Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Trotz Fastentag keine Änderung

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 22.02.2017 18:45:43 | IP (Hash): 178359368
    Du verwechselst da was:

    Bei ketogener Ernährung gibt es mehr Ketone nur in der Übergangsphase von Glukose zu Fett. Wenn die nach 2-3 Tagen bis längstens ner Woche gelaufen ist, kannst Du trotz so genannt ketogener Ernährung im Urin immer weniger Ketone nachweisen bis nach so um 4 Wochen gar keine mehr. Und dann gibt die Leber nur noch so viel Ketone aus, wie z.B. von großen Teilen vom Hirn gebraucht werden. Und bei jungen Epileptikern, die manchmal über Jahre mit extrem ketogener Ernährung behandelt und dabei auch sehr engmaschig untersucht werden, ist meines Wissens kein erhöhtes Diabetes-Risiko bekannt.

    ABER bei den von Dir damit in einen Topf geworfenen Ernährungsstörungen findest Du ein beständiges Hin- und Her zwischen glukogen und ketogen mit sehr viel mehr als normal an Ketonen, und da ist nicht auszuschließen, dass die Betas die auf die Dauer nicht mögen - so wie sie ja auch auf die Dauer nicht zu viele Glukone - Glucotoxizität - mögen ;)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 22.02.2017 19:01:52 | IP (Hash): 515171523
    Rainer schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Eventuell, auch für dich interessant, es gibt eine Vermutung, die wissenschaftlich nicht bewiesen ist, dass extremes (krankhaftens) Fasten/ Anorexie, mit den Folgen des Entstehens von Ketonen, nicht Diabetiker zu Diabetikern werden lässt.

    Hallo Cracktros,

    eventuell auch für dich interessant. Diese Vermutungen sind falsch und werden gerne von LC-Gegner aus der Tasche gezogen, um andere von so einer Ernährung abzuhalten. Hier wird einfach physiologische Insulinresistenz mit der krnakhaften pathologischen Insulinresistenz in einen Topf geworfen und alles kräftig ducheinandergeschmissen.

    Diese Behauptung beschränkt sich übrigens nicht nur auf Anorexie, sondern wird der ketogenen Ernährung insgesamt zugeschrieben.



    Anorexie und Lowcarb haben nichts miteinander zu tun!

    Warum auf Abwehr gehen, weill es einen Zusammenhang zwischen Diabetes Typ 3 und Anorexie gibt?
    Was hat Lowcarb mit Anorexie zu tun?
    Übrigens: Dieser Typ Diabetes hat nichts mit Resistenz zu tun!

    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 7
    Mitglied seit: 11.02.2017
    am 23.02.2017 09:34:24 | IP (Hash): 1241215889
    Oh, da hab ich ja eine Diskussion losgetreten. :)

    Ich bin frischer Typ 2. Weiß nicht wie lange ich das schon hab, aber wurde durch Zufall vor 4 Wochen festgestellt mit Nüchternwert von 230 und Langzeitwert von 7,4.
    Habe kein übergewicht bewege mich recht viel an der Arbeit( Handwerker) und bin grad 37 geworden.
    Mein Arzt hat mir Metformin verschrieben. Da nehme ich morgens und Abends eine halbe.Habe aber erst in vier Wochen einen Termin beim Diabetologen.
    Im Moment versuch ich der Bauchspeicheldrüse und Leber was gutes zu tun und ernähre mich fast ausschließlich von Gemüse Geflügel und Eiweißbrot.
    So ein Fastentag soll ja ganz gut sein in der Woche.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 23.02.2017 10:56:53 | IP (Hash): 737268678
    Danke für die Rückmeldung! Lostreten is in lebendigen Foren immer, und ein bisschen von der Info, mit der wir hier rumgeschmissen haben, kannste doch sicher auch brauchen, oder? Vielleicht als generelle Richtschnur auch die hier http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf ? Daumendrück

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 7
    Mitglied seit: 11.02.2017
    am 23.02.2017 11:18:59 | IP (Hash): 1111053299
    Möchte auch gleich noch ein frage Anhängen.

    Vor ca. 6 Jahren bin ich ins Krankenhaus gekommen weil meine Nerven angegriffen waren. Doppelbilder und Muskelschwäche in den Beinen. Millier Fischer Syndrom hatte man diagnostiziert.
    Zum gleichen Zeitpunkt fing bei mir meine Hautprobleme an den Händen an. Mehre Hausärzte konnten nicht feststellen woher die kommen.
    Ca. Alle 4 Wochen wird bei mir die Haut an den Fingerkuppen richtig fest wie Hornhaut.
    Kurz danach reist die Haut ein und schält sich. Nach ein bis zwei Wochen ist alles wieder gut.
    Jetzt habe ich mir gedacht das könnte natürlich auch von der Diabetes kommen. Auch wenn damals die Blutwerte im Krankenhaus in Ordnung waren hat man aber immer Blut abgenommen wenn ich schon 10 Stunden nichts gegessen hatte. Weil man sich dann erst entscheiden konnte das ich im Krankenhaus bleiben soll.
    Kann das damit zusammen hängen?

    Werd vielleicht auch bald merken ob das mit den Händen wieder kommt. Wenn ich jetzt auf den Blutzucker achte.
    Danke
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 23.02.2017 22:42:54 | IP (Hash): 374004084
    Hallo Badflex,

    das ist nicht ausgeschlossen, ich halte es aber eher für unwahrscheinlich. Solche Störungen verschwinden nicht einfach wieder nach 14 Tagen wenn sie vom Diabetes kommen.

    Allerdings könnte dein Diabetes diese Probleme verschärfen und eventuell dazu führen, dass der Spuk nicht mehr nach 1... 2 Wochen vorbei geht. Deshalb lohnt es sich für dich auf jeden Fall, auf eine gute BZ-Führung zu achten. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei.

    Alles Gute, Rainer