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Frage an die ICT Anwender

  • Dibein

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    am 08.01.2017 18:40:31 | IP (Hash): 1508890881
    Mich würde interessieren wie hoch der BZ bei euch nach einer Mahlzeit steigt. Vorausgesetzt ihr habt alles für die Bolus Injektion richtig berechnet und die Mahlzeit ist so ausgefallen wie gedacht und der Koch eurer Wahl hat euch die Creme Brulee zum Dessert nicht als einen "Hauch einer luftigen Magerquark-Impression" angekündigt.;)

    Ich will das als Information für mich und weniger als Diskussion.
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    am 08.01.2017 18:49:54 | IP (Hash): 1249443753
    Mit dem Bolus-Wirkauslauf in etwa wieder die Höhe vom BZ vor dem Spritzen und Essen treffen geht bei mir mit Apidra mit mit Start um 70-90 mit 1-2BE bis 140 und mit 5-6BE bis 250, mit der kleinen Menge mit nem zeitlichen Bogen von 2-3 Stunden, mit der großen von 4-5.


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    Bearbeitet von User am 08.01.2017 18:51:20. Grund: Ergänzung
  • Dibein

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    am 08.01.2017 18:54:36 | IP (Hash): 1508890881
    Hi Jürgen,

    Noch vergessen zu fragen - wie viel Basal spritzt du dazu? Ich glaube das hattest du schon mal geschrieben aber das finde ich gerade nicht.

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    am 08.01.2017 19:02:03 | IP (Hash): 8018504
    Hi!

    Auswärts Essen klappt meist mit runden 200 in der Spitze.

    Deutlich drüber korrigiere ich entgegen aller Regel mit ner halben Einheit. Das basiert auf Erfahrungen die für mich gelten...

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    am 08.01.2017 19:13:12 | IP (Hash): 1249443753
    2x8 Lantus, aber mal angefangen mit so um 60-70 IE Lantus und HBA1c 7plus. Dann viele Jahre bis an 40 IE Lantus und HBA1c 5,5 und besser. Seit 3 Jahren 2x6 bis 2x8.


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    Bearbeitet von User am 08.01.2017 19:16:51. Grund: Ergänzung
  • Dibein

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    am 08.01.2017 19:16:04 | IP (Hash): 1508890881
    Aber wenn du selber zubereitest oder zubereiten lässt oder eigenes Essen dabei hast bleibst du unter den 200?
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    am 08.01.2017 19:22:10 | IP (Hash): 1249443753
    Meine letzten 250 hatte ich mit nem leckeren Stück Apfelkuchen, für den ich die Äpfel selbst zubereitet hatte. Ne Ausnahme halt, die meine Regel von möglichst 20 von 24 Stunden völlig gesundem BZ bestätigt.


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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 08.01.2017 19:32:42 | IP (Hash): 1508890881
    hjt_Jürgen schrieb:
    Meine letzten 250 hatte ich mit nem leckeren Stück Apfelkuchen, für den ich die Äpfel selbst zubereitet hatte. Ne Ausnahme halt, die meine Regel von möglichst 20 von 24 Stunden völlig gesundem BZ bestätigt.



    Wie erklärt sich die starke Reduktion des Lantus? Weniger Gewicht und oder gesündere Ernährung?

    PS: falschen Beitag zitiert aber du weißt welchen ich meine;)
    Bearbeitet von User am 08.01.2017 19:34:08. Grund: Ergänzung
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    am 08.01.2017 20:19:33 | IP (Hash): 1249443753
    Für die erste Verringerung meines Insulinbedarfs hat moderat Low-Carb und in der Hauptsache die Umstellung der BZ-Steuerung von vor dem Essen auf nach dem Essen gesorgt. Damit konnte ich den Verlaufsbereich nach dem Essen zuverlässig eingrenzen und damit dann immer weiter absenken, ohne häufig unter meine untere Wohlfühlgrenze zu geraten. Und mit dem Absenken von im Schnitt 200 auf im Schnitt 100mg/dl für nüchtern und zwischen den Mahlzeiten hab ich gut 30% weniger Insulin pro BE gebraucht.

    Vor gut 3 Jahren hab ich dann noch mal in der Art nachgelegt, von der Du mir ja schon geschrieben hast, dass sie Dir essensmäßig nicht behagen würde. Dazu kam dann noch regelmäßig alltäglich wenigstens 1, häufig auch 2 Stunden intensiver Bewegung. Und da hab ich in der Folge noch mal 25 Kilos gelassen mit dem Erfolg von jetzt BMI 24.


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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 08.01.2017 20:43:21 | IP (Hash): 1508890881
    Ich denke das mit der Gewichtsreduktion bekomme ich hin. Da weiß ich wie das geht. Und ich komme immer dichter an den Punkt wo ich mich wieder mehr bewegen möchte. Da bin ich gerne bereit die 6-7 Monate zu investieren die ich dazu brauche.

    "...BZ-Steuerung von vor dem Essen auf nach dem Essen gesorgt..." bedeutet das du dein Bolus nach der Mahlzeit spritzt? Oder das du nach der Mahlzeit den zuvor gespritzten Bolus korrigierst? Ich hoffe die Frage ist nicht allzu blöd. Aber ich habe mir nur das Standard Schema zu ICT ergoogeln können.
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    am 08.01.2017 22:46:41 | IP (Hash): 1249443753
    Zuerst hab ich nur nach dem Essen beobachtet. Wenn der BZ nach dem Ansteigen und Absinken wieder in der Höhe von vor dem Spritzen zu sinken aufhört, haben Insulin und Futter zusammen gepasst. Kann man auf diese Weise immer passender machen.
    Dann hab ich die KH-Menge immer mehr so begrenzt, dass die Spitze nach dem Essen immer besser in meine Vorstellungen passte. Und meine Vorstellungen waren dann halt bald gesund, also max 140 in der Spitze nach dem Essen.

    Max 140-120-100mg/dl 1-2-3 Stunden nach dem Essen war hier lange meine Maxime. Zu Anfang nur die 140, bis mir hier jemand seine schwere Hypo vorgeworfen hat, weil er halt nicht weniger KHs für seine max 140 eingefüllt hatte, sondern einfach nur mehr Insulin. Deswegen hab ich dann bald die 120 und die 100 immer dazu geschrieben. Ist mein Rezept praktisch bis heute geblieben :)


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    am 08.01.2017 23:07:55 | IP (Hash): 1249443753
    gelöscht
    Bearbeitet von User am 08.01.2017 23:09:42. Grund: doppelpost
  • Elfe

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    am 09.01.2017 00:58:42 | IP (Hash): 2048543983
    Dirk_B. schrieb:

    "...BZ-Steuerung von vor dem Essen auf nach dem Essen gesorgt..." bedeutet das du dein Bolus nach der Mahlzeit spritzt? Oder das du nach der Mahlzeit den zuvor gespritzten Bolus korrigierst? Ich hoffe die Frage ist nicht allzu blöd. Aber ich habe mir nur das Standard Schema zu ICT ergoogeln können.


    Hallo Dirk,

    bei mir gleichen die BZ-Werte eher einer Achterbahn mit großen Ausschlägen nach oben und unten,
    trotz Wiegewaage und rechnen, was die hohen Werte angeht, bin ich schon zufrieden, wenn die unter 200 bleiben.
    Spritzzeitpunkt (Novorapid) setze ich unterschiedlich nach 'Schwere' der Mahlzeit.
    So normales Essen spritze ich vor der Mahlzeit, schwerverdauliches mit Fleisch und Fett (Pommes z.B.) spritze ich nach der Mahlzeit. Manchmal muss ich die berechnete Insulinmenge sogar teilen, weil die Verdauungszeit deutlich über der Wirkzeit des Mahlzeiteninsulins liegt.
    Sonst dann erst Unterzucker - + Traubenzucker (volle Wirkung Insulin), dann Überzucker - Insulin futsch - die Kohlenhydrate kommen aber dann doch verzögert ins Blut.

    Fazit: Reduziere also nicht unbedingt die Kohlenhydrate, sondern sehe zu, daß Insulinwirkungszeit mit Verdauungszeit passen.
    Dazu messe ich ca. 3 h nach Mahlzeit - mal o.k., mal Korrektur mit Einheit(en) Insulin, mal Korrektur mit Zucker.

    Das Basalinsulin soll nur den körpereigenen Stoffwechsel unterstützen, ohne Mahlzeiten.
    Rate muss überprüft werden. Dazu muss z. B. das Frühstück ausgelassen werden, gemessene Blutzuckerwerte müssen im Bereich bleiben.
    Beispiel: http://www.docschubert.de/file/Formulare_files/Basalratentest.pdf

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 09.01.2017 01:01:15. Grund: .
  • Dibein

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    am 09.01.2017 14:09:31 | IP (Hash): 1790136300
    Pssst- bin gerade in der Schulung und darf nix schreiben sonst bekomme ich sie wieder mit dem Lineal;)

    Aber in Wirklichkeit ist das alles sehr nett hier. Der Grund meiner "Umfrage" ist der ob ich den Arzt bitten soll meine Therapie zu überprüfen. Ich persönlich tendiere eher zu ICT als zu dem Schnellschuss vom Hausarzt. Die Diabetologin hatte das auch im ersten Gespräch schon anklingen lassen das sie eher zu ICT tendiert. Nun suche ich Argumente für mich und für oder gegen einen Wechsel. Eure Antworten geben mir zumindest eine Vorstellung auch wenn ich natürlich weiß das ich diese nicht einfach adaptieren kann.

    Aber wenn ich meine blutigen Hausaufgaben gemacht habe....(Nein ich muss kein Schaf schächten) Dann schau ich mal weiter was das Forum noch so neues her gibt.
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    am 09.01.2017 14:41:17 | IP (Hash): 765852873
    Rate dringend zu ICT!!!


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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 09.01.2017 14:52:47 | IP (Hash): 1675282737
    hjt_Jürgen schrieb:
    Rate dringend zu ICT!!!





    das ist auch mein Wunsch. Ich erwarte mir da einfach mehr Flexibilität.

  • Dibein

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    am 09.01.2017 18:38:37 | IP (Hash): 1675282737
    @Jürgen
    Ich hatte am vergangenen Freitag meiner Diabetologin ausführlich meinen Wunsch auf Änderung meiner Therapie in einer Mail geäußert und begründet. Gerade bekam ich einen Anruf in dem sie mir mitteilte das sie aufgrund meiner Werte und Lebensumstände diesen Wunsch voll und ganz unterstützt und mich jetzt kurzfristig (um meine AU Zeit zu nutzen) beginnend am Freitag und parallel zur laufenden Schulung auf ICT einstellen wird.
    Danke für die Antworten hier. Ich werde sicher weiter berichten.
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    am 09.01.2017 19:10:24 | IP (Hash): 765852873
    Gratuliere zum schnellen Erfolg :)

    Dann lass Dir da wenigstens für die ersten Wochen der Grundeinstellung ein CGM verpassen zur kontinuierlichen BZ-Messung. Ist seeeehr viel aufschlussreicher, als wenn Du für wenigstens etwas Ahnung vom Verlauf in Stundenschritten Löcher bohrst!

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    Bearbeitet von User am 09.01.2017 19:16:56. Grund: Ergänzung
  • Dibein

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    am 09.01.2017 19:36:29 | IP (Hash): 1675282737
    CGM werde ich gleich am Freitag mit ihr besprechen den ich denke das das ansonsten in einem Fingerblutbad endet. Vielleicht bekomme ich da auch auf dauer eines verschrieben. Die DAK ist dem gegenüber aufgeschlossen. Und ich bekomme aus der linken Hand aus drei Fingern kaum Blut. Daher stehen mir fürs Blutgewinnungsgemetzel nur sieben Finger zur Verfügung. Ich hatte da vor Jahren mal einen Arbeitsunfall der sich bis heute mit Durchblutungsstörungen äussert.
    Bearbeitet von User am 09.01.2017 19:38:35. Grund: Ergänzung
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    am 09.01.2017 20:24:36 | IP (Hash): 765852873
    Daumendrück. Und nimm nach meiner Erfahrung wenigstens aktuell besser ein sogenanntes Real Time Gerät, nicht das LibreLink FGM (Flash...) von Abbott. Das hab ich, und ich hadere ein bisschen mit der Anzeige im Verhältnis zur jeweils eigentlich passenden Pieks-Anzeige und mit der Art, in der die für das FGM zuständige Hotline damit umgeht. Für mich persönlich komme ich gut damit klar. Aber das kann ich mir als keine vernünftige Basis für den Anfang vorstellen :(


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  • Dibein

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    am 09.01.2017 21:15:36 | IP (Hash): 1675282737
    ich will mal sehen was die Diabetologin so freigibt. Derzeit kann ich mir keine großen privaten Investitionen leisten (Krankengeld) und bin daher erstmal auf das wohlwollend er Kasse angewiesen. Aber wenn die Dia. Praxis weiter so nett ist wie bisher sollte da was gehen.
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    am 09.01.2017 21:29:33 | IP (Hash): 8018504
    Hi Dirk!

    So interessiert und engagiert wie Du wird das kein großes Ding.

    Ein CGM wäre natürlich klasse!

    ICT baut aber auch stark auf die Mitarbeit des Patienten. Deine Ärztin wird sich freuen! ;)
  • Dibein

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    am 09.01.2017 22:03:23 | IP (Hash): 1675282737
    Danke. Die Wiedergewinnung von Lebensqualität steht absolut im Focus.
    Ich sammle mir bei http://www.diabetesinfo.de/ schon mal das Grundwissen für die Basalrate und Bolus, Bolus Korrektur, BE-Faktor und den ganzn Kram zusammen um am Freitag nicht wie der Ochs vorm Berg zu stehen wenn wir das erste Gespräch haben.

    Ich habe heute bei der ersten Schulung gesehen das man sich auch in die Krankheit ergeben kann. Von den 9 Teilnehmer waren 7 recht teilnahmslos. Man konnte förmlich erahnen "Diabetes + Metformin = alles ist gut"
    Nachdem man(n)/Frau dann auch noch erfuhr das die Teilnahme freiwillig ist konnte man förmlich in einigen Gesichtern lesen "mich hast du hier das letzte mal gesehen". Ich bin mal gespannt auf den nächsten Termin.;)
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    am 09.01.2017 23:42:24 | IP (Hash): 8018506
    Mit ICT wirst Du freier.

    Allerdings wirst Du auch einige Hürden bezwingen müssen. Auch nach Jahren lernt man immer wieder neues dazu.
    Aber das ist Freiheit wert!

    Ich reise viel durch die Welt - sowas halten auch heute noch einige Ärzte für gewagt, viele INSULINER sind unsicher...

    Dabei kann man als Insuliner viel erreichen, es gibt sogar Typ 1- Piloten...
    In Deutschland undenkbar.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 10.01.2017 01:03:51 | IP (Hash): 2048543983
    Dirk_B. schrieb:
    Pssst- bin gerade in der Schulung und darf nix schreiben sonst bekomme ich sie wieder mit dem Lineal;)

    Aber in Wirklichkeit ist das alles sehr nett hier. Der Grund meiner "Umfrage" ist der ob ich den Arzt bitten soll meine Therapie zu überprüfen. Ich persönlich tendiere eher zu ICT als zu dem Schnellschuss vom Hausarzt. Die Diabetologin hatte das auch im ersten Gespräch schon anklingen lassen das sie eher zu ICT tendiert. Nun suche ich Argumente für mich und für oder gegen einen Wechsel. Eure Antworten geben mir zumindest eine Vorstellung auch wenn ich natürlich weiß das ich diese nicht einfach adaptieren kann.



    Hallo Dirk,
    schreibe zumindest Stichworte auf, ob Schulung, Arztgespräch, ... Job, schon in der Schulzeit angewöhnt - mit anschließender häuslicher Reinschrift, wobei man das Gesagte noch im Ohr hat.

    Alles mitschreiben geht in einer Schulung natürlich nicht.
    Habe mir deshalb das verwendete Schulungsmaterial dann in Buchform nachgekauft.

    Aktuelle Ausgaben sind jetzt
    1) http://www.buecher.de/shop/fachbuecher/gut-leben-mit-typ-1-diabetes/jaeckle-renate-hirsch-axel-dreyer-manfred/products_products/detail/prod_id/29934675/
    http://www.blickinsbuch.de/item/c04f8453d579ef5c58cb97043d8014e2
    - wobei 'Typ 1' dich nicht abschrecken sollte, sondern der Untertitel 'Arbeitsbuch zur Basis-Bolus-Therapie' relevant ist
    2) http://www.buecher.de/shop/kochen--backen/kalorien-mundgerecht/broschiertes-buch/products_products/detail/prod_id/39931050/
    http://www.blickinsbuch.de/item/393ab3d4451f31d2b32647219c9cdfb8

    Eine ICT macht dich auf alle Fälle freier in deiner Lebensgestaltung.
    Mahlzeiteninsulin musst du nur spritzen, wenn du auch wirklich Kohlenhydrate zu dir nimmst.
    Etliche Lebensmittel haben jedoch keine anzurechnenden Kohlenhydrate - wie Gemüse, Käse, Wurst u.a.m. (2), womit man auch einen stressigen Tag mit Hunger ohne Insulingabe übersteht.

    Deine aktuelle Schulung 'Typ 2 + Metformin' wäre da nur unzureichend.
    ICT ist etwas schwieriger, gar nicht so verbreitet.
    Selbst in 'meiner' großen Diabetes-Schwerpunktpraxis ist es schwierig, genügend Teilnehmer für eine ICT-Schulung bzw. auch Hypo-Schulung (musste dahin zur Nachhilfe) zusammen zu bekommen.

    Gruß Elfe
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 10.01.2017 08:08:32 | IP (Hash): 1036726354
    Elfe schrieb:

    Hallo Dirk,
    schreibe zumindest Stichworte auf, ob Schulung, Arztgespräch, ... Job, schon in der Schulzeit angewöhnt - mit anschließender häuslicher Reinschrift, wobei man das Gesagte noch im Ohr hat.

    Alles mitschreiben geht in einer Schulung natürlich nicht.
    Habe mir deshalb das verwendete Schulungsmaterial dann in Buchform nachgekauft.



    Das sagte unsere Dozentin auch und sagte "nicht mitschreiben. Es gibt am Ende das Buch zur Schulung.
    Elfe schrieb:

    Aktuelle Ausgaben sind jetzt
    1) http://www.buecher.de/shop/fachbuecher/gut-leben-mit-typ-1-diabetes/jaeckle-renate-hirsch-axel-dreyer-manfred/products_products/detail/prod_id/29934675/
    http://www.blickinsbuch.de/item/c04f8453d579ef5c58cb97043d8014e2
    - wobei 'Typ 1' dich nicht abschrecken sollte, sondern der Untertitel 'Arbeitsbuch zur Basis-Bolus-Therapie' relevant ist
    2) http://www.buecher.de/shop/kochen--backen/kalorien-mundgerecht/broschiertes-buch/products_products/detail/prod_id/39931050/
    http://www.blickinsbuch.de/item/393ab3d4451f31d2b32647219c9cdfb8


    Da werde ich sicher das eine oder andere lesen. Danke für die Empfehlungen.

    Elfe schrieb:

    Deine aktuelle Schulung 'Typ 2 + Metformin' wäre da nur unzureichend.
    ICT ist etwas schwieriger, gar nicht so verbreitet.
    Selbst in 'meiner' großen Diabetes-Schwerpunktpraxis ist es schwierig, genügend Teilnehmer für eine ICT-Schulung bzw. auch Hypo-Schulung (musste dahin zur Nachhilfe) zusammen zu bekommen.

    Gruß Elfe



    Ich denke das es darauf in unserem Gespräch am Freitag hinauslaufen wird. Frau Diabetologin hat wohl auch mit Grund gefragt wie lange ich noch AU bin und somit Zeit habe. Aber ich gehe davon aus das ich in der Typ2 Schulung an der ich jetzt Teilnehme auch schon einige spezifische Dinge mitbekomme.

    Wir sind da zu neunt. Davon sieben Ladies. Die ersten der Teilnehmer verdrehten schon bei der Vorstellungsrunde die Augen weil denen diese zu lange dauerte und zwei wiesen schon bei der Begrüßung auf den Bus hin den sie bekommen müssen. Als die Assistentin dann auch noch erwähnte das die Schulung natürlich eine freiwillige Sache ist konnte man bei dem einen oder anderen schon die Abmeldung von den Augen ablesen.
    Dazu ist zu erwähnen das das nicht an der Qualität der Dozierenden liegen kann.
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    am 10.01.2017 10:48:33 | IP (Hash): 801521704
    Das grundsätzliche Missverständnis hat Elfe hier schon mit ihrem ersten Buchvorschlag ansgesprochen, denn Typ2 ist nun mal NICHT Typ1, auch dann nicht, wenn er wie Typ1 ICT macht oder Pumpe nutzt. Aber einstweilen geht alle ICT- und Pumpen-Therapie von Typ1 aus.

    Was dabei zu Anfang besonders auffallen kann:
    1. BE-Faktoren sind bei Typ2 praktisch immer um ein Vielfaches größer als bei Typ1.
    2. Die Wirkkurven vom Insulin zum Essen verlaufen beim Typ2 zeitlich sehr viel länger und in der Intensität deutlich flacher als beim Typ1
    3. Selbst mit schnellstem Analoginsulin können mit Typ2 vor allem morgens zum Frühstück locker 30 und mehr Minuten beobachtet werden, in denen das Insulin nach dem Spritzen praktisch noch überhaupt nicht wirkt.

    Schon mit diesen 3 Punkten müssten Typ2er als erstes lernen, dass sie eben nicht einfach so eine normale Menge KHs ausgleichen können und es nicht ihrer Doofheit schulden, wenn sie die vorgegebenen Ziele nicht so einfach wie mit Faktoren und Gramm ausgerechnet erreichen.

    Alle solche Punkte versammelt würden eine lange und kompliziert zu berücksichtigende Liste machen. Einfacher scheint mir aus heutiger Sicht vor allem bei Betroffenen mit etwas Technik- und Spiel-Neigung die Vorstellung des BZ-Verlaufs wie ein ferngesteuertes Modell-Auto, das es möglichst viele von 24 Stunden in der Spur zu halten gilt, also z.B. zuerst mal in der zwischen 80 und 200mg/dl.

    Was die Geschichte zum Sport macht: Alle Steuer-Eingaben kommen mit mehr oder weniger Verzögerung und mehr oder weniger stark bei dem Autochen an. Und je besser man sich mit der Zeit auf diese Verzögerungen und Veränderungen und z.T. auch Beschleunigungen und Verstärkungen einstellen lernt, desto optionsreicher kann man die Spur halten und ggf. durchaus auch enger fassen. Und mir altem Sack macht das Spiel noch immer Spaß, jeden Tag auf’s neue :)


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  • Dibein

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    am 10.01.2017 12:13:29 | IP (Hash): 1036726354
    Hi Jürgen,

    Es ist meine Ambition die Sache nach der Einweisung und Schulung durch die Diabetologen behutsam anzugehen. Für mich wird es spannend sein zu sehen wie das zusammen-und gegeneinander der Elemente in der Praxis funktioniert.
    Gerade zu Beginn der Therapie werde ich das was die Diabetologin sagt erst mal artig umsetzen und wenn ich ein Maß an Sicherheit in der grundsätzlichen Anwendung habe auch ganz sicher das eine oder andere ausprobieren. Bestimmt werde ich auch hier Rat holen wenn ich etwas nicht verstehe.
    Ganz sicher werde ich mir da auch alle technischen Möglichkeiten die den Umgang mit den Medikamenten erleichtern (weiter) zu nutze machen - und das mit Hingabe;). Ich bin mal gespannt ob ich ein CGM oder FGM verschrieben/genehmigt bekomme. Nach allem was ich über das FreeStyle Libre gelesen habe denke ich doch das ich auch damit, nach einer Eingewöhnung, zurechtkommen würde. Ich denke schon das ich das mit der notwendigen Gelassenheit sehen würde bis man das Gerät kennt zumal man ja immer noch Vergleichsmessungen macht. Aber das wäre akut "nice to have" auch wenn ich darin eine riesige Vereinfachung sehe.

    Was mich gerade interessiert wie ermittelt der Dok. eigentlich die genaue Basalrate und die BE-Faktoren für die verschiedenen Tageszeiten? Wird das ausgetestet? Oder hat die Medizinfrau da Messmöglichkeiten?
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    am 10.01.2017 12:47:32 | IP (Hash): 801521704
    Dok hat kein Maggi ;)

    Nach Deinen bisherigen Behandlungs-Ergebnissen kriegst Du zunächst mal zu kleine Faktoren, eher viiiiel zu kleine. Die sollst Du dann entweder bis zum nächsten Termin durchziehen und immer schön viel zu hohe BZ-Ergebnisse aufschreiben, bis daraus eben beim nächsten Termin dann etwas größere Faktoren verordnet werden und so weiter bis zum nächsten Termin und.... Oder sollst Du dann in kleinen Schritten selbst nach und nach so anpassen, dass ärztlich vorgegebene Zielbereiche immer besser erreicht werden.

    Mit ausschließlich ärztlichen Anpassungen kann das Spiel locker bis zum halben Jahr dauern bis z.B. ein Bereich von täglich 80 bis 280 mg/dl einigermaßen zuverlässig erreicht wird. Wenn Du selbst z.B. alle 2-3 Tage in kleinen Schritten anpassen darfst, würdest Du das selbe Ziel recht sicher in 3-6 Wochen erreichen.

    Im Autobild: Die ärztliche Fernsteuerung steuert aus Deinen Rückmeldungen an den Arzt und mit ihren Anweisungen an Dich praktisch Deine Fernsteuerung.


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    Bearbeitet von User am 10.01.2017 12:59:37. Grund: Ergänzung
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 10.01.2017 13:56:54 | IP (Hash): 1036726354
    hjt_Jürgen schrieb:
    Dok hat kein Maggi ;)



    Das sag mal nicht - ich meine durch einen Türspalt gesehen zu haben wie sie unerlaubte Regentänze gemacht hat.;)

    Aber das was du schreibst deckt sich mit meiner Erwartung.

    Habe im übrigen gerade mal mit der DAK telefoniert und meine Situation geschildert. Ich bekam da die Auskunft das, wenn die Ärztin das FreeStyle Libre verschreibt und:
    - Ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus voliegt
    - Eine intensivierte Insulinbehandlung durchgeführt wird
    - Die festgelegten individuellen Therapieziele zur Stoffwechseleinstellung können, auch bei Beachtung der jeweiligen Lebenssituation, schwer erreicht werden.
    - Die Patientin oder der Patient muss vor der ersten Anwendung des Flash Glukose Messsystems in der Anwendung des Gerätes geschult sein. Dazu stehen auch Online-Hilfen auf der Internet-Seite des Herstellers zur Verfügung: www.freestylelibre.de

    Das werde ich wohl begründet bekommen. Dazu kommt noch meine Durchblutungsstörung in der linken Hand und die damit reduzierte Anzahl an "Blutfingern". Und dann schauen wir mal.

    Dann wird dem Antrag in der Regel entsprochen. Für ein CGM sieht sie schwarz. Wenn dann nur ein Leihgerät für sehr begrenzten Zeitraum und wahrscheinlichSelbstzahlung für die Sensoren.

    Und falls das noch jemanden interessiert: Da ich gerade das Telefon in der Hand hatte habe ich auch gleich mal die Pendiq Frau belästigt. Dort sagte man mir das der aktuelle Pen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unter Umständen ohne Zweifel zum Monatsende wieder verfügbar ist. Der 2.0 wird im Mai 2017 kommen (Aber ich glaube das ist schon das gefühlt 2344262ste Terminupdate).

    Bearbeitet von User am 10.01.2017 13:57:43. Grund: Korrektur
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    am 10.01.2017 14:22:23 | IP (Hash): 801521704
    Wie Du an dem niedrigen Wasserstand der Oberweser sehen kannst, waren Regentänze in der letzten Zeit nicht so die Bringer ;)

    Ok, Pendiq hält die Spritzmengen und -zeiten nach. Und wenn ich dann was wissen will, such ich die entsprechende Zeit im BZ-Verlauf und dann auf der Pen-Anzeige. Nicht mein Ding. Ich will alles im Zusammenhang auf einen Blick, protokolliere daher seit Jahren fortlaufend in der Beispielform, seit 3 Jahren in ein Google Dok, das ich praktisch immer dabei hab, also hier am Desktop und unterwegs am Laptop oder Tablet oder Smartphone.

    Beispiel von heute:

    13.50 103 2A (Apidra)
    13.30 116 (Zahlen=mg/dl Lesegerät, im Schnitt etwa 10 mehr als am Fingerpieks)
    12.50 115 200 S (Stehaufmännchen im Sessel, auf den Armen in den Stand hochdrücken)
    12.00 99 5A Sahnehering kl Kartoffeln Broccoli Orange
    11.40 106 abw.
    11.20 135
    10.50 155 200 S
    10.30 156 5A 8L
    09.30 145
    08.30 70,1kg 85 5A Frühstück 200 S



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  • Dibein

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    am 10.01.2017 15:04:04 | IP (Hash): 1036726354
    Cloud Verfügbarkeit finde auch super. Ich nutze im Moment die MySugr app auf dem Handy die finde ich sehr intuitiv. Ich synchronisiere diese mit SiDary. MySugr gab es zum Aviva Connect dazu. SiDiary finde ich recht gut da sie mit allen Geräten/Apps die ich nutze kompatibel ist. Ich kann die Daten aus MySugr, Bi-Link und, wenn er denn mal da ist, dem Pendiq in SiDiary zusammenführen und habe dann alles überall ggf. auch online verfügbar.

    Für die Futterrationen nutze ich Fddb Food Scanner. Das Ist für mich nahe zu genial für das Diät Tagebuch. Mich unterstützt die App bei der Futteraufnahme. Ist auf dem Handy und auf dem Webportal verfügbar und gesynct. wenn man mal ausführlich schauen will was man so alles inhaliert hat. Das mit dem schätzen der KH verkneife ich mir noch. Bei Gewichten bin ich ganz gut aber beides dann zusammenzuführen...

    Ich denke das ist da sehr individuell wie man das Tagebuch führen möchte.

    Lantus und Apidra hab ist klar. Was bedeute 200s? 200 Sec. oder Anzahl? AnzahL fände ich schon sehr beeindruckend.


    Die BZ Werte sind erheblich besser als die meinen derzeit. Ich bin da regelmäßig bei 190 - 200 i der ersten Stunde und erst nach 3-4 Stunden wieder unter 130. Aber das gedenke ich zu ändern.


    Bearbeitet von User am 10.01.2017 15:08:31. Grund: Ergänzung
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    am 10.01.2017 16:05:50 | IP (Hash): 801521704
    Anzahl, und sind schon wieder ein paar mehr, und kommen noch ein paar dazu. Bei brauchbarem Wetter beweg ich mich nach dem Mittagessen gern ne Stunde bis 2 wie dieser hier https://www.youtube.com/watch?v=Ubt3EbOpIJM aber Wetter ist schmuddelig, also indoors. Mach ich am liebsten zeitlich passend zum Verhindern bzw Stoppen eines BZ-Anstiegs. Funzt bei mir schneller als die doppelte Menge Apidra, und für die müsste ich ja im wahrsten Sinne belastend anschließend noch mal was nachessen.

    Nach Deiner Beschreibung stehst Du schon super im Stoff, und ich bin mir recht sicher, dass Du bald auch wieder voll einsatzfähig sein wirst. Daumendrück :)


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  • Elfe

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    am 10.01.2017 17:15:48 | IP (Hash): 2048543983
    hjt_Jürgen schrieb:
    Das grundsätzliche Missverständnis hat Elfe hier schon mit ihrem ersten Buchvorschlag ansgesprochen, denn Typ2 ist nun mal NICHT Typ1, auch dann nicht, wenn er wie Typ1 ICT macht oder Pumpe nutzt. Aber einstweilen geht alle ICT- und Pumpen-Therapie von Typ1 aus.

    Was dabei zu Anfang besonders auffallen kann:
    1. BE-Faktoren sind bei Typ2 praktisch immer um ein Vielfaches größer als bei Typ1.
    2. Die Wirkkurven vom Insulin zum Essen verlaufen beim Typ2 zeitlich sehr viel länger und in der Intensität deutlich flacher als beim Typ1
    3. Selbst mit schnellstem Analoginsulin können mit Typ2 vor allem morgens zum Frühstück locker 30 und mehr Minuten beobachtet werden, in denen das Insulin nach dem Spritzen praktisch noch überhaupt nicht wirkt.



    Weiß nicht, ob deine beschriebenen Unterschiede so wirklich sind.
    Auch bei den Einsern gibt es große Unterschiede in benötigten Insulinmengen und Faktoren.
    Bin ja auch nicht so ein 'richtiger' Einser.
    Als LADA mit Insulinmangel passt dann aber besser die Behandlung wie ein Einser.
    Buchzitat war Arbeitsmaterial aus meiner Einser-Schulung, und hatte darauf hingewiesen, daß hier die ICT erklärt wird, nicht mehr und nicht weniger.

    Kann noch eine andere Buchempfehlung geben:
    http://www.buecher.de/shop/fachbuecher/schulungsbuch-fuer-diabetiker/schmeisl-gerhard-walter/products_products/detail/prod_id/32656508/
    http://www.blickinsbuch.de/item/c748d8525a915e0edface36121b6d84a

    Hier werden Typ 1 und Typ 2 besprochen und der Umgang mit Insulin erklärt, auch ICT.
  • Dibein

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    am 10.01.2017 17:51:29 | IP (Hash): 1036726354
    Die Tipps und die Buchempfehlungen helfen mir garantiert. Ich lese mir gerne etwas aus dem einen oder anderen Buch zusammen.
    Einen größeren Stellenwert haben aber immer noch die Tipps die aus den unterschiedlichen Erfahrungen selber gemacht worden sind. Ich werde mal schauen was ich mir auf den Tolino schaufle.;)
  • Dibein

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    am 10.01.2017 18:00:41 | IP (Hash): 1036726354
    hjt_Jürgen schrieb:
    https://www.youtube.com/watch?v=Ubt3EbOpIJM .



    Hast du so einen Apperat? Ist das das Gerät auf deinem Profilbild? COOLe und simple Technik da muss mal erst einer drauf kommen.
    Ich habe hier noch mein Hardtail und mein Fully MTB im Keller. Das Hardtail werde ich mal wieder Fit machen. Für das Fully muss ich erst mal ordentlich mit dem Gewicht runter.

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    am 10.01.2017 18:14:58 | IP (Hash): 801521704
    @Elfe
    war dumm formuliert und nicht als persönlicher Vorwurf an Dich gedacht. Die Fachologie hat da den großen Nachholbedarf. Die hat zwar inzwischen anerkannt, dass ein wesentlicher Bestandteil vom Typ2 eben ganz anders als beim Typ1 die ungebremste Glukose-Ausgabe der Leber ist, die dafür wahrscheinlich von irgendwelchen fehlfunktionierenden Prozessen fehlgesteuert wird, aber ernsthafte Behandlungsansätze sind daraus bis heute nicht erwachsen. Und auch wo der Titel den Typ2 einschließt, ist vor allem auch bei Altvater Schmeisl der Typ1 der das Zentrum seines Interesses und seiner Kenntnisse. Mein erstes gekauftes Buch damals in 91 war ein Schmeisl. Bin mir einigermaßen sicher, dass Fachleute wie er noch immer davon ausgehen, dass Typ2 mit Normalgewicht und DGE-normaler Ernährung keinen ungesunden Blutzucker hätten und dass alle die, die dann trotzdem noch ungesunden Blutzucker hätten, keine Typ2 wären.
    Doch, ich hab gaaaanz viel von Typ1 gelernt, z.B. von Prof. Kinga Howorka mit ihrer Art ICT genannt FIT und dann von Doc Bernstein, selbst Typ1 seit 1946, mit seiner Diabetes Solution und dem völlig gesunden BZ auch für Menschen mit Diabetes. - Heute würde ich niemandem mehr raten, in Papier zu investieren, der nicht unbedingt Papier sammeln will. Denn da steht nix wesentliches drin, was es in diabetesinfo.de nicht super aufgemacht zu lesen gäbe :)


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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 10.01.2017 18:54:37 | IP (Hash): 2048543983
    Dirk_B. schrieb:
    Die Tipps und die Buchempfehlungen helfen mir garantiert. Ich lese mir gerne etwas aus dem einen oder anderen Buch zusammen.
    Einen größeren Stellenwert haben aber immer noch die Tipps die aus den unterschiedlichen Erfahrungen selber gemacht worden sind. Ich werde mal schauen was ich mir auf den Tolino schaufle.;)



    Hallo Dirk und Hallo Jürgen,
    habe mich zuerst mit den Grundlagen auseinander gesetzt, mittels Arzt/Diabetesassistenten/Schulung und über kompakte Fachliteratur - um über die organischen Vorgänge mehr zu verstehen.

    Wie ihr seht, bin ich da eher altmodisch gestrickt, so mit Papier-Literatur und handschriftlichem Blutzuckertagebuch, als Nachschlagewerke.

    Habe im Beruf so viele Computer, Messwerte, Datenbanken, Datensicherheitskonzepte mit erheblichem Aufwand um mich herum, daß ich das in meinem persönlichen Leben nicht auch noch haben will.

    Bin zwar ein Trekkie, möchte dennoch nicht zum Cyborg mutieren.
    Wüsste als 'zarte Elfe' auch gar nicht wohin, mit Sensor und Pumpe ;-).

    Ist aber meine ganz persönliche Meinung.
    Wenn euch die Technik mit Werten im Minutentakt hilft und Spaß macht, na denn.
    Blutzuckerkontrolle ist das Ziel.

    :-) Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 10.01.2017 18:55:37. Grund: .
  • Dibein

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    am 10.01.2017 19:32:55 | IP (Hash): 1036726354
    Das Stimmt am Ende zählt immer was hinten raus kommt. Auch das klassische Tagebuch aus echtem Papier mit echtem Kugelschreiber geschrieben erfüllt seinen Zweck.
    Männer (ich) sind da natürlich anders. Bei mir muss alles mindestens USB, Wlan oder Bluethooth haben oder von Black und Decker sein. Sonst taugt das nicht.;)
    Aber von meinem HumaPen Memoir war sogar die Enkeltochter begeistert. Die dachte gleich an Lillyfee als sie die Aufschrift auf er Schachtel las.:)
    Bearbeitet von User am 10.01.2017 19:36:49. Grund: Ergänzung
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    am 10.01.2017 22:53:19 | IP (Hash): 643279826
    schrieb:

    Habe im übrigen gerade mal mit der DAK telefoniert und meine Situation geschildert. Ich bekam da die Auskunft das, wenn die Ärztin das FreeStyle Libre verschreibt und:
    - Ein insulinpflichtiger Diabetes mellitus voliegt
    - Eine intensivierte Insulinbehandlung durchgeführt wird
    - Die festgelegten individuellen Therapieziele zur Stoffwechseleinstellung können, auch bei Beachtung der jeweiligen Lebenssituation, schwer erreicht werden.
    - Die Patientin oder der Patient muss vor der ersten Anwendung des Flash Glukose Messsystems in der Anwendung des Gerätes geschult sein. Dazu stehen auch Online-Hilfen auf der Internet-Seite des Herstellers zur Verfügung: www.freestylelibre.de

    Das werde ich wohl begründet bekommen. Dazu kommt noch meine Durchblutungsstörung in der linken Hand und die damit reduzierte Anzahl an "Blutfingern". Und dann schauen wir mal.

    Dann wird dem Antrag in der Regel entsprochen. Für ein CGM sieht sie schwarz.



    Einige KKs haben diese "Therapieziel-Klausel". Was ich da immer nicht verstehe und hier im Zusammenhang mit den Nicht-Aussichten auf ein echtes CGM:

    Das sind annähernd die Kriterien, die bundeseinheitlich für alle KKS für ein CGM aufgestellt wurden! Sprich: Entweder die KKs nehmen diese sich selbst auferlegte Begründungspflicht für ein FGM gar nicht so genau und es reichen ein, zwei Sätze. Dann sollen sie diesen Käse mit dieser Hürde schlicht lassen.
    Oder sie wollen da wirklich eine gute Begründung haben. Wer die aber liefern kann, der hat dann zu geschätzt 90% einen Anspruch auf ein echtes CGM!
    Bearbeitet von User am 10.01.2017 22:58:33. Grund: .
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    am 10.01.2017 22:57:18 | IP (Hash): 643279826
    hjt_Jürgen schrieb:

    Ok, Pendiq hält die Spritzmengen und -zeiten nach. Und wenn ich dann was wissen will, such ich die entsprechende Zeit im BZ-Verlauf und dann auf der Pen-Anzeige. Nicht mein Ding. Ich will alles im Zusammenhang auf einen Blick, protokolliere daher seit Jahren fortlaufend in der Beispielform, seit 3 Jahren in ein Google Dok,



    Mein Problem mit dieser Notierung (ich mache das vom Prinzip her aber genau so, nur mit dem Tagebuch im Insulinx): da steht, was ich schreibe, nicht was ich wirklich getan habe. Ganz simpel letztens: Ich messe, rechne, trage ein, spritze, esse. Und nach einer Stunde messe ich. Waaaaaaaaaaaas??? Ein Wert jenseits von Gut und Böse. Hab ich mich verrechnet!? Ne, ein Blick auf meinen Pen (kein Pendiq, aber einer mit der Menge der allerletzten Dosis und der Zeit seitdem): oooh, da ist ja nix (neues)!? Mist, in der Reihe da oben, da muß ich "spritze" gegen "wurde abgelenkt" austauschen. :-D
    Bearbeitet von User am 10.01.2017 22:59:39. Grund: .
  • Dibein

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    am 11.01.2017 08:51:46 | IP (Hash): 364596764
    Tarabas schrieb:
    ... oooh, da ist ja nix (neues)!? Mist, in der Reihe da oben, da muß ich "spritze" gegen "wurde abgelenkt" austauschen. :-D



    Das passierte ein oder zweimal mit Lantus. PEN fertig gemacht, Telefon klingelt, 10 Minuten telefoniert und dann? Hab ich nun schon oder hab ich noch nicht? Ich habe mir darum den Pendiq verschreiben lassen und da der im Moment nicht verfügbar ist hat mir die Diabetologin einen HumaPen Memoir geschenkt der die Lantus Patronen mit ein bisschen gutem Willen auch kann.
    Bearbeitet von User am 11.01.2017 08:52:36. Grund: Korrektur
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    am 11.01.2017 10:47:02 | IP (Hash): 1916821407
    Klar, kann immer mal wieder passieren, wie Cracktos schreibt, ja auch mit nem Pen, der sich die letzte Ausgabe merkt. Ist aber doch kein Beinbruch, wenn mal wg vergessener Injektion viiiiel höher als beabsichtigt. Schon mieser, wenn man sich im Tran 2mal die gleiche Ration verabreicht. Und auch da hilft, wenn man den BZ nach dem Verlauf nach dem Essen steuert.

    Noch viel besser fände ich dafür allerdings nen "Companion Diabetes" von Big Data. Wenn Dirks Dok ihn da mit seinem ICT-Beginn mit seinen Basisdaten anmelden würde, würde der instantan aus seinen Millionen Datensätzen die 100 oder 200 ähnlichsten raussuchen und die Daten daraus gezielt für den Dirk aufbereiten und von seiner ersten Injektion zusammen mit ihm die situativ immer passendere Dosis vorzuschlagen lernen. Also nix Regentanz, sondern von Anfang an mit jedem Schritt ein merkliches Stück besser in der beabsichtigten Spur. - Würde wahrscheinlich schon ne halbe Stunde nach der vergessenen Injektion um Nachlieferung bitten. Einstweilen Zukunftsmusik :(



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  • Dibein

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    am 11.01.2017 12:05:05 | IP (Hash): 364596764
    hjt_Jürgen schrieb:
    Klar, kann immer mal wieder passieren, wie Cracktos schreibt, ja auch mit nem Pen, der sich die letzte Ausgabe merkt. Ist aber doch kein Beinbruch, wenn mal wg vergessener Injektion viiiiel höher als beabsichtigt. Schon mieser, wenn man sich im Tran 2mal die gleiche Ration verabreicht. Und auch da hilft, wenn man den BZ nach dem Verlauf nach dem Essen steuert.


    "Tja tut mir Leid ich muss noch einen riesen Erdbeerbecher mit Sahne nehmen, hab leider doppelt gespritzt", "echt blöd - schade - schade":) Kann man den zweiten Becher dann eigentlich mit der KK abrechnen? Medizinisch erforderliche Indikation? Gleich mal bei der DAK anrufen.;)
    hjt_Jürgen schrieb:

    Noch viel besser fände ich dafür allerdings nen "Companion Diabetes" von Big Data. Wenn Dirks Dok ihn da mit seinem ICT-Beginn mit seinen Basisdaten anmelden würde, würde der instantan aus seinen Millionen Datensätzen die 100 oder 200 ähnlichsten raussuchen und die Daten daraus gezielt für den Dirk aufbereiten und von seiner ersten Injektion zusammen mit ihm die situativ immer passendere Dosis vorzuschlagen lernen. Also nix Regentanz, sondern von Anfang an mit jedem Schritt ein merkliches Stück besser in der beabsichtigten Spur. - Würde wahrscheinlich schon ne halbe Stunde nach der vergessenen Injektion um Nachlieferung bitten. Einstweilen Zukunftsmusik :(


    Technisch wohl kaum ein Problem. Das gewinnen der Daten wäre das schwierige. Da werden viele der Betroffenen sagen "waaaas - ich soll der Cloud erzählen was ich esse und sie kennt auch noch meine Vitalwerte" und dann kommt auch noch der Datenschutz..
    Bearbeitet von User am 11.01.2017 12:07:07. Grund: Korrektur
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    am 11.01.2017 12:39:26 | IP (Hash): 991063678
    Dirk_B. schrieb:
    ... hat mir die Diabetologin einen HumaPen Memoir geschenkt der die Lantus Patronen mit ein bisschen gutem Willen auch kann.

    Achtung, der dosiert für Lantus die Einheiten nicht richtig. Das ist kein Problem, solange du bei dem Pen bleibst und die Insulindosis passt. Beim Umstieg auf einen Lantuspen musst du das aber unbedingt beachten und die Einheiten entsprechend anpassen.
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    am 11.01.2017 12:52:49 | IP (Hash): 1916821407
    [quote=Dirk B.;86525]
    hjt_Jürgen schrieb:
    Klar, kann immer mal wieder passieren, wie Cracktos schreibt, ja auch mit nem Pen, der sich die letzte Ausgabe merkt. Ist aber doch kein Beinbruch, wenn mal wg vergessener Injektion viiiiel höher als beabsichtigt. Schon mieser, wenn man sich im Tran 2mal die gleiche Ration verabreicht. Und auch da hilft, wenn man den BZ nach dem Verlauf nach dem Essen steuert.


    "Tja tut mir Leid ich muss noch einen riesen Erdbeerbecher mit Sahne nehmen, hab leider doppelt gespritzt", "echt blöd - schade - schade":) Kann man den zweiten Becher dann eigentlich mit der KK abrechnen? Medizinisch erforderliche Indikation? Gleich mal bei der DAK anrufen.;)[/quote]


    Das Ding hat mir in der Tat zu Anfang meiner bewussten Abnehmphase vor gut 3 Jahren echt zu schaffen gemacht. Denn bis dahin hatte ich meinen postprandialen BZ immer knapp gehalten und mich dafür dann ne Stunde bis 2 weiter mit dem dann super passenden Leckerchen belohnt. Passte natürlich mit dem Abschmelzen nicht mehr in mein Budget, und ich musste meinem BZ notgedrungen ein bisschen mehr Leine lassen ;(

    ----------------------------------------------
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    Bearbeitet von User am 11.01.2017 12:53:37. Grund: Ergänzung
  • Dibein

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    am 11.01.2017 13:52:01 | IP (Hash): 364596764
    Rainer schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    ... hat mir die Diabetologin einen HumaPen Memoir geschenkt der die Lantus Patronen mit ein bisschen gutem Willen auch kann.

    Achtung, der dosiert für Lantus die Einheiten nicht richtig. Das ist kein Problem, solange du bei dem Pen bleibst und die Insulindosis passt. Beim Umstieg auf einen Lantuspen musst du das aber unbedingt beachten und die Einheiten entsprechend anpassen.



    Das war die Frage die ich der guten Frau gestellt habe. Sie sagte das passt von der Dosierung her. Der einzige Nachteil ist halt das der Patronenkolben etwas dicker ist als der der Huma Patronen und daher muss der Halter gegen die Federkraft des Penstempels auf das Gehäuse geschraubt werden. Mit dem Ergebnis das da einige IE beim aufsetzen der Pennnadel verloren gehen. Ich spritze derzeit die gleiche Menge Lantus wie vorher mit den Einwegpens. Da sich meine Werte nicht messbar verschlechtert oder verbessert haben kann der Unterschied wenn dann nur sehr minimal sein.
    Wäre interessant zu wissen ob jemand das mal gecheckt hat. Keine Ahnung wie man Flüssigkeitsabgaben in IE Bereich messen kann bzw. welchen Equipment man dafür braucht. Ich würde ja sagen "einen Eimer", aber ob das stimmt?;)
  • Dibein

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    am 11.01.2017 14:02:42 | IP (Hash): 364596764
    hjt_Jürgen schrieb:
    [quote=Dirk B.;86525]Klar, kann immer mal wieder passieren, wie Cracktos schreibt, ja auch mit nem Pen, der sich die letzte Ausgabe merkt. Ist aber doch kein Beinbruch, wenn mal wg vergessener Injektion viiiiel höher als beabsichtigt. Schon mieser, wenn man sich im Tran 2mal die gleiche Ration verabreicht. Und auch da hilft, wenn man den BZ nach dem Verlauf nach dem Essen steuert.


    "Tja tut mir Leid ich muss noch einen riesen Erdbeerbecher mit Sahne nehmen, hab leider doppelt gespritzt", "echt blöd - schade - schade":) Kann man den zweiten Becher dann eigentlich mit der KK abrechnen? Medizinisch erforderliche Indikation? Gleich mal bei der DAK anrufen.;)[/quote]

    hjt_Jürgen schrieb:

    Das Ding hat mir in der Tat zu Anfang meiner bewussten Abnehmphase vor gut 3 Jahren echt zu schaffen gemacht. Denn bis dahin hatte ich meinen postprandialen BZ immer knapp gehalten und mich dafür dann ne Stunde bis 2 weiter mit dem dann super passenden Leckerchen belohnt. Passte natürlich mit dem Abschmelzen nicht mehr in mein Budget, und ich musste meinem BZ notgedrungen ein bisschen mehr Leine lassen ;(.



    Ich habe mir da schon zum Ziel gesetzt Bolus Insulin nicht als "Futterfreibrief" zu nutzen. Und den zarten Anfängen meiner Gewichtsreduktion nicht gleich wieder vollends den Garaus zu machen.

    Mal gleich eine technische Frage: Wie schaut das eigentlich mit meinem Metformin aus muss das erst wieder ausgeschwemmt werden bevor man mit ICT beginnt? Wie lange dauert das? Gelesen habe ich 1-2 Tage. Oder kann man das einfach absetzen und dann mit Ict beginnen?
    Bearbeitet von User am 11.01.2017 14:03:53. Grund: Korrektur
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 11.01.2017 14:15:41 | IP (Hash): 1916821407
    Insulin und Metformin können auch zusammen. Mit auslaufendem Met kann die eine oder andere Einheit Insulin mehr notwendig werden. Aber bei den großen Spielräumen zu Anfang wird das eher kaum auffallen :)

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  • Dibein

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    am 11.01.2017 14:40:18 | IP (Hash): 364596764
    Gut zu wissen.