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WARNUNG VOR ZEHENAMPUTATIONEN UNTER SGLT2-HEMMERN
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Cracktros
Rang: Gastam 04.03.2017 10:38:24 | IP (Hash): 1033794875
Bei mir wird jedes Quartal
-Urin abgenommen und Untersucht. Untersucht wird die Niere,
-Hba1c,
-Blutdruck.
-Gewicht (brrrrrr.....das hasse ich am meisten)
Die Füße werden nicht jedes Quartal untersucht. Auch nicht jedes Quartal werden die Kathetersetzstellen und die Nervenleitfähigkeit geprüft, sondern 2 x im Jahr. Das alles erfolgt bei der Diabetologin.
Alle zwei Jahre geht es zum Augenarzt.
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Bearbeitet von User am 04.03.2017 10:42:54. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 04.03.2017 11:59:30 | IP (Hash): 1151038681
Nun das kannte ich auch so aus meiner erstmalig festgestellten Erkrankung vor x Jahren. Schon da war ich im DMP Programm und der Hausarzt hat das sehr gewissenhaft in der Form abgearbeitet. Ausgenommen natürlich Untersuchung der Spritzstellen. Das wäre nur relevant gewesen wenn ich mir damals das Metformin durch die Haut gedrückt hätte.;) Aktuell kann man das auch eher vernachlässigen. Bei einmal Basal am tag ist das unproblematisch.
Augen Untersuchung läuft. Aber der Rest hat mich doch etwas irritiert. Also zumindest Urin und Füsse hätte ich erwartet (Also ich nicht das ich erwartet hätte das die mich treten und anpinkeln aber Untersuchen hätten die das können;)). vielleicht wäre dann auch meine Warze aufgefallen die mich gestern zum Doc trieb.
Wenn ich die Erfahrungen hier Lese dann irritiert es mich um so mehr das die DAK mir gegenüber mündlich äußert "liegt im ermessen des Arztes" leider finde ich auch auf der HP der DAK keine weiteren Information die ich dem HA unter die Nase halten könnte. Ich denke ich werde die nochmal nerven. Die wissen gar nicht wie viel Zeit ich im Moment habe. :D
LG
Dirk
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
Cracktros
Rang: Gastam 04.03.2017 12:20:24 | IP (Hash): 532289071
Ich vernahm, dass Patienten, unabhängig von der Teilnahme an ein DMP -Programm , eine gleich gute Behandlung/Untersuchung durch behandelnde Ärzte erfahren sollen. Prinzipiell geht der Arzt, bei Versäumnissen das Risiko von hohen Regresspflichten ein, fals etwas schiefläuft. Prinzipiell hat das nichts mit der KK zu tun, sondern mit der Sorgfalt des Arztes.
Im Zweifel gilt auch , wenn jemand unzufrieden mit einem Arzt ist, dann kann er den Arzt wechseln.
Ich lese aber, dass du deinen Diabetes durch zwei Ärzte behandeln lässt, oder habe ich etwas durcheinander gebracht? Kann es sein, dass sie sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben?
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
Cracktros
Rang: Gastam 04.03.2017 12:32:17 | IP (Hash): 532289071
Kritisch zu bewerten ist auch die schlechte Ausbildung der Ärzte im Bezug auf Diabetes. Obwohl Diabetes eine "Volkskrankheit" ist nimmt sie im Lehrplan nur einige Stunden ein.
Hinzukommt, dass nur wenige Ärzte sich zum Diabetologen ausbilden lassen. So, dass "Spezialisten" in der Fläche Mangelware sind.
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
Dibein
Rang: Gastam 04.03.2017 12:57:11 | IP (Hash): 1151038681
Cracktros schrieb:
Im Zweifel gilt auch , wenn jemand unzufrieden mit einem Arzt ist, dann kann er den Arzt wechseln.
Ich lese aber, dass du deinen Diabetes durch zwei Ärzte behandeln lässt, oder habe ich etwas durcheinander gebracht? Kann es sein, dass sie sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben?
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Das mit den zwei Ärzten stimmt in sofern, das die DMP beim Hausarzt läuft. Aber auch nur das weil der für mich günstiger zu erreichen ist und ich zunächst auch mal davon ausgehe das der das wohl hin bekommt.
Ich werde aber wohl den Diabetologen wechseln. Da ich denke das ich schon erheblich weiter sein könnte bei meiner BZ Entwicklung wenn man das gemacht hätte was von Anfang an im Gespräch war und auf Trulicity und Xigduo Geschichte verzichtet hätte.
Aber ich werde da noch mal ne Nacht drüber schlafen.
Gruß
Dirk
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 04.03.2017 14:48:17 | IP (Hash): 1413228958
Finde den Diskussions-Verlauf hier interessant. Als die DMPs für Diabetes ins Leben gerufen wurden, hab ich dafür in und aus der Selbsthilfe vor Ort gewaltig getrommelt, weil ich nach den ersten Infos damals davon ausging, dass sich die Behandlung für uns mit Diabetes gundsätzlich verbessern würde. Tatsächlich hat sich damit für uns Betroffene überhaupt nichts geändert, nur einiges in den Abrechnungen der kranken Kassen untereinander und mit ihren Ärzten, und auch diese Ängerungen sind seit der allgemeinen Umstellung auf den Gesundheitsfonds Vergangenheit. Was wir mit der Teilnahme am DMP heute noch erhalten, ist ein irrsinniges Stück Verwaltung und Statistik, das nur kostet und niemandem nützt.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Cracktros
Rang: Gastam 04.03.2017 15:43:20 | IP (Hash): 67031262
Was sich durch das DMP Geändert hat, ist der Brief mit der Erinnerung an den Quartalscheck...
Na, ja.
Da lache ich drüber
Ich weiß nicht was sich für meine Ärztin und meiner Beraterin änderten.
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Bearbeitet von User am 04.03.2017 18:32:08. Grund: . -
Elfe
Rang: Gastam 04.03.2017 19:00:27 | IP (Hash): 1453596952
Dirk_B. schrieb:
Wenn ich die Erfahrungen hier Lese dann irritiert es mich um so mehr das die DAK mir gegenüber mündlich äußert "liegt im ermessen des Arztes" leider finde ich auch auf der HP der DAK keine weiteren Information die ich dem HA unter die Nase halten könnte. Ich denke ich werde die nochmal nerven. Die wissen gar nicht wie viel Zeit ich im Moment habe. :D
Hallo Dirk,
die DAK bietet ein spezielles 'Gesundheitsprogramm' für Diabetiker an (DMP nur genannt in Leistungen/Programme für Chroniker - Übersicht), liest sich ziemlich gut
https://www.dak.de/dak/leistungen/Diabetes_Typ_2-1078560.html
- Vorteile
- Kartenreiter 'So nehmen Sie teil'
"Sie sind an Diabetes Typ 2 erkrankt und wollen sich für das DAK-Gesundheitsprogramm anmelden? Das ist eine gute Wahl. Lassen Sie sich einfach direkt von Ihrem behandelnden Arzt einschreiben. Er füllt gemeinsam mit Ihnen alle wichtigen Unterlagen aus und kümmert sich dann um alles Weitere. Nachdem Sie die Unterlagen bei Ihrem Arzt vollständig ausgefüllt haben, brauchen Sie nichts weiter tun. Sie erhalten die schriftliche Bestätigung über Ihre Teilnahme per Post nach Hause geschickt."
- Kartenreiter 'Infos'
Hier sind pdf-Dateien zum Thema hinterlegt.
Auch wird ein Vorsorgeprogramm gegen Spätfolgen für Diabetiker angeboten:
https://www.dak.de/dak/leistungen/Diabetes-Vorsorgeprogramm-1871770.html
Liebe Grüße
Elfe
P.S.: Habe bereits im Google-Suchfenster 'dmp diabetes dak' eingegeben und bin dort gelandet.
Das Thema ist versteckt unter 'Leistungen'.
Bearbeitet von User am 04.03.2017 19:01:55. Grund: Ergänzung -
Dibein
Rang: Gastam 04.03.2017 19:28:26 | IP (Hash): 1151038681
Hi Elfe,
Danke für die Mühe. Ich war ja auch persönlich bei der DAK. Ich weiß ja welche Untersuchungen sinnvoll sind. Mir ging es es darum in Erfahrung zu bringen ob der Arzt nun die Untersuchungen die in dem Katalog stehen durchführen MUSS. Die klare Aussage "Nein! das entscheidet der Arzt.". Und da liegt halt der Hase im Pfeffer.
Ich hatte damit gerechnet das er den HA den 1c nicht erneut feststellen lässt wenn der erst einige Tage vorher festgestellt wurde. Ich habe aber mit der Urinabnahme und mit der Fußuntersuchung festgerechnet zumal ich nüchtern kommen sollte.
Ich denke das ich in der nächsten Woche einen anderen Diabetologen suche und dann alle damit zusammenhängenden Untersuchungen an eine Stelle gebe.
Danke und Gruß
Dirk
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
Elfe
Rang: Gastam 04.03.2017 20:05:52 | IP (Hash): 1453596952
Hallo Dirk,
'entscheidet der Arzt' ist schon richtig.
Dennoch gibt es ganz klare Grundvorgaben bei einer DMP, sonst kann der Arzt das mit der KK nicht so abrechnen.
Mein Arzt hält sich an die DMP-Untersuchungen (w.g. für 1er hat meine KK kein DMP und rechnet Einzelpositionen ab).
HbA1c, BZ, Fußuntersuchung plus BZ-Wertebesprechung anhand von Aufzeichnungen mit ggf. Dosisanpassung alle 3 Monate.
Urin (Albumin per Teststreifen) war viele Jahre 1 x im Quartal, jetzt nur noch 1 x im Jahr - lt. Änderung ? der gesetzlichen KK-Vorgaben.
Blutwerte wie Fette etc. 1 x im Jahr.
Augenarzt mindestens 1 x im Jahr, werde durch Diabetes-Praxis erinnert, und gebe speziellen Prüfbogen des Augenarztes in der Diabetes Praxis ab.
In eine Hand die Diabetes-Behandlung abgeben zu wollen, ist bestimmt richtig.
Dennoch wirst du eine Überweisung vom Hausarzt zum Diabetologen brauchen.
Liebe Grüße
Elfe