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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 08.02.2017 23:17:34 | IP (Hash): 737377402
    Alle drei Monate sollten Menschen mit Diabetes beim Arzt ihren Langzeitblutzucker (HbA1c) kontrollieren lassen. So ist es im Gesundheitspass Diabetes vorgesehen. Der HbA1c-Wert gibt einen Überblick über die Qualität der Blutzuckereinstellung in den vergangenen Wochen. Beeinflusst wird dieser Wert auch von der Schlafdauer. Wer regelmäßig weniger als sieben Stunden schläft, hat ein erhöhtes Risiko für höhere HbA1c-Werte. Dies ist das Ergebnis einer Studie aus den USA, die im Januar 2017 veröffentlicht wurde*. Schlafmangel kann demnach auch zu einem falschen Ergebnis eines oralen Glukosetoleranztests (OGTT) führen, mit dem untersucht wird, ob ein Patient an Diabetes erkrankt ist.

    Oraler Glukosetoleranztest (OGTT) auf Diabetes

    Das Forscherteam aus Atlanta hatten mit1500 Nicht-Diabetikern im Alter um die 50 Jahre einen standardmäßigen OGTT durchgeführt. Hier trinken die Patienten nüchtern eine Lösung aus 75 g Glukose. Zwei Stunden später wird der Blutzuckerwert gemessen, der zu diesem Zeitpunkt unter 140 mg/dl (7,7 mmol/l) liegen sollte. Zudem wurden die Studienteilnehmer gefragt, wie viele Stunden sie gewöhnlich schlafen und wie viele Stunden sie an den zwei Tagen vor dem OGTT geschlafen hatten. Bei der Auswertung zeigt sich ein Zusammenhang zwischen der Schlafdauer und dem HbA1c-Wert: Mit sinkender Schlafdauer stieg die Wahrscheinlichkeit erhöhter HbA1c-Werte. Besonders deutlich zeigte sich dies bei Teilnehmern, die regelmäßig weniger als sieben Stunden schliefen.

    Quelle: https://www.diabetes-news.de/nachrichten/schlafmangel-beeinflusst-hba1c-und-ogttUn

    Und damit wünsche ich allen einen guten und gesunden Schlaf

    Cracktros
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 118
    Mitglied seit: 04.02.2017
    am 09.02.2017 04:25:40 | IP (Hash): 526608775
    Humoristische Schlussfolgerung :
    Wenn alle Diabetiker pro Tag 24h schlafen würden, hätten alle keine diabetischen Werte mehr.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 10.02.2017 00:52:26 | IP (Hash): 703198088
    So neu sind diese Untersuchungen nicht bzgl. kurze Schlafdauer bzw. Schlafstörungen zu höheren HbA1c-Werten und auch Übergewicht, als Risikofaktor zu Typ 2.

    http://www.dasschlafmagazin.de/wegezumgesunden-schlaf/archiv/ausgewaehlte-artikel/macht-zu-wenig-schlaf-dick.html

    Für meine Begriffe wird seit längerem versucht, einen Zusammenhang zu ziehen aus eher statistischen Daten.

    Dabei werden auch Eulen und Lerchen erfasst.
    http://www.stern.de/gesundheit/schlaf/geheimnis_schlaf/schlaftypen-von-eulen-und-lerchen-3762970.html

    Auf jeden Fall sind Eulen länger wach und haben mehr Zeit zum Essen, Naschen ...
    Bin selbst eine Eule und komme mit sechs Stunden Schlaf aus.
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    am 10.02.2017 15:50:46 | IP (Hash): 912930127
    Hmm, bei mir zeigt mein Libre immer ein Anstieg nach dem Aufwachen an. Egal ob ich sechs, sieben oder acht Stunden schlafe....

    Könnte es nicht möglich sein das Aufwachen und Blutzucker nach oben irgendwie im Zusammenhang steht?
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    am 10.02.2017 16:02:06 | IP (Hash): 2108455638
    Crazy schrieb:
    Hmm, bei mir zeigt mein Libre immer ein Anstieg nach dem Aufwachen an. Egal ob ich sechs, sieben oder acht Stunden schlafe....

    Könnte es nicht möglich sein das Aufwachen und Blutzucker nach oben irgendwie im Zusammenhang steht?



    Jupp.

    Nennt sich

    http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/Dawn-Phaenomen-27828.html
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    am 10.02.2017 18:06:02 | IP (Hash): 548877029
    Macht es bei mir auch. Seit ich mir noch auf der Bettkante den Frühstücksbolus gönne, hab ich statt des ersten Bergs einen leicht angehügelten friedlich ausgeglichenen Morgenverlauf :)

    War zu schnell mit dem Schreiben, Bolus geht ja nicht bei Verrückten, die nicht spritzen. Und der dumme Aufstiegs-Anstieg wird voreilig von der Leber geliefert. Häufig gelingt, den mit ner Kleinigkeit an Futter zu stoppen, schon so in der Größenordnung von ner halben BE = 5-6g KH, und irgendwo hab ich auch mal ne Studie gesehen, in der das mit Protein gefunzt haben soll. Vielleicht mal ein bisschen ausprobieren?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 10.02.2017 18:12:55. Grund: Ergänzung