Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Blutzuckerwerte spielen verrückt (Verdacht auf Diabetes?)

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 842
    Mitglied seit: 14.04.2015
    am 05.08.2016 06:50:35 | IP (Hash): 1395248933
    Moin, Moin Fragende,

    Ehrlichkeit ist wichtig, weil sie Grundvoraussetzung für alle weiteren Schritte ist. Nur könntest du mir bitte einen anderen Weg aufzeigen außerhalb von A und B? Weg A könntest du nur dahin gehend ändern in dem du heute noch zu einem Arzt gehst und dich untersuchen lässt.

    Ich kenne bislang niemanden, der glaubt ernsthaft erkrankt zu sein, dem nicht blöde Dinge durch den Kopf schießen?

    LG Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
    Bearbeitet von User am 05.08.2016 06:51:45. Grund: Schreibfehler
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 05.08.2016 07:10:36 | IP (Hash): 968258729
    Hallo Fragende
    Lass Dich hier nicht verrückt machen. Gut das Du gemessen hast. Deine gemessenen Werte zeigen eine diabetische Störung. Bim stoffwechselgesunden (und das kannst Du nachlesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!) gehen die Werte auch nach dem einfüllen von unendliche vielen KHs nach 1h nicht über 140 und wenn auch nur ganz kurz. Du solltest anfangen mit Deiner Erkrankung umzugehen und richtig handeln. Arbeite an Deiner Ernährung und hole Dir wenns geht kurzfristig einen Termin beim Diabetologen. Dort wird Dir auch der hba1c gemessen um zu sehen wie lange Deine Störung schon da ist. Heutzutage kann man gut mit einem Diabetes leben!
    Gruß Michael
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 05.08.2016 07:24:50 | IP (Hash): 2108455638
    Lieber Michael74,

    bist Du jetzt ein Fern-Arzt und kannst Diagnosen stellen?

    Dein Beitrag lässt tief in Dein nicht-vorhandenes (also noch nicht mal latentes) Wissen blicken... wie kann man denn am HbA1c die Dauer einer "Störung" ablesen?



    @Fragende

    Mein Orakel aus dem ersten Beitrag geht schneller in Erfüllung als ich gedacht habe... :((


    Lass Dir hier nichts über "Prädiabetes" und "Störungen" erzählen.

    Deine getesteten Werte sagen rein gar nichts aus!
    Und Diagnosen stellt der Arzt. sonst keiner. Und schon gar nicht hier im Forum.

    Dazu: Michael74 ist hier im Forum bekannt dafür, sich die Dinge so zu biegen, wie er sie braucht, um sein Liebings-Pläsier "HbA1c + Störung" am Laufen zu halten.
    Bearbeitet von User am 05.08.2016 07:25:34. Grund: .
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 14
    Mitglied seit: 03.08.2016
    am 06.08.2016 01:34:43 | IP (Hash): 1636667486
    Außerhalb von A und B? Da gibt es sehr viele Zwischenwege. Ich könnte zum Beispiel weiter Informationen zum Thema einholen, Bildung schadet nie, auch wenn man letztlich gesund ist. Weitermessen mache ich gerade eh nicht, dafür sind mir die Streifen zu teuer. Aber auch das wäre ein Mittelweg und würde A: In 3 Wochen zum Arzt gehen nicht ausschließen, müsste aber auch nicht B: extremes Reinsteigern über 3 Wochen bedeuten.
    Und nochmal: Ich glaube nicht ernsthaft erkrankt zu sein im Sinne von "Bin felsenfest überzeugt, Hilfe Hilfe Drama Drama". Ich vermute oder frage mich danach. Das habe ich jetzt schon mehrfach geschrieben. Und dass mir klar ist, dass mir niemand ne Diagnose stellt, muss ich doch hoffentlich nicht dazu sagen? Ich dachte das ergibt sich von selbst. Mir ging es um ein paar grundsätzliche Sachen, von denen ich ausging, dass man sie auch beantworten kann ohne Arzt zu sein und den Patienten vor sich zu haben. Dass 30 mg/dl bei jedem Unterzucker ist, weiß man ja auch ohne Wenn und Aber.

    Kleine Anregung: Wenn in diesem Forum nur Leute mit manifester Diabetes oder Werten aus der Arztpraxis schreiben dürfen, dann schreibt das doch bei der Anmeldung dazu. Oder alle, die darauf keine Lust haben, meiden diesen Thread von mir hier eben. Es gibt absolut keinen Grund genervt zu sein, wenn man sich selbst immer wieder in diese Situation begibt und den Thread anklickt (worum es geht weiß ja jeder, der hier schon min. 1x geschrieben hat ;-) )
    Bearbeitet von User am 06.08.2016 01:47:39. Grund: Nachtrag
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 14
    Mitglied seit: 03.08.2016
    am 06.08.2016 01:44:56 | IP (Hash): 1636667486
    Ach, kein Ding. Beiträge wie die von Michael, am besten mit vielen aufgeregten Ausrufereichen, kenne ich nach meiner Google-Runde zur Genüge. Mich versetzt das nicht in Angst und Schrecken. Aber trotzdem scheinen die Meinung auch unter Leuten mit Ahnung sehr auseinanderzugehen. Dass bei (vollkommen) Gesunden nie und unter keinen Umständen Werte über 140 auftreten dürfen, habe ich auch schon von Leuten gelesen, die wohl (nicht nur in diesem Forum) als die Experten schlechthin gelten.

    Deshalb habe ich auch nochmal hier nachgefragt. Aber scheinbar scheint es da keine Antwort zu geben.
    Auch habe ich nach wie vor keine Richtlinien für die Werte zwischen Minute 1 und Minute 60 gefunden. Gibt es sie nicht und wenn nein warum? Damit fallen doch beim Test alle durchs Raster, die - aus welchem Grund auch immer - in dieser Phase hochschießen und man diese Spitze bei der ersten Messung nach 1 Std. gar nicht mehr mitbekommt.
    In vorauseilendem Gehorsam entschuldige ich mich schon jetzt, sollte mir das nun wieder als verachtenswerte Ahnungslosigkeit ausgelegt werden ;-)

  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 14
    Mitglied seit: 03.08.2016
    am 06.08.2016 01:53:28 | IP (Hash): 1636667486
    So, dir will ich auch nochmal antworten.
    Nachlesen ist das Stichwort. Hast DU denn meine Beiträge nachgelesen? Du schreibst ziemlich daran vorbei.

    1. "gehen die Werte auch nach dem einfüllen von unendliche vielen KHs nach 1h nicht über 140"

    Mein BZ war nach 1h nicht über 140

    2. "und wenn auch nur ganz kurz. "

    mein BZ war nur kurz so hoch

    3. "Du solltest anfangen mit Deiner Erkrankung umzugehen und richtig handeln. Arbeite an Deiner Ernährung"

    Dass ich meine Gewohnheiten bereits begonnen habe umzustellen steht auch schon im dritten Satz dieses Threads ("Ich arbeite bereits daran")

    3. Einen Termin habe ich wie gesagt bereits.
    Bearbeitet von User am 06.08.2016 01:56:58. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 06.08.2016 02:19:34 | IP (Hash): 595491201
    Hallo Fragende,

    Werte zwischen Minute 1 und 60 machen keinen Sinn.

    Habe ich ja schon versucht zu erklären. daß die Lebensmittel - Kohlenhydrate wie Stärke u.a. erst einmal aufgespalten werden müssen, um sich im Blutzuckerwert bemerk/messbar zu machen.

    Eine Hauptmahlzeit mit Fleisch/Gemüse/Sättigungsbeilagen braucht ca. 3 Stunden.
    Auch Toast und Käse brauchen einige Zeit!
    Banane gehört übrigens mit Weintrauben als KHreichtes Obst mit 70 g = 1 BE, da würde dann eher eine frühere Messung lohnen.

    Der Zuckerbelastungstest beinhaltet als Einnahme Traubenzucker, der geht ungebremst ins Blut.
    Nach 2 h größer 200 wäre bedenklich
    siehe http://www.apotheken-umschau.de/laborwerte/ogtt

    Mit besten Grüßen
    Elfe
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 14
    Mitglied seit: 03.08.2016
    am 06.08.2016 03:12:19 | IP (Hash): 1636667486
    Hallo Elfe,

    danke für deine Antwort.
    Gerade weil Traubenzucker ungebremst ins Blut geht, frage ich mich, wieso man nicht auch nach 30 min. misst.
    Würde man beim OGTT langsame Kohlenhydrate futtern, wäre das für mich absolut nachvollziehbar - in der kurzen Zeit kann nicht viel passieren.
    Aber warum interessiert es bei purem Zuckerwasser nicht, wie der Körper vor der ersten Stunde reagiert?

    Viele Grüße zurück :)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 06.08.2016 03:28:30 | IP (Hash): 595491201
    Hallo,
    warum genau diese Testbedingungen bestimmt wurden, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Die einfachste Erklärung wäre, daß das einer Ernährung nicht entsprechen würde, aber auch wäre denkbar, daß bei jedem standardisierten Test einfach jeder Handgriff Geld kostet.

    Herzlichst Elfe
    Bearbeitet von User am 06.08.2016 04:27:29. Grund: :
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 06.08.2016 12:05:28 | IP (Hash): 152854947
    Als gesunder Blutzucker-Verlauf gilt morgens nüchtern maximal 100mg/dl und in der Spitze meistens etwa 1 Stunde nach dem Einfüllen von beliebig viiiielen KHs für ein paar Minuten maximal 140.
    Als Diabetes gilt morgens nüchtern minimal mehr als 125mg/dl und in der 2 Stunden-Spitze nach 75g Testglukose mehr als 200mg/dl.

    Zwischen Gesund und Diabetes liegt ein weites Niemandsland. Darin finden sich sowohl gesunde Kurven-Ausnahmen und Mess-Ausreißer/Fehler wie auch gut bis sehr gut eingestellte INSULINER und die große Menge der werdenden Diabetiker, vor allem Typ2.
    Aus der Sicht der erfahrenen Insulinerin sind 170mg/dl Peanuts, die ihr Blutzucker mehrfach am Tag passiert und die sie als völlig normal bewertet.
    Aus Deiner Sicht der aufmerksamen Beobachterin sind die selben 170mg/dl ein Möglicher Mess-Ausreißer oder Hinweis darauf, dass Du vielleicht auf dem Weg zum Typ2 bist.

    Wenn Mess-Ausreißer, dürfte sich der beim wiederholten Messen unter vergleichbaren Umständen eindeutig nicht wiederholen, und der Ausflug könnte getrost vergessen werden.
    Wenn er sich wiederholt und damit die Entwicklung Richtung Typ2 nahe legt, gibt es heute lange vor dem Überschreiten eines der Diagnose-Grenzwerte zum Diabetes interessante Be-Handlungs-Optionen.
    Option 1 ist diese laienhaft entwickelte und seit langem weltweit bewährte http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf
    Option 2 ist diese wissenschaftlich begründete, die aktuell in GB in einer großen und auf 5 Jahre angelegten Studie auf ihre Wirksamkeit im Vergleich zur konventionellen Erstbehandlung von Typ2 Neudiagnosen untersucht wird https://www.diabetes.org.uk/Research/Research-round-up/Research-spotlight/Research-spotlight-low-calorie-liquid-diet/ auf Deutsch Stichwort "Leberfasten"
    Beide Optionen funktionieren vor Erreichen der Diagnose-Grenzwerte noch sehr viel besser als danach.

    Meinen Typ2 habe ich diagnostiziert seit 1991 und bin seit Ende der 90ger Insuliner. Vor 3 Jahren habe ich auf eigene Faust getestet, wie sich Leberfasten auf meinen alten Typ2 auswirkt und brauche seitdem deutlich weniger als die Hälfte vom Insulin für meinen Blutzucker wenigstens 20 von 24 Stunden alltäglich im völlig gesunden Bereich. Vor diesem Hintergrund mag ich mir gerne vorstellen, dass ich heute für meinen alltäglich gesunden Blutzucker noch überhaupt keine Medi bräuchte, wenn ich nicht erst vor 3 Jahren, sondern schon 1991 mit dieser Art des Be-Handelns angefangen und sie bis heute durch gehalten hätte. Halte ich daher heute für junge beginnende Typ2er für die beste Alternative und zumindest für die meisten mehr oder weniger dienstälteren Typ2er für eine super Optimierung ihrer bisherigen Behandlung.

    Ergänzung:
    Auch Traubenzucker geht weit überwiegend durch den Magen und wird dann via Darmwand in das Blut aufgenommen, das versammelt aus allen stoffwechselrelevanten Organen in die Leber mündet. Darin wird mehr oder weniger weit verarbeitet und erst im Anschluss daran in den Kreislauf ausgegeben.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.