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  • Andreas

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 21:18:57
    Ich bin seit langer Zeit auf der Suche nach einer Lobby für Diabetiker. Nur mal eine prinzipielle Frage: Wäre jemand bereit einen Fond zu unterstützen, der es als Ziel hat Geld zu sammeln . Und zwar so viel, dass sich dieser Fond in Pharmaunternehmen einkaufen kann um so die Diabetesforschung positiv zu verändern?
    von Andreas
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 23:23:14
    meinst Du sowas?
    http://www.jdrf.org/index.cfm?page_id=100694
    von Jürgen
  • Tom

    Rang: Gast
    am 07.01.2009 15:31:15
    Frage an Andreas. Mit welcher Zielstellung? von Tom
  • Andreas

    Rang: Gast
    am 07.01.2009 16:22:22
    Na sagen wir mal, Fa. XY entwickelt ein Produkt, welches es ermöglicht Blutzuckerwerte rund um die Uhr zu bestimmen. Plötzlich wird diese Firma gekauft oder geht in Konkurs. Der Diabetikerfond könnte entweder die eine oder die andere Firma kaufen oder Teile davon....
    Wir Diabetiker sind eine riesige wirtschaftliche Melkkuh! Wir Diabetiker könnten aber mit dem notwendigen finanziellen Aufwand uns selbst heilen! von Andreas
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 07.01.2009 16:28:09
    Ein kleiner Pseudo-Marxist? Selbstverständlich würde ich mein Insulin, die Flexülen und die I-Pumpe selbst produzieren, wenn ich Multimilliardär wäre. Aber denen, die das Geld nicht hätten, würde ich für meine "Überschussproduktion" ein Sack voll Kohle berappen lassen. In welcher Schein-Welt lebst du denn?
  • Pozilei

    Rang: Gast
    am 07.01.2009 17:47:27
    Zitat Andreas: ****Na sagen wir mal, Fa. XY entwickelt ein Produkt, welches es ermöglicht Blutzuckerwerte rund um die Uhr zu bestimmen. Plötzlich wird diese Firma gekauft oder geht in Konkurs.****

    Hallo Andreas,
    es wurde bereits vor Jahren mehrmals ein BZ-Mess-"Ührchen" (Glucowatch od. so ähnl.) angekündigt und soweit ich mich erinnere, konnte/sollte man sich finanziell beteiligen. - Von dem Ührchen hat man dann nix mehr gehört (BZ sollte via Sensoren aus dem Zwischenzellwasser gemessen werden; hat technisch nicht funktioniert), und das Geld der Investoren ist wohl auch weg.

    Exubera, das inhalierbare Insulin, war kürzlich auch technisch und finanziell ein Super-Flop (mehrere Milliarden Dollar!).

    Fazit: Ideen für Innovationen gibt es scheinbar genug.
    Die Kosten für die Umsetzung können in die Milliarden (!!!) gehen.
    "Wir Diabetiker" sind zudem Laien.
    Versprochen wird immer viel (Erfolg/Rendite) ...

    Neu ist der "Navigator" von Abbott:
    http://www.MediSense.de/produkte/navigator/navigator.htm
    - und dahinter stehen für den "kleinen Diabetiker mit seinem "Taschengeld" unermessliche Geldberge ...

    Als Privatmensch steht dir allerdings jederzeit frei, dein Geld an der Börse zu investieren bei den großen "Diabetes-Pharmas" (wie z. B. bei Abbott).

    ***
    Ich weiß nicht, was es kosten würde, wenn man die Produktion von tier. Insulinen wieder in D ansiedeln würde.

    Tier. Insuline werden in D nicht mehr produziert u. haben hier keine Zulassung mehr. Allerdings gibt es noch ca. 500 Diabetiker, die es benötigen, weil sie andere Insuline nicht vertragen. Der Bezug aus dem Ausland wird immer schwieriger, da die Produktion dort auch reduziert wird.

    Es wäre also sinnvoll gewesen, wenn man die tier. Insuline hier doch irgendwie erhalten hätte.
    Es hat sich aber nicht mehr "gerechnet" für die Pharmas und ich bezweifle auch, dass es für "Privatmenschen" finanzierbar gewesen wäre, die Produktion hier am Leben zu erhalten oder sie jetzt wieder zu "reanimieren".
    Die sinnvollen "kleinen Sachen" haben also sowieso nie eine Chance.

    Es zählt nur die große Masse und da sind die großen Pharmas voll dabei. Und da kannst du, wie gesagt, an der Börse mitmachen.

    Übrigens sind sehr viele (oder die meisten?) Diabetiker Rentner / HartzIV-Empfänger / Klein- bzw. Durchschnittsverdiener, die kein oder allenfalls nur sehr wenig "Spielgeld" übrig hätten ... von Pozilei
  • Andreas

    Rang: Gast
    am 08.01.2009 10:49:47
    Meine Scheinwelt? Mag sein. Wahrscheinlich auch schwierig umsetzbar. Aber du hast es gar nicht verstanden, denn nicht ich würde irgendwas produzieren oder verkaufen! Wenn du heute 20 Euro der Krebshilfe (oder irgend einer anderen Hilfsorganisation) spendest hast du kein Problem damit, oder? Also du Neo-Liberalist vielleicht ist das ja einfach nichts für dich....und wenn doch, irgend wann mal, einfach spenden. von Andreas
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 08.01.2009 14:46:16
    Mag sein, daß es in Österreich etwas anders läuft als im Rest der Welt, aber noch verschwinden 60% von Spendengeldern in den Taschen derer, die es mit Sicherheit nicht brauchen. Nebenbei kann man mit Geld nicht alles (sofort) lösen: "Wir Diabetiker könnten aber mit dem notwendigen finanziellen Aufwand UNS SELBST HEILEN"! - da stimme ich dir zu, aber nur wenn du öffentlich erklärst, daß die Welt eine Scheibe ist!! Schon mal etwas von Marktwirtschaft gehört (wer in eine konkursgehende Firma investiert, um die Produktion aufrecht zu erhalten, ist auch für den Rest zuständig, ergo bist du sehr wohl "Produzent")? Aber ich will dir deinen Traum nicht zerstören - sammle weiter Geld (wofür auch immer!) Gruss Grüni von Grünkohl
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 09.01.2009 14:49:20
    hallo andreas,
    bisher, und immer noch anschließend, sind "alle" wirklich alle die zb die erhoffte nichtinvasiver bz messung anpreisen,
    betrüger gewesen und haben außer geld von anderen verbrennen nichts geleistet.(ausnahme glucowatch von cygnus, die gab es zwar zu kaufen, jetzt nicht mehr da auch sie praktich keine sinnvollen ergebnisse brachte, also auch da geld in den sand gesetzt)
    alle anderen haben gelogen und betrogen, und solche betrüger zu unterstützen ist "sehr" zweifelhaft.
    pendra
    callisto
    glucometrix
    mind vier andere in d, mit verlusten für die einzahler 1000-2500e, völlig ohne gegenwert.
    weltweit mind noch vier andere, auch null erfolg.
    zz halte ich jeden der nichtinvasive bz messung anpreist,
    angeblich vor dem durchbruch steht für betrüger.
    der letzte ist solianis aus der schweiz der den rest der pendra freunde abzockt.
    ---
    das problem mit tier. insulin liegt offen, nur werden nie die tatsachen genannt.

    1. die altzulassungen der tier. insuline waren abgelaufen,
    eine reguläre zulassung war absolut nicht kostendeckend und wegen fehlens der probanden auch garnicht möglich.
    2. selbst der renner novo semilente war nicht mehr kostendeckend zu produzieren.
    3. hat niemand darüber nachgedacht "weshalb" cp pharma keine zulassung betreibt ? es lohnt sich nicht !
    4. es wird in deutschland tierisches insulin produziert,
    nur anschließend nach dem alten und zugelassenen novo verfaren umgebaut(austausch einer aminosäure)
    anschließend unter ratiopharm vermarktet.
    wenn die nutzer(und darauf angewiesenen) sich nicht bald weltweit zusammenschließen und weltweit zwei oder drei standorte für tierisches insulin und das für alle.
    fordern, - dann auch mit praktikablen chargengrößen -
    dann auch mit rentablen chargengrößen-
    werden große probleme auftauchen.
    darauf habe ich schon mehrfach hingewiesen, auch cp pharma steht nicht so blendend da, und vom zusetzen hat noch keine firma überlebt.
    auch deshalb sind ankes iknallfrösche völlig an der realität vorbei. und schaden statt zu nutzen denn wer mitreden will muß ernstzunehmen sein.
    mfg. klaus von klausdn
  • Tom

    Rang: Gast
    am 14.01.2009 14:50:11
    20 Euro der Krebshilfe spenden?
    Ich staune ehrlich gesagt über die Spendenbereitschaft, vor allem vor Weihnachten. Da zeigen Euch ein paar Medienfuzzis wie immer die Fotos und Berichte von haarlosen, heulenden Kindern und schon ist Eure Geldbörse weit offen, damit Ihr mit 15 oder 20 Euro Euer schlechtes Gewissen bezahlen könnt. Für mich kommt so etwas nicht in Frage. Ich helfe unmittelbar dem Menschen in meiner Nähe und im Rahmen der Nächstenliebe. Denn KEINER weiß, was mit dem Spenden-Geld wirklich passiert und vor allen, wieviel davon wirklich dort ankommt, wo es soll.
    Und wer war es grade? Caritas? Die mit Spendengeldern teure Berater! bezahlt hat?
    Da drück ich unserer Putzfrau in der Firma lieber einen Fuffi in die Hand oder gehe direkt in eine Einrichtung, um meine Hilfe unmittelbar anzubieten. Sorry, aber das ist meine persönliche Meinung dazu. von Tom