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Blutzuckerwerte spielen verrückt (Verdacht auf Diabetes?)

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    am 23.09.2016 18:36:12 | IP (Hash): 101950758
    Update, falls es jemanden interessiert
    Meine Werte lagen auch im Zuckerwassertest über den Normwerten.
    Nüchtern: 88
    1-h-Wert: 190
    2-h-Wert: 137

    Der 2h-Wert liegt ganz knapp unter der Grenze, dafür ist 190 zu hoch und ich bekam die Diagnose Prä-Diabetes. "Ruhig mal zu Hause messen" diesmal nicht auf eigene Faust sondern auf ärztlichen Rat. Die Häufigkeit ist aber allein schon durch die Kosten begrenzt (bei den Teststreifen wird man ja arm...)

    Mein Nüchternwert ist auch in der Selbstmessung meist unter 90. Hatte auch schon Ausreißer, aber da war ich nie so ganz sicher, ob die Hände sauber waren.
    Nach dem Frühstück sind meine Werte immer etwas erhöht. Auch wenn es nur ein kleines Schälchen Haferflocken mit Milch oder 2 kleine Vollkornbrote (Wurst, selten Süßes) sind.

    Dafür kann ich ab dem Mittagessen (ich tue es nicht regelmäßig, aber ich habe es ausnahmsweise mal getestet) essen wie ein Scheunendrescher. Selbst nach nem riesen Teller voller Nudeln, Reis oder Kartoffeln knacke ich die 140 nicht. Meistens bleibe ich um oder unter 130.

    Wieso habe ich nun aber nach Kohlenhydraten am Morgen Werte zwischen 140 und 170? Obwohl ich mit normalem BZ aufwache? Wieso wirken weniger KH da so viel stärker?!

    Die sind nach 1 - 1,5 Stunden da, nach 2 Stunden wieder ganz knapp oder um 140 und nach 3 Stunden wieder unter 90. BAber diese Spitzen sind wie im OGTT nach 1 Stunde morgens immer da. Der OGTT wird ja auch morgens gemacht. Abends passiert das nicht mehr, da bekomme ich den BZ, wenn ich dasselbe esse wie am Morgen, nicht über 120.


    Ich werde das Messen jetzt mal wieder einige Wochen bleiben lassen und schauen, was sich nach weiterer Gewichtsabnahme und täglicher Bewegung verändert. Heute war mein letzter Messtag vorerst.

    Früh: 2 VK Toast, 1 mit Salami und Butter, 1 mit Erdnussbutter (leicht gezuckert). Dazu 1 ungesüßter Milchkaffe
    BZ nach einer Stunde: 160, nach 2 Stunden: 130, nach 3 Stunden: 85

    Mittags als Test (ich esse sonst nicht so) wieder dasselbe gegessen, diesmal:
    BZ nach einer Stunde: 120, nach 2 Stunden: 95, nach 3 Stunden: 82

    Ausgangswert war beide Male 82-88
    Bearbeitet von User am 23.09.2016 18:46:48. Grund: Ergänzung
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    am 23.09.2016 21:11:41 | IP (Hash): 222073100
    Fragende schrieb:
    Meine Werte lagen auch im Zuckerwassertest über den Normwerten.
    Nüchtern: 88
    1-h-Wert: 190
    2-h-Wert: 137

    Hallo Fragende,

    ich bin nicht ganz sicher, ob du deine Werte richtig betrachtest. Wie ich vermutet habe, bist du damit von Diabetes noch weit entfernt. Rein nach den Grenzwerten hast du nicht einmal Prädiabetes, der beginnt erst ab einem 2h-Wert von 140 mg/dl und für den 1h-Wert gibt es keine Grenze. Es ist trotzdem klug von deinem Arzt, wenn er dich als Prädiabetikerin einstufst, wenn du so nah an der Grenze dazu liegst, auch wenn du sie offiziell noch nicht überschritten hast. Es ist aber erst ein beginnender Prädiabetes.

    Auch deine selbstgemessenen Werte passen voll dazu. Es ist normal, dass die KH beim Frühstück den BZ am meisten hochtreiben, wobei 160 in der Spitze echt noch nicht dramatisch sind. Besser wäre natürlich, wenn du auch zum Frühstück etwas findest was deinen BZ nicht weit über die gesunden 140 ansteigen lässt. Wie wäre es z.B. mit einem leckeren Frühstücksei?

    Alles Gute, Rainer
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    am 23.09.2016 21:49:58 | IP (Hash): 1507696348
    Hallo bin auch seit kurzem Diabetiker und versuche durch mehr Bewegung und Diät bzw bewuster Ernähren es in den Griff zu bekommen .Aber wiso ich Dir schreibe ist ,das ich auch Angststöhrungen habe und bei mir auch der verdacht ist ,das die Merssergebnisse durch die Ängste und Anspannung meine Meesergebnisse auch beeinflust werden .lg markus
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    am 23.09.2016 22:47:41 | IP (Hash): 101950758
    @Rainer Danke für deine Antwort, gut zu wissen. Dass es keinen 1-h-Wert gibt, wusste ich nicht. Der Arzt hat mir eben einfach gesagt, dass der nicht so hoch sein dürfte und die 137 ja auch nur ganz ganz knapp drunter sind und er mir jetzt nicht wegen 3 mg/dl sagen will, dass ich mich ruhig gehen lassen kann ( ;-) )

    Gibt's einen Grund, wieso der BZ morgens auf dieselbe Mahlzeit anders reagiert als mittags? Wenn man morgens schon mit einem höheren BZ starten würde, könnte ich das verstehen, so verstehe ich allerdings nur Bahnhof.
    Beim Frühstück bin ich momentan etwas überfragt. Ein Ei - das hält bei mir nicht lange vor. Da habe ich bis zum Mittag so ein Loch im Bauch, dass zwischendurch wieder mehr esse als wenn ich ordentlich frühstücke.
    Ich war schon immer der Frühstückstyp. Morgens brauche ich was im Magen. Mittags darf es gerne wenig sein, ich kann auch problemlos ohne Abendessen. Vielleicht reagiert der BZ besser, wenn ich Haferflocken reduziere und dadurch Nüsse etc. ergänge? Fette sollen ja glaube ich den BZ-Anstieg verzögern.
    Was essen denn erfahrene Diabetiker so, wenn ich das fragen darf?

    @mac23 Wie sind denn deine Werte, bist du schon mittendrin oder geht es gerade los? Einen Zusammenhang zu Stress/Angst/Erwartungshaltung konnte ich beim Messen nicht feststellen. Beim Arzt war ich schon fast sicher, dass alles komplett normal ist, eben weil die Werte im Tagesverlauf nicht mehr solche Spitzen haben wie am Morgen. Und ich glaube auch ehrlichgesagt nicht, dass so ein Wert über 150 NUR Angst ist, beim komplett Gesunden würde ein Anstieg sicherlich abgepuffert werden können. Nach heftigen Panikattacken (die ich schon lange icht mehr habe) kenne ich es von anderen eher so, dass sie danach durch den enormen Energieverbrauch eher niedrigen Zucker und Hunger bekommen.
    Bearbeitet von User am 23.09.2016 22:53:05. Grund: Ergänzung
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    am 24.09.2016 00:01:27 | IP (Hash): 222073100
    Hallo Fragende,

    ich meinte auch nicht, dass du nur ein Ei essen sollst. Mit dem Ei kommst du aber vielleicht mit eteas weniger Toast uas. Das war auch nur ein Vorschlag. Es gibt viele Möglichkeiten, probiere einfach ein bisschen rum. Nimm z.B. einfach mehr Butter und Wurst oder Käse auf weniger Brot oder Toast. Dann hast du die gleiche Kalorenmenge, weniger BZ-Anstieg und wirst genauso satt.

    Dass der BZ am Morgen heftiger ansteigt hängt mit der langen Essenspause über Nacht zusammen. Das macht sich nicht bei jedem gleich stark bemerkbar, bei dir scheint es stark zu sein. Du brauchst ehrlich gesagt auch keine allzu große Angt vor 1h-Werten von 150 und 160 zu haben, so schlimm sind die nicht. Langfrist ist es aber bestimmt besser, auch nach dem Frühstück bei niedrigeren Werten zu bleiben.

    Alles Gute, Rainer
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    am 24.09.2016 00:22:14 | IP (Hash): 1507696348
    Also ich hab nen trockenen Mund gehabt und schwitzte immer ,ok war ja auch warm im Sommer .Hab nachgegoogelt und alles past auch auf Angsterkrankung usw .Aber ich bin wegen dem Mund zum Arzt gegangen war Vertretungsarzt mein Hausarzt hatte Urlaub. Der Arzt hat Pilze im Mund gefunden so Fadenwürmer hab ich auch und gingen nich weg bzw kamen immer wieder .Überigends schlächte Zähne hab ich auch andauernt zum Zahnarzt rennen usw. Ok jetzt wuste ich Pilze im Mund So Lutschtabletten bekommen Aber ich dachte mir wenn mein Hausarzt wieder da is lass ich Blutwerte alle kontrolieren auf alles was geht .Ich Montags zum Doc .Blut abnehmenlassen usw .Ich dann Donnerstags die Werte abfragen bzw wissen was rausgekommen is .und der sagte dann Diabetis der hat 37 Werte überprüft und 3 Waren auserhalb der Norm die 2 anderen waren glaub ich Leber und den andern weiß ich nich mehr die waren auch nur knapp außerhalb der Norm fand ich aber der Blutzucker war Nüchtern 205 (ok hab vorher noch nen Bonbon gelutscht wegen dem Trockenen Mund aber die Waren ohne Zucker).Diesen langzeit Wert hat er nicht gemacht und hat Donnerstag bei der Besprechung das Labor angerufen um den noch messen zulassen hatten aber die Probe von mir nicht mehr .Also habe ich dann am andern Montag noch mal morgends Blutabgegeben für diesen langzeit Test den wir dann wieder den Daruf folgenden Donnerstag besprochen haben der Wert lag bei 5.8 er sagte der Wert sei gut bzw er sagte nur der Wert sei gut da bin ich gegangen .Da ich in der Zwischenzeit ein Termin beim Diabologen gemacht hab brauchten die bei der 1 Untersuchung bzw erst sollte ein Gespräch bei ner Ernährungsberaterin statfinden ich sollte da halt die Ergebnisse mitbringen deswegen ich noch mal zu meinem Hausarzt und mir das Ergebniss geben lassen also die 5.8 da wuste ich sie dann .Die anderen Ergebnisse von meiner Blutuntersuchung hatte ich ja mitbekommen .So natürlich hab ich mich dann natürlich im Internett so gut es ging Informiert über Diabetis und da wurde die Sache rund da stand unter vielen Sachen ,das das Imnunsystem geschwächt is, So Imunsystem geschächt Würmer kommen Pilzerkrankungen schlächte Zähne usw .(wobei schlächte Zähne hatte ich schon immer bzw Karies) aber ein geschwächtes Imunsystem fördert es ja noch alles .Wobei man die ganze Sache auch andersrum sehen kann da ich diese Würmer hatte und habe die das Imunsystem schwächen und Pilze im Mund deswegen kommen .vielleicht auch deswegen anfällieger für Diabetis is ,aber da beißt sich die Katze in den Schwanz egal Fakt is Diabetis morgend 205 !
    Als ich das wuste Radikal mehr Bewegung gemacht spazieren gehen Rad fahren und dazu abnehmen , hab mich nämlich nich bewegt und nur mist gegessen über Jahre Pommes 2 tafeln schokolade Tüte schips und dannach Weißbrot mit Nutella und nutella pur usw. Damit war jetzt seit 3 Wochen schluß letzten Sammstag Messgerät gehollt und gemessen ab Sonntag im Schnitt morgends so um die 110
    Nchmittags so um die 140 rum und Abends nach dem Essen ich esse Abends Warm nach 2 Stunden 95 gemessen der Abends Wert war immer 95 .heute hab ich abend nich gemessen nur heute Nachmittag da war der Wert 117 .Die Teststreiffen sind zu teuer so das ich njetzt nich nimmer Messe .So das is stand der Dinge bis jetzt so im groben .Also nach 3 Wochen Lebensumstellung bin ich jedenfalls froh das ich morgend nie mehr 205 hab sondern nur noch um die 100-130 rum Und alles andere wurde ja erst angeleiert ich muß im Oktober die 4 Termiene mitmachen irgend so ein Diabetiker Programm wo man tips bekommt denk ich um noch besser mit Diabetis klar zu kommen usw. Und mir ist halt aufgefallen wenn ich Nachmittags war meinWert ja am höchsten um die 140 rum ,wenn ich Stess hatte war er halt höher heute hatte ich keinen und er war 117 am Nachmittag .aber wie gesagt vielleicht interpretiert man auch zu viel rein in die Messergebnisse .So das war jetzt viel hoffe nicht all zu verwirrend .Wünsche allen jedenfalls noch ein schönes Sexreiches Wochenende .lg markus
    Bearbeitet von User am 24.09.2016 00:31:44. Grund: mama
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 24.09.2016 09:03:07 | IP (Hash): 1832048352
    Fragende schrieb:
    @Rainer Danke für deine Antwort, gut zu wissen. Dass es keinen 1-h-Wert gibt, wusste ich nicht. Der Arzt
    Gibt's einen Grund, wieso der BZ morgens auf dieselbe Mahlzeit anders reagiert als mittags? Wenn man morgens schon mit einem höheren BZ starten würde, könnte ich das verstehen, so verstehe ich allerdings nur Bahnhof.



    Die Empfindlichkeit für Insulin ist zu unterschiedlichen Tageszeiten (sowie in unterschiedlichen Lebensabschnitten und unterschiedlichen Lebensituationen) auch unterschiedlich ausgeprägt.

    Die Empfindlichkeit wird vom Biorhythmus und dem dazugehörigen Stoffwechsel bestimmt, sowie von der Anzahl und der eigentlichen Empfindlichkeit der Insulinrezeptoren. Auch spielt die Insulin-Durchlässigkeit der unterschiedluchen Gewebe eine Rolle. Biochemisch, sind eine Vielzahl von Hormonen Proteinen und anderen Substanzen dafür verantwortlich, dass der Stoffwechsel unseren Körper über den Tag bringt. Besonders morgens braucht er viel Energie um auf Trab zu kommen. Also sorgt der Stoffwechsel morgens für viele KH im Blut. Neben der Veränderung der Empfindlichkeit für Insulin können auch verstärkt Hormone ausgeschüttet werden, die gespeicherte KH frei setzen oder, dIE Wirkung von Insulin abschwächen. Zu den Hormonen die als Insulinantagonisten gehören, gehört neben Glucagon und Adrenalin auch z.B. Cortison und Thyroxin.

    Deiner Beschreibung nach geht es aber nur um eine Veränderung der Empfindlichkeit für Insulin, die bei jedem Menschen vorhanden ist. Als Typ 1er, ohne vorhandene Insulin- Resistenz , habe ich z.B. - über den Tag verteilt- 4 unterschiedliche Faktoren.

    Bearbeitet von User am 24.09.2016 11:38:16. Grund: n
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    am 28.09.2016 01:15:30 | IP (Hash): 1438804919
    Wow, Danke Dir für die ausführliche Erklärung.

    Kann es dann theoretisch sein, dass man zu hohe Blutwerte hat, obwohl die Wurzel des Problems eine andere ist und man weder Prä-Diabetes hat noch in die Richtung zusteuert? Man also zum Endokrinologen oder Gynäkologen gehört?

    Zum Thema Adrenalin und Stress/Angst habe ich so einiges gelesen, was sehr widersprüchlich ist. Von "Zucker steigt, da Körper fluchtbereit sein will" bis hin zu "Zucker sinkt, da Angs/Stress viel Energie verbrauchen".
    Deine Erklärung macht aber absolut Sinn. Wobei der Anstieg rein durch Stress / Adrenalin eher auch nicht allzu groß (weit über 140) sein dürfte?
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    am 28.09.2016 06:21:07 | IP (Hash): 1326697787
    Fragende schrieb:
    Kann es dann theoretisch sein, dass man zu hohe Blutwerte hat, obwohl die Wurzel des Problems eine andere ist und man weder Prä-Diabetes hat noch in die Richtung zusteuert?

    Hallo Fragende,

    nein, das kann nicht sein. Beim Stoffwechselgesunden stellt der Körper so viel Insulin bereit, wie gebraucht wird, um den BZ konstant zu halten. Wenn Stresshormone für mehr Glukose im Blut sorgen, dann wird auch mehr Insulin ausgegeben.

    Wenn deine Betazellen nicht mehr so viel Insulin ausgeben können, wie gebraucht wird, dann ist deine BZ-Automaik gestört und du steuerst auf Prädiabetes und Diabetes zu.

    Beste Grüße, Rainer
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 28.09.2016 07:58:35 | IP (Hash): 1780318108
    schon komisch was du da schreibst rainer, denn überall im netz steht dass stress den Blutzucker auch bei komplett gesunden nach oben treiben kann und daher in Stresssituationen dieser wert nicht für irgendeine Diagnose Verwendung finden darf. Daher hat der hba1c auch auch seinen weg in die Diagnose gefunden obgleich er so ungenau ist, nämlich deswegen, da er nicht von stress abhängig ist. Schade das hier manchmal so ein mist erzählt wird. Stress kann bei Gesunden den Blutzucker gewaltig beeinflussen, es gibt menschen die nach schockzuständen bis zu 500er werte hatten!!