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Diabetes vorsorge nachfrage
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am 22.01.2017 17:46:38 | IP (Hash): 1824121565
Guten abend ich bin ein wenig irritiert wegen der aussagen. Ist das diagramm auf der internetseite der ddg an der ich mich in meiner vorsorge verlassen habe nicht mehr aussagekräftig. Ich habe mir nach recherge im internet den hba1c mit 5,2 bestimmen lassen und wollte dies nun alle 2 bis 3 jahre kontrollieren. Reicht dies dann nicht mehr aus. Danke und gruss aus dem eiskalten schwarzwald. -
am 22.01.2017 17:57:17 | IP (Hash): 518379663
Hallo!
Was hat denn der Arzt zu Deinen Recherchen gesagt?
Und was hat das Arztgespräch bezüglich Deiner Werte ergeben?
Der HbA1c ist zur Vorsorge super - man muss nicht nüchtern in der Praxis erscheinen, er kann zusammen mit anderen Parametern mit nur 1 x Vene anpieksen genommen werden und Dein Arzt weiß die Werte zu interpretieren.
Fach-Diskussionen sind den Fach-Leuten vorbehalten! -
am 22.01.2017 18:09:25 | IP (Hash): 1824121565
Er hat sich dazu nicht weiter geäussert ist ein älterer dorfarzt und hat ihn mir dann einfach angenommen ohne weitere parameter zu bestimmen. Ich bin hier neu hergezogen und fand ihn ein wenig desinteressiert. -
am 22.01.2017 18:30:07 | IP (Hash): 518379663
Einfach Probe genommen und nix weiter gesagt?
Ein bisschen seltsam. -
am 22.01.2017 18:43:54 | IP (Hash): 2081595856
Christianex schrieb:
Ich habe mir nach recherge im internet den hba1c mit 5,2 bestimmen lassen und wollte dies nun alle 2 bis 3 jahre kontrollieren. Reicht dies dann nicht mehr aus. Danke und gruss aus dem eiskalten schwarzwald.
Hallo Christian oder Christiane,
das ist richtig. So lautet die Empfehlung der Fachgesellschaft und sie ist vernünftig. Wie bei allen Lebenssachverhalten gibt es auch beim HbA1c einige seltene Ausnahmen. Wenn bei dir keine entsprechenden besonderen Umstände vorliegen, dann kannst du davon ausgehen, dass du sehr wahrscheinlich nicht zu den Ausnahmen gehörst.
Zu der entsprechenden Diskussion hier im Forum kannst du dir ja mal eine kompetente Einschätzung in einem seriösen Diabetesforum (im Beitrag Nr. 2) durchlesen.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 22.01.2017 19:07:03. Grund: . -
am 22.01.2017 18:56:48 | IP (Hash): 1824121565
Danke rainer. Wenn doch etwas vorliegen würde was durch den hba1c nicht zu erkennen gewesen ist wie lange dauert es dann zu einer folgeerkrankung zb einer polyneuropathie oder durchblutungsstörung. Gruss christiane -
am 22.01.2017 19:03:08 | IP (Hash): 518379663
Christianex schrieb:
Danke rainer. Wenn doch etwas vorliegen würde was durch den hba1c nicht zu erkennen gewesen ist wie lange dauert es dann zu einer folgeerkrankung zb einer polyneuropathie oder durchblutungsstörung. Gruss christiane
Mach nochmal einen Termin beim Arzt oder lass Dich zum Diabetologen überweisen.
Der HbA1c ist prima, was soll denn da im verborgenen schlummern?
Die Messverfahren werden stetig verbessert, und auch kurze Blutzucker-Spitzen werden in HbA1c abgebildet. Etliche Diabetiker mir mut niedrigen HbA1c kennen das. -
am 22.01.2017 19:09:26 | IP (Hash): 1824121565
TypEinser schrieb:
Christianex schrieb:
Danke rainer. Wenn doch etwas vorliegen würde was durch den hba1c nicht zu erkennen gewesen ist wie lange dauert es dann zu einer folgeerkrankung zb einer polyneuropathie oder durchblutungsstörung. Gruss christiane
Mach nochmal einen Termin beim Arzt oder lass Dich zum Diabetologen überweisen.
Der HbA1c ist prima, was soll denn da im verborgenen schlummern?
Die Messverfahren werden stetig verbessert, und auch kurze Blutzucker-Spitzen werden in HbA1c abgebildet. Etliche Diabetiker mir mut niedrigen HbA1c kennen das.
Also doch zum diabetologen.upps...danke für deine ehrliche meinung . Gruss -
am 22.01.2017 19:14:50 | IP (Hash): 518379663
Du hast meinen Beitrag nicht verstanden.
Du sollst Dir das mit dem sehr guten Wert erklären lassen.
Sonst nichts.
Im Arztgespräch hat Dir keiner gesagt das Du Diabetiker bist, oder?
Kann es sein, dass Rainer Dir einen Dir wohlbekannten Thread verlinkt hat? -
am 22.01.2017 19:21:12 | IP (Hash): 1824121565
TypEinser schrieb:
Du hast meinen Beitrag nicht verstanden.
Du sollst Dir das mit dem sehr guten Wert erklären lassen.
Sonst nichts.
Im Arztgespräch hat Dir keiner gesagt das Du Diabetiker bist, oder?
Kann es sein, dass Rainer Dir einen Dir wohlbekannten Thread verlinkt hat?
Jetzt verstehe ich irgenwie garnichts mehr.? Ich hatte doch ne ganz andere frage gestellt und den link von rainer habe ich gelesen aber da verstehe ich die frage auch nicht. -
am 22.01.2017 19:27:59 | IP (Hash): 1200138817
Hallo Christiane,
Die Aussage, dieses der jenes ist prima, ist unzulässig. Richtig wäre zu sagen, dieses oder jenes Instrument hat diese und jene Vor- bzw. Nachteile. Der hba1c hat zB den Vorteil, dass Ausreißer keine so große Rolle spielen, denn der Wert ist ein Durchschnittswert. Das ist dann aber auch gleichzeitig seine Schwäche. Denn bei der Früherkennung des Typ2 Diabetes sind genau diese Ausreißer sehr interessant. Bei der Verlaufskontrolle eines manifesten Diabetes, sind diese Ausreißer wiederum weniger interessant. Man möchte vielmehr wissen, ob der Erkrankte insgesamt ein gutes Regime fährt.
Um es kurz zu machen: Für Leute, die eine möglichst frühe Kenntnis über einen beginnenden Diebes haben möchten, sind die mehrfachen BZ Werte nach dem Essen derzeit der einzig belastbare Indikator. Hier werden Störungen schon weitaus früher sichtbar, wenn der hba1c auch über Jahre noch völlig gesund unter 5,7% verläuft. Deshalb wird beim Arzt beim Vorliegen/Verdacht eines Prädiabetes T2 oder Gestationsdiabetes auch immer der Zuckerbelastungstest durchgeführt. Das ist Standard und liegt an der weitaus höheren Sensitivität dieses Verfahrens im Vergleich zum Durchschnittswert hba1c.
Fazit: Dein Wert von 5,2% sagt aus, dass du im DURCHSCHNITT gute BZ Werte unterhalb einer Diagnosegrenze hast. Und dass für den Fall eines beginnenden Typ 2 Diabetes BZ spitzen weit über normal bereits vorliegen KÖNNEN. Mein hba1c liegt beispielsweise bei 5,3%. Nach dem Essen erreiche ich aber je nach Mahlzeit Werte weit über 200. Das ist übrigens keine seltene Ausnahme, sondern das Wesensmerkmal eines Prädiabetes. -
am 22.01.2017 19:33:02 | IP (Hash): 518379663
Christianex schrieb:
Jetzt verstehe ich irgenwie garnichts mehr.? Ich hatte doch ne ganz andere frage gestellt und den link von rainer habe ich gelesen aber da verstehe ich die frage auch nicht.
Christianex schrieb:
Guten abend ich bin ein wenig irritiert wegen der aussagen. Ist das diagramm auf der internetseite der ddg an der ich mich in meiner vorsorge verlassen habe nicht mehr aussagekräftig.
Du hast gezielt nach den Vorgaben der DDG gefragt.
Dann einen HbA1c von 5,2 angegeben.
Den Tipp, einen Facharzt aufzusuchen, um Dir den Sachverhalt erklären zu lassen, hast Du mit Fragen, wann und welche Folgeerkrankungen drohen weil "da was sein könnte" quittiert.
Der Link von Rainer beinhaltet eine sehr gute Erklärung. Wenn Du damit Probleme hadt, kann nur ein Fachmann helfen. Nur deshalb zum Diabetologen.
Nicht weil "da was sein könnte". -
am 22.01.2017 19:36:20 | IP (Hash): 1824121565
purea schrieb:
Hallo Christiane,
Die Aussage, dieses der jenes ist prima, ist unzulässig. Richtig wäre zu sagen, dieses oder jenes Instrument hat diese und jene Vor- bzw. Nachteile. Der hba1c hat zB den Vorteil, dass Ausreißer keine so große Rolle spielen, denn der Wert ist ein Durchschnittswert. Das ist dann aber auch gleichzeitig seine Schwäche. Denn bei der Früherkennung des Typ2 Diabetes sind genau diese Ausreißer sehr interessant. Bei der Verlaufskontrolle eines manifesten Diabetes, sind diese Ausreißer wiederum weniger interessant. Man möchte vielmehr wissen, ob der Erkrankte insgesamt ein gutes Regime fährt.
Um es kurz zu machen: Für Leute, die eine möglichst frühe Kenntnis über einen beginnenden Diebes haben möchten, sind die mehrfachen BZ Werte nach dem Essen derzeit der einzig belastbare Indikator. Hier werden Störungen schon weitaus früher sichtbar, wenn der hba1c auch über Jahre noch völlig gesund unter 5,7% verläuft. Deshalb wird beim Arzt beim Vorliegen/Verdacht eines Prädiabetes T2 oder Gestationsdiabetes auch immer der Zuckerbelastungstest durchgeführt. Das ist Standard und liegt an der weitaus höheren Sensitivität dieses Verfahrens im Vergleich zum Durchschnittswert hba1c.
Fazit: Dein Wert von 5,2% sagt aus, dass du im DURCHSCHNITT gute BZ Werte unterhalb einer Diagnosegrenze hast. Und dass für den Fall eines beginnenden Typ 2 Diabetes BZ spitzen weit über normal bereits vorliegen KÖNNEN. Mein hba1c liegt beispielsweise bei 5,3%. Nach dem Essen erreiche ich aber je nach Mahlzeit Werte weit über 200. Das ist übrigens keine seltene Ausnahme, sondern das Wesensmerkmal eines Prädiabetes.
Danke purea
Unglaublich das die von der ddg und ada so einen mist schreiben und du das hier so wiederlegen kannst. Und die nennen sich fachleute. Gruss purea -
am 22.01.2017 19:44:54 | IP (Hash): 518379663
purea schrieb:
Der hba1c hat zB den Vorteil, dass Ausreißer keine so große Rolle spielen, denn der Wert ist ein Durchschnittswert.
.......
Bei der Verlaufskontrolle eines manifesten Diabetes, sind diese Ausreißer wiederum weniger interessant. Man möchte vielmehr wissen, ob der Erkrankte insgesamt ein gutes Regime fährt.
Soso.
Taugt der HbA1c zur Kontrolle der Therapie, dann ist er auch genau genug um Störungen zu erkennen.
Eigene Erfahrung: Unter 6 geht nur mit Spitzen unter 160.
Und mittlerweile sind die Labore besser als BZ-Schätzeisen für zuhause... -
am 22.01.2017 19:47:51 | IP (Hash): 518379663
Christianex schrieb:
Danke purea
(DDG = Idioten)
Gruss purea
Ah ja.
Interessante Unterschrift! ;)) -
am 22.01.2017 19:48:28 | IP (Hash): 1200138817
Die Fachleute haben ja durchaus Recht. Im Durchschnitt sind deine Werte ganz sicher toll :-)
Sollest du zu der seltenen Gruppe der beginnenden Typ 2 Diabetiker gehören, dann ist der hba1c aber sehr stark eingeschränkt in seiner Aussagekraft. Zumindest auf jeden Fall dann, wenn man frühstmögliche Kenntnis von einer beginnenden Störung haben möchte. -
am 22.01.2017 19:53:18 | IP (Hash): 1824121565
Verstehe ich jetzt nicht wirklich -
am 22.01.2017 20:01:27 | IP (Hash): 1200138817
@Typeinser:
Welche Störung will man denn während einer Therapie erkennen? Das dreht die Sachen etwas um, findest du nicht? :-)
Erst wird eine Störung erkannt und dann wird darauf aufbauend eine geeignete Therapie stattfinden. Und da hat der hba1c zusätzlich zum BZ Messen doch durchaus seine Relevanz. Dass beim manifesten Diabetes BZ Spitzen auftreten, ist ganz normal. Korrigiere mich gerne, aber ich denke, dass es fast kaum möglich sein dürfte ohne Spitzen. Da hat der Durchschnittswert viel Aussagekraft. Ich weiß dann, dass ich im Ganzen ein gutes Regime fahre, wenn auch Spitzen dann und wann sicher mal vorkommen können.
Bearbeitet von User am 22.01.2017 20:06:15. Grund: . -
am 22.01.2017 20:05:07 | IP (Hash): 1200138817
@Christiane: Du hast im Durchschnitt sehr gute Werte. Wenn deine Werte langanhaltend höher wären, dann wäre auch dein hba1c höher. Das bedeutet deshalb auch, solltest du nicht langanhaltende BZ Spitzen haben nach dem Essen, und das wäre typisch für einen Prädiabetes, dann wäre dein hba1c immer noch gut, obwohl deine Werte nach dem Essen überhaupt nicht normal sind. Genau dieser Fall liegt bei mir oder Werner hier vor.
Bearbeitet von User am 22.01.2017 20:07:23. Grund: . -
am 22.01.2017 20:07:46 | IP (Hash): 1824121565
Danke purea. Ich werde versuchen mit meinem diabetes umzugehen. -
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am 22.01.2017 20:10:10 | IP (Hash): 518379663
@purea
Der HbA1c ist ein Messwert.
Ein Durchschnittswert der letzten Wochen.
Da ist egal, ober er
eine zu entdeckende Störung abbildet oder
eine Therapie im Erfolg bestätigt.
Und nein, manifestierte Diabetiker müssen nicht zwangsläufig BZ-Spitzen haben.
Willst du mehr darüber wissen, besuche die "5er-Clubs" in den Nachbarforen. Etliche INSULINER berichten, wie auch kurze BZ-Spitzen den HbA1c beeinflussen und nach oben treiben.
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am 22.01.2017 20:11:21 | IP (Hash): 518379663
Christianex schrieb:
Danke purea. Ich werde versuchen mit meinem diabetes umzugehen.
Wie kommst Du darauf, Diabetiker zu sein?
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am 22.01.2017 20:19:01 | IP (Hash): 1983654780
Christianex
Wenn Du eine familiäre Vorbelastung hast, dann empfehle ich wenigstens jährlich
den HbA1c Test zu machen in der Hoffnung, dass das Resultat verlässlich ist.
Mit Hämogramm wäre auch für Gesunde zu empfehlen beim jährlichen Checkup.
Wenn dein Hausarzt Dir die Resultate nicht erklären will und Du gewisse Befürchtungen
aber hast, dann lass dich an einen Dr. Diabetologen überweisen.
Wünsche Dir alles Gute
.
Bearbeitet von User am 23.01.2017 00:51:15. Grund: . -
am 22.01.2017 20:37:43 | IP (Hash): 1824121565
Danke für eure erklärungen...ich werde sofort einen ogtt veranlassen. In den gremien müssten eher leute wie du sitzen purea. Der hba1c hat also nix in der diagnose verloren. Danke für deine erklärumg. Gruss purea