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Diabetes / Metformin und Polyneuropathie
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am 22.09.2016 04:25:45 | IP (Hash): 1616571417
Moin, Moin,
Ich nehme seit Jahren Metformin und hatte im Forum mehrfach darüber berichtet, wie gut meine Werte sind. Leider sind meine Laborwerte, die ich veröffentlichen wollte zusammen mit dem abschließenden Arztbericht noch immer nicht bei mir angekommen. Deshalb hatte ich gerade gestern mit dem Sekretariat telefoniert.
Meine Frage zu dem Thema lautet wie folgt:
Stimmt es wirklich das Metformin ein "Vitaminräuber ist? Mich interessieren ganz besonders die Werte im Bereich Vitamin B Komplex und Folsäure wegen meiner Polyneuropathie, die mich mehr schafft als mein Diabetes.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.09.2016 17:44:15 | IP (Hash): 1130307352
Vit. B12.
Hier ist ein Artikel, der es ziemlich schlimm darstellt - vielleicht ist da bei dir was dran.
Bearbeitet von User am 22.09.2016 21:34:07. Grund: . -
am 22.09.2016 19:04:30 | IP (Hash): 1616571417
Moin, Moin Rainer,
ehrlich gesagt befürchtete ich das Ergebnis der Studie. Ich kenne die Folgen von Vitamin B12 Mangel,
da ich bereits neurologische Störungen hatte. Bei der anschließenden Untersuchung auf Vitamin B12 kam eine eklatante Unterversorgung ans Licht. Seit ungefähr 3 Jahren bekomme ich nun Vitamin B12 injiziert, da mir der "Intrinsic Faktor" fehlt um Vitamin B12 zu produzieren.
Derzeit warte ich händeringend auf den Abschlussbericht des Immanuel Hospitals, der mir Auskunft über Folsäure, B1 und B6 geben wird, denn die PNP macht mich verrückt.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Elfe
Rang: Gastam 22.09.2016 23:53:30 | IP (Hash): 1532442561
Hallo Rolf,
Vitamin B1 und B6 sollten bei deiner Ernährung nicht das Problem sein
http://www.netdoktor.at/laborwerte/vitamin-b-6684724
Vitamin B12 bekommst du injiziert, wie ich auch, aber ich je nach Blutwert in unterschiedlicher Dosierung.
Folsäure nehme ich zu über http://www.bad-reichenhaller.de/de/produkte/alpensalze/alpenjodsalz-fluorid-folsaeure.html, was auch schon mal einen höheren Folsäure-Wert ergeben hat, der durch den Arzt hinterfragt wurde.
Die PNP ist eigentlich so nicht erklärbar.
Wobei ich dennoch deine Obst-Menge/-Tage weiterhin hinterfrage.
Meint Elfe
Bearbeitet von User am 23.09.2016 00:18:38. Grund: . -
am 23.09.2016 03:26:40 | IP (Hash): 1112311837
Moin, Moin meine LieblingsElfe,
herzlichen Dank für Deine Zuschrift. Mich stört diese PNP gewaltig, weil ich mit meinen anderen Krankheiten keine Probleme habe, denn sie behindern mich im geringsten. Nur diese PNP macht mich verrückt, weil ich total unsicher bin, wenn ich laufe.
In diesem Jahr zieht sich der Abschlussbericht des Immanuel Hospitals unendlich lang hin. Entlassen wurde ich am 30. August, geschrieben wurde er bereits aber nicht unterschrieben. Grrrrrrrrrrrrr! Auf
meinen Wunsch hin wurde B1, B6 und Folsäure zusätzlich untersucht.
Danke auf für den Tipp mit der Folsäure. Werde mir das Präparat ansehen und eventuell einnehmen, wenn es die Laborwerte erfordern.
Das mit dem Obst habe ich im Hinterkopf aber, wenn meine Laborwerte stimmen, warum sollte ich dann mein Verhalten ändern?
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Elfe
Rang: Gastam 23.09.2016 18:54:45 | IP (Hash): 1859966644
Hallo Rolf,
hast du mittlerweile schon selbst gesehen ?
Der Link http://www.bad-reichenhaller.de/de/produkte/alpensalze/alpenjodsalz-fluorid-folsaeure.html führt dich zu angereichertem Kochsalz, das du beim Kochen und Würzen anwenden kannst.
Puh, ja mit dem Obst. Der Laborwert Langzeitzucker stimmt.
Das ist eher so ein Bauchgefühl.
Ich muss nun ja jede KH mit Insulin gegenregulieren.
Und das ist bei mir mit purem Obst ziemlich schwer, um auf gute BZ-Werte zu kommen.
Vielleicht schaden dir ev. hohe Blutzuckerspitzen, ohne sich vielleicht im HbA1c-Wert bemerkbar zu machen. Du kannst mit deinen Medikamenten ja nicht so direkt korrigieren.
Liebe Grüße
Elfe -
am 24.09.2016 02:28:30 | IP (Hash): 1817993442
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
schäm, ich hatte das schlicht vergessen mich einzulesen. Habe es aber sofort gemacht und mir die Seite abgespeichert bzw, das Salz auf meinem Einkaufszettel notiert.
Das mit dem Obst und Gemüse ist so eine Sache bei mir.......... Ich könnte nur von Obst und Gemüse leben, wobei mir klar ist, dass Gemüse keine Probleme darstellt. Ich mümmel den ganzen Tag an dem Zeugs. Montag bin ich morgens um zehn bei "meinem" Obstbauern in Herzhorn und hole mir meine Kiste "Schöner aus Boskoop" ab, dann habe ich mein persönliches Weihnachtsfest im September.
Erklären kann ich mir das auch nicht. Ich bin wie ein Drogenabhängiger nur heißen meine Drogen Obst und Gemüse. Warten wir ab bis ich den Abschlussbericht aus der Immanuel Klinik habe.
Du kümmerst Dich sehr lieb um mich. Danke!
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 24.09.2016 10:24:35 | IP (Hash): 1817993442
Moin, Moin mein Lieblingselfchen,
unser Edeka am Ort hatte das Bad Reichenhaller Salz mit Fluoriden + Folsäure. Habe
sofort 2 Pakete gekauft.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 24.09.2016 11:31:16 | IP (Hash): 59041742
Hallo Rolf,
Liebling hin, Liebling her - wenn du über den ganzen Tag kleine Mengen Äpfel und anderes Obst isst, dann macht das keine BZ-Spitzen. Der BZ könnte dann lediglich über weite Strecken etwas höher verlaufen, was man dann deutlich am HbA1c sehen würde.
Ich sehe vom BZ her keine Probleme an deiner Angewohnheit. Probleme sehe ich aber darin - wie ich schon mehrfach versucht habe dir rüberzubringen - dass du über den ganzen Tag verteilt kleine Mahlzeiten isst. Das nennt man "grasen", was allgemein für Leute mit Gewichtsproblemen als sehr kontraproduktiv angesehen wird. Das ist auch gut erklärbar: Die KH aus dem Obst, die nicht mehr in die Glykogenspeicher der Leber und der Muskelzellen reinpassen, werden in der Leber zu Triglyceriden syntetisiert und über das Blut in die Fettzellen transportiert. Aus den Fettzellen entnommen wird erst wieder etwas, wenn keine überflüssigen KH mehr da sind. Dazu kommt es bei dir so gut wie nie. -
am 24.09.2016 14:02:25 | IP (Hash): 1817993442
Moin, Moin mein "LieblingsRainer",
lach! Nicht das wir zwei uns falsch verstehen. Hier ist jede/Jeder mein Lieblings......... Mensch.
Den Umgang der Forenmitglieder untereinander finde ich als "Außenstehender" sehr gut,
wie ich es auch in meinem ExtraBeitrag geschrieben habe. Das macht mir den Aufenthalt
hier sehr angenehm.
Deiner Argumentation hinsichtlich des grasens, wie es genannt wird habe ich ehrlich gesagt
nicht überlesen sondern eher verdrängt, weil ich mich mein Leben lang so ernährt habe.
Auch in Zeiten als ich zehn Jahre lang bei189 cm Körpergröße wischen 75 und 80 kg ge-
wogen habe aß ich so. Deine Ausführungen sind absolut logisch und von mir in vollem Um-
fang nachvollziehbar. Ich nehme dies zum Anlass über mein Essverhalten nachzudenken und
es zu verändern. Danke Dir für deine Ausführungen.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 24.09.2016 15:24:36 | IP (Hash): 59041742
Lighthouse schrieb:
Auch in Zeiten als ich zehn Jahre lang bei189 cm Körpergröße wischen 75 und 80 kg gewogen habe aß ich so.
Ja, bei dem Gewicht und wenn man es mit so einer Ernährung dann noch halten kann, wäre das ein perfekter Weg, seinen BZ im Rahmen zu halten - auf einem etwas höhrem Niveau, aber sehr schön gleichmäßig. Ich habe früher auch so gegessen und könnte es mir heute ebenfalls nicht mehr leisten. Ich habe zwar kein Übergewicht, würde es aber auf diese Weise wahrscheinlich schnell bekommen.
Ich denke, dass du dir bei deinen guten BZ-Werten unter Trulicity durchaus Äpel und anderes Obst leisten kannst. Du solltest es aber lieber bei deinen Hauptmahlzeiten als Nachtisch und nicht laufend zwischendurch essen. Probiere das vielleicht mal für einige Wochen aus um zu sehen, ob sich so eine Ernährung positiv auf die Abnahme auswirkt. Wenn du keinen Unterschied feststellen kannst, dann kannst du ja wieder zu deinen alten Gewohnheiten zurückkehren.
Ein kleiner Tipp, damit du die Zeiten zwischen den Mahlzeiten ohne Naschen besser überstehst: mehr Fett zu den Mahlzeiten hält dich länger satt. Aus den US-amerikanischen Ernährungsrichtlinie wurde übrigens die Begrenzung der Fettmenge dieses Jahr rausgestrichen. Die DGE braucht dazu bestimmt noch ein paar Jahre, bei uns in D wird das noch ein Weile in den Ernährungsrichtlinien drin stehen. Trotzdem kannst du schon klug handeln und brauchst diesen alten Zopf nicht mehr zu beachten, irgendwann wird der auch in D abgeschnitten. -
Elfe
Rang: Gastam 24.09.2016 19:23:32 | IP (Hash): 1515039774
Hallo Rolf,
möchte dir noch diesen Link http://kalorien-guru.de/obst bezüglich Obst geben.
Da gibt es schon große Unterschiede in der Kohlenhydratmenge. Apfel ist nicht so das Problem. Aber du hattest auch gesagt, daß du jahreszeitlich unterschiedliche Sorten zu dir nimmst.
Weintrauben enthalten viel Zucker. Auch Mandarinen und Apfelsinen gibt's wieder im Supermarkt. Das ist dann fast so, als würde man Orangensaft trinken.
Zur Sättigung greife ich lieber auf Eiweiß aus Milchprodukten zurück als auf Fett.
Ist vielleicht auch einfach nur ein Unterschied zwischen Männlein und Weiblein ;-)
Liebe Grüße
Elfe -
am 25.09.2016 19:00:56 | IP (Hash): 1516728979
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
beim Obst bin ich nicht wählerisch und esse alles. A - wie Apfel bis Z - wie Zitronen. Zurzeit esse ich nur keine Grapefruit, weil ich den Gerinnungshemmer Eliquis 5 mg zweimal am Tag nehmen muss und der verträgt sich mit Grapefruit nicht
Auch Weintrauben liebe ich und Mandarinen und Apfelsinen sowieso. Es gibt in dem Bereich nichts, was ich nicht essen würde.
Ich esse übrigens sehr gern Joghurt und zwar am liebsten den stichfesten von Hansano mit 3,9% Fett
oder den Joghurt vom ALDI mit 0,1% oder 1,5% Fettanteil. Alternativ esse ich auch sehr gern Magerquark gern mit Schnittlauch für den herzhaften Brotaufstrich oder mit Frühlingszwiebeln und frischem Knoblauch für Pellkartoffeln.
Rainers Fettempfehlung habe ich aufgegriffen und esse dreimal wöchentlich Fettfische, wie Lachs, Hering und Heilbutt.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Elfe
Rang: Gastam 26.09.2016 01:20:49 | IP (Hash): 626761671
Hallo Rolf,
wie solle ich dir das nur sagen !?
Hatte dir ja schon den Link bzgl. Obst-Kohlenhydrate geschickt.
Es gibt ganz große Unterschiede in den Sorten. Du könntest auch mal ein Waage einsetzen.
10 g Zucker sind enthalten in z.B. (mit Schale und Kern)
90 g Apfel/Birne, halbe Banane 70 g, 160 g Erdbeeren, 70 g Weintrauben.
Und wenn du so nebenbei ein vielfaches an Zucker konsumierst, ist das für den Blutzucker nicht gut !
Als Nachtisch besser, Weintrauben ev. als Käsesticks, oder in Joghurt hinein geschnitten.
Aus der Fettempfehlung halte ich mich heraus.
Dieser Begriff 'grasen' ist mir noch nie unter gekommen. Bin ich ne Kuh, oder was ?
Was ich aber mitgekommen habe ist, daß über die Jahre unterschiedliche Mahlzeitenmengen 'empfohlen' werden.
Für Diabetiker wurden 6 Mahlzeiten am Tag angesetzt: Frühstück - Zwischenmahlzeit - Mittagessen - Zwischenmahlzeit - Abendessen - Nachtmahlzeit.
Aktuell wird (auch für Gesunde) eher eine Ernährung empfohlen, vier Stunden mindestens Pause zu halten, um den Insulinspiegel abzusenken, um auch Körperfett abbauen zu können.
Was sagt mir/uns das ? Mal so, mal so, Zeitgeist ?
Bei den USA-Links schaue ich übrigens genauer hin.
Warum ausgerechnet die USA ein Vorbild sein sollen, die Fettmenge aus den Ernährungsrichtlinien zu streichen !?
Kann man natürlich als Quelle angeben, wenn die eigene These damit bestätigt wird.
Das Problem in den USA sind die Gegensätze: Arm und reich, Fitness und Adipös, 'Cholesterol-free' und Softdrinks in Unmengen, ..., Krankenversicherung! nicht so wie hier.
Liebe Grüße
Elfe
Bearbeitet von User am 26.09.2016 01:22:31. Grund: . -
am 26.09.2016 04:37:55 | IP (Hash): 1616571427
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
zuerst wieder einmal herzlichen Dank für Deine Zuschrift. Wir können nicht alles wissen aber wir können uns alles anlesen. Der Begriff des "Grasens" kommt aus der Psychotherapie. Ich gebe Dir dazu einen Link der Psychotherapiepraxis Boxler:
http://www.joachimbossler.de/adipositas.html
Keine Sorge mein LieblingsElfchen, Du bist garantiert keine Kuh, denn dann müsstest du täglich gemolken werden, was vielleicht ganz nett sein könnte. (Entschuldige mich schon jetzt für meine Schlüpfrigkeit) Lach!
in der Schön Klinik für Psychosomatik, Bad Bramstedt bekamen Diabetiker 5 Mahlzeiten (Frühstück / Mittag- /Abendessen und zwei Zwischenmahlzeiten, wie beispielsweise ein Joghurt, Tomaten, Paprika oder Gurken.
Liebe Grüße
Rolf
Auch ich bin sehr skeptisch aufgrund gemachter Erfahrungen mit Studien aus den Vereinigten Staaten.
In meinem Fall ging es um Studien zum Thema Brustkrebs und der Hochdosistherapie. Aber das ist nun 18 Jahre her.
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Elfe
Rang: Gastam 26.09.2016 17:17:21 | IP (Hash): 626761671
Hallo Rolf,
vielen Dank für den Link, nicht nur zur Begriffserklärung, sondern auch für die psychologischen Gründe, die genannt werden.
Könnte auch eine Erklärung sein, für anderes ungesundes Verhalten zur Kompensation von seelischen Verletzungen.
Nochmal zu den USA. Da gibt es ganz hervorragende Wissenschaftler.
Doch bei diesem gern zitierten Link http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf frage ich mich jedes mal, ist die ältere Dame http://www.phlaunt.com/diabetes/bio.php wirklich überzeugt von ihrem LowCarb oder muss sie so handeln, weil sie sich schlicht die Medikamente zur Behandlung des Diabetes nicht leisten kann.
Liebe Grüße
Elfe -
am 26.09.2016 19:24:40 | IP (Hash): 1616571427
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
ich möchte natürlich nicht Amerikas Intelligenz beschmutzen aber die von mir zitierte Studie über den Brustkrebs und die Hochdosistherapie haben mir sehr viel persönliches Leid beschert. Ich möchte noch heute nicht darüber reden. Die Folgen haben mich in die tiefste Lebenskrise gestürzt, die ich je hatte.
Ich habe mich nach dem Tod meiner Frau am 31.12.2000 von allem getrennt und bin zehn Jahre durch die Welt gereist um letztendlich zu begreifen:
ES GIBT KEINEN ORT AUF DER WELT, WO MAN VOR SEINEN GEDANKEN SICHER IST
Ich habe mich nie mit Diabetes beschäftigt, da ich meine Erkrankung gut im Griff habe. Deshalb habe ich auch nie Studien zu diesem Thema gelesen. Ich werde aber diese beiden Links in den nächsten Tagen lesen. Versprochen!!!!!!!!!!!!!
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Elfe
Rang: Gastam 27.09.2016 17:15:33 | IP (Hash): 626761671
Hallo Rolf,
hatte dir gestern schon eine Nachricht geschickt.
Um die lesen zu können, musst du angemeldet sein.
Gruß Elfe -
am 27.09.2016 20:06:51 | IP (Hash): 1255375518
Elfe schrieb:
Doch bei diesem gern zitierten Link http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf frage ich mich jedes mal, ist die ältere Dame http://www.phlaunt.com/diabetes/bio.php wirklich überzeugt von ihrem LowCarb oder muss sie so handeln, weil sie sich schlicht die Medikamente zur Behandlung des Diabetes nicht leisten kann.
Vielleicht googelst Du einfach mal nach Jenny Ruhl? Und wenn Du mal genauer hinschaust, schreibt sie ja auch, dass sie die häufig zitierte Anleitung zur möglichst gesunden Blutzucker-Steuerung von einer anderen Jenny übernommen hat aus den Anfängen des Internet vor den Foren wie diesem (die aus jedem Browser erreichbar sind), in der man noch ein extra Programm installieren musste, um an Newsgroups teilnehmen zu können. -
Es gibt tatsächlich viele Menschen, die keine Medikamente nehmen wollen, so lange sie z.B. für ihren gesunden Blutzucker z.B. mit LowCarb auskommen.
Unsere traditionelle gesunde Futterpyramide mit der breiten Kohlenhydrat-Basis stammt übrigens direkt aus dem US-Amerikanischen Landwirtschaftsministerium Ende der 70ger Jahre. Damals erlebten die USA eine tierische Fett-Phobie losgetreten und befeuert von einem Dr. Ancel Keys https://en.m.wikipedia.org/wiki/Ancel_Keys . Für den damals amtierenden Landwirtschaftsminister George McGovern DIE willkommene Perspektive für den Cornbelt. Der platzte infolge sehr viel schwächerer Nachfrage von weniger Streitkräften im Auslandseinsatz und der günstigen Mehrproduktion durch die gewaltige Technisierung der Landwirtschaft aus allen Speichern.
Die Lebendgewichts-Entwicklung der letzten 40-50 Jahre in den USA und in der Folge in allen Ländern der Erde, wenn die Burger-geprägt westliche Zivilisation mit ihrer gesunden Futterpyramide sie erreichte, bestätigt den überwältigenden Erfolg der HighCarb-LowFat McGovern Diät.
Und zur Idee, dass vor allem ärmere Menschen eher Fett essen und ansetzen, gebe ich zu bedenken, dass KHs nahezu überall in der Welt die bei weitem günstigsten Energielieferanten sind.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 27.09.2016 20:15:15. Grund: Korrektur -
am 28.09.2016 02:48:18 | IP (Hash): 588677700
Moin, Moin hit_Jürgen,
Deine Aussagen kann ich vollumfänglich bestätigen. Wir Bürger der westlichen Welt
wurden durch die Staaten manipuliert und sind McGovern alle miteinander auf den
Leim gegangen. dies wird, wie Du schon schreibst, durch die rasante Verfettung der
Bevölkerungen westlicher Staaten.
Dir einen schönen Tag.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 28.09.2016 09:15:18 | IP (Hash): 1188483032
Was ich bemerkenswert finde:
Die "gesunden" Ernährungs-Empfehlungen aus dem usanischen Landwirtschafts-Ministeriums wurden seitdem routinemäßig in 5-Jahres-Schritten von diesem "überprüft" und bestätigt, und erst im vergangenen Jahr wurde in den Staaten zum ersten Mal in der Geschichte dieser Empfehlungen politisch zu thematisieren begonnen, dass an ihrem Zustandekommen und den Überprüfungen bislang praktisch keine Mediziner beteiligt waren. - Ok, das Thema ist seitdem längst vom anlaufenden Präsidentschafts-Wahlkampf überfahren worden.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 28.09.2016 14:06:45 | IP (Hash): 588677700
Moin, Moin hit_Jürgen,
das wiederum glaube ich Dir nicht ohne das Gegenteil beweisen zu können. Vor sehr langer Zeit sah ich einen Bericht im deutschen Fernsehen, der sich mit der folgenreiche Entwicklung in der Ernährung beschäftigte. Dort verwies man eben auf den politischen Druck/Wunsch mehr von Amerikas Getreide
in der Ernährung zu berücksichtigen. Dies kann aber nicht ohne Handlanger sprich Universitäten und deren Köpfe Professoren, Ärzte, Ernährungswissenschaftler passiert sein.
Erst Jahrzehnte später verringerte man in Amerika die Empfehlungen zur Aufnahme von Getreideprodukten.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 29.09.2016 23:46:37 | IP (Hash): 1871826657
Moin, Moin,
mein Versprechen Euch die Werte der Abschlussuntersuchung zu den Laborparametern zu veröffentlichen
kann ich leider nicht einhalten. Die Werte sind auf unerklärliche Weise im Krankenhaus "verschwunden".
Wie auch immer........
Ich belasse es damit. Der Sekretärin war es peinlich aber Mist kann überall passieren. Schließen wir den Beitrag damit.
Liebe Grüße
Rolf
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Elfe
Rang: Gastam 30.09.2016 01:46:48 | IP (Hash): 626761671
Hallo Rolf,
gibt's ja wohl nicht. Das lässt du dir bieten ?
Die Sekretärin kann wirklich nichts dafür.
Dennoch sollte aus deiner Krankenakte ein Abschlussbericht noch einmal rekonstruiert werden können, sei es aus Papier- oder EDV-Daten.
Als weiteres möchte ich noch einmal etwas zu Vitamin B12 (@Rainer) sagen.
Hast du aktuelle B12-Blutwerte, wurden die bestimmt ?
Welche B12-Spritzen bekommst du in welcher Zeitspanne ?
Wie schon gesagt, mein Arzt bestimmt erst Blutwerte und entscheidet dann.
Habe nach B12-Werten unter Grenzwert 6 Monate monatlich 1000 µg bekommen, und nach 3 Monaten Pause Blutwert in Ordnung, daß die Dosis wieder auf 1000 µg pro Quartal reduziert wurde.
Liebe Grüße
Elfe
Bearbeitet von User am 30.09.2016 01:49:25. Grund: . -
am 30.09.2016 08:54:10 | IP (Hash): 1260341224
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
Du siehst auch ich habe Schwächen. Lach! Ich ließ mir das gefallen und zwar bis vor 10 Minuten.
Da war scheinbar mein Alkoholpegel dann so niedrig, dass ich klar denken konnte. (Soll ein Witz sein)
Ich habe Professor Michalsen um 08:32 Uhr direkt angeschrieben und um Aufklärung gebeten.
Meine Laborwerte sind wie folgt ( Normwert 200-950 ng/l) am 02.03.16 - 308, am 20.06.16 - 367 und am 01.07.16 - 409.
Medikamentenhersteller und Wirkstoff:
Vitamin B12 forte Hevert injekt Hochdosiert mit 3000 µg Vitamin B12
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Bearbeitet von User am 30.09.2016 19:22:31. Grund: Schreibfehler -
Elfe
Rang: Gastam 30.09.2016 17:40:30 | IP (Hash): 626761671
Hallo Rolf,
am B12 liegt's also nicht.
Hatte gestern im Wartezimmer in so einem Arztblatt einen Artikel gelesen, der PNP und B12 in Zusammenhang stellte.
:-) Da habe ich an dich gedacht und später dann auch dir geschrieben.
Liebe Grüße
Elfe -
am 30.09.2016 19:42:14 | IP (Hash): 1260341224
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
Du sach ma........... Das ist ja wirklich blöd nicht zu wissen, wann man eine PN bekommt.
Für mich ist die Geschichte auch rätselhaft. Ich habe sie aber den Grund kenne ich nicht.
Glück habe ich weil ich dabei keine Schmerzen habe.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 01.10.2016 09:23:27 | IP (Hash): 159714739
Lighthouse schrieb:
Moin, Moin hit_Jürgen,
das wiederum glaube ich Dir nicht ohne das Gegenteil beweisen zu können. Vor sehr langer Zeit sah ich einen Bericht im deutschen Fernsehen, der sich mit der folgenreiche Entwicklung in der Ernährung beschäftigte. Dort verwies man eben auf den politischen Druck/Wunsch mehr von Amerikas Getreide
in der Ernährung zu berücksichtigen. Dies kann aber nicht ohne Handlanger sprich Universitäten und deren Köpfe Professoren, Ärzte, Ernährungswissenschaftler passiert sein.
Hallo Rolf,
hier ist aktuell ein guter Artikel aus der Wirtschaftswoche, in dem der Einfluss von Geldgebern auf die Wissenschaft und besonders auf unsere Ernährungsweisheiten beleuchtet wird. Die heute allgemein akzeptierte Auffassung: "Fett ist böse - Zucker ist harmlos (bis hin zu: hilft für besseres Denken)" ist nicht ohne einen gewissen Werbeetat der Zuckerindustrie zustande gekommen.
Wie schwer es ist, so eine Denke gerade zu rücken, obwohl Studienergebnisse schon längst das Gegenteil beweisen, kannst du sehr gut an der Reaktion von Elfe und dir betrachten, wenn jemand über die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse berichtet. Die eine sagt einfach nur, dass der Berichterstatter ganz bestimmt nicht recht hat und die Quellen für diese öffentlich zugänglichen Ernährungsempfehlungen schuldig bleibt, der andere bezeichnet allgemein die verantwortlichen Wissenschaftler als unfähig. So eine Reaktion ist normal und verständlich, so oder ähnlich reagieren alle Leute, die sich noch nicht näher damit beschäftigen haben. Insofern dürfte es noch sehr sehr lange dauern, bis das Umdenken hin zu einer gesünderen Ernährung wirklich in der Bevölkerung ankommt. Schön, dass du mit dem fetten Fisch, den du in deine Ernährung eingebaut hast, für dich schon einen guten Anfang gemacht hast. Du musst ja nicht gleich im ersten Schritt auch noch die Angst vor gesunder Butter über Bord werfen und die angeblich so gesunde Margarine mit ihrem riesige Werbeetat (Unilever u.a.) verwerfen.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 01.10.2016 11:27:24. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.10.2016 10:03:15 | IP (Hash): 1910540251
Höre gerade WDR Zeitzeichen zu 15 Monaten dänischer Fettsteuer, von der man sich vor allem auch eine Senkung der Typ2 Rate versprochen hatte. Denn dicke Bäuche und Typ2 kommen ja von zuviel Fett - wurde auch hier wieder völlig selbstverständlich stehen gelassen.
Es ist diese Art der beständigen Wiederholung, die für den Fortbestand unzulänglicher bis fehlerhafter Weisheiten sorgt. Vor allem auch im Bereich der Wissenschaften und da vor allem auch der Medizin. Denn Wissenschaftler müssen veröffentlichen. Ihre Qualität wird an der Menge ihrer Veröffentlichungen gemessen. Und wo die Menge an neuen Themen schon lange nicht mehr für die immer mehr Schreiber ausreicht, schreiben die sehr eifrig und systematisch voneinander ab.
Für alle die unter uns, die mal studiert haben, nur mal so zur Erinnerung: Die Güte einer Seminar- oder höheren Arbeit im Uni-Rahmen lebte von der Anzahl der dafür durchgearbeiteten Veröffentlichungen, die leicht an der Menge der Zitate ablesbar war. Und was es einmal in die Zitat-Vorlagen geschafft hat, ist dann völlig selbstverständliche Gewissheit und als solche gegen Hinterfragen sehr gut abgesichert.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.10.2016 16:07:34 | IP (Hash): 486283997
Moin, Moin Rainer,
mir ist schon sehr bewusst, wie Geld unsere Politik, Medien und Werbung beeinflusst. Deshalb bin ich sehr kritisch aber........ jeder Mensch unabhängig von der Bildung und Ausbildung ist nur sehr schmalspurig in der Lage Wissen zu kontrollieren. Nicht umsonst ist die Industrie mit Lobbyvertretern überall dort vertreten, wo Entscheidungen gefällt werden. Lobbyvertreter "helfen" der Politik Gesetze zu formulieren, was im Grunde genommen ein Ding aus dem Tollhaus ist.
Genauso geht es den Medienvertretern sprich Journalisten von Radio, Fernsehen und Zeitungen. Die Medienvertreter sind sehr gut ausgebildet, haben studiert aber, wie soll der Medienvertreter jemals dieses fundierte Fachwissen haben und dann über alle Wissensgebiete seiner Fachrichtung? Ein Ding der Unmöglichkeit. Nach jeder Präsentation egal ob von Politik, Industrie, Handel, Werbung und Dienstleistungen werden den Vertreter, Abgeordneten usw. "Skizzenpapiere" an die Hand gegeben. Dort können sie sich bedienen.
Seien wir mal ehrlich, wer lädt einen Journalisten ein in der Kanzlermaschine mit zufliegen, wenn der Journalist sich sehr kritisch äußert........
Nun zu mir. Ich habe begonnen mehr Fettfisch zu essen, was mir nicht schwer fällt, weil ich Fisch gern esse. Margarine gehörte nie zu "meinen" Lebensmittel. In meinem Fall sind es Olivenöl, Rapsöl, Weizenkeimöl und Butter die in meiner Kühe Verwendung finden.
LG Rolf und ein schönes We!!!
Und wollen wir mal ehrlich sein. Menschen sind bequem, recherchieren ist sehr aufwändig
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 01.10.2016 16:10:47 | IP (Hash): 486283997
Moin, Moin hit_Jürgen,
was du schreibst kann ich in vollem Umfang unterschreiben.
Nur schützen können wir uns im Grunde genommen nicht davor,
was ich sehr bedauere.
Dir auch ein schönes We!!!!!
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 02.10.2016 02:30:22 | IP (Hash): 626761671
Rainer schrieb:
Die heute allgemein akzeptierte Auffassung: "Fett ist böse - Zucker ist harmlos (bis hin zu: hilft für besseres Denken)" ist nicht ohne einen gewissen Werbeetat der Zuckerindustrie zustande gekommen.
Wie schwer es ist, so eine Denke gerade zu rücken, obwohl Studienergebnisse schon längst das Gegenteil beweisen, kannst du sehr gut an der Reaktion von Elfe und dir betrachten, wenn jemand über die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse berichtet. Die eine sagt einfach nur, dass der Berichterstatter ganz bestimmt nicht recht hat und die Quellen für diese öffentlich zugänglichen Ernährungsempfehlungen schuldig bleibt.
Ach der Rainer !
Jaja, hältst mich für total bescheuert, mit Zucker für Denken.
Sorry, praktisches Leben ist, wenn ich als 1er Diabetikerin vom Bürostuhl fast heruntersinke und gerade noch mit Traubenzucker gegensteuern kann. Da hat mein Gehirn ganz schon viel Zucker verbraucht, was durch körperliche Anstrengung nicht so ausgeprägt ist.
Wusste allerdings schon vor der Diabetes-Erkrankung als weibliches Wesen über Ernährung Bescheid und muss nun die KH entsprechend Insulinzugabe berechnen.
Die Fett-These halte ich grundsätzlich für falsch. Zu berücksichtigen ist bei Fett: tierisch/pflanzlich - ungesättigt/gesättigt - gehärtet (in Margarine), auch im Zusammenhang mit Gefäßerkrankungen. Durch Fetteinnahme und KH-Reduzierung abnehmen zu können ist auch falsch.. Weniger Energie (kcal) zu zuführen als zu verbrauchen ist Allgemeinwissen.
Eurer Werbung/Medien/Politik-Diskussion kann ich euch nur bedingt zustimmen.
Ist doch klar, daß Lobby in Werbung/Medien auftaucht. Und ? Trinke nun auch nicht Literweise Rotwein, nur weil die Franzosen als herzgesund den Konsum propagierten.
Und, USA-Ernährung-Skepsis ?
Warst du Rainer, jemals vor Ort ? Hast du die Gegensätze gesehen ? Menschen adipös/Fitness, Supermarkt-Angebot riesige Fleischtheken und cholesterolfree-bezeichnete Produkte ...?
Haben wir nicht gerade hier bzgl. TTIP sowohl als auch einen besonderen Blick ? In Europa ist jedenfalls die Gentechnik in landwirtschaftlichen Erzeugnissen nicht erwünscht.
Meint Elfe -
am 02.10.2016 03:13:47 | IP (Hash): 1481789552
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
ich befürchte du verstehst in unserem Gespräch etwas grundlegendes falsch. Seit Jahren werden Fette in unserer Ernährungslehre verteufelt und Kohlenhydrate in der Ernährungslehre favorisiert. Es wurden "Light Produkte" in Massen auf den Markt geworfen.
Die Folge aller Bemühungen war ein stetiger Anstieg des Körpergewichts. Heute raten Trendsetter dazu mehr gesunde Fette zu sich zu nehmen und Kohlenhydrate zu reduzieren.o oder wegzulassen. Vor Zucker wurde immer schon gewarnt. Viel Schlimmer ist aber der Zucker, der nicht aus Rohrzucker gewonnen wird
und der Nahrung beigemengt wird. An Zucker in Form von Obstzucker stört sich niemand und niemand wird es für unsinnig halten seinen Tee mit Kandis zu süßen. "Industriekreationen" von Zucker werden unter Phantasienamen den Nahrungsmitteln beigemengt. Das halte ich für gefährlich.
LG Rolf
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zucker-gift-ia.html
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.10.2016 10:42:37 | IP (Hash): 1682956551
Ich habe in meiner über 40-jährigen alle möglichen Arten von Ernährungsberatungen erlebt.
Zuerst sollte ich mir Distelöl in meinen Quark rühren, weil das so gesund sei. Verteufelt wurden alle KH, ein halber Apfel war schon grenzwertig. Dann kam das Credo "Fett macht fett", Fett wurde verteufelt, bei den KH war man toleranter, irgendetwas muß ja auch ein Diabetiker essen, letzendlich wurde KH-reiche Ernährung für Diabetiker proklamiert. Mittlerweil ist man dabei, Zucker zu verteufeln. Manche tun gerade so als wäre Zucker das reinste Gift - nicht nur für Diabetiker.
Ich kann das alles nicht mehr hören und halte mich daran, was mir bekommt und was meine Wert im Rahmen hält und ich warte auf die "neuesten Erkenntnisse", die auch diesmal nicht ausbleiben werden,
Wie ich schon schrieb (und wie mir natürlich nicht geglaubt wurde), die schwere Krankheit meines Mannes treibt meine BZ Werte in Höhen, die ich auch mit einer stark zuckerhaltigen Kost nie erreichen würde.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.10.2016 15:26:35 | IP (Hash): 1481789552
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
passend zu unserem Austausch;
https://www.youtube.com/watch?v=d22CiKMPpaY
So ist das mit dem menschlichen Leben. Um zu überleben muss man(n), natürlich auch Frau,
den gesunden Menschenverstand nutzen. Wie will man wissen, was richtig ist, wenn Tag für
Tag neue Experten ans Licht gezerrt werden um Weisheiten zu vermitteln.
Das mit Deinem Mann kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich habe meine Tante nach dem Tod
des Sohnes innerhalb weniger Tage weiß werden sehen.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Bearbeitet von User am 03.10.2016 03:27:09. Grund: Schreibfehler -
Elfe
Rang: Gastam 03.10.2016 02:16:42 | IP (Hash): 626761671
Lighthouse schrieb:
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
ich befürchte du verstehst in unserem Gespräch etwas grundlegendes falsch. Seit Jahren werden Fette in unserer Ernährungslehre verteufelt und Kohlenhydrate in der Ernährungslehre favorisiert. Es wurden "Light Produkte" in Massen auf den Markt geworfen.
Die Folge aller Bemühungen war ein stetiger Anstieg des Körpergewichts. Heute raten Trendsetter dazu mehr gesunde Fette zu sich zu nehmen und Kohlenhydrate zu reduzieren.o oder wegzulassen. Vor Zucker wurde immer schon gewarnt. Viel Schlimmer ist aber der Zucker, der nicht aus Rohrzucker gewonnen wird
und der Nahrung beigemengt wird. An Zucker in Form von Obstzucker stört sich niemand und niemand wird es für unsinnig halten seinen Tee mit Kandis zu süßen. "Industriekreationen" von Zucker werden unter Phantasienamen den Nahrungsmitteln beigemengt. Das halte ich für gefährlich.
LG Rolf
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zucker-gift-ia.html
Hallo Rolf,
Nö, ich habe eure Männerrunde sehr wohl verstanden.
Anstatt sich mal grundsätzlich mit Ernährung, Sinn und Zweck zu beschäftigen, verfolgen R. und J. die Strategie, ihre vorgefasste Meinung WenigKH/VielFett mit Links zu 'beweisen', nach dem Motto: Ich google mir die Welt, wie sie mir gefällt. Wenn Blutzucker/Gewicht als alleiniges Ziel auf ein Podest gestellt wird, kommt so etwas dabei heraus. Völlig außen vor gelassen, werden deutliche Warnungen vor zuviel Fettkonsum bzgl. Blutgefäße, Herz-Kreislauferkrankungen und auch Vitaminversorgung u.a.m.
Meine Denke ist gegensätzlich! Gesunde Ernährung ist z.B. über https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/ zu finden. Als Diabetiker gilt es dieses Allgemeine speziell umzusetzen bzgl. der Wirkungsweise der verschriebenen Medikamente. Mit schnellem Insulin kann ich ganz anders auf Mahlzeiten reagieren, als 2er Diabetiker mit Tabletten, oder sogar noch ohne.
Mit grundsätzlichem Wissen bzgl. Ernährung prallt so manche Werbung/Artikel an einem ab, weil man ganz schnell die Aussagen entlarven kann.
Und wenn du deinen eigenen Zucker-Link mal wirklich so liest, siehst du, daß bei der Gewichtszunahme auf Energie = kcal hingewiesen wird. (Die Maßeinheit 'Würfelzucker' entspricht übrigens 3 g, ist nicht wissenschaftlich, sondern eher so ein Medien-Sprech). Kcal-mäßig entspricht 1 g KH = 4 kcal, 1 g Fett jedoch 9 kcal
http://www.ernaehrung-bw.info/pb/,Lde/Startseite/Empfehlungen/Kohlenhydrate_+Fett+und+Eiweiss+_+Hauptnaehrstoffe+im+Ueberblick
Im übrigen hast du in deinem letzten Beitrag etwas verwechselt.
EH hat von ihren Erfahrungen berichtet und hat Kummer um ihren Mann.
Meine Erfahrungen als späte Typ 1erin sind anders, trotzdem verstehen EH und ich uns gut !
@EH: Der neueste Trend ist Quark mit Leinöl - irgendwie müssen die Ratgeber mit falschen Versprechungen ja verkauft werden
Liebe Grüße
Elfe
P.S.: Nachricht vom 1. Okt. gelesen ?
Bearbeitet von User am 03.10.2016 02:28:45. Grund: . -
am 03.10.2016 03:55:23 | IP (Hash): 1616571583
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
Du hast wie immer recht. Ich habe den Beitrag von EH fälschlicherweise Dir zugeordnet.
Schande über mein Haupt.
Ich bin auch zu wenig "Fachmann" um das Thema Ernährung so spezifisch zu diskutieren.
Ich kann mir nur einen breiten Wissensstand zum Thema verschaffen und mein Verhalten
bestimmen. Da ich beispielsweise nur vier oder fünfmal im Jahr Süßigkeiten esse mache ich
mir über Zucker keine Gedanken. Ich koche 95% meiner Nahrung selber, weiß also was drin
ist.
Das Problem ist nicht die Information sondern die Umsetzungen der Informationen. Bitte denke
an die Zeit zurück als der Reaktor in Tschernobyl in Luft flog. Plötzlich war es verboten/wurde
gewarnt Pilze zu essen. Da war die Strahlenbelastung so hoch. Da ich nur 1 bis 2 mal Pfiffer-
linge esse kümmere ich mich nicht um diese Warnungen.
Ich setze allem eine breite Vielfalt von Lebensmittel entgegen, achte auf die Gegebenheiten, wo
ich einkaufe und auf Frische.Und auf was ich ganz besonders achte ist meine "Lebensfreude".
Die beginnt bei mir in dem Augenblick, wo ich aufstehe. Lach!
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 03.10.2016 17:32:25 | IP (Hash): 60701673
Hallo Rolf,
das ist doch eine Supereinstellung und mit Selberkochen vorbildlich !
Hier noch ein neues Sachbuch zum Thema Ernährung. Muss man nicht unbedingt kaufen, denn deine Rezepte kannst du ja bestimmt.
Aber alleine die Leseprobe mit Vorwort und Teil Kapitel 1 lohnt schon. Vielleicht findest du dich da wider
http://www.buecher.de/shop/ernaehrungsratgeber/natuerlich-essen-ebook-epub/klemme-felix/products_products/detail/prod_id/44718341/
Liebe Grüße
Elfe
@EH: Habe dir eine Nachricht geschrieben
Bearbeitet von User am 03.10.2016 18:40:04. Grund: @ -
am 03.10.2016 20:39:46 | IP (Hash): 1616571583
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
zuerst einmal herzlichen Dank für den Link. Ich schaue mir das Buch morgen an, wenn ich
mein Tagewerk geschafft habe. Kochen muss ich nicht, da ich noch Stifado (griechisches
Zwiebelgulasch) von Sonntag über habe.
Deine Nachricht vom 1. Oktober hatte ich Dir heute Morgen um 04:26 Uhr beantwortet.
Eine neuere Mail liegt mir nicht vor.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 12.10.2016 18:43:05 | IP (Hash): 1240817287
WAS LANGE WÄHRT WIRD ENDLICH GUT
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
Moin, Moin Rainer,
heute hatte ich endlich das Labor vom 29. August 2016 in der Post. Die Werte sehen wie folgt
aus:
Wert 29.08.2016 Laborverbund Brandenburg-Berlin Gmbh
Triglyceride 296
Cholesterin 180.17
HDL - Cholesterin 35,1
LDL - Cholesterin 92,9
HbA1c - 5,6
B 1 - 56 (Normbereich 28-85)
B 6 - 16,1 (Normbereich 8,7 - 27,2)
D3 - 90 ( Normbereich größer als 75
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Elfe
Rang: Gastam 12.10.2016 19:47:34 | IP (Hash): 1132797398
Lieber Rolf,
Triglyceride nach wie vor zu hoch, HDL-Cholesterin (gutes) weiterhin zu niedrig (Norm größer 50), irgendetwas stimmt nicht bei der Fettverdauung.
Der Aufenthalt in der Naturheilklinik war also nicht so der Durchbruch.
Aufgrund deiner Schilderungen bzgl. Ernährungsberatung wurde eigentlich gar nicht so auf deine persönlichen Belange eingegangen.
Diesen Link bzgl. Triglyceride hatte ich dir ja schon an die Hand gegeben
http://www.assmann-stiftung.de/ernaehrung/ernaehrung-triglyceride/
http://www.assmann-stiftung.de/ernaehrung/lebensmittelliste-ubersicht/
Aus meiner Sicht sollte ein 'Schul'-Mediziner sich deiner Problematik annehmen bzgl. Ernährung und ggfs. Medikament.
Hier kannst du etwas lesen über Kombination Ernährung/Medikamente (Fibrate)
http://www.onmeda.de/laborwerte/triglyceride-triglyceride-senken-109613-2.html
Herzlichst Elfe
-
am 12.10.2016 22:52:54 | IP (Hash): 1315718475
Hallo Rolf,
deine Lipide sehen schon ein ganzes Stück besser aus, als hier zwei Monate früher. Klar liegen die TG noch weit über den wünschenswerten 150 mg/dl, aber immerhin sind sie schon kräftig um 69 mg/dl gesunken. Ich denke, du bist auf dem richtigen Weg.
Der untere Zielwert für das HDL-Cholesterin liegt übrigens bei 40 mg/dl, den hast du lediglich ein kleines bisschen verfehlt. Es wird auch öfter mal ein höherer Zielwert genannt, das allerdings dann mit 50 für Frauen und 40 für Männer - welcher für dich mehr zutrifft, kannst du selber entscheiden. Aber am Ende kommt es wesentlich mehr auf ein gutes LDL-/HDL-Verhältnis an, als auf absolute Werte. Mit deinen Werten liegst du schön unter dem gewünschten Verhältnis von 3. Mit etwas mehr Fett steigt der Cholesterinspiegel an, erfahrungsgemäß macht er das ungefähr im Verhältnis 1:1. Wenn du also sowohl HDL- als auch LDL-Cholesterin um 5 ... 10 mg/dl steigern kannst, dann kommst du auf die 40 bei HDL, auf ein noch besseres LDL-/HDL-Verhältnis und bleibst mit dem GesaMTCjolesterin immer noch in einem guten Bereich. Außerdem wird so eine Ernährung deine TG weiter absenken. Vielleicht kannst du noch ein bisschen mehr regelmäßige Bewegung einbauen, die wirkt sich zusätzlich positiv auf die TG aus.
Das HbA1c ist natürlich sehr gut - sehr schön niedrig und bei deinen Medikamenten auch sehr schön gleichmäßig ohne jegliche Hypogefahr. Du musst aufpassen, dass dein Arzt dir wegen des guten Wertes nicht das Trulicity wegnehmen will. Aber dagegen kannst du dich bestimmt gut wehren.
Weiter sound alles Gute, Rainer
Bearbeitet von User am 12.10.2016 23:13:24. Grund: . -
am 13.10.2016 04:07:27 | IP (Hash): 1367431595
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
Moin, Moin mein LieblingsRainer,
bitte nicht sauer sein Rainer, wollte Dich nicht benachteiligt sehen. lach! Danke für Eure
Zuschriften. Ich denke auf auf einem guten Weg zu sein und sehe das Labor nicht mehr
kritisch an,
Am 31.10. setze ich Eliquis ab, am 7.11.erfolgt die erneute Blutentnahme wegen meiner
Vorsorgeuntersuchung zur halbjährlichen Routine wegen meiner Nierenkrebserkrankung.
Dann werde ich mit dem Nephrologen über die von Dir empfohlene Geschichte reden.
Freue mich auch über den niedrigen HbA1c Rainer und deshalb wollte mir die Diabetologin
auch schon Trulicity wegnehmen. Bin im kommenden Jahr wieder bei ihr. Dann werden wir
sehen, wie es weitergeht.
Herzlichen Dank Euch Beiden.
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 15.01.2017 10:34:12 | IP (Hash): 687220627
Hallo lieber Rolf, hallo lb Diabetes-Freunde,
als Neuling mit Diabetes-Typ 2 (seit ca 25 Jahre) mit Polyneuropathie (seit ca 10 J) nahm ich bisher keine Tabletteneinnahme vor, sondern bin seit X-Jahren dreimal in der Woche beim Spinning (1 Stunde) und bekomme durch meinen Facharzt 1-2 mal in der Woche Akupunktur. Als ich diese ein halben Jahr nicht mehr vornehmen lies, bemerkte ich, dass nicht nur meine großen Zehen etwas pelzig (gefühlloser) wurden, sondern auch die kleinen Zehen, also kam ich ganz schnell wieder auf die Akupunktur zurück.
Mir sagte mein Facharzt, dass er einen Fall schon hatte, dass die Tochter eines Patienten mit Polyneuropathie ihn um Hilfe bat, da bereits bei ihrem Vater der ganze Fuß gefühllos geworden ist
und er daher nicht mehr mit seinem Auto fahren kann bzw darf.
Als ich nun Anfang November 2016 dazu noch eine Gürtelrose bekam und ebf meine Nerven belastet, wurden wieder auch meine kleinen Zehen etwas gefühlloser und lasse daher die Akupunktur zweimal wöchentlich vornehmen, in der Hoffnung, dass eine Besserung eintritt. Jetzt sagte mir jedoch mein Facharzt, dass die Gürtelrose keine nervlichen Auswirkungen auf die Nerven an meinen Füßen hat, sondern die Verschlechterung von der PNP kommen würde; aber da habe ich aus Laiensicht eine etwas andere Ansicht, da mich die Gürtelrose in den ersten Wochen am ganzen Körper nervlich belastete.
Nun weiss ich nicht, ob ich so weiter machen oder auf eine Tabletteneinnahme mit "Metformin" übergehen soll, aber die Nebenwirkungen gefallen mir garnicht. Am liebsten würde ich es so lassen
wie es derzeit ist, was sagt Ihr dazu?
Für Eure Rückantwort schon im voraus vielen Dank.
Toni_
-
am 15.01.2017 13:09:13 | IP (Hash): 2099904511
Hallo Toni,
ich habe in deinem Bericht keine Aussage über deinen BZ gefunden. Wo liegen denn deine Langzeitwerte? Ist das HbA1c in etwa gleich geblieben oder hat es sich in der letzuen Zeit verschlechtert? Hast du einen Überblick darüber, ob deinen Werte stark schwanken, das ist bei Neuropathien sehr wahrscheinlich ebenfalls von Bedeutung.
Nur mit Aussagen über deinen BZ kann man dir Empfehlungen geben, ob du es weiter ohne Metformin probieren kannst oder nicht. Vielleicht reicht auch Metformin alleine gar nicht mehr aus und du solltest zusätzlich weitere Diabetesmedikamente nehmen. Auf jeden Fall würde ich bei PNP auf eine sehr gute BZ-Führung achten, um damit ein Fortschreiten eventuell verhindern oder zumindest stark bremsen zu können.
Beste Grüße, Rainer -
am 15.01.2017 14:25:53 | IP (Hash): 542579802
Hallo Lighthouse
Zum Thema Vitamin B12 und auch Polyneuropathie durch Durchblutungsstörungen,
solltest Du vielleichtmal diesen Link etwas genauer anschauen.
http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/12340/Zur-Ernaehrung
.
-
am 15.01.2017 15:12:19 | IP (Hash): 607931941
Moin, Moin Toni_,
ich hege da so meine Zweifel, was die Akupunktur mit dem Thema PNP zu tun hat. Bin ich im Krankenhaus lasse ich mir Alpha Liponsäure als Infusion verabreichen. Ansonsten nehme ich täglich je eine Kapsel Alpha Liponsäure 600 mg und 1 Kapsel Keltican forte. Ob mir das Zeugs hilft wage ich
eher zu bezweifeln. Ich bekomme die Medikamente durch einen glücklichen Umstand kostenlos. Da es "nur" Vitamine und Mineralstoffe sind sehe ich keine Gefahr für mich.
Alle manuellen Therapien, wie beispielsweise Laufen auf verschiedenen Samen, Rüttelplatten und
Massagen der Fußsohlen erwiesen sich als nutzlos. Deutsche Neurologen sagten mir: Was kaputt ist, das ist kaputt. Chinesische Medizin hat einen anderen Gedankenansatz. Die Methode heißt TCM und kostet 7.000 € für einen Klinikaufenthalt von drei Wochen.
Zum Thema Diabetes. Ab zum Diabetologen und eine Bestandsaufnahme machen.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 15.01.2017 16:15:38 | IP (Hash): 542579802
Lighthouse
Wenn der Neurologe nur sagt was kaputt ist, das ist kaputt, dann ist der Neurologe auch kaputt
oder sollte wiedermal einen Auffrischungskurs besuchen.
-
am 15.01.2017 16:44:46 | IP (Hash): 607931941
Moin, Moin Maxim,
es freut mich ungemein, dass Du lieber Maxim dieses spezielle Fachwissen hast, dass führende Neurologen, wie in der Asklepios Klinik, Hamburg St. Georg, nicht haben. Gleichzeitig wundert
mich, dass Du hier Fragen stellst.
Bitte stell doch Dissertationen zum Thema Heilung von PNP hier ein. Damit würdest Du allen Betroffenen wirklich helfen.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 15.01.2017 17:32:17 | IP (Hash): 542579802
Lighthouse
Dann sende vielleicht das zu deinen DE Top-Neurologen.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK10856/
In der Dermatologie gibt es Beispiele, wo bestimmte Bakterien unsichtbare komplett gefühllose
Flecken in der Epidermis von 5 bis 10cm Durchmesser bilden. Die Bakterien als Auslöser zerstören
die Nervenende in der Epidermis, wenn aber mit den entsprechenden Antibiotikums behandelt
und die Bakterien zerstört sind, dann innerhalb von 1-2 Jahren bilden sich wieder Nervenende
zu 80-90% und das Gefühl kommt wieder zurück zu 80-90% aber einfach nie wieder zu 100%.
In der Diabetes sind es die Durchblutungsstörungen als Auslöser welche beseitigt werden sollten
um ein Fortschreiten zu stoppen und es teilweise dann auch Erholung geben kann.
.
Bearbeitet von User am 16.01.2017 01:03:23. Grund: . -
am 15.01.2017 19:35:55 | IP (Hash): 2099904511
Maxim schrieb:
Lighthouse, dann sende vielleicht das zu deinen DE Top-Neurologen.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK10856/
Hallo Lighthouse,
wenn dein Neurologe ein Tierarzt ist, dann dürfte er sich tatsächlich sehr für diesen Artikel interessieren. Allerdings haben die Autoren verschwiegen, für welche Tiere das Nachwachsen von Nervenzellen "under favorable circumstances" gezeigt werden konnte. Sie sprechen einfach nur von "experimental animals".
Ob und wie diese Ergebnisse für Menschen angewendet werden können, bleibt leider bisher noch vollkommen offen. Und das, obwohl es sich um einen ziemlich euphorischen Artikel von vor 16 Jahren handelt. Allein das zeigt wohl, dass die damaligen Erkenntnisse nicht sehr praxistauglich gewesen sein können. -
am 16.01.2017 00:38:20 | IP (Hash): 607931941
Moin, Moin Rainer,
ich bin mit meiner PNP bei Fachärzten und in Kliniken gewesen und mir hat niemand helfen können.
Gott sei Dank habe ich keinerlei Schmerzen sondern nur das Gefühl unsicher zu laufen, was mich
sehr belastet. Allein aus diesem Grund heraus habe ich schon alles mögliche versucht Heilung oder
Besserung zu erfahren. Meine bisherigen Erfahrungen enttäuschend.
Nur eines habe ich in all den Jahren gelernt und das bringt Katja Ebstein auf den Punkt. Es heißt "Wunder gibt es immer wieder". Aus diesem Grund will auch ich einen Link senden.
https://www.youtube.com/watch?v=veEHPthI3kY
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Elfe
Rang: Gastam 16.01.2017 01:07:22 | IP (Hash): 695585443
Hallo Rolf,
finde Tonis Ansatz gar nicht so falsch.
Akupunktur wird mittlerweile bei bestimmten Krankheiten sogar von den Krankenkassen bezahlt.
Der Ansatz von TCM ist anders, stimmt - wäre aber eine Möglichkeit, jenseits der Schulmedizin.
Dabei werden Nädelchen gesetzt, ganz ohne Medikamente mit ev. Nebenwirkungen, einen Versuch also wert.
Vor Ort ambulant, muss ja nicht gleich ein Klinikaufenthalt sein.
Verstehe schon lange nicht, warum du für deine Bedürfnisse Klinikaufenthalte bevorzugst.
Meine Krankenhauserfahrungen sind eher unerfreulich.
Vertraue lieber 'meinen' Fachärzten vor Ort, die langwierig - über Monate - die Krankenhausempfehlung (paar Wochen) zur Behandlung korrigieren mussten.
Herzlichst Elfe
@Toni
Bei hohen Blutzuckerwerten würde eine Senkung per Medikament Sinn machen - siehe Rainers Beitrag.
Ev. also beides: Medikament plus Akupunktur
Hatte auch eine sehr schmerzhafte Gürtelrose, war wohl eher ein Anzeichen des Immunsystems, kurze Zeit später dann LADA-Diagnose als autoimmunbedingt. -
am 16.01.2017 22:19:44 | IP (Hash): 938126993
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
ich hatte in mehreren Beiträgen beschrieben, wie ich mit meinem Problem PNP versuche umzugehen.
Im Arztbericht meines Nephrologen schreibt dieser im Rahmen eines Gesamtbefundes:
Erneut in der Immanuel Klinik in Berlin gewesen, vorwiegend aufgrund der erheblich fortgeschrittenen peripheren Polyneuropathie mit offenbar kritischer Störung der Tiefeinsensibilität. Das Gangbild ist trotz erhaltenem Visus und guter Vestibularfunktion als sehr unsicher zu bezeichnen.
Akupunktur könnte ich vor Ort bekommen. TCM in Berlin oder Bayern, eventuell auch ambulant in Halle/Westfalen. Anreise nach Halle 400 km einfache Fahrt.
ich fühle mich in den von mir ausgesuchten Kliniken "sehr wohl" und habe dort eine Rundumversorgung. Außerdem nutze ich die Klinikaufenthalte für Infusionen mit Alpha Liponsäure,
die ich ansonsten mit rund 70 € pro Infusion berappen müsste und ich brauche davon 14 Stück.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 16.01.2017 22:57:26 | IP (Hash): 542579802
Lighthouse
Bei täglich Alpha Lipoic Acid von 600mg geht da nicht die Glukose etwas hoch bei Dir ?
Bearbeitet von User am 17.01.2017 06:07:09. Grund: . -
am 16.01.2017 23:16:14 | IP (Hash): 547903527
Hallo Maxim,
wie kommst du darauf, dass 600mg von irgendwas den BZ erheblich erhöhen könnte? Das schaffst du ja nicht mal mit mit 600mg = 0,05 BE (oder 0,06 KE) Traubenzucker.
Alpha Lipon Säure wird übrigens auch eine positive Wirkung auf den BZ nachgesagt. Selbst wenn da nichts dran ist, ist sie ganz bestimmt nicht schädlich für den BZ.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.01.2017 06:46:15 | IP (Hash): 1031241474
Moin, Moin Maxim,
ich habe bislang mit dem BZ eine Probleme. Mein HbA1c schwankt zwischen 5,4 und 6,2.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 17.01.2017 06:52:02 | IP (Hash): 1031241474
Moin, Moin Rainer,
da ich ständig 600mg Alpha Liponsäure entweder als Infusion oder Tablette nehme, kann ich
dazu nichts sagen, da ich den BZ nicht kontrolliere.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 17.01.2017 13:15:08 | IP (Hash): 542579802
Rainer
Meine Frage im Zusammenhang mit dem Alpha Lipoic Acid hat nichts mit KH zutun.
Wenn Du z.B. Vanadium von 20mcg oder Eisen oder Jod von 1mg in Reinform und
nicht in einer bioverfügbaren Verbindung einnimmst, kann die Glukose auch auf
160-180mg/dl gehen wegen dem Stress für den Metabolismus.
Beim Alpha Lipoic Acid ist die natürliche und teurere und biologisch wirksame
Variante nur das R-Alpha Lipoic Acid und die synthetische S-Variante ist wertlos.
Es waren zwei US Doktoren welche sich für die Liponsäure so stark machten
und man dem alles Mögliche unterstellte, andichtete, aber bis heute hat sich
nur die um ca. 2000x stärkere Antioxidative Wirkung gegenüber Vitamin-C
bestätigt und alles andere wie auch Reduktion von Glukose hatte sich leider
nicht bestätigt. Wie dem auch ist wurde eine internationale Langzeitstudie
beauftragt, bei welcher Lighthouse wahrscheinlich teilnimmt und deswegen
das Alpha Lipoic Acid kostenlos bekommt.
Bei den internationalen Vitamin und Mineralien Vereinigungen gibt es bis
Heute noch keine verbindliche, bestätigte empfohlene tägliche Dosis.
Die zwei US Doktoren hatten einfach die täglich 200-600mg in die Welt
gesetzt und alle Anderen kopieren das.
Ich denke nicht, dass Lighthouse bei seiner Neuropathie eine spürbare
Besserung der Liponsäure bekommt und denke dass er zuerst mal den
Auslöser die Diabetes typischen Durchblutungsstörungen beseitigen sollte
um die Neuropathie zu stoppen und so auch zusätzlichen Medikationen
eine bessere Wirkungsmöglichkeit gibt.
Bei Typ 1 Diabetiker hatte sich gezeigt, dass täglich R-Alpha Lipoic Acid
200mg die Glukose um ca. 40mg/dl erhöhen kann und 100mg um ca. 15mg
und nur 50mg als neutral keine Glukose-Erhöhung verursacht.
Es könnte deswegen möglich sein, dass die 50mg dann einmal die
bestätigte international empfohlene tägliche Dosis wird.
Der Chefwissenschaftler der Firma Burgerstein hatte Altersdiabetes bekommen
und gedacht mit täglich 600mg R-Alpha Liponsäure die Sache auf elegante
Weise zu beseitigen, aber nach einem Monate mit dem Gegenteil das gestoppt
und seither ist bei denen die Liponsäure nicht mehr in der Nährstoffempfehlung
für Diabetiker.
http://www.mikronaehrstoff-wissen.ch/sites/default/files/publications/pdf/diabetes_final_web.pdf
.
-
am 17.01.2017 15:27:06 | IP (Hash): 8018506
Lieber Maxim,
Du schreibst wieder viel und reichlich.
Leider nichts verwertbares oder gar hilfreiches.
Du hilfst Dir und uns mehr, wenn Du weiterhin fein lernst und Dich mit Therapieanweisungen stark zurückhälst.
....
Welche Substanzen Blutzucker heben oder senken ist individuell. Genaue Angaben von Dir in mg/dl sind unhaltbar - jeder Körper reagiert anders!
PNP ist ein weites Feld mit vielen Ursachen (Diabetes ist nur eine), Einflüssen und bis heute bescheidenen Behandlungsmöglichkeiten.
Bearbeitet von User am 17.01.2017 15:47:44. Grund: . -
am 17.01.2017 17:34:56 | IP (Hash): 1122276049
Hallo Lighthouse,
lass dich von dem Geschreibse nicht verunsichern, nimm es bloß nicht ernst.
@TypEinser,
ich denke, dass es spätestens nach diesem Beitrag klar ist, dass es sich bei Maxim um eine weitere Socketpuppe von ChrisP handelt. Du hast dabei von Anfang an Recht gehabt.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.01.2017 06:59:06 | IP (Hash): 251891222
Moin, Moin Rainer,
sorge dich nicht. Ich kann diese Aussagen sehr wohl gewichten.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 18.01.2017 09:45:02 | IP (Hash): 251891222
Moin, Moin Rainer,
weil mich meine Beeinträchtigungen durch die PNP Lebensqualität kostet habe ich heute Morgen noch einmal recherchiert, weil ich nach jedem Strohhalm greife, der sich mir bietet. Natürlich informiere ich mich vorher im Internet oder bei Fachleuten.
Polyneuropathie | BARMER
https://www.barmer-gek.de/gesundheit/krankheit...a-z/polyneuropathie-6964
17.09.2015 - Eine Polyneuropathie beginnt schleichend und ist unumkehrbar. Die BARMER informiert über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 18.01.2017 15:19:57 | IP (Hash): 1983654780
Lighthouse
Der Barmer Link funktioniert nicht. -
am 18.01.2017 15:30:02 | IP (Hash): 579946563
https://www.barmer.de/gesundheit/krankheit-behandlung/krankheiten-a-z/polyneuropathie-6964
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 18.01.2017 15:55:11 | IP (Hash): 1983654780
Die Barmer Beschreibung der Entstehung der Neuropathie ist inkomplett !
Barmer wie folgt :
Warum die Zuckerstoffwechselstörung Diabetes das Nervengewebe angreift, ist noch nicht vollständig
erforscht. Experten vermuten, dass der ständig erhöhte Blutzucker feinste Blutgefäße schädigt, welche
die Nerven umspinnen und versorgen.
( Hier ist aber schon lange klar, dass durch erhöhte Verzuckerung der Roten-Blutkörper und somit
verstärkten zusammenkleben derer, die Diabetes typischen Durchblutungsstörungen entstehen,
welche sich besonders in den feinen Kapillarvenen an den Endgliedmassen und Retina der Augen
zuerst bemerkbar machen. Dies geschieht bereits bei Langzeitglukose 110mg/dl oder höher ! )
https://www.barmer.de/gesundheit/krankheit-behandlung/krankheiten-a-z/polyneuropathie-6964
.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.01.2017 16:18:37 | IP (Hash): 8018506
Maxim schrieb:
Hier ist aber schon lange klar, dass durch erhöhte Verzuckerung der Roten-Blutkörper und somit
verstärkten zusammenkleben derer, die Diabetes typischen Durchblutungsstörungen
Meine Frau hat nach einer Chemotherapie PNP. Zehen und die Seiten der Füße sind gefühllos.
Wie passen da Deine Angaben?
Diabetes/dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte, hohes C-peptid sind wie Wirkstoffe einer Chemo Faktoren, die eine PNP vorantreiben.
Und nicht jeder Diabetiker hat Durchblutungsstörungen. auch nicht bei HbA1c 6,5.
PS. Meiner Frau geht es jetzt seit 8 Jahren . Bis auf die PNP... Da will nix helfen.
Bearbeitet von User am 18.01.2017 16:22:45. Grund: PS. -
am 18.01.2017 16:50:16 | IP (Hash): 579946563
Naja, und generell gibt es viel mehr PNP als Diabetes, so dass selbst bei aller PNP mit Diabetes ein guter Teil der Fälle gar nix mit Diabetes zu tun hat.
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Elfe
Rang: Gastam 18.01.2017 16:55:11 | IP (Hash): 486549602
Hallo TypEinser und Hallo Rolf,
habt ihr es schon mal mit 'Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)' und Physikalischer Therapie versucht ?
'Die Physikalische Therapie nutzt Verfahren wie Wärme, Gleichstrom oder Infrarot-Licht, um sensible und motorische Störungen aufgrund einer Polyneuropathie zu beheben. So fördern Krankengymnastik, Wechselbäder oder Elektrobehandlungen die Durchblutung und stärken geschwächte Muskeln.'
Quelle: http://www.netdoktor.de/krankheiten/polyneuropathie/#TOC4
Gruß Elfe
-
am 18.01.2017 17:02:26 | IP (Hash): 579946563
hab auch schon mal mit gutem Erfolg die Hochtontherapie empfohlen https://de.wikipedia.org/wiki/Hochfrequente_Muskelstimulation
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 18.01.2017 17:07:41 | IP (Hash): 1983654780
Jürgen
Es werden ja auch andere bekannte Faktoren wie gewisse Medikamente, Etc.
genannt, aber der zusätzlich möglichen ca. 20 Erkrankungen bei Diabetes,
beruhen ca. 90% als Auslöser auf Diabetes typischen Durchblutungsstörungen.
Auch bei nicht Diabetikern haben Durchblutungsstörungen noch nie etwas
gutes verursacht, also gilt es diese nach Möglichkeit zu vermeiden oder
zu eliminieren.
.
-
am 19.01.2017 06:45:12 | IP (Hash): 534842013
Guten Morgen mein LieblingsElfchen,
TENS kenne ich als Begriff nicht und wurde auch noch nie damit behandelt. Werde aber in den kommenden Tagen Informationen zu dem Begriff suchen.
Physikalische Therapie begleitete mich von Anfang an aber nicht mit Wärme, Gleichstrom und Licht
sondern Massagen, Laufen auf verschiedenen Samen usw.
Danke für Deine Informationen.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 19.01.2017 06:46:48 | IP (Hash): 534842013
Guten Morgen auch Dir hit_Jürgen.
herzlichen Dank für den Tipp.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 22.01.2017 10:23:07 | IP (Hash): 991967698
Moin, Moin,
nach der langen Diskussion um das Thema Polyneuropathie habe ich mich erneut mit diesem Thema intensiv auseinander gesetzt und werden einen neuen Anlauf unternehmen meine Beschwerden in den Griff zu bekommen.
Zuerst einmal habe ich mich im Polyneuropathie Forum angemeldet. Dann habe ich mir 2 Kliniken herausgesucht die das Erkrankungsbild Polyneuropathie behandeln. Unter anderem die Schön Klinik, und die Asklepios Klinik die sich darauf spezialisiert haben.
http://www.schoen-kliniken.de/ptp/medizin/nerven/schmerzen/polyneuropathie/
https://www.asklepios.com/hamburg/sankt-georg/experten/neurologie/polyneuropathie/
Derzeit warte ich auf die Klinikeinweisung wegen meiner Nieren-, Bluthochdruckerkrankungen und sehe dann wie ich den Schritt II vollziehen kann.
Liebe Grüße
Rolf
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am 22.01.2017 15:19:57 | IP (Hash): 2081595856
Hallo Rolf,
ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen Bemühungen.
Bitte achte bei denen Recherchen sehr genau darauf, welche Maßnahmen tatsächlich gegen die PNP gerichtet sind und welche nur die PNP-Schmerzen lindern sollen. Die Mehrzahl der Maßnahmen sind nämlich nur zur Linderung der Schmerzen geeignet. Für sehr viele Betroffene ist das auch das wichtigstste. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hast du bisher noch keine besonderen Probleme mit PNP-Schmerzen, so dass du dich auf die wenigen Maßnahmen konzentrieren solltest, die eventuell die Neuropathien zurückdrehen können. -
am 23.01.2017 05:59:52 | IP (Hash): 1468542268
Moin, Moin Rainer,
genauso ist es, wie Du es in Erinnerung hast. Ich habe keine Schmerzen, kein Brennen, Ameisen
laufen oder sonstige "Ausfälle" abgesehen von diesem Gefühl, wie ein Betrunkener zu laufen. Vergleichbar mit dem Gefühl auf einer Matratze zu laufen. Ich kann beispielsweise nicht auf einem Stuhl oder einer Leiter gehen und brauche immer Halt, wenn ich Treppen steige oder herunter gehe.
Mein Nephrologe schrieb in seinem Arztbericht: Erneut in der Immanuel Klinik in Berlin gewesen, vorwiegend aufgrund der erheblich fortgeschrittenen peripheren Polyneuropathie mit offenbar kritischer Störung der Tiefeinsensibilität. Das Gangbild ist trotz erhaltenem Visus und guter Vestibularfunktion als sehr unsicher zu bezeichnen.
Natürlich wäre es für mich wünschenswert für mich, wenn es mir gelänge die Neuropathien zurückzudrehen. Ich berichte weiter über meine Bemühungen.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.05.2017 12:13:05 | IP (Hash): 627301399
Moin, Moin,
in der Zeit vom 23. März bis zum 9. Mai 2017 habe ich in einer psychosomatischen Klinik verbracht
und habe es mir rundherum gutgehen lassen. Einzelzimmer, Vollpension, Sport, Physiotherapie und
internistische "Überwachung" (wusste es nicht anders auszudrücken) haben mir sehr gut getan. Die
Blutwerte sind alle im Normbereich. Der HbA1c liegt bei 5,7 aber...........
die Schwachstelle ist und bleibt meine Neuropathie, die mir zwar keinerlei Schmerzen bereitet, mich
aber unglücklich macht. Ich laufe von meinem Gefühl her, wie ein Betrunkener und auch in dieser
Klinik konnte man mir nicht helfen.
Vom 17. Juli an gehe ich für 14 Tage zur naturheilkundlichen Heilbehandlung in das Immanuel Hospital,
Berlin-Wannsee zu Professor Michalsen. Frau Dr. Lie praktiziert dort TCM und will sich um mich kümmern.
Hat jemand Erfahrungen mit der Behandlung von PNP auf die ich zurückgreifen kann? Die deutschen
Neurologen sagen, dass ich keine Besserung erwarten kann. Ich nehme seit Juni 2016 Alpha Liponsäure und Keltican forte.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Dibein
Rang: Gastam 13.05.2017 18:43:36 | IP (Hash): 2123142535
Lighthouse schrieb:
Moin, Moin,
[....]
Hat jemand Erfahrungen mit der Behandlung von PNP auf die ich zurückgreifen kann? Die deutschen
Neurologen sagen, dass ich keine Besserung erwarten kann. Ich nehme seit Juni 2016 Alpha Liponsäure und Keltican forte.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Hallo Rolf,
ich möchte mich der Frage gerne anschließen.
Ich bin gerade am Beginn der PNP Behandlung und habe zumindest von der Diabetologin und dem HA auch die Info bekommen das die Schäden aus der PNP nicht zurückgebildet werden können und das lediglich ein Fortschreiten der Symptome eingeschränkt werden kann. Für mich geht es da auch um die Schmerztherapie.
Ich habe nun einen Termin bei Neurologen und warte mal ab was dann passiert.
Viele Grüße
Dirk
---
DO NOT FEED THE TROLL!!!
Bearbeitet von User am 13.05.2017 18:44:07. Grund: korrektur -
am 14.05.2017 07:40:42 | IP (Hash): 796440968
Herzlich Willkommen im Club Dirk,
niemand weiß woher meine PNP kommt. Alkohol kann es in meinem Fall nicht sein, Schwermetall-
vergiftung kann es ebenfalls nicht sein, da ich speziell darauf untersucht wurde. Der Verdacht aller
Untersuchenden geht auf Diabetes. Gott sei es gedankt habe ich keine Schmerzen. Die Fußsohlen sind betroffen und taub, was aber nicht unangenehm ist. Die Hände oder besser die Fingerspitzen sind eben-
falls taub, was mich dort aber stört, wobei ich den Eindruck habe, dass nur Daumen, Zeige- und Mittel-
finger betroffen sind. Das könnte auch das Karpaltunnelsyndrom sein aber meine Neurologin kann das
nicht klären. Ich habe in Kürze einen Termin bei Ihr und will diese Thematik aufgreifen. Eventuell gehe ich
in die Handchirurgie nach Heide um den Zustand zu kontrollieren.
Derzeit habe ich einen Termin in Berlin-Wannsee im Immanuel Krankenhaus geplant. Im Lehrstuhl
Naturheilkunde Professor Dr. Michalsen arbeitet Frau Dr. Lie, die chinesische Medizin anbietet. Dort
wird Sie sich um mich kümmern.
Lass uns in Kontakt bleiben und uns austauschen.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
Dibein
Rang: Gastam 14.05.2017 11:47:37 | IP (Hash): 2123142535
Hallo Rolf,
ich kann natürlich in meinem Fall die Ursache auch nur vermuten und nehme an sich um diabetische PNP handelt solange der Facharzt nicht darauf geschaut hat. Ich hatte ursprünglich ein Problem in der linken Hand (Kleiner- und Ringfinger). Da sich dieses nach einem Arbeitsunfall zeigte ging ich davon aus das die Probleme daher kamen. Eine Ausführliche Untersuchung bis hin zum AMTSarzt erbrachte da allerdings das es keine temporäre oder dauerhafte Schädigung der Nerven wäre. Der D-Arzt hat mir unterschwellig ein Simulieren unterstellt. Auch einen messbaren Temperaturunterschied zwischen der linken und rechten Hand im Bereich der betroffenen Finger ignorierte er.
Das Ganze ist allerdings etliche Jahre her aber zumindest dokumentiert.
Da es sich die Beschwerden auch vermehrt in der linken Körperseite zeigen (rechts gibt es nur schwache Symptome) bin ich mir auch nicht sicher ist das nun eine Diabetische PNP oder doch ein Wirbelsäulen Problem.
Aber ich werde auf jeden Fall Berichten wenn ich die Untersuchung hinter mir habe.
Viele Grüße
Dirk
---
DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 14.05.2017 15:10:17 | IP (Hash): 1337304715
Hallo Rolf und Dirk,
ich glaube, ihr gehört beide in eine gute Handsprechstunde, z. B. diese:
http://www.chirurgie2.ukw.de/bereiche-der-klinik/handchirurgie.html
sowohl die beiden Jakubietz-Brüder, als auch Carsten Schmidt sind weltweit anerkannte Handchirurgen und unvergleichlich gut.
Probleme wie bei dir @Dirk, mit dem Ringfinger und dem kleinen Finger, deuten auf ein Ulnaris-Problem hin. Die Nervenleit-Messung gibt nicht immer klare Ergebnisse, dann muss ein MRT gemacht werden. Ich habe das links schon hinter mir, Carsten Schmidt hats operiert, rechts steht noch aus.
Probleme wie bei Rolf, mit Daumen und Zeigefinger deuten auf ein Karpaltunnel-Syndrom hin, auch das wird im Zweifelsfall im MRT diagnostiziert.
Viel Erfog euch! -
Dibein
Rang: Gastam 14.05.2017 15:33:16 | IP (Hash): 2123142535
Hallo Zuckerle,
Ulnaris-Problem? Hat das denn auch seinen Ursprung in der Diabetischen PNP oder ist das eher ein anderes Problem?
LG
Dirk
---
DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 14.05.2017 16:02:27 | IP (Hash): 1337304715
[quote=Dirk B.;90730]Hallo Zuckerle,
Ulnaris-Problem? Hat das denn auch seinen Ursprung in der Diabetischen PNP oder ist das eher ein anderes Problem?
LG
Dirk
---
DO NOT FEED THE TROLL!!![/quote]
Hallo Dirk,
so genau kann man das nicht beantworten. Auf jeden Fall sind meine Ulnaris-Probleme wesentlich besser, seit der Diabetes diagnostiziert ist und ich meine Werte drastisch senken konnte.
Ich denke, dass der Diabetes alle Nervenproblematiken verschärft.
Ach ja...und der Vitamin-B-Spiegel hat auch was damit zu tun. Ich habe immer mal wieder (eigentlich jährlich) einen Mangel an Vitamin B12, der hängt auf jeden Fall mit dem Diabetes, bzw. dem Wirkstoff Metformin zusammen. Bereits nach den ersten zwei Spritzen geben meine Ulnaris-Nerven und auch die Karpaltunnel Ruhe...
Viele Grüße...
-
Dibein
Rang: Gastam 14.05.2017 18:34:45 | IP (Hash): 2123142535
Hallo Zuckerle,
Danke für die Beschreibung. Ich werde das mal mitnehmen zum Neurologen.
Viele Grüße
Dirk
---
DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 15.05.2017 18:31:59 | IP (Hash): 1246466771
Moin, Moin Zuckerle,
mit dem UKE Abteilung für Nierenerkrankungen Frau Prof. Dr. Fisch und ihrem Mitarbeiterstab habe ich im Mai 2013 beste Erfahrungen gemacht. Ich danke Dir herzlich für Deine Zuschrift an Dirk und mich. Ich werde mir gleich Morgen den Link ansehen und Kontakt aufnehmen. Ohhhhhhhh Zuckerle ich habe
Mist gebaut, wie ich gerade bei der Abspeicherung Deines Links feststellte. Würzburg ist von mir 600 km entfernt. Kläre es aber trotzdem ab und versuche es auch im UKE, Hamburg. Entschuldige bitte.
Dank Dir von ganzem Herzen.
Liebe Grüße
Rolf
Ps: Ich muss mich noch zum Thema B12 äußern. Das wird mir alle 3 Wochen Subkutan gespritzt, da sich bei einer Magenuntersuchung herausstellte, dass mir der Intrinsic Factor fehlt und ich B12 nicht mehr aus der Nahrung oder über Tabletten aufnehmen kann.
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Bearbeitet von User am 15.05.2017 18:45:08. Grund: Erweiterung 2 mal -
am 15.05.2017 19:29:22 | IP (Hash): 1337304715
Du musst dich nicht entschuldigen @Rolf...ist schon okay so...
Das Würzburg 600 km von der Küste entfernt ist, war mir schon klar...aaaaaber...die Handchirurgie hier ist weltweit führend. Die Handchirurgie ganz allgemein wurde in den 70ern von Prof. Lanz in Würzburg begründet und wird seit dem hier gelehrt. Ich denke, wenn jemand wirklich ein Problem mit Händen oder Ellbogen hat, dann lohnt sich der Weg. Die Patienten kommen aus der ganzen Welt.
Es geht ja auch nicht immer sofort um einen chirurgischen Eingriff...auch die Diagnostik ist nirgendwo besser.... -
am 16.05.2017 05:40:55 | IP (Hash): 2100925960
Hallo Zuckerle,
ich habe den Link abgespeichert und wollte gleich heute früh lesen und mit dem UKE, Würzburg telefonieren um Einzelheiten zu erfragen. Daraus wird erst etwas am Donnerstag, da ich mich Dienstag und Mittwoch zuerst einmal um meine orthopädischen Schuhe kümmern muss.
Folgender Weg ist von mir angedacht. Telefonische Informationen aus Würzburg einholen insbesondere wegen des CT's der Hand, denn das könnte auch hier in meiner Nachbarstadt gemacht werden. Mit den
Informationen aus Würzburg will ich hier bei Handchirurgen klären, was es denn nun wirklich ist. Poly-
neuropathie, Karpaltunnel oder Ulnaris Problem. Wenn diese Frage geklärt ist, werde ich die weitere Vorgehensweise beschließen.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 07.08.2019 10:10:44 | IP (Hash): 1932297095
Lighthouse schrieb:
Moin, Moin,
Hat jemand Erfahrungen mit der Behandlung von PNP auf die ich zurückgreifen kann? Die deutschen
Neurologen sagen, dass ich keine Besserung erwarten kann. Ich nehme seit Juni 2016 Alpha Liponsäure und Keltican forte.
Liebe Grüße
Rolf
Hast du die Kombination denn bisher schon einmal ausprobiert?
Ich habe mittlerweile erfahren, dass ich wohl eine Polyneuropathie habe.
Ich habe nun https://www.doloctan.de/ von Zeinpharma gefunden bei https://shop.apotal.de/product?prodId=1067848 , welches ein ähnliches Medikament ist und will es dies mit Alpha Liponsäure kombinieren. Mir geht es aber auch vor allem um die Folsäure, welche darin enthalten ist. Normalerweise sollte das ja bei der Nervenregeneration helfen? Ansonsten werde ich aber auch mal einen Termin beim Neurologen machen und mal abwarten, was da herauskommt.