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Muskelkrämpfe
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IreneC
Rang: Gastam 24.01.2009 20:34:50
Hallo habe mich unter "Vorstellung" kurz dargestellt und bin hauptsächlich wieder einem Forum beigetreten, weil ich Hilfe, Erfahrung brauchen könnte wegen meiner multi-Krämpfe.
Ich habe sehr oft und dies schon seit Jahren, diese oft gleichzeitig an mehreren Extremitäten, also z.B. beide Beine sind zeitgleich betroffen (und nicht nur Wadenkrämpfe, sondern hinauf bis zum Oberschenkel, oder Arme, Finger zieht es ein, Rückenmuskel etc).
Bisher nahm ich dafür immer Limptar, nun aber hilft das auch nicht mehr und ich habe die Vermutung dass es durch dm kommen könnte und nicht unbedingt orthopädisch zu diagnostizieren ist.
Leidet von euch auch wer an Muskelkrämpfen und habt ihr einen Tipp für mich?
LGe
Irene von IreneC -
Stefan
Rang: Gastam 25.01.2009 16:18:09
Hallo Irene!
Eine dauerhafte Einnahme von Limptar (Chininsulfat) würde ich mir wegen der Nebenwirkungen genau überlegen.
Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, in alternativmedizinischer Richtung zu denken.
Da käme dann evtl. eine Übersäuerung des Gewebes als Ursache in Frage, der man mit einem Basenpulver, welches viele Arzneimittelhersteller anbieten, begegnen kann. Der ph-Wert des Urins lässt sich auch recht einfach mit Indikatorpapier testen.
Wirklich schlimme und oftmals schlafraubende Myogelosen, mit heftig ausstrahlenden Schmerzen, lassen sich durch Injektionen mit Lokalanästhetika beheben. Ein erfahrener Therapeut wird die entsprechenden Injektionspunkte recht sicher finden.
Viele Grüße
Stefan
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Jürgen
Rang: Gastam 25.01.2009 18:06:15
Moin Irene,
schön, dass Du her gefunden hast :-)
Von solchen Krämpfen wird immer mal wieder berichtet, auch unter Nichtdiabetikern. Trotzdem klar, dass mit DM immer zuerst an den BZ-Verlauf gedacht wird. Bei den Spitzen nach dem Essen zu allen Zeiten unter 140mg/dl, wird von manchem Betroffenen empfohlen.
Möglichst gesund kann nie schaden. Dazu, welche BZ-Verbesserung da helfen könnten, habe ich allerdings noch nirgendwo wirklich verlässliche Rückmeldungen gesehen. 2 Diabetiker aus meinem direkten Bekanntenkreis schwören nach vielen Jahren mit allen möglichen Medis mit z.T. erheblichen Nebenwirkungen auf die Hochtontherapie. Dein Google findet den Begriff. Bei einem anderen Bekannten hat die keinen fühlbaren Erfolg gebracht, aber da er das Gerät nur zuerst einmal zum Ausprobieren gemietet hatte, hatte er eben nur die Mietkosten für die 2 oder 3 Wochen. Anyway, hoffentlich hast Du die Beschwerden bald wieder im erträglicheren Rahmen!
Daumendrück, Jürgen -
IreneC
Rang: Gastam 26.01.2009 11:37:08
Hallo Jürgen und Stefan,
danke für die RM.
Das mit der Hochtontheraphie - da kann ich mich noch erinnern zu dem Thema (war da noch im Forum mit dabei).
Das mit der Übersäuerung ist ein guter Tip.
Werde mich mal morgen in der Apo erkundigen, wie ich dem entgegen wirken kann. Schaden kann es auf keinen Fall - wenn es nichts bringen sollte, ein Versuch ist es allemal wert.
Meine Baustellen liegen halt auch viel im orthop. und neurologischen Bereich und jeder der Ärzte sagt was anderes - finde ich immer toll wie sich die Weißkittel sein können -:(
Bei mir hat Limptar keinerlei Nebenwirkungen gezeigt, ausser dass es den Geldbeutel geschmälert hat, denn es wird zwar vom Arzt verschrieben aber die KK zahlt dazu nichts bei, nicht mal nach einem heftigen Bericht vom Arzt - auch da haben Sie es abgelehnt.
Interessant finde ich auch bei mir die Tatsache, dass ich diese Krämpfe oft zwei/drei Wochen täglich mehrmals habe und dann aber auch mal wieder vier Wochen gar nicht.
Ich habe es mit den Aufzeichnungen des BZ verglichen und anderem wie Sport etc. finde aber eben keinen gemeinsamen Nenner.
LGe
Irene
von IreneC -
klausdn
Rang: Gastam 26.01.2009 17:06:46
hallo irene,
der ph wert des urins sagt absolut nichts über den ph wert des körpers aus. der körper übersäuert mit ner ketoascidose, und da liegst du schnell auf der intensiv.
was du mal testen lassen solltest, ist die durchblutungssituation in den krampfphasen,
das machen gefäßchirurgen(die haben die besten geräte für die farbcodierte dopplersono, denn dem krampf "können" arterielle durchblutungsstörungen vorangehen.(keine diagnose nur ein versuch).
mfg. klaus von klausdn -
pst
Rang: Gastam 26.01.2009 19:54:52
Die Hochtontherapie hat in Studien gute Ergebnisse bei Schmerzen und Empfindungsstörungen
infolge periphärer diabetischer Neuropathie
und dauerhafter Anwendung gezeigt.
Wenn der Neurologe oDer Diabetologe diese Diagnose jedoch nicht bestätigen kann, ist mit der Anwendung kaum eine Beseitigung der Muskelkrämpfe zu erreichen. Nach der Ursache muss weiter geforscht werden. Erst Diagnose, dann Therapie!
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Daniela
Rang: Gastam 27.01.2009 23:44:07
Hallo Irene,
das mit den Krämpfen habe ich auch, grad vorhin wieder, ätzender Krampf im rechten Fuß..
Außerdem hab ich nachts ne Art restless legs, aber auch an den Armen - das nervt mich total.
Ich nehme dann Calium Sandoz fortissimum, damit ist es erträglich, Magnesium hilft mir nicht.
Grüße, Daniela -
Nachtrag von Daniela
Rang: Gastam 27.01.2009 23:49:28
Calcium Sandoz fortissimum war gemeint von Nachtrag von Daniela -
IreneC
Rang: Gastam 28.01.2009 10:36:26
Hi Daniela,
schön von dir zu hören/lesen.
Ist schon unglaublich was es manchmal für Gemeinsamkeiten gibt.
Seit ca. 8 Jahren (wahrcheinlich ist es viel länger) wurde auch bei mir eine Art Restless Leg Syndrom diagnostiziert (möchte hier nicht auf alles eingehen - nur soviel dass sie es mit meiner ( 2 x) viralen Meningitis in Zusammenhang brachten. Das war aber einige Zeit vor dem dm , der ja bei lt. Arztberichten nachträglich schon bekannt war bei den hohen 1c Werten und keiner mir was gesagt hat.
Mittlerweile habe ich im Sommer die 3. Gehirn- und Gehirnhautentzündung bekommen ebenfalls wieder viral und wei ich mich nicht schonen konnte, dann einen Epilepsie Anfall bekommen der mich mitten in der Stadt flach legte und ich somit seit Mitte Aug. 3x KKH und 6 Wochen Reha hinter mir habe.
Gehirnrinde ist lt. Ärzte sehr vernarbt, hatte schwere und habe noch immer leichte Sprachdefizite und bin deshalb auch ewiger Gast beim Neurolgen, wie schon vorher der ja durch diese Krämpfe einen Zusammenhang mit den ersten beiden Meningismen sah.
Da ich aber auf der AHB Menschen kennen gelernt habe die diese Krämpfe ebenfalls so haben und diese seltsamenrweise alle Diabetiker sind, bin ich auf en Gedanken gekommen dass es hier ein Zusammenhang geben könnte bzw. fast muss.
War jetzt ein bisserl viel, aber war ja schon lange nicht mehr dabei im forum und möchte euch doch ein richtiges Bild geben um zu verstehen, warum ich manchmal so verzweifelt bin, weil jeder irgendwo in seinem Bereich rumdoktert, notwendige Medikamente absetzt dann werden sie doch wieder als bestes Mittel wieder eingesetzt und so drehe ich mich in der Schleife.
LGe
Irene
.... die sich heute dein empfohlenes Medi in der Apo holt. Irgendwas muss doch helfen !!!! von IreneC -
Kessie
Rang: Gastam 28.01.2009 16:50:03
Hallo Irene,
auch ich habe sehr mit Muskelkrämpfen zu kämpfen. Nur eine falsche Bewegung und der Fuß oder Arm verkrampft sich ganz schmerzhaft, das merk ich noch Stunden später. Habe gerade erst Elektrolyte testen lassen, alles o.k., habe trotzdem sehr oft Beschwerden. Vielleicht hängt es ja doch mit dem BZ zusammen. ( bin Prädiabetiker) Ich trinke jetzt jeden Tag ein großes Glas Milch mit richtigem Kakao und Rohrzucker. Bischen besser ist es schon und es schmeckt lecker.
wünsche dir alles Gute von Kessie