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Schwangerschaftsdiabetes
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am 29.08.2016 12:48:03 | IP (Hash): 492696425
EH schrieb:
Rose14 schrieb:
EH schrieb:
Eine Frage stellt sich mir aber dennoch: Warum schreibst du in einem Forum, wenn du die Meinungen anderer User ablehnst und sie sogar (jedenfalls stellt sich das mir so dar) als übergriffig empfindest?
Ich habe hier viele meiner Fragen beantwortet bekommen und sogar noch mehr Wissen erhalten. Ich kann es gerne kurz zusammenfassen was für mich wichtig war bzw was mir jetzt aus dem stegreif einfällt.
1. Wollte ich wissen, ob die Werte noch aktuell sind. Sind Sie also 90-140-120
2. Wollte ich wissen, wie streng man die Werte betrachten bzw umsetzen kann/soll. Da wurde mir eben erklärt, daß dies die Werte sind, die ein Zucker gesunder Mensch hat. Dass man hier davon ausgehen kann, dass die Insulin pumpe vom Kind nicht belastet wird, ab der 20ssw etwa. War eine sehr wichtige Information für mich, da ich das nun auch verstehe.
3. Wollte ich wissen, was das Insulin für Nebenwirkungen hat
3a um einmal zu wissen wann ich für mich entscheide Insulin zu spritzen um den Kind möglichst wenig zu schaden
3B und wie gefährlich das insulin bei der Geburt ist, da die Ärzte hier regelrecht Panik schieben ala Einleitung spätestens ab ET weil das Kind belastet wird (wurde mir damals vom Diabetologen höchstpersönlich erklärt)
3a wurde ich belehrt, das Insulin keine Nebenwirkungen hat und die Hormone auch nicht zum Kind durch dringen. Sehr wertvolle Info. (was die Aussage vom Arzt als falsch erweist oder?)
3B wurde für mich persönlich noch nicht so beantwortet oder ich habe es überlesen.
Die einzige Meinung die ich abgelehnt habe, war sofort ohne ersichtlichen Grund zum Arzt zu rennen.
Ich kann mich nicht erinneren, daß irgendjemand dir geraten hätte, ohne Grund zum Arzt zu rennen. Offenbar liest du nur, was du lesen willst. Elfe hat dir geraten, dir einen komptetenten Diabetologen zu suchen. Dem kann ich mich nur anschließen, aber du traust ja lieber einem User in einem Forum, der von Diabetes und besonders von Schwangerschaft soviel versteht, wie die Kuh vom Seiltanzen.
Jeder vernünftige Arzt hätte dir deine Fragen beantworten können - aber wenn man die gesamte Ärzteschaft in Bausch und Bogen als unfähig hinstellt, dann wird's natürlich eng.
Daß im Internet jede Menge Unsinn verzapft wird, sollte dir eigentlich auch bekannt sein. Vielleich entschließt du dich ja doch noch, eine Diabetesschulung für Schwangere mitzumachen, das wäre hilfreich.
Allerdings glaube ich nicht daran., denn wem nicht zu raten ist, dem ist nicht zu helfen.
Naja es kam.fur mich so rüber als müsste ich sofort unverzüglich zum Arzt. Und es wurde ja permanent drauf rum geritten. Wie oft habe ich geschrieben dass ich mir zur rechten Zeit einen Diabetologen Suche? Wohl oft genug.
Die Fragen habe ich bereits bei dem Arzt gefragt (in der ersten ss) und was kam als Antwort. Das ist so, das muss so und fertig. (natürlich kompetent ausgeschmückt und referiert) Diese Diabetes Schulung habe ich bereits hinter mir, also das wo einem alles erklärt wird und dann eine ernahrungsberatung mit inbegriffen ist. Naja da war der gleiche Tenor. Ist so und muss so.
Weißt du, nur weil ich die Meinung auch eines nicht so akzeptierten Mitgliedes hier nicht gleich als.schlecht abstempel heißt das nicht dass er jetzt der Guru für mich ist. Ich fand den Hinweis eine halbe Stunde später erneut zu messen gut und auch der Artikel spiegelt schon manches wieder.
Wenn dir an diesem Beitrag was falsch vor kommt dann sag es doch einfach und komm.mir nicht mit irgendwelchen Anschuldigungen dass er keine Ahnung hat. Woher weiß ich denn das du oder sonst wer hier Ahnung hat und mir nicht irgendeinen Bären aufbinden will? Wenn jetzt der Rainer daher kommt und sagt, du und Elfe lebt Hintern Mond und habt noch weniger Ahnung. Sowas hilft.mir nicht. Mir hilft Informationen zu bekommen und mir selbst eine Meinung zu bilden. Aber das stößt hier wohl an die guten Manieren.
Was glaubst du, warum ich gerade hier nach Infos frage? Gerade weil ich weiß wie viel Schrott im Netz steht und es oft schwierig ist diesen von guten Infos zu unterscheiden. Aber dazu sollten die Personen die Infos als Schrott bezeichnen auch argumentieren können warum dieser Schrott ist. -
am 29.08.2016 12:48:44 | IP (Hash): 344456141
zu 3b:
Die werdende Mutter mit Insulin ruft beim Mediziner standardmäßig Typ1 BZ-Verläufe im Rahmen von HBA1c wenigstens bis 7 auf, also bis an die 18 von 24 Stunden an 200mg/dl. Bedeutet für den Pankreas des Kindes, dass der beständig Insulin für die Mutter mit ausgeben muss.
Wenn mit dem Abnabeln dann für den Eigenbedarf ausreichen würde, muss sich der kleine Organismus eben auf den mehr oder weniger viel kleineren Eigenbedarf umstellen. Das dauert einige Stunden bis Tage, und darauf muss die Geburtsbegleitung vorbereitet sein und direkt nach der Geburt ggf. mit passend gesteuerter Glukose-Infusion reagieren.
Mit dem BZ der Mutter im für die Schwangerschaft empfohlenen Bereich gibt es so eine Fehlanpassung beim Kind nicht.
Mit dem BZ der Mutter während der Schwangerschaft im Bereich wenigstens unterhalb der Nierenschwelle sind solche Komplikationen nicht bekannt und auch darüber keineswegs die Regel. So schreibt EH bislang eigentlich immer sehr beruhigend von ihren im Ergebnis guten Mutter-Erfahrungen in einer Zeit, in der Schwangerschafts-Diabetes normal erst nachträglich mit dem besonders großen Kind und dann eben auch manchmal mit der mehr oder weniger schweren und anhaltenden Hypo des Kindes diagnostiziert wurde.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 29.08.2016 12:50:57. Grund: Ergänzung -
am 29.08.2016 13:07:40 | IP (Hash): 492696425
hjt_Jürgen schrieb:
zu 3b:
Die werdende Mutter mit Insulin ruft beim Mediziner standardmäßig Typ1 BZ-Verläufe im Rahmen von HBA1c wenigstens bis 7 auf, also bis an die 18 von 24 Stunden an 200mg/dl. Bedeutet für den Pankreas des Kindes, dass der beständig Insulin für die Mutter mit ausgeben muss.
Wenn mit dem Abnabeln dann für den Eigenbedarf ausreichen würde, muss sich der kleine Organismus eben auf den mehr oder weniger viel kleineren Eigenbedarf umstellen. Das dauert einige Stunden bis Tage, und darauf muss die Geburtsbegleitung vorbereitet sein und direkt nach der Geburt ggf. mit passend gesteuerter Glukose-Infusion reagieren.
Mit dem BZ der Mutter im für die Schwangerschaft empfohlenen Bereich gibt es so eine Fehlanpassung beim Kind nicht.
Mit dem BZ der Mutter während der Schwangerschaft im Bereich wenigstens unterhalb der Nierenschwelle sind solche Komplikationen nicht bekannt und auch darüber keineswegs die Regel. So schreibt EH bislang eigentlich immer sehr beruhigend von ihren im Ergebnis guten Mutter-Erfahrungen in einer Zeit, in der Schwangerschafts-Diabetes normal erst nachträglich mit dem besonders großen Kind und dann eben auch manchmal mit der mehr oder weniger schweren und anhaltenden Hypo des Kindes diagnostiziert wurde.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Den ersten Absatz habe ich nicht ganz verstanden. Mit Insulin vermeide ich ja im optimal Fall dass das Kind kein Insulin mit produzieren muss, da ich ja den Wert unten halte wie wenn ich gesund wäre? Warum ruft das beim Mediziner diesen Fall hervor wenn ich doch regelmäßig Messe und diese Werte super sind? Wenn wir jetzt vom optimal Fall ausgehen. Es gibt natürlich auch ss Diabetes das überhaupt nicht einstellbar ist. Weder mit Nahrung noch mit Insulin aber das ist bei mir ja nicht gegeben.
Vorallem habe ich bei meiner letzten ss kein einziges mal über 184 gemessen und das war der Wert beim ogtt.. Mit dem Gerät nie höher als 160. Wie kann es dann sein dass ich über mehrere Stunden um die 200 haben soll? -
am 29.08.2016 13:14:05 | IP (Hash): 1682951148
Rose14 schrieb:
Wenn dir an diesem Beitrag was falsch vor kommt dann sag es doch einfach und komm.mir nicht mit irgendwelchen Anschuldigungen dass er keine Ahnung hat. Woher weiß ich denn das du oder sonst wer hier Ahnung hat und mir nicht irgendeinen Bären aufbinden will? Wenn jetzt der Rainer daher kommt und sagt, du und Elfe lebt Hintern Mond und habt noch weniger Ahnung. Sowas hilft.mir nicht. Mir hilft Informationen zu bekommen und mir selbst eine Meinung zu bilden. Aber das stößt hier wohl an die guten Manieren.
Was glaubst du, warum ich gerade hier nach Infos frage? Gerade weil ich weiß wie viel Schrott im Netz steht und es oft schwierig ist diesen von guten Infos zu unterscheiden. Aber dazu sollten die Personen die Infos als Schrott bezeichnen auch argumentieren können warum dieser Schrott ist.
Ich wiederhole mich gerne. Solche Fragen stellt man in der Regel einem Arzt und wenn dir die Antwort des einen nicht gefällt, dann geh zu einem zweiten. Oder gibt es in deiner Umgebung nur einen Diabetolgoen?
Was Rainer betrifft, so kann ich dir genau sagen, warum er keine besonders große Erfahrung mit Diabetes haben kann (denn es sind ja Erfahrungen, die hier im Forum gefragt sind und nicht Auszüge aus Internetartikeln).
Ich kenne Rainer seit Jahren aus verschiedenen Foren und bis vor nicht allzulanger Zeit hat immer stolz verkündet, daß er seinen Diabetes ausschließlich mit Logi-Kost "behandelt". Mag ja sein, daß er das getan hat, aber dann hat er keine tieferen Kenntnisse bzw, Erfahrungen mit Insulin und daß er keine persönlichen Erfahrung mit Schwangerschaften haben kann, liegt auf der Hand. Er ist auch nie bereit, sich einer Diskussion zu stellen, er antwortet einfach nicht. Das sagt mir genug und ich traue ihm nicht.
Bei Elfe z.B. merkt man sofort, daß sie Erfahrung hat, aber das ist dir entgangan, weil sie nicht sofort deiner Meinung zugestimmt hat.
Ich habe allerdings wenig Lust mit dir hier über Kaisers Bart zu streiten, dazu ist mir meine Zeit zu schade. -
am 29.08.2016 13:23:18 | IP (Hash): 1682951148
hjt_Jürgen schrieb:
zu 3b:
Die werdende Mutter mit Insulin ruft beim Mediziner standardmäßig Typ1 BZ-Verläufe im Rahmen von HBA1c wenigstens bis 7 auf, also bis an die 18 von 24 Stunden an 200mg/dl. Bedeutet für den Pankreas des Kindes, dass der beständig Insulin für die Mutter mit ausgeben muss.
Wenn mit dem Abnabeln dann für den Eigenbedarf ausreichen würde, muss sich der kleine Organismus eben auf den mehr oder weniger viel kleineren Eigenbedarf umstellen. Das dauert einige Stunden bis Tage, und darauf muss die Geburtsbegleitung vorbereitet sein und direkt nach der Geburt ggf. mit passend gesteuerter Glukose-Infusion reagieren.
Mit dem BZ der Mutter im für die Schwangerschaft empfohlenen Bereich gibt es so eine Fehlanpassung beim Kind nicht.
Mit dem BZ der Mutter während der Schwangerschaft im Bereich wenigstens unterhalb der Nierenschwelle sind solche Komplikationen nicht bekannt und auch darüber keineswegs die Regel. So schreibt EH bislang eigentlich immer sehr beruhigend von ihren im Ergebnis guten Mutter-Erfahrungen in einer Zeit, in der Schwangerschafts-Diabetes normal erst nachträglich mit dem besonders großen Kind und dann eben auch manchmal mit der mehr oder weniger schweren und anhaltenden Hypo des Kindes diagnostiziert wurde.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Ja, das ist es ja. Ich habe einen Sohn und meine Schwester hat zwei Töcher während der Schwangerschaft zur Welt gebracht. Messen konnten wir beide nicht, das war damals noch nicht möglich. Ich bin aber sicher, daß ich (und auch meine Schwester) fast immer über 200 hatten, eher mehr denn weniger. Natürlich hatten wir große Kinder. Laut Aussage es Frauenarztes damals: "... weil sie die Glucose im Blut der Mutter abschöpften"
Nun hatten aber weder mein Sohn noch die Töchter meiner Schwester irgendwelche Hypo-Probleme nach der Geburt und auch die Größe der Kinder weist darauf hin, daß sie eben kein Insulin ausgegeben haben.
Ich habe also gelinde Zweifel an der Behauptung, daß die kindliche BSD für die Mutter mitarbeitet. Beweisen kann ich das natürlich nicht, aber ich warte ab, auch das wird noch geklärt werden.
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am 29.08.2016 13:33:19 | IP (Hash): 492696425
EH schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
zu 3b:
Die werdende Mutter mit Insulin ruft beim Mediziner standardmäßig Typ1 BZ-Verläufe im Rahmen von HBA1c wenigstens bis 7 auf, also bis an die 18 von 24 Stunden an 200mg/dl. Bedeutet für den Pankreas des Kindes, dass der beständig Insulin für die Mutter mit ausgeben muss.
Wenn mit dem Abnabeln dann für den Eigenbedarf ausreichen würde, muss sich der kleine Organismus eben auf den mehr oder weniger viel kleineren Eigenbedarf umstellen. Das dauert einige Stunden bis Tage, und darauf muss die Geburtsbegleitung vorbereitet sein und direkt nach der Geburt ggf. mit passend gesteuerter Glukose-Infusion reagieren.
Mit dem BZ der Mutter im für die Schwangerschaft empfohlenen Bereich gibt es so eine Fehlanpassung beim Kind nicht.
Mit dem BZ der Mutter während der Schwangerschaft im Bereich wenigstens unterhalb der Nierenschwelle sind solche Komplikationen nicht bekannt und auch darüber keineswegs die Regel. So schreibt EH bislang eigentlich immer sehr beruhigend von ihren im Ergebnis guten Mutter-Erfahrungen in einer Zeit, in der Schwangerschafts-Diabetes normal erst nachträglich mit dem besonders großen Kind und dann eben auch manchmal mit der mehr oder weniger schweren und anhaltenden Hypo des Kindes diagnostiziert wurde.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Ja, das ist es ja. Ich habe einen Sohn und meine Schwester hat zwei Töcher während der Schwangerschaft zur Welt gebracht. Messen konnten wir beide nicht, das war damals noch nicht möglich. Ich bin aber sicher, daß ich (und auch meine Schwester) fast immer über 200 hatten, eher mehr denn weniger. Natürlich hatten wir große Kinder. Laut Aussage es Frauenarztes damals: "... weil sie die Glucose im Blut der Mutter abschöpften"
Nun hatten aber weder mein Sohn noch die Töchter meiner Schwester irgendwelche Hypo-Probleme nach der Geburt und auch die Größe der Kinder weist darauf hin, daß sie eben kein Insulin ausgegeben haben.
Ich habe also gelinde Zweifel an der Behauptung, daß die kindliche BSD für die Mutter mitarbeitet. Beweisen kann ich das natürlich nicht, aber ich warte ab, auch das wird noch geklärt werden.
Darf ich fragen, wie nach deiner Meinung nach dann eine Hypo entsteht? (das ist also ohne Vorwurf oder anzweifeln deiner Ansichten gemeint!) -
am 29.08.2016 14:39:55 | IP (Hash): 344456141
Wo alle Nährstoffe von der Mutter zum Baby durchgereicht werden, kommen auch z.B. 200mg/dl der Mutter beim Baby an und müssen da vom kleinen Pankreas beständig auf die für das Baby normalen 60-80 gesenkt werden. Also nicht missverstehen: Nur für den Anteil des mütterlichen Kreislaufs, der zum Umlauf durch das Baby abzweigt, wird vom Baby-Pankreas ggf. entsprechend mehr Insulin gefordert.
Ne Hypo gibt es immer dann, wenn gerade mehr Insulin und weniger Glukose dafür umlaufen, dass die erforderliche Mindesthöhe für den ausreichenden BZ unterschritten wird. Das ist übrigens völlig dynamisch selbstregelnd. Denn Unterzucker löst vollautomatisch die Mehrausgabe von Glukose aus der Leber aus, die nur in den Fällen nicht im Rahmen von 5-10 Minuten (schneller als jede Cola) für den gesunden Anstieg ausreicht, in denen die Insulin-Ausgabe fehlgesteuert/krankhaft erheblich überhöht ist oder in denen zu viel Insulin von außen zugeführt wird.
Kurze Unter- oder Überschreitungen von irgendwelchen Allgemeingrößen sind bei Neugeborenen eher normal und geben sich in den ersten Lebenstagen mit zunehmender Gewöhnung an die komplette Selbstversorgung :)
Mit immer weniger Ärzten für immer mehr Betroffene orientiert sich die Medizin immer mehr an statistisch basierten Stichworten und -größen und immer weniger am individuellen Einzelfall. Wirft also z.B. alle werdenden Mütter mit Insulin in den Risiko-Geburten-Topf. Auch wenn sie sich mit dem Insulin einen völlig gesunden Blutzucker machen.
Aber weil der gesunde BZ für werdende Mütter richtig ist, würde man Dir den z.B. auch dann im kranken Haus zu erhalten versuchen, wenn Du nach einem Unfall längere Zeit nicht bei Bewußtsein wärst.
Ganz im Gegensatz zu mir, denn ich käme da vollautomatisch in den Typ2 Opa Topf mit dem empfohlenen HBA1c um 7 und würde meinen BZ beim Aufwachen schon nach 1 Tag statt normal bei mir zwischen 70 und 90 eher um 200mg/dl finden. - So ist halt das Leben ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 29.08.2016 17:02:41 | IP (Hash): 2046177090
Nein, Rose,
Ich bin nicht beleidigt, aber du !
Und das der Rainer meine Beiträge bewertet und sich als Hobbypsychologe aufführt, hast du wohl übersehen (tut der auch bei anderen Themen). Das machst du jetzt auch, oder vorher willst du wissen, daß ich an den 'weißen' Göttern hänge und die brave Patientin bin ?
Was mich aber extrem stört, ist, daß nach ellenlangen Erklärungen immer noch kommt "Ich entscheide allein!" Die Skepsis gegenüber Ärzten und Kliniken nicht aufzubrechen scheint, wenn dir sonst nix einfällt, kommt Geldgier. Fehlt nur noch die Weltverschwörung.
Im übrigen ist die Suche nach Studien im Internet äußerst schwierig, hatte dir aber dennoch den Link zu den Leitlinien geschickt, die nicht einfach zu lesen sind. Auch dort gibt es etliche Literaturangaben, allerdings nur mit Zitat, Zusammenfassung, Schlussfolgerung - so ist das in der Wissenschaft.
Wenn man sich sonst so manche Publikation ansieht, ist im Ansatz schon zu sehen, daß die Testpersonen bzgl. Anzahl und Testbedingungen fragwürdig sind.
Ich kann so etwas sehr wohl einschätzen. Habe beruflich mit chemischen Studien zu tun, schwierig genug, hunderte von Messdaten zu ordnen und zu bewerten; geschweige, wenn noch der menschliche Organismus mit all seinen Vorgängen mit hinein spielt. Ich weiß auch daher, wie schwierig das ist und auch wo meine Grenzen sind.
Nur Blutzucker als einzigen Entscheidungswert zu nehmen, ist unklug.
Im übrigen vermisse ich das Thema Ernährung als gesamtes, bzgl. Vitamine und Inhaltsstoffen, die wir auch brauchen. Die LowCarb- und Rohkost-Anhänger hier im Forum wollen da auch nichts von wissen.
Elfe -
am 29.08.2016 17:30:53 | IP (Hash): 1682951148
Rose14 schrieb:
EH schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
zu 3b:
Die werdende Mutter mit Insulin ruft beim Mediziner standardmäßig Typ1 BZ-Verläufe im Rahmen von HBA1c wenigstens bis 7 auf, also bis an die 18 von 24 Stunden an 200mg/dl. Bedeutet für den Pankreas des Kindes, dass der beständig Insulin für die Mutter mit ausgeben muss.
Wenn mit dem Abnabeln dann für den Eigenbedarf ausreichen würde, muss sich der kleine Organismus eben auf den mehr oder weniger viel kleineren Eigenbedarf umstellen. Das dauert einige Stunden bis Tage, und darauf muss die Geburtsbegleitung vorbereitet sein und direkt nach der Geburt ggf. mit passend gesteuerter Glukose-Infusion reagieren.
Mit dem BZ der Mutter im für die Schwangerschaft empfohlenen Bereich gibt es so eine Fehlanpassung beim Kind nicht.
Mit dem BZ der Mutter während der Schwangerschaft im Bereich wenigstens unterhalb der Nierenschwelle sind solche Komplikationen nicht bekannt und auch darüber keineswegs die Regel. So schreibt EH bislang eigentlich immer sehr beruhigend von ihren im Ergebnis guten Mutter-Erfahrungen in einer Zeit, in der Schwangerschafts-Diabetes normal erst nachträglich mit dem besonders großen Kind und dann eben auch manchmal mit der mehr oder weniger schweren und anhaltenden Hypo des Kindes diagnostiziert wurde.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Ja, das ist es ja. Ich habe einen Sohn und meine Schwester hat zwei Töcher während der Schwangerschaft zur Welt gebracht. Messen konnten wir beide nicht, das war damals noch nicht möglich. Ich bin aber sicher, daß ich (und auch meine Schwester) fast immer über 200 hatten, eher mehr denn weniger. Natürlich hatten wir große Kinder. Laut Aussage es Frauenarztes damals: "... weil sie die Glucose im Blut der Mutter abschöpften"
Nun hatten aber weder mein Sohn noch die Töchter meiner Schwester irgendwelche Hypo-Probleme nach der Geburt und auch die Größe der Kinder weist darauf hin, daß sie eben kein Insulin ausgegeben haben.
Ich habe also gelinde Zweifel an der Behauptung, daß die kindliche BSD für die Mutter mitarbeitet. Beweisen kann ich das natürlich nicht, aber ich warte ab, auch das wird noch geklärt werden.
Darf ich fragen, wie nach deiner Meinung nach dann eine Hypo entsteht? (das ist also ohne Vorwurf oder anzweifeln deiner Ansichten gemeint!)
Ich weiß es nicht. Ich kann mir eine Hypo beim Baby nur vorstellen, wenn die Mutter durch zugespritztes Insulin auf extrem niedere Werte gebracht wurde. Wie ich schrieb, wurde der Typ2 Diabetes bei Schwangeren früher einfach ignoriert und heute werden die BZ-Werte viel zu sehr gewaltsam gedrückt. Ein Mittelweg wäre m.E. die bessere Lösung.
Ich möchte betonen, daß das meine persönliche Laienmeinung ist und keinesfalls als Rat oder sonstige Einmischung zu verstehen ist. -
am 29.08.2016 17:34:05 | IP (Hash): 1682951148
hjt_Jürgen schrieb:
Wo alle Nährstoffe von der Mutter zum Baby durchgereicht werden, kommen auch z.B. 200mg/dl der Mutter beim Baby an und müssen da vom kleinen Pankreas beständig auf die für das Baby normalen 60-80 gesenkt werden. Also nicht missverstehen: Nur für den Anteil des mütterlichen Kreislaufs, der zum Umlauf durch das Baby abzweigt, wird vom Baby-Pankreas ggf. entsprechend mehr Insulin gefordert.
Ne Hypo gibt es immer dann, wenn gerade mehr Insulin und weniger Glukose dafür umlaufen, dass die erforderliche Mindesthöhe für den ausreichenden BZ unterschritten wird. Das ist übrigens völlig dynamisch selbstregelnd. Denn Unterzucker löst vollautomatisch die Mehrausgabe von Glukose aus der Leber aus, die nur in den Fällen nicht im Rahmen von 5-10 Minuten (schneller als jede Cola) für den gesunden Anstieg ausreicht, in denen die Insulin-Ausgabe fehlgesteuert/krankhaft erheblich überhöht ist oder in denen zu viel Insulin von außen zugeführt wird.
Kurze Unter- oder Überschreitungen von irgendwelchen Allgemeingrößen sind bei Neugeborenen eher normal und geben sich in den ersten Lebenstagen mit zunehmender Gewöhnung an die komplette Selbstversorgung :)
Mit immer weniger Ärzten für immer mehr Betroffene orientiert sich die Medizin immer mehr an statistisch basierten Stichworten und -größen und immer weniger am individuellen Einzelfall. Wirft also z.B. alle werdenden Mütter mit Insulin in den Risiko-Geburten-Topf. Auch wenn sie sich mit dem Insulin einen völlig gesunden Blutzucker machen.
Aber weil der gesunde BZ für werdende Mütter richtig ist, würde man Dir den z.B. auch dann im kranken Haus zu erhalten versuchen, wenn Du nach einem Unfall längere Zeit nicht bei Bewußtsein wärst.
Ganz im Gegensatz zu mir, denn ich käme da vollautomatisch in den Typ2 Opa Topf mit dem empfohlenen HBA1c um 7 und würde meinen BZ beim Aufwachen schon nach 1 Tag statt normal bei mir zwischen 70 und 90 eher um 200mg/dl finden. - So ist halt das Leben ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Naja Jürgen. Wenn das Baby aber selbst die Glucose im mütterlichen Blutanteil senkt, dann dürfte es eigentlich bei der Geburt keine "Übergröße" haben.