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bin neu dabei - Fragen Arztbesuch Untersuchungen
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Maiglöckchen
Rang: Gastam 09.09.2016 19:09:26 | IP (Hash): 1449985412
Was muss ich beim Diabetolgen alles an Untersuchungen machen lassen? In der 1. Praxis bin ich rausgeworfen worden, da ich keine kardiologische Untersuchung machen lassen wollte, da ich woanders in kardiologischer Behandlung bin und keine Doppeluntersuchung möchte. Es wurde auch überhaupt nicht mit mir besprochen was alles untersucht wird.
Jetzt war ich in einer anderen Praxis, hier wird Urin, Blut genommen, Blutdruck gemessen, Gewicht und Körpergröße gemessen (meine eignen Angaben zählten nicht) und die Füße untersucht. Erst danach hatte ich das Erstgespräch mit dem Arzt. Der mir erklärte, ich werde nur behandelt wenn ich mich am AOK-Curaplan Programm beteilige. Hier werden meine Daten an die AOK gemeldet, was mir nicht gefällt. Ich finde es ist Erpressung, ist das bei Diabetolgen üblich?
Weitere Untersuchungen sind nicht gemacht worden. Ich habe aber den Eindruck, das EKG gehört in der Praxis zum Pflichtprogramm. Mir ist die Untersuchung unangenehm, deshalb gehe ich gezielt zur Kardiologin. Kann ich gezwungen werden das EKG vom Diabetolgen machen zu lassen?
Ich habe Typ 2 und nehme seit 3 Monaten Metformin, ist der Langzeitwert von 7.3/7,5 unbehandelt auf 7 runter. Laut Arzt kann ich im Moment dabei bleiben. Ich bin am Überlegen ob ich mir eine andere Praxis suche und gleich am Telefon frage, was alles an Untersuchungen anfällt. Und aus dem Programm aussteige. Oder ob ich bleibe erstmal beim Hausarzt.
Was meint ihr?
Bearbeitet von User am 09.09.2016 19:10:45. Grund: falsche formulierung -
am 09.09.2016 22:20:02 | IP (Hash): 2004616154
Hallo!
Curaplan ist sinnvoll, Deine Behandlung wird auch mit anderen Fachärzten, z.b.Augenarzt, besser abgestimmt und der Doc erhält eine bessere Vergütung.
Freu Dich doch über die umfangreiche Betreuung - es gibt etliche Länder in denen sich Menschen noch nicht mal Dia-Pillen oder Insulin leisten können.... -
am 10.09.2016 05:02:57 | IP (Hash): 204644250
Moin, Moin Maiglöckchen,
vielleicht wäre es sinnvoll, wenn Du bevor Du Dir einen Termin bei Ärzten holst mit denen klare Kante zu machen. Vereinbare schriftlich mit der Praxis, was gemacht werden soll und was nicht. Das wird zwar niemand mit Dir machen aber Du musst nirgendwo wieder gehen. So hast Du dich zumindest durch gesetzt. Lach!
Diabetologen sind Internisten die anhand der Entscheidungsgrundlagen einer Erkrankung vorgehen, schon allein um sich rechtlich gegen Ansprüche abzusichern, dazu gehören schon so simple Dinge wie Wiegen und Messen. Sich dabei auf die Angaben des Patienten zu verlassen scheint mir nicht sinnvoll.
Gesundheitsprogramme wie Curaplan haben alle Krankenkassen, weil sie sinnvoll sind. Wenn Du damit Probleme hast, dann diskutiere dies mit den Krankenkassen und nicht mit den Ärzten.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Maiglöckchen
Rang: Gastam 12.09.2016 15:09:12 | IP (Hash): 136301507
Danke für deine Antwort.
Aber was hat dieses einfach über den Patienten zu verfügen, also ohne Rücksprache, mit der Lage in anderen Ländern zu tun? Mein Hausarzt, der bewusst nicht im Hausarztprogramm ist, fand die Behandlung in der ersten Praxis nicht in Ordnung. Über den 2. Besuch werde ich noch mit ihm spechen.
Gruß Maiglöckchen
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Maiglöckchen
Rang: Gastam 12.09.2016 15:15:35 | IP (Hash): 136301507
Hallo Lighthouse,
die Ironie im ersten Teil deiner Antwort hilft mich auch nicht weiter.
Wie ich auch TypEinser geantwortet habe, ich werde mit meinen Hausarzt reden.
Gruß Maiglöckchen -
am 12.09.2016 19:03:17 | IP (Hash): 723569581
Moin, Moin Maiglöckchen,
Deine Vorgehensweise hat Dir nichts gebracht.
ergo wäre es doch sinnvoller, wenn Du diktierst,
was mit Dir gemacht werden darf.
Das ist ganz simple. Setze Dein Vorhaben um!
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Elfe
Rang: Gastam 13.09.2016 01:58:03 | IP (Hash): 2097828581
Hallo,
meine, aus deinem Beitrag lesen zu können, daß du dich beim Diabetologen (Mann) schämst, und lieber ein EKG bei deiner KardiologIn (Frau) machen lässt.
Beim Röntgen bzgl. Doppeluntersuchung wäre z.B. Vorsicht angebracht, aber ein EKG mehr hat noch niemandem geschadet, im Gegenteil.
Erst wenn Ruhe-/Belastungs-EKG nicht o.k. ist, werde ich zum Kardiologen für zusätzliche Untersuchungen überwiesen.
Das EKG ist üblich als Vorsorgeuntersuchung, weil bei Diabetes die Gefahr für Herzinfarkte steigt.
Die beschriebenen Untersuchungen sind Diabetes gemäß üblich.
Die eigenen Angaben zählen nicht, weil man als Privatmensch nicht mit geprüften/geeichten Geräten umgehen kann.
Die DMP-Programme (heißen je nach KK und Krankheit ggfs. anders) ermöglichen eine bessere Versorgung eines chronisch-kranken Patienten und auch entspr. Honorierung der Arztkosten
- siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Disease-Management-Programm.
Meint Elfe
Bearbeitet von User am 13.09.2016 02:00:42. Grund: . -
am 13.09.2016 04:31:36 | IP (Hash): 1084781554
Moin, Moin Elfe,
das Problem im Jahr 2016 ist das Problem der "Kontrolle" über den Patienten. Warum ein weiteres EKG, wie in diesem Fall, wenn ich bereits gestern eines bei einem anderen Arzt machte. Die Krankenkassen scheitern derzeit gerade mit der Speicherung auf der Gesundheitskarte, weil Verbraucherschutzorganisationen gegen alle Speicherungen argumentativ vorgehen.
Mein Traum wäre ein implantierter Chip auf dem alle medizinischen Untersuchungsergebnisse und Verordnungen festgehalten werden. Derzeit ist nur einer meiner Ärzte in der Lage festzustellen ob ich noch Medikamente habe oder nicht. Alle anderen Praxen fragen, was soll ich aufschreiben. Ein Milliarden Loch, dass in den Kosten nirgendwo beachtet wird außer bei den Krankenkassen durch die Buchhaltung. Vorsorgeuntersuchungen. dann könnte der Notarzt beispielsweise auf einen Blick sehen, was mit dem Patienten ist. Nimmt er Gerinnungshemmer, ist er Diabetiker oder Medikamentenallergiker usw.? Nebenbei könnte dieser Chip Medikamentenkosten durch Kontrolle sparen.
Ich bin seit dem 30. August aus der Klinik und wurde bereits von 3 Ärzten untersucht worden und in jeder Praxis muss mein Blutbild untersucht werden. Nonsens hoch drei.............
Aber diese Thematik ist nicht die von Maiglöckchen.
Liebe Grüße
Rolf
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Elfe
Rang: Gastam 13.09.2016 18:12:31 | IP (Hash): 2097828581
Hallo Rolf, Hallo Maiglöckchen,
bei den DMPs sind die Untersuchungen vorgeschrieben, da kann man nicht einfach das EKG herausnehmen, siehe https://www.zuckerkrank.de/diabetes-behandlung/verlaufskontrolle.
Wie schon gesagt, der Diabetes-Arzt überweist mich ggf. zum Kardiologen und der überweisende Arzt sammelt alle Befunde, auch Augenarzt und anderes.
Da mein Diabetes-Arzt auch gleich mein Hausarzt ist, hat er noch andere Gesundheitsdaten.
Auch kann er auf Knopfdruck mir einen Medikamentenplan mit Dosierung ausdrucken, einschließlich Insulinfaktoren.
Die Medikamente berechnen für 3 Monate, zählen was hab' ich noch, Verschreibung nötig, muss ich allerdings schon selber machen (je nach Dosis und Verpackungsgrößen unterschiedlich).
Ein elektronischer Chip wird nicht leisten können, was für einen Patienten wichtig ist.
Zu einem Medikamentenplan gehören auch nicht-verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Schmerztabletten), aber auch zusätzliche Naturmittel, die man meint, zu sich nehmen zu müssen, aber dennoch Auswirkung haben auf die synthetischen Medikamente.
Als Übersicht für sich selbst und als Notfalldokument kann man sich selbst einen Medikamentenplan erstellen siehe z.B. Vorlage http://www.vdk.de/ov-horhausen/ID114847
Auch gilt es, immer die Beipackzettel zu lesen. Nehme seit vielen Jahren ein 'simples' Calciumpräparat. Jedoch musste ich die Einnahme zeitlich verschieben, weil die neuen Schilddrüsentabletten erst eine Einnahme von Calcium nach 2 Stunden erlauben.
Also ohne eigene Hirnleistung geht 's nicht, lässt sich nicht so in einer einfachen Software unterbringen.
Daß du innerhalb von 2 Wochen 3 x Blutuntersuchungen hattest, ist natürlich nicht schön und kostenintensiv. Ließe sich nur so erklären, daß jeder Facharzt einen eigenen speziellen Blutwert haben will, die im 'normalen' Blutbild nicht bestimmt wurden.
Ansonsten sollte man seine Blutwert-Ausdrucke jeweils dem Facharzt vorlegen - also gut vorbereitet in 's Arztgespräch gehen, was dann ev. eine weitere Blutabnahme ersparen könnte.
Liebe Grüße
Elfe -
Maiglöckchen
Rang: Gastam 14.09.2016 10:37:39 | IP (Hash): 1268416953
Hallo Elfe,
Danke für deine Auskünfte, die helfen mir durchaus weiter.
Grüße
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