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Blutzuckerwerte spielen verrückt (Verdacht auf Diabetes?)
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am 24.09.2016 00:22:14 | IP (Hash): 1507696348
Also ich hab nen trockenen Mund gehabt und schwitzte immer ,ok war ja auch warm im Sommer .Hab nachgegoogelt und alles past auch auf Angsterkrankung usw .Aber ich bin wegen dem Mund zum Arzt gegangen war Vertretungsarzt mein Hausarzt hatte Urlaub. Der Arzt hat Pilze im Mund gefunden so Fadenwürmer hab ich auch und gingen nich weg bzw kamen immer wieder .Überigends schlächte Zähne hab ich auch andauernt zum Zahnarzt rennen usw. Ok jetzt wuste ich Pilze im Mund So Lutschtabletten bekommen Aber ich dachte mir wenn mein Hausarzt wieder da is lass ich Blutwerte alle kontrolieren auf alles was geht .Ich Montags zum Doc .Blut abnehmenlassen usw .Ich dann Donnerstags die Werte abfragen bzw wissen was rausgekommen is .und der sagte dann Diabetis der hat 37 Werte überprüft und 3 Waren auserhalb der Norm die 2 anderen waren glaub ich Leber und den andern weiß ich nich mehr die waren auch nur knapp außerhalb der Norm fand ich aber der Blutzucker war Nüchtern 205 (ok hab vorher noch nen Bonbon gelutscht wegen dem Trockenen Mund aber die Waren ohne Zucker).Diesen langzeit Wert hat er nicht gemacht und hat Donnerstag bei der Besprechung das Labor angerufen um den noch messen zulassen hatten aber die Probe von mir nicht mehr .Also habe ich dann am andern Montag noch mal morgends Blutabgegeben für diesen langzeit Test den wir dann wieder den Daruf folgenden Donnerstag besprochen haben der Wert lag bei 5.8 er sagte der Wert sei gut bzw er sagte nur der Wert sei gut da bin ich gegangen .Da ich in der Zwischenzeit ein Termin beim Diabologen gemacht hab brauchten die bei der 1 Untersuchung bzw erst sollte ein Gespräch bei ner Ernährungsberaterin statfinden ich sollte da halt die Ergebnisse mitbringen deswegen ich noch mal zu meinem Hausarzt und mir das Ergebniss geben lassen also die 5.8 da wuste ich sie dann .Die anderen Ergebnisse von meiner Blutuntersuchung hatte ich ja mitbekommen .So natürlich hab ich mich dann natürlich im Internett so gut es ging Informiert über Diabetis und da wurde die Sache rund da stand unter vielen Sachen ,das das Imnunsystem geschwächt is, So Imunsystem geschächt Würmer kommen Pilzerkrankungen schlächte Zähne usw .(wobei schlächte Zähne hatte ich schon immer bzw Karies) aber ein geschwächtes Imunsystem fördert es ja noch alles .Wobei man die ganze Sache auch andersrum sehen kann da ich diese Würmer hatte und habe die das Imunsystem schwächen und Pilze im Mund deswegen kommen .vielleicht auch deswegen anfällieger für Diabetis is ,aber da beißt sich die Katze in den Schwanz egal Fakt is Diabetis morgend 205 !
Als ich das wuste Radikal mehr Bewegung gemacht spazieren gehen Rad fahren und dazu abnehmen , hab mich nämlich nich bewegt und nur mist gegessen über Jahre Pommes 2 tafeln schokolade Tüte schips und dannach Weißbrot mit Nutella und nutella pur usw. Damit war jetzt seit 3 Wochen schluß letzten Sammstag Messgerät gehollt und gemessen ab Sonntag im Schnitt morgends so um die 110
Nchmittags so um die 140 rum und Abends nach dem Essen ich esse Abends Warm nach 2 Stunden 95 gemessen der Abends Wert war immer 95 .heute hab ich abend nich gemessen nur heute Nachmittag da war der Wert 117 .Die Teststreiffen sind zu teuer so das ich njetzt nich nimmer Messe .So das is stand der Dinge bis jetzt so im groben .Also nach 3 Wochen Lebensumstellung bin ich jedenfalls froh das ich morgend nie mehr 205 hab sondern nur noch um die 100-130 rum Und alles andere wurde ja erst angeleiert ich muß im Oktober die 4 Termiene mitmachen irgend so ein Diabetiker Programm wo man tips bekommt denk ich um noch besser mit Diabetis klar zu kommen usw. Und mir ist halt aufgefallen wenn ich Nachmittags war meinWert ja am höchsten um die 140 rum ,wenn ich Stess hatte war er halt höher heute hatte ich keinen und er war 117 am Nachmittag .aber wie gesagt vielleicht interpretiert man auch zu viel rein in die Messergebnisse .So das war jetzt viel hoffe nicht all zu verwirrend .Wünsche allen jedenfalls noch ein schönes Sexreiches Wochenende .lg markus
Bearbeitet von User am 24.09.2016 00:31:44. Grund: mama -
Cracktros
Rang: Gastam 24.09.2016 09:03:07 | IP (Hash): 1832048352
Fragende schrieb:
@Rainer Danke für deine Antwort, gut zu wissen. Dass es keinen 1-h-Wert gibt, wusste ich nicht. Der Arzt
Gibt's einen Grund, wieso der BZ morgens auf dieselbe Mahlzeit anders reagiert als mittags? Wenn man morgens schon mit einem höheren BZ starten würde, könnte ich das verstehen, so verstehe ich allerdings nur Bahnhof.
Die Empfindlichkeit für Insulin ist zu unterschiedlichen Tageszeiten (sowie in unterschiedlichen Lebensabschnitten und unterschiedlichen Lebensituationen) auch unterschiedlich ausgeprägt.
Die Empfindlichkeit wird vom Biorhythmus und dem dazugehörigen Stoffwechsel bestimmt, sowie von der Anzahl und der eigentlichen Empfindlichkeit der Insulinrezeptoren. Auch spielt die Insulin-Durchlässigkeit der unterschiedluchen Gewebe eine Rolle. Biochemisch, sind eine Vielzahl von Hormonen Proteinen und anderen Substanzen dafür verantwortlich, dass der Stoffwechsel unseren Körper über den Tag bringt. Besonders morgens braucht er viel Energie um auf Trab zu kommen. Also sorgt der Stoffwechsel morgens für viele KH im Blut. Neben der Veränderung der Empfindlichkeit für Insulin können auch verstärkt Hormone ausgeschüttet werden, die gespeicherte KH frei setzen oder, dIE Wirkung von Insulin abschwächen. Zu den Hormonen die als Insulinantagonisten gehören, gehört neben Glucagon und Adrenalin auch z.B. Cortison und Thyroxin.
Deiner Beschreibung nach geht es aber nur um eine Veränderung der Empfindlichkeit für Insulin, die bei jedem Menschen vorhanden ist. Als Typ 1er, ohne vorhandene Insulin- Resistenz , habe ich z.B. - über den Tag verteilt- 4 unterschiedliche Faktoren.
Bearbeitet von User am 24.09.2016 11:38:16. Grund: n -
am 28.09.2016 01:15:30 | IP (Hash): 1438804919
Wow, Danke Dir für die ausführliche Erklärung.
Kann es dann theoretisch sein, dass man zu hohe Blutwerte hat, obwohl die Wurzel des Problems eine andere ist und man weder Prä-Diabetes hat noch in die Richtung zusteuert? Man also zum Endokrinologen oder Gynäkologen gehört?
Zum Thema Adrenalin und Stress/Angst habe ich so einiges gelesen, was sehr widersprüchlich ist. Von "Zucker steigt, da Körper fluchtbereit sein will" bis hin zu "Zucker sinkt, da Angs/Stress viel Energie verbrauchen".
Deine Erklärung macht aber absolut Sinn. Wobei der Anstieg rein durch Stress / Adrenalin eher auch nicht allzu groß (weit über 140) sein dürfte? -
am 28.09.2016 06:21:07 | IP (Hash): 1326697787
Fragende schrieb:
Kann es dann theoretisch sein, dass man zu hohe Blutwerte hat, obwohl die Wurzel des Problems eine andere ist und man weder Prä-Diabetes hat noch in die Richtung zusteuert?
Hallo Fragende,
nein, das kann nicht sein. Beim Stoffwechselgesunden stellt der Körper so viel Insulin bereit, wie gebraucht wird, um den BZ konstant zu halten. Wenn Stresshormone für mehr Glukose im Blut sorgen, dann wird auch mehr Insulin ausgegeben.
Wenn deine Betazellen nicht mehr so viel Insulin ausgeben können, wie gebraucht wird, dann ist deine BZ-Automaik gestört und du steuerst auf Prädiabetes und Diabetes zu.
Beste Grüße, Rainer -
Michael74
Rang: Gastam 28.09.2016 07:58:35 | IP (Hash): 1780318108
schon komisch was du da schreibst rainer, denn überall im netz steht dass stress den Blutzucker auch bei komplett gesunden nach oben treiben kann und daher in Stresssituationen dieser wert nicht für irgendeine Diagnose Verwendung finden darf. Daher hat der hba1c auch auch seinen weg in die Diagnose gefunden obgleich er so ungenau ist, nämlich deswegen, da er nicht von stress abhängig ist. Schade das hier manchmal so ein mist erzählt wird. Stress kann bei Gesunden den Blutzucker gewaltig beeinflussen, es gibt menschen die nach schockzuständen bis zu 500er werte hatten!! -
Elfe
Rang: Gastam 28.09.2016 16:14:18 | IP (Hash): 626761671
Hier gibt's die Erklärung zum Blutzuckeranstieg durch Stresshormone nachzulesen
http://www.diabetes-ratgeber.net/Psyche/Stresshormone-55350.html -
am 29.09.2016 01:25:26 | IP (Hash): 447271577
@Michael
Ja, natürlich, nach oben treiben. Nach oben treiben heißt aber nicht ins Maßlose, sondern dass beim Gesunden der BZ vielleicht (reine Beispiele) von 100 auf 120 klettert, wenn man akut Angst hat. Aber nicht, dass er in immense Höhen und über alle Normwerte schnellt. Das wäre ja auch aus evolutionstechnischer Sicht ziemlich mies konstruiert ;-)
Hast du eine Quelle für deine 500er Angabe? Ich kann ers mir beim besten Willen nicht vorstellen. So ein Schock müsste schon ein extremer Ausnahmezustand sein, den man im Alltag nie erleidet. Selbst bei einer heftigen Panikattacke sollten diese Extremwerte nicht geknackt werden.
Und wieso soll der hba1c keine durch Stress bewirkten Blutzuckerwerte widerspiegeln!?
@Elfe Wenn ich nicht gerade Tomaten auf den Augen habe wird da aber nicht in die Wirkung von Adrenalin und Cortisol bei Diabetiker und Nicht-Diabetikern differenziert
Bearbeitet von User am 29.09.2016 01:27:46. Grund: Nachtrag2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 30.09.2016 00:45:16 | IP (Hash): 626761671
Hallo,
der Link stammt aus dem Diabetes-Ratgeber (Publikation/Ratgeber der Apotheken (siehe oben links)), und sagt, daß Blutzuckerwerte von Diabetikern besonders beobachtet werden sollen.
Adrenalin ist das Gegenhormon zum Insulin, was schon Cracktros in seinem Superbeitrag mit dem Fachbegriff 'Insulinantagonist' bezeichnet hat.
Jeder Mensch reagiert anders auf Stress, aber Diabetiker müssen besonders auf die Werte aufpassen.
Gruß Elfe -
am 30.09.2016 21:08:35 | IP (Hash): 359296286
Das habe ich verstanden :)
Die Frage war nur, inwieweit auch bei Nicht-Diabetikern sich Adrenalin und Cortisol auf den BZ auswirken können. Die hier im Raum stehende Zahl von 500 halte ich für illusorisch. Allerdings würde mich trotzdem interesseren, in welchem Rahmen Insulinantagonisten bei Nicht-Diabetikern einen Unterschied machen.
Vermutung: Keinen allzu großen, sonst würde es haufenweise Fehldiagnosen geben. Denn dann würde jeder Gesunde, der Panik vor Arztpraxen hat beim OGTT saumäßig nervös ist, massiv hohe Werte haben. Und das wären gar nicht mal wenige. Paniker könnte quasi gar niemals Diabetes diagnostiziert werden, denn man wüsste ja nie, ob die Messungen aussagekräftig sind oder rein Adrenalin/Cortisol-bedingt.
Daher: Es muss beim Gesunden schon eine Grenze geben, ins bodenlose steigen BZ-Werte auch bei Angst und Stress sicherlich nicht. -
am 01.10.2016 08:47:14 | IP (Hash): 159714739
Hallo Fragende,
du siehst das richtig, die Auswirkung solcher Stresssituationen bewegen sich beim Stoffwechselgesunden in einem ziemlich kleinen Rahmen. Berücksichtigen muss man sie unbedingt bei den Nüchternwerten, weil hier ein Anstieg von normalen 90 auf 110 oder 120 durchaus möglich ist und die Diagnose verfälschen kann. Der BZ liegt dann trotzdem noch im gesunden Bereich unter 140, es ist allerdings kein richtiger Nüchternwert mehr.
Vermutlich ist die Auswirkung am größten, wenn man ohne Panik zum Arzt geht und kurz vor der Blutentnahme in eine Stresssituation gerät. Wenn man insgesamt beim Arztbesuch Panik schiebst, dann arbeitet das Insulin auch die ganze Zeit dagegen und sorgt beim Stoffwechselgesunden für einigermaßen normale Werte. Die Verfälschung der 1h- und 2h-Werte beim oGTT dürfte nicht mehr sehr groß sein und 20mg/dl mehr oder weniger wirken sich bei diesen Werten auch nur wenig auf die Diagnose aus.
Beste Grüße, Rainer