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Diabetes diagnostizieren (Symptome)?
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am 17.01.2017 05:46:31 | IP (Hash): 1274654433
Hallo Leute,
ich bin 22 Jahre alt und männlich.
In meiner Familie hatten meine Großmutter (Mutter meiner Mutter) sowie mein Onkel (Bruder meiner Mutter) Diabetes.
Ich habe früher als Jugendlicher extrem viel "genascht".
Mittlerweile esse ich seit ca. 3 Jahren gesund mit Ernährungsplan etc. und gehe regelmäßig alle 2 Tage ins Fitnessstudio trainieren. Ich habe einen Bürojob, sitze also mehr oder weniger den ganzen Arbeitstag am Schreibtisch.
Ich habe mehr oder weniger das Gefühl, das ich evtl. Diabetes haben könnte, kenne mich aber damit eigentlich überhaupt nicht aus und habe mich dann erstmal versucht im Internet über die Symptome schlau zu machen.
Ich trinke (allein schon wegen dem Sport) ca. 4-5l Wasser am Tag. Muss dementsprechend auch recht häufig am Tag (manchmal bis zu 8-10 mal) Wasserlassen.
Ansonsten bin ich schon seit mehreren Jahren relativ häufig müde oder schlapp. Das hielt ich aber für normal, da ich angefangen habe zu arbeiten und ich ja auch noch ins Fitness-Studio gehe.
Die Symptome gibt es ja und ich kam deshalb schon mal auf die Idee, dass ich das mal überprüfen lassen sollte. Habe mir aber dann erstmal "nur" diese Ketostix besorgt. Da war aber alles in Ordnung, deshalb habe ich mir keine Gedanken mehr drum gemacht.
Ca. 6 Monate ist es her, dass ich plötzlich immer Stirn bzw. Augenschmerzen hatte und z.B. sehr empfindlich auf Licht reagiere.
Da ich den ganzen Arbeitstag am PC sitze und Brillenträger bin habe ich mir eine neue Brille mit besserer Sehrstärke (nach Test beim Augenarzt) besorgt.
Schärfer sehe ich jetzt, die Schmerzen sind aber nicht weg.
Ganz selten passiert es mir mal (ca. 1 mal in 1-2 Monaten), dass ich ganz kurz etwas verschwommen sehe, was sich aber schnell legt.
Nachdem ich jetzt gelesen habe dass auch das theoretisch anscheinend von Diabetes kommen könnte, wollte ich euch mal fragen:
-Hört sich das für euch nach SyMTPomen von Diabetes an?
-Kann ich Diabetes irgendwie selbst testen?
-Oder direkt ab zum Arzt und wenn ja, was macht der mit mir zur Diagnose der Diabetes?
Viele Grüße! -
am 17.01.2017 06:08:06 | IP (Hash): 8018506
Hi!
Es heißt ja "Zuckerkrankheit" - hat aber mit naschen nix zu tun.
Du bist 22 Jahre alt und beschreibst irgendwelche Dinge... für Typ 2 bist Du zu jung und zu fit (ja, gibt Ausnahmen, aber mit 22...), für Typ 1 spricht da gar nichts - man wird zum Durchlauferhitzer.
Wenn Du eine Diagnose brauchst hilft Dir ein Arzt.
Dr. Google zählt definitiv zu den schlechtesten! -
am 17.01.2017 14:36:43 | IP (Hash): 1084330174
Halo
Da Du erblich vorbelastet bist , gib dir nen Ruck und lass dich beim Arzt testen. Das Intern ist in solchen Fällen der schlechteste Ratgeber. toi toi toi
Werner
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am 17.01.2017 14:56:07 | IP (Hash): 1009453630
Ich würde typ einser recht geben. Ein diabetes mit 22 ist sehr unwahrscheinlich und nicht alles kann auf vererbung zurückgeführt werden. Ich denke bei deinen werten liegt nichts vor. -
am 17.01.2017 15:21:14 | IP (Hash): 542579802
Hallo Browser
Du könnest in der Apotheke ein Glukose-Messgerät kaufen, das kostet
nicht so viel und manchmal 3 Stunden nach dem Essen messen und
dann sollte der Wert jeweils wieder unter 100mg/dl sein.
Morgendliche Nüchtern-Messungen vor dem Frühstück sollten auch unter 100mg/dl sein.
Das wäre etwas was nicht schadet und Dir eine Sicherheit geben würde.
Eine Frage, beobachtest Du beginnend geschwollene Füsse,
dass Du die Venen noch etwas reduziert sehen kannst ?
Alles Gute wünsche ich Dir
.
Bearbeitet von User am 18.01.2017 05:55:22. Grund: . -
am 17.01.2017 15:30:53 | IP (Hash): 8018506
Maxim schrieb:
Hallo Browser
Du könnest in der Apotheke ein Glukose-Messgerät kaufen, das kostet
nicht so viel und manchmal 3 Stunden nach dem Essen messen und
dann sollte der Wert jeweils unter 100mg/dl sein.
Das wäre etwas was nicht schadet und Dir eine Sicherheit geben würde.
Alles Gute wünsche ich Dir
.
Das hilft nur dem Apotheker.
Diagnosen stellt der Arzt, alles andere ist "Glaskugel" (gerade mit Testgeräten für zuhause). -
am 17.01.2017 17:14:40 | IP (Hash): 1274654433
Danke für eure Beiträge!
Hört sich ja eigentlich ganz gut an.
Um einen Gang zum Arzt komme ich wohl nicht herum.
Könnt ihr mir vllt. sagen wie die Diagnose abläuft? Ein Bluttest? Oder ähnlich wie bei einem Test auf Unverträglichkeiten ein Glas Zuckerwasser trinken und testen?
Viele Grüße! -
Elfe
Rang: Gastam 17.01.2017 19:47:58 | IP (Hash): 486549602
Hallo Bowser,
bei manchen Apotheken kann man sich auch den Blutzucker erstmal messen lassen, statt irgendetwas zu kaufen.
Ist der Wert niedrig o.k.
Ist der Wert hoch, wird man dir schon in der Apotheke sagen können, ob ein Arztbesuch angebracht wäre.
Die Diagnose läuft so, wie du vermutest - Blutwerte Blutzucker, Langzeitwert - ggfs. ein Zuckerbelastungstest.
http://www.apotheken-umschau.de/laborwerte/ogtt
Gruß Elfe -
am 17.01.2017 22:58:03 | IP (Hash): 686230431
Wegen Diabetes kannst du dir einen Gang zum Arzt sparen. Da ist der angedeutete Weg von Maxim der am wenigsten aufwendige, insgesamt sparsam, am schnellsten und auch sicher. Geh doch beim nächsten Einkauf einfach mal bei Rossmann rein und hole dir da so ein Starterkit, kostet keine 20 Euro. Da ist ein Messgerät drin und 5 Teststreifen. Und dann einfach mal bei Lust und Laune 2 Stunden nach dem Essen mit vielen Kohlenhydraten messen. Dein Wert sollte dann unter 140 sein.
Natürlich kannst du ein Gerät auch in der Apotheke kaufen. Dann sieht es auch schicker aus, wie zB beim Bayer contour next ;-) -
Elfe
Rang: Gastam 18.01.2017 00:22:01 | IP (Hash): 486549602
@purea
Nein, der Weg ist falsch.
Eine Einzelmessung wäre ein erster Hinweis.
Wenn zu hoch, dann zum Arzt.
Der Arzt wird sagen, anhand vom BZ und HbA1c, ob ein Diabetes vorliegt und ob weitere Blutzuckermessungen zuhause überhaupt notwendig sind.
Hallo Bowser,
ist dein Ernährungsplan eher Kohlenhvdrate-arm ? (Auch eher durch deine familiäre Umgebung so ausgerichtet ?)
Du machst anstrengenden Sport - dabei werden Kohlenhydrate verbraucht, aber auch bei einem Sitzjob vorm PC mit viel Denken.
Die beschriebenen Symptome 'schlapp und lichtempfindlich' erinnern mich eher an - meine - Unterzuckeranzeichen.
Als langjähriger INSULINER sind mir so offensichtliche Unterzuckerungsanzeichen verloren gegangen.
Die Blendwirkung hat sich jedenfalls für mich als sicheres Anzeichen heraus gestellt.
Hieße auch bei dir, ev. eher was zuckerhaltiges zu dir zu nehmen.
Ein Arztbesuch mit Symptombeschreibung, familiäre ev. Erbanlagen ansprechen und deinen aktuellen Blutwerten, sollte dir eine klare(re) Antwort geben können, auch zu deiner eigenen Beruhigung.
Gruß Elfe