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HBA1c regelhaft 6 und besser?
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am 08.02.2017 09:16:26 | IP (Hash): 1101263926
Persönlich gehe ich davon aus, dass wenigstens 50% aller Betroffenen ihren Diabetes aktiv als persönlichen Gesundheits-Coach nutzen wollten. D.h. sie würden ihren BZ mit gar keinen bzw. dem möglichen Minimum an Medis und gezieltem Bewegungs- und Essverhalten die weitaus meisten von 24 Stunden im völlig gesunden Bereich steuern und damit nicht nur alle diabetischen Folgekrankheiten vermeiden, sondern auch Gewicht und Blutdruck und Blutfette gesund halten.
Unter einer absolut wichtigen Voraussetzung: Die fachoffizielle Anleitung zu HBA1c unter 6 müsste so normal sein wie heute die für um 7!
Hatte ich in nem anderen Fred geschrieben, aber denke, dass das Thema einen eigenen wert ist. Konkret bedeutet BZ im gesunden Bereich nüchtern und postabsorptiv um 70-100 und in der Spitze nach dem Essen für ein paar Minuten um max 140-160.
Mir ist bewusst, dass das bedeutet, dass man sich dafür nach seinem Diabetes richten muss, und das halte ich für normal. Wer nur 1 Bein hat, muss sich ja auch danach richten.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 08.02.2017 09:34:12 | IP (Hash): 2108455638
Das mit dem Bein – natürlich musst Du Dich danach richten, sonst sieht laufen recht lustig aus.
ABER: Hoher Blutzucker tut erst Jahre später so richtig weh. Schauen wir uns T1 in jungen Jahren an, dann sehen wir leider HbA1c ab 8 aufwärts. Wie willst Du eine 15jährige mit "Du musst nach Deinem Diabetes leben" erreichen?
Klar kann man sich "nach seinem Diabetes" richten – einfacher geht das mit den richtigen Hilfsmitteln. Und der passenden Motivation, da gibt's massiven Aufholbedarf. Auch in der Bevölkerung. Wie oft hört man denn: "So jung und schon spritzen? Wohl zuviel Süßes gegessen, und jetzt auch noch ein Eis. Muss das sein?"
Und der Unsinn zieht auch zu oft hier in's Forum ein und findet dann auch noch Zustimmung.
Und trotzdem hast du Recht, es geht auch mit HbA1c um 6. Ich werd mal nach Fiasp fragen, evtl. hält das die BZ-Spitzen deutlich unter 180. -
am 09.02.2017 13:36:13 | IP (Hash): 526608775
Informationen müssen besser und schneller jeden Betroffenen erreichen
können und da hat es enormen Nachholbedarf und die Betroffenen
können nicht 5-10 Jahre warten bis vielleicht etwas besseres als
mögliche Standardtherapie erklärt wird und so dann resultierend
in Schulungen gepredigt werden.
Als früherer Verfechter des HbA1c von max. 6%, vertrete ich nun
nach allen Beobachtungen und Erkenntnissen den Standpunkt,
dass ohne Hypos der HbA1c max. 5,5% sein sollte wenn möglich.
Ich bringe da gerne das Schweizerbeispiel weil die so gut sind in
gewissen Sachen. Wo sich die Diabetiker sogar am HbA1c von 7%
klammern als eine Super-Sache wo Sie den Ärzten voll vertrauen
weil damit statistisch um 11% Spätfolgen vermieden werden, aber
es wird dann nicht erwähnt, dass dies gegenüber A1C von 8% ist.
Und wenn man erwähnt, dass noch heute dort Amputationen unter
ärztlicher Aufsicht stattfinden, dann kommt die faule Ausrede von
wegen, dass das alles nur bei solchen stattfindet welche zu spät
in ärztliche Behandlung gegangen sind.
Dabei gibt es keinen Menschen, wenn die Füsse geschwollen sind
und beginnen sich rot zu verfärben und nichtmehr mit den Füssen
in die Schuhe kommen, dass dann nicht sofort der Arzt um Hilfe
ersucht wird. Aber sehen wir uns doch mal die verschreibbaren
Medikamente mit deren Nebenwirkungen an und dann wird Jemand
wie ich, welcher die Profilaxe oder Behandlung mittels Mitteln
welche super funktionieren gegen Durchblutungsstörungen und das
fast Nebenwirkungsfrei, nur angefeindet und das noch von solchen
welche vorgeben Bescheid zu wissen, auch in diesem Forum.
Aber die Schweiz ist auch das Schildbürgerland, wo das falsche
Bein amputiert werden kann, oder ein Herz mit einer falschen
Blutgruppe transplantiert, oder über 1000 HIV Infizierte unterm Tisch
sind weil das CH- Bundesamt für Gesundheit von 1981 bis 1995 gebraucht
hatte um ein HIV Testobligatorium für Blutproduckte auszusprechen
und das unabhängig, dass das internationale CH-Rotekreuz seit
1981 alle deren Blutprodukte auch auf HIV sofort testete um der
Verantwortung gerecht zu werden mit einem Aufpreis von CHF 20.-
was für den Schweizer und CH-Chefärzte halt ein Riesenbetrag ist.
In der Schweiz hatten die Geschädigten oder Hinterbliebenen in all
den Vorkommnissen nicht einmal eine Entschuldigung der Ärzteschaft
erhalten, der Millionäre und Sie beanstanden vehement die Rechts-
zustände wie in USA !
Entschuldigung für den Ausrutscher, aber solches kommt mir manchmal
hoch, da ich kein Verständnis für solche Idiotien habe.
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Bearbeitet von User am 09.02.2017 14:26:11. Grund: .