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Goldstandard der Diabetologie das HbA1C
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Dibein
Rang: Gastam 23.01.2017 19:56:52 | IP (Hash): 700436164
Hi Maxim,
Sorry das verstehe ich nicht. Also es gibt eine Referenz (Eine Lösung oder Probe oder was auch immer). Das Referenzgerät, wie das von dir genannte, ermittelt einem Messwert der zu 100% mit der Referenzprobe übereinstimmt? "Billiggeräte" in Praxen und die Geräte einiger Labore werden nicht mit dieser Referenz kalibriert bzw. können oder dürfen bis zu 18% von dieser Referenz abweichen?
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ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
Bearbeitet von User am 23.01.2017 20:01:40. Grund: Korrektur -
am 23.01.2017 20:14:00 | IP (Hash): 1983654780
Dirk
Es ist viel schlimmer, bis heute egal mit was für einem Gerät,
die 18% Messtoleranz ist akzeptiert als OK, bis dass neue
Standards kommen, wer weiss wann.
Die Blutzucker-Messgeräte nach ISO dürfen sogar 30% haben.
Im Moment ist es wiedermal die WHO zusammen mit dem
US FDA welche an dem Projekt arbeiten um endlich international
verbindliche und genauere HbA1c Mess-Standards zu schaffen.
Hoffentlich bis bald, damit das mit Hinterhoflabors, Etc.
endlich ein Ende hat und jedem Diabetiker gedient ist.
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Dibein
Rang: Gastam 23.01.2017 20:35:25 | IP (Hash): 700436164
Soweit klar. Aber für mich als "Endverbraucher" kann es dann also im Moment nur wichtig sein das ich einen akzeptablen Ausgangswert von EINER Stelle bekomme. Dieser Ausgangswert sollte idealerweise möglichst genau an der Referenz liegen. Das kann ich derzeit weder beurteilen und wahrscheinlich auch nicht überprüfen. Daher wäre für mich unter den Bedingungen die derzeit allgemein herrschen das ich meine Werte möglichst an einer Stelle abgleiche um zumindest eine gleichbleibende Ungenauigkeit zu haben (Das schrieb Cracktros auch schon sinngemäß). Das bedeutet ich lasse meinen HBA1c immer möglichst in der (gleichen) Praxis bestimmen. Denn da sehe ich ob immer das gleiche Gerät verwendet wird und vertraue darauf das dieses Gerät regelmäßig kalibriert wird und somit gleichbleibend falsch oder nahezu richtig anzeigt. Das gleiche gilt für meinen BZ Apparat. Diesen Vergleiche ich ab und an mit dem der Praxis und kenne dann dessen Abweichung.
Damit kann ich zunächst mal in meinem Fall umgehen. Kann der Patient Einfluss auf die Einführung von Standards nehmen und die Durchsetzung vorantreiben?
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ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff -
am 23.01.2017 21:06:04 | IP (Hash): 927276626
Dirk
AccuChek Inform II ist im Moment das Beste ! -
am 24.01.2017 00:48:21 | IP (Hash): 518379663
[quote=Dirk B.;87022]Das bedeutet ich lasse meinen HBA1c immer möglichst in der (gleichen) Praxis bestimmen. Denn da sehe ich ob immer das gleiche Gerät verwendet wird[/quote]
Exakt.
Gleiches gilt für Dein BZ-Testgerät.
HbA1c sind auch nur Werte!
Die Quartalsbesprechung beim Diabetologen mit frischem HbA1c sowie den selbstgetesteten BZ-Werten im Tagebuch geben genug Sicherheit.
Es gibt aktuell keine bessere (bezahlbare) Technik, und mittels Referenzwerten ist - im Gegensatz zu früheren Methoden - schon sehr gute BZ-Führung möglich.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Dibein
Rang: Gastam 24.01.2017 13:01:45 | IP (Hash): 1476130635
Hi TypEinser,
Das ist eine Antwort mit der ich "arbeiten" kann.;) Beim HBA1C wusste ich gar nicht das es Praxis-Geräte gibt. Ich dachte bis gestern das das Labor da zwingend wäre. Bis die Blutabnehmfachangestellte in der Praxis sagte "so dann wollen wir mal wacker den HBA1C messen".
Abgleich der eigenen BZ Messgeräte wurde gleich am ersten Tag der Schulung angeboten.
Gruß
Dirk
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