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Goldstandard der Diabetologie das HbA1C

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    am 23.01.2017 12:51:10 | IP (Hash): 991063678
    Maxim schrieb:
    HbA1c Situation von 1998 bis heute unverändert !

    Das ist so ziemlich die dümmste Behautung, die Chris/Peter/Maxim bisher in diesem Forum aufgestellt hat. Das will was heißen, weil er uns hier wirklich schon sehr viele dumme Behauptungen aufgetischt hat.

    Wir Diabetiker haben die Diskussion zur Einführung des HbA1c als Diagnosekriterium verfolgt. Dass das an Chris/Peter/Maxim spurlos vorübergegangen ist, hat wohl seinen Grund. Hier ein Zitat dazu aus den Leitlinienempfehlungen der DDG:
    "Seit 2010 empfiehlt diese Praxis-Empfehlung die Verwendung des HbA1c zur Diabetesdiagnose (siehe Stellungnahme auf der Internetseite der DDG). Dies wurde möglich durch Verbesserung der Messgüte die durch die internationale Standardisierung der Messmethode erreicht wurde. ..."
    Bearbeitet von User am 23.01.2017 21:56:01. Grund: .
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    am 23.01.2017 13:57:00 | IP (Hash): 1983654780
    Rainer
    Aus der Unterhaltungsbranche - LOLOL

    Der kann nicht verstehen, dass bis heute noch die Grundlage von 1998 gültig ist,
    da es keine Anderen gibt !
    Bearbeitet von User am 23.01.2017 14:00:50. Grund: .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 23.01.2017 17:31:41 | IP (Hash): 700436164
    Maxim schrieb:
    Tarabas
    Da hast Du mit dem Link des billig Gerätes gut erklärt weshalb es nachweislich
    HbA1c Messwert Unterschiede von bis zu 18% je nach Labor gibt !

    Dann müssen das ja alle Totalidioten sein welche so viel mehr Geld ausgeben
    für echte Referenzlaboranlagen, oder nicht ?

    .




    Ich denke der maßgebliche Unterschied der Maschinen besteht im Umfang der Werte die die Riesenmaschine die du gezeigt hast in seinen verschiedenen Modulen ermitteln kann sowie in der Geschwindigkeit in der das geschieht.. Da steht was von das bis zu 9800 Proben pro Stunde die analysiert werden können. Meine Diabetes Praxis hat ein Desktopgerät das 5 Minuten für eine Probe braucht. Das sagt aber nichts über die Qualität des Ergebnisses aus. Ich vermute mal der Grund warum da nicht so ein Industrielles modular aufgebautes Gerät steht könnte der Platz in der Praxis, der wahrscheinlich beeindruckende Preis, und die nicht benötigte Performance sein.

    Viele Grüße

    Dirk

    ---
    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
    Bearbeitet von User am 23.01.2017 18:12:37. Grund: Korrektur
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    am 23.01.2017 19:10:19 | IP (Hash): 1983654780
    Dirk
    Es ist nicht ganz so. Die Referenzlaboranlagen arbeiten auch mit Referenz
    HbA10 zum kalibrieren und die kleinen Billiggeräte nicht.
    Schau, wie haben nachweislich bis 18% HbA1c Messtoleranz je nach Labor
    oder Arztpraxen und das kommt nicht von Referenzlaboranlagen.

    Es ist die japanische Firma Hitachi welche diese Geräte in Kooperation
    mit General Electric USA macht. Das mit Kundenspezifisch verschiedenen
    Modulen zu verschiedenen Preisen und Kapazitäten bis zu Std. 9‘800 Tests.
    .

    Bearbeitet von User am 23.01.2017 19:22:30. Grund: .
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 23.01.2017 19:51:41 | IP (Hash): 127254621
    @Elfe,
    auch ich bin in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis in Behandlung in der, der HbA1c direkt bestimmt wird. Eine sehr praktische Angelegenheit. Das Ergebnis liegt beim Gespräch vor so, dass es gleich Thematisiert werden kann.

    Interessant finde ich, dass es neue Methoden zur Reduzierung der Fehler gibt, die es ohne Benennung der Problematik nie zur Marktreife schaffen würden. So, soll ein mathematisches Modell, kombiniert mit der Laboranalysen die Fehlerquellen reduzieren (1).

    Es ist jedem selbst Überlassen ob er die Kritik der Ärzte als Panikmache bezeichnet. Nicht wenige Diabetologen nutzen das Argument des oGGT um Werbung für sich zu machen, im vollen Bewusstsein, dass das oGGT ein Feuermelder ist der Feuer Meldet wenn noch nicht einmal wärme in Sicht ist.

    Für gestandene Diabetiker ist ein oGGT nicht zu gebrauchen und diese Billigblutzuckermessgeräte, der Discounter, erfüllen nicht die Anforderungen, die Diabetiker an solche Geräte haben. Das ständige Blutige BZ-Messen geht mir auf die Nerven und schmerzt. Aber wenn jemand sich die Finger zerstechen möchte, soll er/sie es tun. Was auch immer, jemand ohne Möglichkeit der BZ-Steuerung dammt machen möchte?

    Für gestandene Diabetiker ist es aber wichtig zu wissen, dass der HbA1c nur dann vergleichbar ist wenn er vom selben Labor kommt. Und das der HbA1C-Wert auch einige andere Schwächen hat.

    Über Hypochonderie und Orthorexie mag ich mich hier gar nicht auslassen. Diese Menschen finden immer einen Grund warum sie Krank sind, auch wenn nichts da ist.


    (1) https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/10/07/neue-methode-reduziert-fehler-beim-langzeitblutzucker
    Bearbeitet von User am 23.01.2017 20:02:55. Grund: Vertippt
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 23.01.2017 19:56:52 | IP (Hash): 700436164
    Hi Maxim,
    Sorry das verstehe ich nicht. Also es gibt eine Referenz (Eine Lösung oder Probe oder was auch immer). Das Referenzgerät, wie das von dir genannte, ermittelt einem Messwert der zu 100% mit der Referenzprobe übereinstimmt? "Billiggeräte" in Praxen und die Geräte einiger Labore werden nicht mit dieser Referenz kalibriert bzw. können oder dürfen bis zu 18% von dieser Referenz abweichen?

    ---
    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
    Bearbeitet von User am 23.01.2017 20:01:40. Grund: Korrektur
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    am 23.01.2017 20:14:00 | IP (Hash): 1983654780
    Dirk
    Es ist viel schlimmer, bis heute egal mit was für einem Gerät,
    die 18% Messtoleranz ist akzeptiert als OK, bis dass neue
    Standards kommen, wer weiss wann.
    Die Blutzucker-Messgeräte nach ISO dürfen sogar 30% haben.

    Im Moment ist es wiedermal die WHO zusammen mit dem
    US FDA welche an dem Projekt arbeiten um endlich international
    verbindliche und genauere HbA1c Mess-Standards zu schaffen.
    Hoffentlich bis bald, damit das mit Hinterhoflabors, Etc.
    endlich ein Ende hat und jedem Diabetiker gedient ist.
    .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 23.01.2017 20:35:25 | IP (Hash): 700436164
    Soweit klar. Aber für mich als "Endverbraucher" kann es dann also im Moment nur wichtig sein das ich einen akzeptablen Ausgangswert von EINER Stelle bekomme. Dieser Ausgangswert sollte idealerweise möglichst genau an der Referenz liegen. Das kann ich derzeit weder beurteilen und wahrscheinlich auch nicht überprüfen. Daher wäre für mich unter den Bedingungen die derzeit allgemein herrschen das ich meine Werte möglichst an einer Stelle abgleiche um zumindest eine gleichbleibende Ungenauigkeit zu haben (Das schrieb Cracktros auch schon sinngemäß). Das bedeutet ich lasse meinen HBA1c immer möglichst in der (gleichen) Praxis bestimmen. Denn da sehe ich ob immer das gleiche Gerät verwendet wird und vertraue darauf das dieses Gerät regelmäßig kalibriert wird und somit gleichbleibend falsch oder nahezu richtig anzeigt. Das gleiche gilt für meinen BZ Apparat. Diesen Vergleiche ich ab und an mit dem der Praxis und kenne dann dessen Abweichung.

    Damit kann ich zunächst mal in meinem Fall umgehen. Kann der Patient Einfluss auf die Einführung von Standards nehmen und die Durchsetzung vorantreiben?

    ---
    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
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    am 23.01.2017 21:06:04 | IP (Hash): 927276626
    Dirk
    AccuChek Inform II ist im Moment das Beste !
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    am 24.01.2017 00:48:21 | IP (Hash): 518379663
    [quote=Dirk B.;87022]Das bedeutet ich lasse meinen HBA1c immer möglichst in der (gleichen) Praxis bestimmen. Denn da sehe ich ob immer das gleiche Gerät verwendet wird[/quote]


    Exakt.

    Gleiches gilt für Dein BZ-Testgerät.


    HbA1c sind auch nur Werte!
    Die Quartalsbesprechung beim Diabetologen mit frischem HbA1c sowie den selbstgetesteten BZ-Werten im Tagebuch geben genug Sicherheit.

    Es gibt aktuell keine bessere (bezahlbare) Technik, und mittels Referenzwerten ist - im Gegensatz zu früheren Methoden - schon sehr gute BZ-Führung möglich.
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