Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
140-Regel
-
am 31.01.2017 01:33:46 | IP (Hash): 2001741667
Für mich ist die Frage interessant, ob die Ausreißerverläufe ein höheres Risiko zeigen, an Prädiabetes zu erkranken, zB in den nächsten 5 Jahren. Wenn das nicht der Fall wäre, dann könnte man erst sagen, dass Spitzen über normal ebenfalls völlig unpathologisch sein können.
Bearbeitet von User am 31.01.2017 01:35:08. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 31.01.2017 01:47:58 | IP (Hash): 719202694
Purea,
-schau Dir das Durchschnittsalter (27.1 Jahre ± 3.6 Jahre) der Probenden an und den Durchschnitts BMI 22.6 ± 1.7 kg/m2 (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2769652/).
Vergleiche diese Werte mit der GesaMTPopulation.
-Betrachte den BZ -n-i-c-h-t- über den gesamten Zeitraum, sondern nur die Postprandialen Spitzen (wie lang hält ein Ausschlag auf 100 mg/dl und einer auf 168 mg/dl? Ist ein Zeitunterschied erkennbar?)
Bearbeitet von User am 31.01.2017 01:50:02. Grund: + -
am 31.01.2017 21:44:42 | IP (Hash): 1486656577
Mit welcher Population vergleichen? Bei dem geringen Durchschnittsalter könnte die Population die Studentenschaft am Campus sein.
Falls du die Gesellschaft in Deutschland als Population meinst, dann ist die Stichprobe natürlich nicht repräsentativ. Für den Campus könnte sie es schon sein, da n zumindest größer 20.
Zu deiner Frage mit dem Ausschlag: Ich ziehe mal Abbildung 1 in Betracht. Und dort die peaks der beiden Probanden nach dem Frühstück. Bei beiden Probanden verläuft der Graph ungefähr parallel. Wobei einer der Probanden ca. 130 erreicht und der andere 110. Die Dauer der Spitzen scheint also ungefähr gleich.
-
Cracktros
Rang: Gastam 31.01.2017 22:04:51 | IP (Hash): 1290054035
purea schrieb:
Zu deiner Frage mit dem Ausschlag: Ich ziehe mal Abbildung 1 in Betracht. Und dort die peaks der beiden Probanden nach dem Frühstück. Bei beiden Probanden verläuft der Graph ungefähr parallel. Wobei einer der Probanden ca. 130 erreicht und der andere 110. Die Dauer der Spitzen scheint also ungefähr gleich.
Wo kommen diese Werte her? kann es sein, dass es nichts mit Postprandiale Blutzuckerspitzen zu tun hat, sondern mit der gesamten Messdauer?
purea schrieb:
Und wenn 98% der Teilnehmer in mehreren Studien im Fenster von 60-140 bleiben, dann ist es redlich, diesen Bereich als normal zu definieren. Somit Werte außerhalb dieses Fensters also mindestens nicht-normal und nach weiterer Prüfung möglicherweise als pathologisch zu definieren bzw. identifizieren.
-
Cracktros
Rang: Gastam 31.01.2017 22:16:15 | IP (Hash): 1290054035
TypEinser schrieb:
Wo kommt den der feste Wert 140 mg/dl her? Unsere Körper haben die Nierenschwelle bei ca. 180 mg/dl – welchen Sinn macht das denn biologisch, wenn 140 mg/dl die magische Grenze ist?
Die Nierenschwelle ist kein fester Wert von 180 mg/dl, sondern ein Wert der sich mit dem Alter, aber auch so etwas wie der Schwangerschaft verändert. Je jünger eine Person ist, desto geringer ist die Nierenschwelle.
Bearbeitet von User am 31.01.2017 22:17:42. Grund: , -
am 31.01.2017 22:17:07 | IP (Hash): 1486656577
Du meinst, dass man pathologische Werte nicht an der Amplitude, sondern an der Ausschlagsdauer festmachen sollte?
Falls du das meinst, würde ich auf jeden Fall empfehlen, beide Parameter zu berücksichtigen. Jemand, der über 4 Stunden von 140 zu 130 braucht, ist auffällig. Jemand, der 30 Minuten braucht, um auf 140 zu kommen und von von 197 kommt, der ist auch auffällig. -
Cracktros
Rang: Gastam 31.01.2017 22:28:24 | IP (Hash): 1290054035
Ich meine, dass die zitierten %-Zahlen und die zitierten Amplituden sich nicht auf den postprandialen Blutzuckerverlauf beziehen, sondern auf den Blutzucker das gesamten Beobachtungszeitraumes incl. Schlafen und Sport usw. Die Frage bezüglich der "140er Regel" bezieht sich aber auf postprandialen Blutzucker. Hier werden Äpfel und Birnen verglichen. Hinzukommt, dass keine Abweichungen, Messgerätefehler usw. angegeben werden. -
am 31.01.2017 23:19:54 | IP (Hash): 1486656577
Achso.
In meinem ersten zusammenfassenden Post hatte ich mehrere Sachen dargestellt.
.im Durchschnitt verlaufen die BZs der Probanden in mehr als 98% von 24 Stunden im Fenster 60-140
.nach dem Frühstück im Mittel 132
.wobei auch Spitzen von 168 gemessen wurden
.die Nüchternwerte lagen im Mittel unter 90, nachts wurde deser wert grob gehalten
Ich finde deinen Einwand aber nachvollziehbar. Um es noch genauer zu machen, könnte man eine konkrete pp-Regel erstellen. Das wäre mit den Rohdaten sehr einfach. Im Moment sehen wir aber nur, dass die Range beim Frühstück 101-168 beträgt. Häufigkeiten und Dauer könnte man leicht dem Datensatz entnehmen bzw. aufbereiten.
Und wenn man jetzt noch die Gruppe in zwei Gruppen teilen würde, nämlich die nach dem Frühstück über die 140 gehen und die drunter bleiben, und diese beiden Gruppen über die nächste 5, 10 Jahre begleiten würde, dann hätte man einen guten Hinweis darauf, ob Werte über 140 bereits auf eine Pathologie hinweisen können. Allerdings wären die Gruppen natürlich ganz schön klein.
Bearbeitet von User am 31.01.2017 23:28:03. Grund: .