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Diabetes diagnostizieren (Symptome)?

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    Mitglied seit: 13.01.2017
    am 18.01.2017 00:42:44 | IP (Hash): 1983654780
    Elfe
    Der Weg ist nicht falsch. Wenn man mit Ärzten allgemein diskutiert, dann begrüssen
    die Menschen welche vorsorglich auf ihre Gesundheit achten und dafür wenn etwas
    ist dann mit viel genaueren Angaben kommen, dass sich der Arzt gleich von Anfang
    an auch ein besseres Bild machen kann.
    Es ist Jedem freigestellt wie dass und wie umfangreich Vorsorge gemacht wird.

    Bei der heutigen weltweiten Diabetes-Epidemie finde ich, dass ein BZ-Messgerät
    auch in die Hausapotheke gehört und wenn Füsse anfangen geschwollen zu
    sein und man die Venen etwas reduziert sehen kann, dann den BZ Messen
    und wenn 110mg/dl oder mehr auch 3 Std. nach einer Hauptmahlzeit
    rauskommen oder AM-Nüchtern, rasch zum Arzt gehen.
    ( Beginn der Diabetes typischen Durchblutungsstörungen mit möglichen Folgen. )
    Ein Bayer Contour Gerät misst so genau wie das BZ-Gerät vom Arzt und
    die Früherkennung ist sehr wichtig, nicht erst beim Arzt !!
    Bayer Contour Meter :
    With 99.3% accuracy, the CONTOUR® meter meets International Organization for
    Standardization accuracy requirements. (ISO15197:2003) CONTOUR® features were
    designed to reduce sources of error.
    https://www.contournext.com/our-products/classic-meters/contour-meter/#&panel1-2

    Es wird da viel geschrieben, dass man vor lauter Bäume fast den Wald nichtmehr
    sehen kann, aber über die einfachen Sachen wie ich hier erwähne, werden im
    Allgemeinen leider keine Informationen darüber gegeben.

    .

    Bearbeitet von User am 18.01.2017 19:18:28. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.01.2017 01:32:50 | IP (Hash): 486549602
    @Maxim

    Vorsorglich auf Gesundheit zu achten mit Ernährung und Bewegung ist Allgemeinwissen, als Prophylaxe für Allesmögliche.

    Genauere Angaben des Patienten werden aber durch bekannte Arztbriefe, letzte Blutwerte und abgefragte ev. familiäre Krankheiten hinterfragt.

    Mit einem Billig-Blutzuckermessgerät 'willkürlich' ermittelte Werte spielen keine Rolle in einem Arztgespräch.

    Erst Diagnose, dann entsprechend handeln.
    Bearbeitet von User am 18.01.2017 01:34:06. Grund: .
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    am 18.01.2017 05:21:20 | IP (Hash): 236795449
    Mach doch ganz einfach einen Termin für ein großes Blutbild .
    Dann mit dem Arzt eine Besprechung machen ,,und alles klar was los ist,,, sogar die anderen Werte.

    Sonne muss dabei sein!
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 18.01.2017 10:10:31 | IP (Hash): 449423965
    Ich geh da ganz mit Elfe konform. Mit einer familiären Belastung muß sehr genau auf seine BZ Werte achten. Unser Sohn hat eine ähnliche genetische Belastung und er hat sich ein billiges Meßgerät gekauft und mißt hin und wieder seine Werte, besonders wenn er das Gefühl hat, er fühlt sich nicht ganz wohl, Bis jetzt zeigen sich keine Hinweise auf Diabetis und wir hoffen das bleibt so.

    Ich selbst habe das auch durchgezogen, obwohl damals noch (viel stärker als heute) das Gerücht gepflegt wurde, Typ 2 sei "angefressen". Bei mir konnte das nicht stimmen, denn ich war sehr schlank und ich war Ende Zwanzig, als sich der "Alterzucker" einstellte. Selbst messen konnte man damals nicht, also hab ich die Werte in Abständen beim Arzt messen lassen. Dadurch wurde mein Diabetes früh erkannt und ich konnte gegensteuern - so weit das damals möglich war - und ich bin heute nach 40 Jahren Diabetes immer noch so gesund wie ich es altersmäßig sein kann.

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    am 18.01.2017 14:06:49 | IP (Hash): 1234154821
    @Elfe:

    Da kann man nur deutlich widersprechen. Allein schon aus ökonomischen Gründen. Bowser hat einen Vollzeitjob, jeden Tag 9-18 Uhr. Warum um alles in der Welt soll er sich extra einen halben Tag frei nehmen, dann mehrere Stunden für einen Arztbesuch aufwenden, obwohl er das völlig stressfrei jederzeit, wann er will zu vernachläsigbaren Kosten, selbst zu Hause sicher testen kann?? Das macht wirklich nicht den geringsten Sinn.

    Also, Messgerät kaufen, dann und wann mal nach dem Essen von vielen KH selber nachschauen und DANN bei begründetem Verdacht den Arzt aufsuchen. Der Vergleich mit Fieber ist da immer ganz nett. Kein Mensch würde wegen einer Fiebermessung den absurden Aufwand betreiben und dafür zum Arzt gehen, wo man doch ein Handthermometer zu Hause hat. Sehr wohl würde man aber DANN zum Arzt gehen, wenn das Gerät zu Hause 39.7* anzeigt.

    Eine Diagnoseprozedur wird beim Fachmann durchgeführt. Aber doch bitte nicht die Kontrolle des BZ!
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    am 18.01.2017 16:06:51 | IP (Hash): 449423965
    Es geht hier nicht um die Kontrolle des BZ, sondern darum, erste Anzeichen eines Diabetes nicht zu übersehen.

    Im übrigen ist es ein gewaltiger Unterschied, ob man sich einbildet ein "Prädiabetiker" zu sein oder ob tatsächlich ein erhöhtes Risiko für Diabetes, das familiär bedingt ist, besteht.

    Was dabei rauskommt, wenn man sinnlose Eigenuntersuchungen und Tests macht, sieht man doch bei dir - man muß sich nur die alten Beiträge von dir ansehen.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Elfe

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    am 18.01.2017 17:37:13 | IP (Hash): 486549602
    purea schrieb:
    @Elfe:

    Da kann man nur deutlich widersprechen. Allein schon aus ökonomischen Gründen. Bowser hat einen Vollzeitjob, jeden Tag 9-18 Uhr. Warum um alles in der Welt soll er sich extra einen halben Tag frei nehmen, dann mehrere Stunden für einen Arztbesuch aufwenden, obwohl er das völlig stressfrei jederzeit, wann er will zu vernachläsigbaren Kosten, selbst zu Hause sicher testen kann?? Das macht wirklich nicht den geringsten Sinn.


    Einem jungen Mann so einen Mist zu erzählen:
    Blutabnahme und Bewertung in einem Arztgespräch dauert keinen halben Tag (oGTT eher).
    Außerdem geht es ihm nicht gut und er sorgt sich!

    Und wenn du dich auch da mal nicht selbst mit Lügen strafst.
    Selber zum Diabetologen gehen, mit völlig normalen HbA1c-Werten auch noch zum oGTT, aber dem du auch nicht glaubst, weil du dich ja selbst als ~ Prä-Diabetiker ~ eingestuft hast.
    purea schrieb:
    So, heute war ich mal beim Diabetologen, HbA1c ist weiterhin stabil mit 5,4%. 5,3% war er vor 2 Jahren. Allerdings möchte er nun einen neuen oGTT durchführen, da der letzte 2-3 Jahre zurückliegt.


    purea schrieb:
    So, heute war oGTT Time. Hier die Werte vom Arzt:
    0-111 ; 1:15-168 ; 2-95
    Parallel selbst gemessene Werte: ....


    Spricht für sich :-(
    Bearbeitet von User am 18.01.2017 17:40:02. Grund: .
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    am 18.01.2017 17:54:45 | IP (Hash): 1734744774
    Hallo Bowser,

    auch ich möchte noch mal bekräftigen, dass nur ein Besuch beim Arzt sinnvoll ist, um Diabetes festzustellen oder auszuschließen.

    Du hast hier ein paar andere ziemlich sinnlose Empfehlungen bekommen, die du nicht ernsthaft in Betracht ziehen solltest. Wenn ChrisP, der jetzt neu als Maxim auftritt, behauptet, dass ein BZ-Messgerät in jede Hausapotheke gehört, dann ist das einfach nur Blödsinn. Ein BZ-Messgerät macht nur Sinn, wenn man zu den richtigen Zeiten misst und die gemessenen Werte auch richtig interpretieren kann. Natürlich kann man das lernen. Das macht aber für Nichtdiabetiker nicht viel Sinn.

    Noch viel blödsinniger kommt dann der Vorschlag von Purea her, die dir den Kauf eines Billiggerätes zum Messen empfiehlt. Uns Diabetikern ist bestens bekannt, dass die Billiggeräte sehr unzuverlässiger messen, so dass du die Werte auch auswürfeln kannst. Was willst du mit einigen wenigen Werten anfangen, bei denen du nicht weißt, ob der wirkliche BZ vielleicht 25mg/dl höher oder niedriger ist, als der angezeigte Wert. Der Arzt misst übrigens nicht mit einem Handmessgerät, wie Maxim es behauptet. Er lässt dir Blut abnehmen und den BZ bzw. das HbA1c genau im Labor bestimmen, wenn er kein Laborgerät in der Praxis hat.

    Auch die Empfehlung, den BZ in einer Apoptheke messen zu lassen, macht nicht viel Sinn. Zum Einen messen die auch nur ungenau mit Handmessgeräten. Außeredem sind nur wenige Apothenmitarbeiter wirklich in der Lage, das Ergebnis richtig zu interpretieren. Also bleibt wirklich nur der sinnvolle Weg zum Arzt.

    Alles Gute, Rainer
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    am 18.01.2017 18:22:34 | IP (Hash): 1983654780
    Rainer
    Ich weiss nicht was dein Arzt für Messgeräte benützt. Unser Arzt macht alle
    6 Monate eine Blutentnahme welche an verschiedene Labors gesendet wird.
    Alle 3 Monate ist aber eine Konsultation, wo der Arzt mit seinem modernen
    Messgerät mit einem Streifen bei welchem grössere Bluttropfen verwendet
    werden, dann auch so die Glukose mg/dl und den HbA1c bestimmen kann.
    .

    Bearbeitet von User am 18.01.2017 18:26:24. Grund: .
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    am 18.01.2017 18:26:44 | IP (Hash): 449423965
    Gar so sinnlos ist ein eigenes Meßgerät zum Selbstmessen durchaus nicht. Ein genetisch bedingter Diabetes (und auch ein Typ2) kommt ja nicht plötzlich über Nacht, sondern er schleicht sich ein.

    Mein Sohn mißt seine Morgenwerte, wenn er gerade daran denkt, also keineswegs engmaschig und regelmäßig und er mißt. wenn er das Gefühl hat, irgendetwas stimmt nicht mit ihm.

    Ich halte das für sinnvoll und den Gewinn, den man u.U. daraus zieht, für sehr hoch für diese kleine Mühe.