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Diabetikerbrot (Backmischung) für den Brotbackautomat gesucht

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 8
    Mitglied seit: 05.05.2015
    am 26.09.2016 10:52:53 | IP (Hash): 1418303013
    Moin moin, esse seit Jahren ausschließlich das Weltmeisterbrot von Aldi Nord. Habe aber Zweifel, dass es gut für mich ist (Diabetes 2), da ich große Mengen vertilge. :-)(1Person,1Brot,4Tage). Gibts preiswerte Backmischungen für Brotbackautomaten, die für mich geeignet sind? Wenns geht, nicht "totales" Schwarzbrot, mag bei uns niemand! Danke und lieber Gruß
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 26.09.2016 19:00:45 | IP (Hash): 626761671
    Hallo,
    nicht eine Backmischung, sondern ein Rezept kann ich dir empfehlen:
    http://www.chefkoch.de/rezepte/116481049185488/3-Minuten-Brot.html

    Lässt sich auch variieren, siehe letzte Zeile 'Zubereitung'.

    Allerdings backe ich dieses Brot in einer Kastenform, sollte sich jedoch auch in einem Automaten umsetzen lassen (bisher habe ich mich vor so einer Anschaffung gescheut).

    Bei diesem Rezept komme ich mit rechnen und wiegen auf 34 KH/100 g.

    Das zitierte Brot http://www.reineke-brot.de/cms/HP_do.php?id=30 ist KH-mäßig auch ganz o.k., die Zusatzstoffe (u.a. Karamellsirup, Invertzuckersirup) kann man sich mit eigenen Zutaten aber ersparen.

    Schaue nicht unbedingt als Diabetiker (1er mit Insulin) auf Brot-KH, sondern auf den Zusatz Laktose, die ich nicht vertrage und sich in Fertigprodukten unter vielen Bezeichnungen verbirgt.

    Weitere Rezepte für deinen Brotbackautomaten lassen sich im Netz finden
    z.B. http://www.chefkoch.de/rs/s0/brotbackautomat+brot/Rezepte.html

    Gruß Elfe
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 13.01.2017 22:11:40 | IP (Hash): 904759519
    Naja, also 4 Tage für ein Brot ist ja nun ehrlich gesagt recht lange. So ein Brot kann ich locker an einem Tag tilgen, wenn es mir schmeckt. ZB wenn ich einen leckeren Belag habe.

    Aber das Weltmeisternrot von den Discountern ist total ungeeignet. Du musst nur mal auf das Schild gucken. Bei Lidl ist das Brot hauptsächlich aus normalem Weizenmehl. Da die eh alle das gleiche machen, wird das bei Aldi genauso sein. Bei den Discountern gibt es manchmal Sonnenbatzen. Die sind zumindest aus weizenvollkorn zum Teil. Ansonsten ist beim Discounter eigentlich am besten das abgepackte Roggenvollkornbrot aus 100% Roggenvollkornschrot geeignet.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 14.01.2017 01:38:37 | IP (Hash): 695585443
    Widerspruch.
    Mit entsprechendem Belag (Fett/Eiweiß in Mett/Wurst/Käse) ist für einen echten Diabetiker selbst so ein ganz nomales Weizenbrötchen (20 g = 1 KE) zu bewältigen, mit Marmelade oder Honig eher schwierig, mit Nutella schon eher.
    Bei Prä-Diabetikern eher Glauben statt Wissen.
    Geht dabei aber eigentlich nicht nur um Einzel-Lebensmittel, sondern um Kombination dieser mit entsprechender Blutzuckerwirkung.



    Bearbeitet von User am 14.01.2017 01:58:14. Grund: .
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    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 14.01.2017 03:49:45 | IP (Hash): 8018506
    ...und VOLLKORB gibt's kaum noch.

    Das Zauberwort heutzutage ist MEHRkorn, und das ist gewöhnlich Weitenmehl mit ein paar Körnern und für die dunkle Farbe Malzzucker... ein BZ-Turbo.

    Dann lieber völlig normal...

    Wobei ich jetzt auch keine Backmischungen explizit "für Diabetiker" kenne...
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 14.01.2017 12:32:18 | IP (Hash): 908047089
    Vermutlich geht es nicht um den direkten BZ - Anstieg durch die Speisen an sich, sondern um das Sättigungsgefühl der Patienten. Bei vielen stellt sich dieses Sättigungsgefühl bei Weißbrot erst durch große Mengen ein. Hingegen stell sich das Sättigungsgefühl bei Brot, welches mit Vollkornmehl gebacken wurde, schneller ein.
    Übrigens für mich gilt das gegenteil: Warmes selbstgebackenes Brot finde ich so lecker, dass ich mehr davon Esse als Brötchen vom Bäcker.

    Vermutlich geht es also nicht um eine sofortige Reaktion des BZ sondern um eine Nachhaltige Ernährung, die das Gewicht hält oder Reduziert.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 14.01.2017 13:06:27 | IP (Hash): 2032223845
    Cracktros schrieb:
    Vermutlich geht es nicht um den direkten BZ - Anstieg durch die Speisen an sich, ...

    Doch, es geht in der offiziellen Argumentation um den BZ-Anstieg an sich der mit vielen Ballaststoffen langsamer vor sich geht. Bei Typ 1ern ohne eigene Insulinproduktion ändert das nichts an der Insulinmenge, nur an der BZ-Kurve. Bei Typ2-Diabetikern mit eigener Insulinproduktion führt der langsamere Anstieg jedoch dazu, dass das restliche Eigeninsulin besser wirken kann und tatsächlich weniger Insulin benötigt wird. Das bessere Sättigunsgefühl ist ein Nebeneffekt des langsameren BZ-Anstiegs.

    Dazu ist allerdings lediglich das Verlangsamen des BZ-Anstiegs notwendig, was man mit mehr Eiweiß und Fett mindestens genauso gut hinbekommt. Das passt allerdings nicht zu der vorherrschenden Ernährungsdoktrin, die sich deshalb nahezu ausschließlich auf Vollkorn eingeschossen hat. Man muss ja diesen Blödsinn nicht unbedingt mitmachen.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 14.01.2017 18:36:09 | IP (Hash): 1851790128
    @Reiner,

    ich bin da ganz bei Elfe und Dir. Weißbrot esse ich nie Pur, sondern lege Belag darauf. Folglich habe ich einen niedrigeren glykämische Index als das pure Brot. Bei Speisen die einen hohen glykämische Index haben muss auch ich, der nur selten einen SEA (Spritz-Ess-Abstand) einhält, einen SEA einhalten.
    Ich kann mir aber vorstellen , dass es bei Menschen mit eigener Insulinproduktion anders ist. Aber diesen Zustand kenne ich nicht. Kann also ganz wenig dazu sagen.
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    am 14.01.2017 18:53:41 | IP (Hash): 536901496
    Die Herausforderung bei allen Theorien und Ansagen: Sie können auf viele Menschen zutreffen und trotzdem meilenweit von dem entfernt sein, was man beim genaueren Beobachten beim eigenen BZ feststellen kann.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 14.01.2017 21:16:34 | IP (Hash): 2032223845
    Die Theorie passt an dieser Stelle gut mit der Realität zusammen.

    Da du kaum noch Eigeninsulin zu bieten hast, wird sich ein verzögerter BZ-Anstieg bei dir nicht mehr auf die insgesamt benötigte Insulinmenge auswirken, während andere Typ 2er das bei sich so beobachten können.