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WARNUNG VOR ZEHENAMPUTATIONEN UNTER SGLT2-HEMMERN

  • Dibein

    Rang: Gast
    am 02.03.2017 22:00:48 | IP (Hash): 2113025177
    vielleicht ganz gut das ich Xigduo nicht vertragen habe?!

    Drauf gestoßen hat mich heute meine Apothekenfrau. Die hatte einen Forschungsauftrag von mir zu den Nebenwirkungen von Xigduo.

    http://m.apotheke-adhoc.de/nachrichten/nachricht-detail/warnhinweis-amputationen-unter-canagliflozin-prac-produktinformation-sglt2-hemmer/

    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/02/14/warnhinweis-fuer-gliflozine

    https://allgemeinmediziner.wordpress.com/2017/02/11/warnung-vor-zehenamputationen-unter-sglt2-hemmern/

    Gruß

    Dirk

    PS.: Die plakativen Großbuchstaben in der Überschrift sind folge einer copy&paste Aktion;)


    ---
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    Bearbeitet von User am 02.03.2017 22:06:14. Grund: ps
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 01:31:17 | IP (Hash): 1453596952
    Hallo Dirk,

    habe deine Links gelesen.

    Finde die Begründung äußerst schwammig.

    Patienten mit 'hohen kardiovaskulärem Risiko' (Blutgefäßproblemen) haben dieses Risiko der Amputationen auch so, ohne Diabetiker zu sein und ohne dieses Medikament.

    Diese Gefahr der Amputation durch schlecht eingestellten Diabetes betrifft jedenfalls alle Diabetiker, wird in der Schulung auch den INSULINERn eingeschärft - wie ich so einer bin (1er).

    Mir erscheint die Medikamentation für Typ 2er insgesamt unzulänglich zu sein.
    Gewichtsabnahme zuerst, was durch so ein Tablettchen Xigduo unterstützt werden soll
    "Der CHMP war der Auffassung, dass Xigduo bei der Kontrolle der Blutzuckerspiegel
    wirksam ist; es führt außerdem zu einer Gewichtsabnahme, was bei Patienten mit Diabetes als nützlich
    erachtet wird."
    http://www.ema.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Summary_for_the_public/human/002672/WC500161036.pdf

    Gewichtsabnahme hat bestimmt seine Berechtigung, was aber auch ohne Medikamentenunterstützung gelingen kann.
    Sehe eine Diabetesbehandlung durchaus differenziert:
    Blutzuckerkontrolle eher durch - blutzuckersenkende - Medikamention - einerseits,
    Gewichtsabnahme durch Ernährung/Grundumsatz - andererseits.

    Dieses Vermangeln von Blutzuckerkontrolle/Gewichtsabnahme in einem Tablettchen ist m. E. unzulänglich.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 03.03.2017 01:37:49. Grund: Ergänzung Satzzeichen
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 06:38:14 | IP (Hash): 1137505439
    Hi Elfe,

    Fachlich mag ich das nicht beurteilen. Aber die Information über den Zusammenhang mit den SGLT 2 Hemmern und vermehrten Amputationen scheint wohl recht aktuell und akut zu sein. Dieses wurde wohl auch, nach Erzählung meiner Apothekerin , auf der letzten Informationsveranstaltung für Apotheker so erzählt und sei wohl in den Fachinformationen so betätigt worden.
    Ich will das auch nicht dramatisieren aber zumindest sollte man da ein Augenmerk drauf haben. Man muss vorhandene Risiken nicht auch noch mit Multiplikatoren verstärken.

    Liebe Grüße

    Dirk




    ---
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  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5074
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 03.03.2017 09:26:08 | IP (Hash): 1183383728
    Dirk_B. schrieb:
    PS.: Die plakativen Großbuchstaben in der Überschrift sind folge einer copy&paste Aktion;)

    Hallo Dirk,

    ich dachte schon, du willst uns diese Nachricht ZUSCHREIEN.

    Das ist zwar keine gute Nachricht, aber man muss sie auch richtig einordnen. Das Risiko ist zahlenmäßig so gering, dass es auf dem Beipackzettel lediglich unter "seltene Nebenwirkungen" aufgenommen werden muss. Das bedeutet, dass die Ärzte bei Diabetikern mit entsprechenden Risiko besonders auf Füße und Zehen achten müssen.

    Unter "seltene Nebenwirkungen" stehen übrigens bei sehr vielen Medikamenten ziemlich schlimme Sachen. Wenn du davon ausgehst, dass dich diese Nebenwirkungen sehr wahrscheinlich treffen, dann kannst du fast kein Medikament mehr einnehmen. Tatsächlich ist die Medikamentenverschreibung immer eine Abwägung zwischen Wirkung und den Risiken aus Nebenwirkungen unter Beachtung der speziellen persönlichen Risiken.

    Beste Grüße, Rainer

    ---
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    Bearbeitet von User am 03.03.2017 15:39:04. Grund: .
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 13:09:52 | IP (Hash): 1790136312
    Rainer schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    PS.: Die plakativen Großbuchstaben in der Überschrift sind folge einer copy&paste Aktion;)

    Hallo Dirk,

    ich dachte schon, du willst uns diese Nachricht ZUSCHREIEN.


    Ja ich bin das schreien aus meiner Kindheit gewohnt. Und warum soll man liebgewonnene Gewohnheiten ablegen.;)


    Rainer schrieb:


    Das ist zwar keine gute Nachricht, aber man muss sie auch richtig einordnen. Das Risiko ist zahlenmäßig so gering, dass es auf dem Beipackzettel lediglich unter "seltene Nebenwirkungen" aufgenommen werden muss. Das bedeutet, dass die Ärzte bei Diabetikern mit entsprechenden Risiko besonders auf Füße und Zehen achten müssen.

    Unter "seltene Nebenwirkungen" stehen übrigens bei sehr vielen Medikamenten ziemlich schlimme Sachen. Wenn du davon ausgehst, dass dich diese Nebenwirkungen sehr wahrscheinlich treffen, dann kannst du fast kein Medikament mehr einnehmen. Tatsächlich ist die Medikamentenverschreibung immer eine Abwägung zwischen Wirkung und den Risiken aus Nebenwirkungen unter Beachtung der speziellen persönlichen Risiken.

    Beste Grüße, Rainer

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    direkt betroffen bin ich nicht mehr. Ich war heute bei der Diabetologin weil ich dachte ich hätte mir was in den Huf getreten. War aber nur eine Warze.
    Ich habe sie auch mal nach einer Bewertung gefragt und sie äußerte sich auch derart das man da bei Patienten mit entsprechenden Neigungen halt ganz besonders aufpassen muss.
    Mir war diese Nebenwirkung auch nicht bekannt obwohl ich dachte den Beipackzettel gelesen zu haben.
    Bei der Abwägung Wirkung und Risiken bin ich froh das ich das Zeugs wieder abgesetzt habe. (ich habe unter Xigduo nur noch als Durchlauferhitzer fungiert).

    viele Grüße

    Dirk

    PS.: durch das Leerzeichen in meinem Usernamen kommt es immer zu Formatierungsfehlern beim quoten meiner, zumindest literarisch, wertvollen Abhandlungen. das kann man wieder hübsch machen indem man ein _ dazwischen fummelt. Das ist doof aber leider nicht zu ändern.;)




    ---
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    Bearbeitet von User am 03.03.2017 13:11:21. Grund: _ eingefummelt
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 18:27:41 | IP (Hash): 1453596952
    Rainer schrieb:

    Das ist zwar keine gute Nachricht, aber man muss sie auch richtig einordnen. Das Risiko ist zahlenmäßig so gering, dass es auf dem Beipackzettel lediglich unter "seltene Nebenwirkungen" aufgenommen werden muss. Das bedeutet, dass die Ärzte bei Diabetikern mit entsprechenden Risiko besonders auf Füße und Zehen achten müssen.

    Unter "seltene Nebenwirkungen" stehen übrigens bei sehr vielen Medikamenten ziemlich schlimme Sachen. Wenn du davon ausgehst, dass dich diese Nebenwirkungen sehr wahrscheinlich treffen, dann kannst du fast kein Medikament mehr einnehmen. Tatsächlich ist die Medikamentenverschreibung immer eine Abwägung zwischen Wirkung und den Risiken aus Nebenwirkungen unter Beachtung der speziellen persönlichen Risiken.


    Hallo Rainer und Hallo Dirk,

    stimme dem zu.
    Bei Behandlung durch Diabetologen werden sowieso alle drei Monate die Füße kontrolliert.
    Missempfindungs-/Durchblutungs-Störungen werden dort schon früh aufgedeckt, daß es gar nicht zu Amputationen kommen wird.

    Sehe diese Meldung eher an die Hausärzte gerichtet, die ihre Diabetes-2er-Patienten eher mit Tabletten behandeln und nicht die DMP-Untersuchungen durchführen.

    Wenn auch nicht fachlich, sondern eher eigenverantwortlich, muss sich jeder Mensch so gut wie möglich informieren und durchdenken.
    Letztendlich trifft der Patient die Entscheidung - bewusst eher, eine Einwilligungserklärung (OP) unterschreiben zu müssen oder eine Patientenverfügung aufzusetzen.

    Bei der 2er Behandlung sehe ich jedenfalls einiges kritisch.
    Überspitzt: Warum werden Medikamente wie/als Appetitzügler eingesetzt ?
    Warum wird 2ern Insulin verwehrt ?
    Weil die 'Alten' das eh nicht kapieren und die Behandlung durch Pflegedienst ... aufwendiger wird ?

    Übrigens wabert als Nebenwirkung der Insuline der Krebsverdacht mit.

    Gruß Elfe
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 20:36:12 | IP (Hash): 1118515549
    Elfe schrieb:
    [

    Übrigens wabert als Nebenwirkung der Insuline der Krebsverdacht mit.

    Gruß Elfe



    Auf den 1. Blick konnte das Vermutet werden, aber beim genauen hinschauen wurde jülngst etwas anderes bestätigt. Bei Patienten die eine Verschärfung ihres Diabeteses erfahren, und deshalb von Medikamenten auf BOT umsteigen oder von BOT auf ICT gibt es ein erhöhtes Krebs auftreten, inerhalb des 1. Jahres. Dieses gilt für Typ 2 Diabetiker. Bei Typ 1 Diabetikern ist die Datenlenlage eher uneinheitlich.

    Für Typ 1 konnte dieser Verdacht nie bestätigt werden.
    Außerdem, was bleibt mir Übrig sterben inerhalb der nächsten Stunden/Tage weil ich kein Insulin spritze oder, mit modernen Insulinen und Therapiemöglichkeit , im Durchschnitt länger leben als Typ 1 Diabetiker je gelebt haben?


    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 03.03.2017 20:37:30. Grund: Vertippt
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 03.03.2017 21:10:47 | IP (Hash): 1137505439
    Elfe schrieb:
    Rainer schrieb:

    Das ist zwar keine gute Nachricht, aber man muss sie auch richtig einordnen. Das Risiko ist zahlenmäßig so gering, dass es auf dem Beipackzettel lediglich unter "seltene Nebenwirkungen" aufgenommen werden muss. Das bedeutet, dass die Ärzte bei Diabetikern mit entsprechenden Risiko besonders auf Füße und Zehen achten müssen.

    Unter "seltene Nebenwirkungen" stehen übrigens bei sehr vielen Medikamenten ziemlich schlimme Sachen. Wenn du davon ausgehst, dass dich diese Nebenwirkungen sehr wahrscheinlich treffen, dann kannst du fast kein Medikament mehr einnehmen. Tatsächlich ist die Medikamentenverschreibung immer eine Abwägung zwischen Wirkung und den Risiken aus Nebenwirkungen unter Beachtung der speziellen persönlichen Risiken.


    Hallo Rainer und Hallo Dirk,

    stimme dem zu.
    Bei Behandlung durch Diabetologen werden sowieso alle drei Monate die Füße kontrolliert.
    Missempfindungs-/Durchblutungs-Störungen werden dort schon früh aufgedeckt, daß es gar nicht zu Amputationen kommen wird.

    Sehe diese Meldung eher an die Hausärzte gerichtet, die ihre Diabetes-2er-Patienten eher mit Tabletten behandeln und nicht die DMP-Untersuchungen durchführen.

    Wenn auch nicht fachlich, sondern eher eigenverantwortlich, muss sich jeder Mensch so gut wie möglich informieren und durchdenken.
    Letztendlich trifft der Patient die Entscheidung - bewusst eher, eine Einwilligungserklärung (OP) unterschreiben zu müssen oder eine Patientenverfügung aufzusetzen.

    Bei der 2er Behandlung sehe ich jedenfalls einiges kritisch.
    Überspitzt: Warum werden Medikamente wie/als Appetitzügler eingesetzt ?
    Warum wird 2ern Insulin verwehrt ?
    Weil die 'Alten' das eh nicht kapieren und die Behandlung durch Pflegedienst ... aufwendiger wird ?

    Übrigens wabert als Nebenwirkung der Insuline der Krebsverdacht mit.

    Gruß Elfe



    Hallo Elfe,

    ich bin deinen Ausführungen nach das 100% Opfer.;)

    Meine DMP macht der Hausarzt. Die erste war BZ Messen mit dem Haushaltsgerät und fertig. Ich hatte vorher bei der KK nachgefragt ob es da einen festgelegten Leistungsumfang gibt. Klare Antwort "Nein das entscheidet der Arzt".

    Bolus gibt es bei meiner Diabetologin nicht. Stattdessen Versuchskandidat für eine "Hemmer" Orgie. (Ich denke das ich in der nächsten Woche versuche eine zweite Meinung zu bekommen.)

    Krebs durch Insuline? Ganz ehrlich - eine weitere von xxxxxxx Möglichkeiten Krebs zu bekommen. Und solange man Diabetes nicht mit Hühnersuppe therapieren kann....Wobei Hühnersuppe? Hühner = Antibiotika Belastung daher Chance durch eine von einem rostigen Nagel verursachte Infektion zu sterben.


    viele Grüße

    Dirk

    ---
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 00:29:14 | IP (Hash): 1453596952
    Hallo Dirk,

    DMP Diabetes ist sehr wohl festgelegt
    https://www.zuckerkrank.de/diabetes-behandlung/verlaufskontrolle

    unabhängig Hausarzt oder Diabetes-Arzt.

    Meine KK hat nur für 2er ein DMP-Programm vorgesehen,
    Werde vom Arzt dennoch als 1er-Minderheit nach den entsprechenden Kriterien betreut.

    Diese Krebs-Gefahr durch Insuline wird tatsächlich diskutiert.
    Und immer wieder darauf hingewiesen - kann sein, ungenügende Datenlage ... .

    Ohne Insulin würde ich mir jedenfalls die Graswurzeln bereits von unten betrachten.

    Niemals nie Opfer, bin da eher rebellisch veranlagt.

    Gruß Elfe
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 04.03.2017 10:00:49 | IP (Hash): 1151038681
    Elfe schrieb:
    Hallo Dirk,

    DMP Diabetes ist sehr wohl festgelegt
    https://www.zuckerkrank.de/diabetes-behandlung/verlaufskontrolle

    unabhängig Hausarzt oder Diabetes-Arzt.

    Meine KK hat nur für 2er ein DMP-Programm vorgesehen,
    Werde vom Arzt dennoch als 1er-Minderheit nach den entsprechenden Kriterien betreut.

    Diese Krebs-Gefahr durch Insuline wird tatsächlich diskutiert.
    Und immer wieder darauf hingewiesen - kann sein, ungenügende Datenlage ... .

    Ohne Insulin würde ich mir jedenfalls die Graswurzeln bereits von unten betrachten.

    Niemals nie Opfer, bin da eher rebellisch veranlagt.

    Gruß Elfe



    Da muss ich nochmal mit dem Hausarzt un der KK reden. Wie schon beschrieben wurde der BZ nur mit dem Handheld Gerät in der 2
    Praxis gemessen. der 14 Tage alte HBA1C vom Diabetologen wurde übernommen (Das sollte auch nicht das Problem sein) aber weder Urin noch BD noch Füsse wurden untersucht.
    Die Krebs Geschichte ist ja nicht nur beim Insulin sondern auch bei vielen oralen AntiDiabetiker immer wieder ein Thema. Von daher ist man der Sache eh in irgendeiner Form ausgeliefert oder man stirbt an Diabetes.

    Liebe Grüße

    Dirk
    ---
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