Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Woran liegt es ....

  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 06.02.2017 20:03:10 | IP (Hash): 737377402
    ....dass hier so offt das Thema, Diabetes, Diagnose bearbeitet wird?
    Bearbeitet von User am 06.02.2017 20:10:11. Grund: Vertippt
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 13
    Mitglied seit: 06.02.2017
    am 06.02.2017 20:12:26 | IP (Hash): 662971455
    Ist doch logisch...es ist der schritt in eine krankheit
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 06.02.2017 20:27:21 | IP (Hash): 737377402
    Präziser und einen einem Beispiel:
    Als bei mir der Diabetes diagnostiziert wurde gab es eindeutige Syptome, die eindeutig zu Messwerten passten. Warum sollte ich die Methode der Diagnose diskutieren?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 06.02.2017 20:54:03 | IP (Hash): 518379663
    Cracktros schrieb:
    ....dass hier so offt das Thema, Diabetes, Diagnose bearbeitet wird?



    Da wirst Du von Michael74 und den anderen üblichen Verdächtigen keine Antwort bekommen.

    Es gibt die Leitlinien der DDG und Ärzte, deren Aufgabe unter anderem die Diagnose von Krankheiten ist.

    Ein Diabetes-Forum ist ein schlechter Ratgeber, wenn eigene Meinungen als die besseren Kriterien gelobt werden. Das hilft niemandem, fördert Halbwissen und Ärzte freuen sich bestimmt, wenn Patienten oGGTs und Teststreifen zur Selbstdiagnose einfordern.

    ps. Zwei "Kritiker" sind explizit ausgenommen. Beide bringen regelmäßig umsetzbare Tipps und Erklärungen zu Blutzucker-Werten, deren Einordnung und Vorgehensweisen.
    Bearbeitet von User am 06.02.2017 20:57:03. Grund: ps.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 06.02.2017 21:54:35 | IP (Hash): 890245173
    Cracktros schrieb:
    Präziser und einen einem Beispiel:
    Als bei mir der Diabetes diagnostiziert wurde gab es eindeutige Syptome, die eindeutig zu Messwerten passten. Warum sollte ich die Methode der Diagnose diskutieren?


    Weil es bei beginnendem T2 keine Symptome gibt ;-). Und außerdem Messwerte (hba1c) eben nicht zur Realität passen müssen.

    Deshalb ist man auf eine Methode angewiesen, die eine möglichst hohe Sensitivität gewährleistet. Und da bleibt immer noch nur die direkte Abnahme von BZ Werten. Bei niedrig-hohen oder kurz-hohen Werten geben übrigens auch die Richtlinien klar die Anweisung zur direkten Abnahme von BZ Werten (oGTT) vor, das wird hier gerne unerwähnt gelassen (Gestationsdiabetes, gestörte Glukosetoleranz).
    Bearbeitet von User am 06.02.2017 22:04:48. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 06.02.2017 22:11:03 | IP (Hash): 1762607185
    purea schrieb:
    (Gestationsdiabetes, gestörte Glukosetoleranz).

    - Gestationsdiabetes kann und darf nur mit Glukosemessung diagnostiziert werden.
    - gestörte Glukosetoleranz IGT ist die Bezeichnung für erhöhte pp BZ-Werte.

    Was soll das eine oder andere nach deiner Auffassung denn beweisen?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 06.02.2017 22:29:01 | IP (Hash): 890245173
    Na das steht doch in meinem Text, bzw. ergibt sich aus dem Kontext. Gestationsdiabetes kann und darf nur mittels BZ Messung diagnostiziert werden, gerade WEIL der hba1c nicht ausreichend sensitiv ist. Das gleiche gilt, wenn eine IGT vermutet wird: oGTT bleibt hier Goldstandard.

    Die Ausgangslage war, warum man Diagnoseverfahren diskutieren sollte. Wie ich dargelegt habe, gibt es dafür unter bestimmten Bedingungen gute Gründe. In diesem Fall ging es um den hba1c, der zB unter den Bedingungen einer Schwangerschaft oder der gestörten Glukosetoleranz nicht das geeignete Mittel der Wahl ist.
    Bearbeitet von User am 06.02.2017 22:31:51. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 06.02.2017 22:34:47 | IP (Hash): 518379663
    Gestationsdiabetes ist genauso wie Typ 1 im Kindesalter aber dann doch eine Erkrankung, die in nur wenige Tage bis Wochen manifestiert ist.
    Das kann der HbA1c nicht darstellen.

    Den altbekannten Typ 2 kann man dagegen gut an steigenden HbA1c ablesen - vorausgesetzt er wird mindesten alle 2 Jahre oder nach Risikogruppe jährlich genommen.

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 06.02.2017 22:57:22 | IP (Hash): 890245173
    Tja, ist nun die Frage, wie früh man davon wissen will. Ich empfehle aus eigener positiver Erfahrung: maximal früh. Da ist bei T2 möglicherweise selbst bis ins weit fortgeschrittene Alter ein medifreies leben möglich. Bei Erwin1950 kann man das auch sehen. Jahrgang 1950, hba1c war 5,5%, doc hat trotzdem oGTT angeordnet und Prädiabetes festgestellt. Nun, bald 2 Jahre später, sind seine Werte sogar beim oGTT Dank des Warnschusses und der darauf gefolgten Lebensstiländerung wieder unter der PD Schwelle.
    Bearbeitet von User am 06.02.2017 23:09:11. Grund: .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 07.02.2017 11:02:10 | IP (Hash): 2621682
    Na, dann auch mal ein bisschen von meiner Erfahrung:

    Diagnose mit nüchtern stabil über 400mg/dl und HBA1c über 15 seit wenigstens 3 Jahren. Hab dann ein halbes Jahr nach dem Messer gegessen und dazu immer weniger Euglukon und das dann mit nem HBA1c von 5und und schließlich völlig ohne Pillen mit gesundem BZ-Verlauf (Hab ich mir damals in 1991 von allen Ärzten leider als gefährlich für Diabetiker ausreden lassen, aber die wussten das damals halt in ihrer weit überwiegenden Mehrzahl noch nicht besser).
    Das entspricht auch den Erfahrungen nach bariatrischen OPs und deren unblutigem Nachbau mit VLCD und sehr öffentlichen beispielhaften Einzelfällen, z.B. Hans Lauber und David Mendoza.

    Was ich damit schreiben will:
    Noch Jahre nach deutlichem Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte können die meisten Betroffenen, die das wollen und sich entsprechend verhalten, ihre vollständige Remission erreichen und auf unbestimmte Zeit halten.

    Logisch scheint, dass die Remission umso einfacher zu erreichen und zu halten geht, je früher man damit anfängt.
    Aber wo das auch noch nach dem Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte in ähnlich vollem Umfang möglich zu sein scheint und wo die meisten Ärzte und Fachärzte die Remission noch nicht einmal als Möglichkeit auf dem Schirm haben, zu der sie mit der frühen Entdeckung von ersten Verlaufsspitzen informieren oder gar anleiten könnten, sehe ich keinen plausiblen Grund für ein möglichst flächendeckendes möglichst frühes Entdecken solcher auffälliger Blutzucker-Verlaufsspitzen.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 08.02.2017 02:47:59 | IP (Hash): 980566350
    Ich befürworte eine flächendeckende Vorsorge aus mindestens zwei Gründen:

    - Epidemie: Bisher sind rund 10-15% der Gesellschaft an Diabetes erkrankt. In den nächsten Jahrzehnten geht man von 20% aus. Es muss etwas passieren. Sonst kollabiert das Gesundheitssystem, mal drastisch ausgedrückt, nur wegen Diabetes.
    - Remission bzw. Nichtmanifestation unter Prädiabetes ist tatsächlich dauerhaft möglich. Die Studie aus Finnland geht von mindestens 50% aus.

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.02.2017 08:09:36 | IP (Hash): 1101263926
    Persönlich gehe ich davon aus, dass wenigstens 50% aller Betroffenen ihren Diabetes aktiv als persönlichen Gesundheits-Coach nutzen wollten. D.h. sie würden ihren BZ mit gar keinen bzw. dem möglichen Minimum an Medis und gezieltem Bewegungs- und Essverhalten die weitaus meisten von 24 Stunden im völlig gesunden Bereich steuern und damit nicht nur alle diabetischen Folgekrankheiten vermeiden, sondern auch Gewicht und Blutdruck und Blutfette gesund halten.

    Unter einer absolut wichtigen Voraussetzung: Die fachoffizielle Anleitung zu HBA1c unter 6 müsste so normal sein wie heute die für um 7!
    Wäre diese Voraussetzung erfüllt, würde sich daraus vollautomatisch ein medizinischer Systemdruck dahin entwickeln, Betroffenen schon mit der Entdeckung eines Prädiabetes in die gesunde Verhaltens-Spur zu helfen.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1905
    Mitglied seit: 14.11.2014
    am 08.02.2017 08:16:36 | IP (Hash): 2108455638
    Eine fachoffizielle Anleitung unter 6 – für INSULINER mit Straßenverkehr und Arbeit ist das aber sehr sportlich.

    Mit Ziel 6,5 – 6,8 auf Insulin, ohne um 6 stelle ich mir praktikabler vor.

    Dazu müsste man allerdings auch die breite Bevölkerung ziemlich gut aufklären...
    Der Bio-Lehrer meiner Tochter hat vor 2 Wochen den Vogel abgeschossen.
    Typ 1 ist der Niedrig-Zucker, Typ 2 der hohe Zucker, Insulin wird in der Leber produziert. Töchterlein hat schon während der Unterrichtsstunden kontra gegeben, und in der Klassenarbeit dann natürlich nicht diesen Mist eingetragen: Note 5.
    Der Lehrer war zu keinem Gespräch bereit, jetzt ist die Sache schriftlich beim Schulleiter. Inklusive Flyern über "Diabetes"...

    Und ich bin natürlich auch der Meinung, dass Diabetes nicht erst an Folgeschäden erkannt werden sollte.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.