat sich deswegen nachweislich verbessert, wer spritzt braucht Teststreifen und zwar 4 täglich Minimum. Der Diabetologe hat keine Ausrede, der muß die dir verschreiben. Bestehe auf einem Gespräch mit dem Arzt und leg ihm die Fakten vor. Dann muß er reagieren.
Im übrigen kannst du auch den Arzt während des Quartals wechseln, wenn das Vertrauensverhältnis gestört ist und das ist es in so einem Fall ja tatsächlich.
Sei froh, daß du die AOK gekündigt hast. Ich habe auch von der AOK zur Techniker gewechselt mit fast 30 Jahren Diabetes auf dem Buckel. Probleme gab's keine - im Gegenteil. Ich fühl mich bei der Techniker weitaus besser aufgehoben. Jeder kann sich seine Kasse selbst aussuchen und jede Kasse muß ihn aufnehmen, egal wie sein Gesundheitszustand ist. Das ist Gesetz. -
am 03.08.2016 19:31:00 | IP (Hash): 1740279276
Danke :) Ich gebe morgen euch bescheid. Was ich noch fragen würde. Gibt es eigentlich bei der Aufschreibung von Humalog(schnellwirkendes Insulin) eine Höchstgrenze pro Quartal? ich bekomme da auch jedes mal Angst, das es diesmal krachen wird..... ist den der Verbrauch 5x3ml pro monat viel? Könnte ich da demnächst auch probleme bekommen? -
am 03.08.2016 19:48:08 | IP (Hash): 520152820
stevv20 schrieb:
Danke :) Ich gebe morgen euch bescheid. Was ich noch fragen würde. Gibt es eigentlich bei der Aufschreibung von Humalog(schnellwirkendes Insulin) eine Höchstgrenze pro Quartal? ich bekomme da auch jedes mal Angst, das es diesmal krachen wird..... ist den der Verbrauch 5x3ml pro monat viel? Könnte ich da demnächst auch probleme bekommen?
Nein, eine Höchstgrenze für Insulin gibt es nicht und laß dir das bloß nicht einreden. Ein monatlicher Verbrauch von 5x3 ml ist extrem wenig. Ich selbst brauche an Tagen, an denen meine BSD "spinnt" schon mal 3x30 ml Humalog pro TAG.
Ich hatte aber auch mal schon einen Arzt, der immer ein saures Gesicht machte wenn er mir Insulin verschreiben sollte. Er unterstellte mir, ich würde zu viel essen. Ich war dann im Krankenhaus zur Einstellung und da brauchte ich genauso viel Insulin wie zu Hause, Da konnte er dann nichts machen, aber gestunken hat es ihm schon. Ich war nicht mehr lange bei ihm.
Es gibt nichts, was es nicht gibt!