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Typ 3 Diabetes (Mody) - Verbündete gesucht!
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am 27.11.2016 20:13:57 | IP (Hash): 315114648
Guten Abend,
ich wurde vor ein paar Wochen mit Typ 3 Diabetes (Mody) diagnostiziert und suche nach anderen Betroffenen, da mir das alles doch noch sehr undurchsichtig vorkommt.
Mich würde vor allem interessieren, ob ihr eine human Untersuchung gemacht habt um euren Mody-Typ genau bestimmen zu können? Wie sehen eure Therapien aus? (Wie) hat sich euer Leben nach der Diagnose verändert?
Ich bin 21 Jahre alt und habe sowohl Diabetes als Typ-1 und Typ-2 in der Familie. Durch Zufall wurden meine erhöhten Blutzuckerwerte entdeckt und nun nehme ich seit zwei Wochen Metformin 500 zu mir. Von einer human Untersuchung wurde mich vorerst abgeraten, was mir seltsam vorkommt. Kommende Woche habe ich noch einen Termin bei einem anderen Diabetologen zur Beratung.
Liebe Grüße aus Würzburg! -
am 27.11.2016 21:29:40 | IP (Hash): 370792465
Wie wurde denn der MODY diagnostiziert wenn keine Gentests gemacht wurden? Nach meiner Meinung kann es sich lediglich um eine Vermutung handeln. Wahrscheinlich wurde bei dir Typ1 auf Grund von negativen Antikörpertests ausgeschlossen und Typ2 erscheint unwahrsheinlich.
Ich vermute bei mir auch MODY Typ 3, allerdings auf der Grundlage von einigen dazu passenden Anzeichen. Das wichtigste ist der Diabetes bei meinem Vater, MODY wird monogen autosomal-dominant vererbt. Bei dir müsste also entweder dein Vater oder die Mutter ebenfalls MODY Diabetes haben, der eventuell nicht als solcher erkannt wurde. Für MODY Typ 3 gibt es beimir weitere Anzeichen. Da MODY Typ 3 bei weitem der am häuigsten auft4retende Typ ist, passt alles gut zusammen. Auf Gentests habe ich bisher verzichtet, weil ich darin für mich keine Vorteile sehe. In der Behandlung würde sich für mich dadurch nichts ändern.
Für dich würde ich aber eher für sinnvoll halten, dass du auf Gentests bestehst. Zum einen um überhaupt die Vermutung zu bestätigen, dass es MODY ist, zum andern um den MODY-Typ zu wissen. Aber zwingend erorderlich ist es nicht, weil die Behandlung sich nicht von der normalen Typ2er-Behandlung unterscheidet. Daür, dass dir von den Gentests abgeraten wurde, gibt es keinen Grund, außer dass es nicht besonders preiswert ist. Das ist aber kein Grund, der dich besonders interessieren sollte. Metformin ist für Diabetiker ein gutes Medikament, ob es jedoch für dich das passende Medikament ist, kannst du ja bei dem zweiten Diabetologen erfragen.
Die meisten MODY-Typen verlaufen relativ mild, zumindest wenn du deine BZ einigermaßen in gesunden Regionen halten kannst. Du kannst dich wahrscheinlich glücklich schätzen, dass der Diabetes bei dir sehr zeitig entdekt wurde. Jetzt hast du es in der Hand, den Diabetes auf dem jetzigen Stand festzuhalten und nicht schlimmer werden zu lassen.
Bei mir wurde der Diabetes spät entdeckt. Durch den über viele Jahre davor zu hoch verlaufenden BZ waren bereits viele Betazellen gekillt. Ich würde eine gute BZ-Führung nur noch mit Medikamenten oder mit very low carb hinbekommen und habe mich für letzteres entschieden. Ich strebe HbA1c-Werte um 6% an. Bis jetzt hat sich bei mir seit der Diagnose 2002 (low carb seit 2008, zwischendurch ein paar Jahre eine kleine Dosis Basalinsulin) keine Verschärfung des Diabetes ergeben. Dank deiner frühzeitigen Entdeckung wirst du das wahrscheinlich mit geringerm Aufwand, z.B. mit moderater KH-Reduzierung und evtl. medikamentöser Unterstützung hinbekommen. Allerdings ist nicht jeder MDY-Typ gleich, deshalb könnte ein Gentest auch sehr hilfreich sein.
Alles Gute, Rainer1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.11.2016 10:52:00 | IP (Hash): 271313866
Mody schrieb:
Guten Abend,
ich wurde vor ein paar Wochen mit Typ 3 Diabetes (Mody) diagnostiziert und suche nach anderen Betroffenen, da mir das alles doch noch sehr undurchsichtig vorkommt.
Mich würde vor allem interessieren, ob ihr eine human Untersuchung gemacht habt um euren Mody-Typ genau bestimmen zu können? Wie sehen eure Therapien aus? (Wie) hat sich euer Leben nach der Diagnose verändert?
Ich bin 21 Jahre alt und habe sowohl Diabetes als Typ-1 und Typ-2 in der Familie. Durch Zufall wurden meine erhöhten Blutzuckerwerte entdeckt und nun nehme ich seit zwei Wochen Metformin 500 zu mir. Von einer human Untersuchung wurde mich vorerst abgeraten, was mir seltsam vorkommt. Kommende Woche habe ich noch einen Termin bei einem anderen Diabetologen zur Beratung.
Liebe Grüße aus Würzburg!
Bei mir wird mittlerweile auch MODY vermutet, aber jetzt noch einen Gentest zu machen, wäre sinnlos, abgesehen davon daß diese Tests sehr teuer sind, hätte ich keinen Nutzen davon. Mein Diabetes wurde Anfang der 70-er Jahre festgestellt und damals wurde kein Gedanke an MODY verschwendet, ich weiß gar nicht, ob der damals schon bekannt war.
Aus heutiger Sicht kam man auf MODY, weil ich zum Zeitpunkt der Diagnose erst Anfang 30 und sehr schlank war und weil meine 9 Jahre ältere Schwester haargenau den gleichen Verlauf der Krankheit hatte wie ich. Bei meiner Mutter war es etwas anders, da lag die Hungerzeit nach dem 2. Weltkrieg dazwischen.
Aus meiner Sicht unterscheidet sich der Verlauf und die Behandlung des MODY kaum von der des Typ2. Für mich sind die Vorteile, daß ich nach langer Diabetesdauer (mehr als 40 Jahre) kaum Folgeschäden habe. Meine Augen und Nieren sind in Ordnung. Ich hatte schon mal eine TIA, meine Gefäße sind nicht mehr ganz neu, aber da muß nicht unbedingt der Diabetes die Ursache sein. Ich muß dazu sagen, daß in den 70ern die Behandlung des Diabetes 2 nicht gerade optimal war.
Ich bin lange Zeit ohne Medikamente ausgekommen, die Krankheit hat sich sehr langsam entwickelt. Allerdings läßt sich mein Diabetes nicht durch die Ernährung beeinflussen. Aus mir unerfindlichen Gründen steigt der BZ plötzlich an oder ich lande im UZ. Das glaubt einem natürlich kaum ein Arzt und man spricht dann von "Diätsünden". Das ist natürlich Blödsinn und ich äreger mich darüber, also sollte man sich möglichst schnell daran gewöhnen. :-)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.11.2016 12:48:09 | IP (Hash): 235523877
Die haben da so ein komisches Krankenkassen-Abrechnungssystem in Deutschland,
wo Ärzte mit Strafberechnungen zahlen müssen wenn Sie zu teure Medikamente
oder Diagnosen verschreiben, aber belohnt werden wenn Sie billige Sachen
verschreiben und deshalb wird dann auch vor teuren Gentests abgeraten.
Nicht alle Produkte-Hersteller lassen sich das gefallen, und so kann man das
Metformin mit der Endung SR oder XR von Merck oder das im Moment
noch beste 24h Basalinsulin Tresiba, in Deutschland nicht erhalten.
Z.B. es ist davon auszugehen, dass bei dieser Krankenkassenpolitik, sogar
PET als die Einzige verlässliche nichtinvasive Krebsdiagnostik-Methode, wo
sogar Tumore von nur 2mm Diameter im 3D Model Rot-Aufleuchten und
das 3D Model dann auch für die beste und präziseste Bestrahlungsart
mittels 3D Protonen-Bestrahlung verwendet werden, welche sogar auch
im Gehirn anwendbar ist, dann sicher auch nicht als Krankenkassenpflichtig
abgehackt wird und Menschen dann als „Natürlichen Tod“ deklariert einfach
sterben oder dann mit teureren kostspieligen invasiven operativen Eingriffen
dann später doch noch versucht wird etwas dagegen zu machen.
.
Bearbeitet von User am 28.11.2016 15:01:19. Grund: Komplettierung -
am 28.11.2016 13:36:34 | IP (Hash): 271313866
ChrisP schrieb:
Die haben da so ein komisches Krankenkassen-Abrechnungssystem in Deutschland,
wo Ärzte mit Strafberechnungen zahlen müssen wenn Sie zu teure Medikamente
oder Diagnosen verschreiben, aber belohnt werden wenn Sie billige Sachen
verschreiben und deshalb wird dann auch vor teuren Gentests abgeraten.
Nicht alle Produkte-Hersteller lassen sich das gefallen, und so kann man das
Metformin mit der Endung SR oder XR von Merck oder das im Moment
noch beste 24h Basalinsulin Tresiba, in Deutschland nicht erhalten.
.
Naja, so ganz glücklich bin ich mit dem Abrechnungssystem und dem Weg, den unsere Gesundheitspolitik nimmt, auch nicht, aber einen teuren Gentest durchzuführen, der keinem was bringt - auch dem Patienten nicht - halte ich für unsinnig.
Ich kann dir aber aus eigener Erfahrung versichern, daß du auch sehr teure Medikamente bekommst, wenn du sie wirklich brauchst. -
am 28.11.2016 14:39:21 | IP (Hash): 235523877
Lieber EH
Damit bin ich mit Dir völlig einig, aber mit der Leiden Krankenkassenpolitik, kann
man dann auch diverse medizinische Produkte und Methoden auch nicht als
Kassenpflichtig haben und so soll dann die Gesundheitsversorgung der
Bevölkerung gemäss heutigen internationalen Standards und Möglichkeiten
der zivilisierten industrialisierten Länder gesichert sein - LOLOL
. -
am 28.11.2016 22:37:08 | IP (Hash): 1762603958
ChrisP schrieb:
Z.B. es ist davon auszugehen, dass bei dieser Krankenkassenpolitik, sogar
PET als die Einzige verlässliche nichtinvasive Krebsdiagnostik-Methode, wo
sogar Tumore von nur 2mm Diameter im 3D Model Rot-Aufleuchten und
das 3D Model dann auch für die beste und präziseste Bestrahlungsart
mittels 3D Protonen-Bestrahlung verwendet werden, welche sogar auch
im Gehirn anwendbar ist, dann sicher auch nicht als Krankenkassenpflichtig
abgehackt wird und Menschen dann als „Natürlichen Tod“ deklariert einfach
sterben oder dann mit teureren kostspieligen invasiven operativen Eingriffen
dann später doch noch versucht wird etwas dagegen zu machen.
Ich verstehe überhaupt nicht, was das mit MODY zu tun haben soll.
@Mody,
MODY-Diabetes hat nicht das geringste mit Krebs zu tun. Es handelt sich dabei lediglich um eine Stoffwechselstörung, die du mit ein wenig Achtsamkeit dein ganzes Leben lang gut im Griff behalten kann - lass dir von ChrisP keine Angst einjagen. -
am 28.11.2016 22:47:15 | IP (Hash): 235523877
Rainer
Nur einer mehr der sinnlosen Versuche bei etwas aus dem Zusammenhang genommen
als verdreht zu interpretieren. Ich warte nun nur noch auf Elfe und dann wäre das Set
der . . . . . . . . wirklich komplett. LOLOL
.
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am 29.11.2016 21:23:34 | IP (Hash): 1906371631
ChrisP, es gibt keinen Zusammenhang zwischen MODY und Krebs.
Du allein hast die Frage von Mody total verdreht und zusammenhangloses Zeug geantwortet. -
am 30.11.2016 14:08:08 | IP (Hash): 1176056158
Rainer schrieb:
ChrisP, es gibt keinen Zusammenhang zwischen MODY und Krebs.
Du allein hast die Frage von Mody total verdreht und zusammenhangloses Zeug geantwortet.
Natürlich gibt es keinen Zusammenhang zwischen MODY und Krebs, so wenig wie es einen speziellen Zusammenhang zwischen MODY und dem Abrechnungsmodus unseres Gesundheitssystems gbt,
ChrisP gehört vermutlich zu den Leuten, die ständig ´Dinge verbreiten, von denen sie keine Ahnung haben.
Wir haben leider im Familienumfeld einen älteren Krebspatienten. Die Behandlung und die Medikamente sind in der Tat sehr teuer, trotzdem bekommt er alles was er braucht, seien es Nedikamente oder Untersuchungen. Allerdings würde ich sls gesetzliich Versicherter ncht unbedingt in eine Privatklinik gehen.
Man sollte sich als gesetzlich Versicherter lieber dafür engagieren, daß Krankenhäuser nicht privatisiert werden, denn das wäre eine Katastrophe.