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    Rang: Mitglied
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    Beiträge: 16
    Mitglied seit: 29.04.2017
    am 08.05.2017 16:36:13 | IP (Hash): 838591419
    Hallo Dirk,

    nur zwei Mal am Tag essen? Also ich esse vier bis fünf Mal, gern auch kleine Malzeiten. Ich messe auch nur vor diesen Malzeiten und nicht zwischendurch. Damit belaste ich mich nicht, sondern rechne genau, um vor dem nächsten Vergnügen halbwegs im Zielbereich zu liegen.

    Und wenn nicht, ist ja jede neue Spritze eine Möglichkeit zur Korrektur. Daher empfehlen Diabetologen auch immer, möglichst regelmäßig zu essen und auch nicht zu Unzeiten. Wenn möglich auch den Tag ein bißchen danach planen.

    Je weniger Malzeiten, um so weniger Möglichkeiten zur Korrektur. Aber auch für Nichtdiabetiker ist es nicht unbedingt gut, nur zwei Mal zu essen. Da ist Hunger vorprogrammiert und somit das Verlangen nach spontanem Essen.

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 08.05.2017 20:03:05 | IP (Hash): 184570168
    Cracktros schrieb:
    Besonders bei meine Zielwerten sind wir nicht immer einer Meinung. Präprandial würde ich gern zwischen 80 mg/dl -120 mg/dl Postprandial bis 180 mg/dl.

    Meistens habe ich einen annehmbaren HbA1c von unter 7- genau das ist eines meiner Ziele, ein HbA1C von unter 7 -. Dabei ist Wissensbasiert ein HbA1c von unter 7 kaum vorteilhafter als ein HbA1c von 7 - 7,5. Ich versuche hoche Werte und Unterzuckerungen zu meiden. Dennoch habe ich beides zu vor erwähnte, des öfteren. Besonders Sport im anaeroben Bereich lässt den BZ schwer kontrollierbar machen.


    Hallo Cracktros,
    so wie bei dir liegt mein Zielwert auch bei 100 mg/dl.
    Werte über 180 mg/dl machen mich persönlich auch nervös - weil Nierenschwelle.
    Nach 3 - 4 h Korrektur zeigen sich Ausreißer nach oben jedenfalls nicht im HbA1c mit 6 - 6,5, also besser als gedacht.
    Achten muss ich dagegen mehr auf Unterzucker.
    Immer noch sehr insulinempfindlich machen schon eine halbe bis eine Einheit zu viel an Mahlzeiteninsulin etwas aus.
    Bei der Quartalsbesprechung beim Arzt liegt der Fokus daher auf den niedrigen Werten.
    Ist für mich also auch eine Gratwanderung zwischen hoch und tief.

    Bevorzuge bei Sport den aeroben Bereich = Ausdauersport.
    Anaerob wird nicht empfohlen, generell.
    http://www.meinstoffwechsel.com/anaerober-und-aerober-stoffwechsel/

    Die Formulierung 'mein' Diabetes kann ich nicht ausstehen.
    Sage ja auch nicht 'meine' Erkältung, sondern 'ich bin erkältet' und muss mich entsprechend verhalten - nicht mehr und nicht weniger.
    Logisch - verstanden - mach ich - und gut.

    2001 wurde ich als insulinpflichtiger LADA diagnostiziert.
    3c dann später zusätzlich, da gibt es dann noch mehr zu beachten.
    (Propagiertes HF von den 2ern macht da speziell keinen Sinn.)

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 08.05.2017 20:05:18. Grund: Korrektur Schreibfehler
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 08.05.2017 21:46:36 | IP (Hash): 1205779062
    Elfe, ein schnupfen ist eine Erkrankung. Ich betrachte Diabetes nicht als Erkrankung. Das ist zwar medizinisch nicht Korrekt, aber diese Einstellung hilft mir ein, überwiegend, normales Leben zu führen.
    Wenn es für dich angenehmer ist, den Diabetes, korrekt als Erkrankung wahrzunehmen, dann ist es doch O.K.


    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
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    am 08.05.2017 23:03:34 | IP (Hash): 1493137003
    ich wünsche mir zum einen:
    - bessere ärztliche Beratung, was heißt: Welche Blutwerte muß ich selbst beobachten, als nur den 0815 Standard wie bisher. Blutzucker und Cholesterin.
    Auf welche Blutwerte kann ich bestehen, welche sind nicht wichtig, die zur Untersuchung dazugehören.. Jedes mal bekomme ich einige andere und neue Werte, die ich genauso schnell vergesse, wie ich sie gehört habe.

    Eine eindeutige Andersbehandlung von den einzelnen Typen, anstatt alles über einen Kamm zu scheren und gerade bei frisch diagnostiziertem Typ 2 den Patienten in der Bewegungslosigkeit mit Medikamenten zu belassen. Gut, jeder Diabethes ist anders und nicht jeder ist körperlich zu mehr Bewegung fähig, aber mit der Weile kenne ich einige Fälle auch persönlich, die den medikamentösen Typ 2 umkehren konnten . Mich eingeschlossen. Zumindest eine bessere Beratung zu Alternativen zu der Medikamentenpalette und Heranführung an den Nachweis, anstatt den Patienten mit Selbstversuchen in der Ahnungslosigkeit und dem Internet als Berater zu belassen. Um mir nicht den Zorn der Community aufzuhalsen: Ich spreche hier von sonst köperlich gesunden Menschen, denen mehr Bewegung und Um und Überdenken der Ernährung nicht schadet!

    Persönliche Ziele sind:
    den BZ- und HbA1C-Wert weiterhin so zu halten, wie seit nunmehr 6 Monaten. Nüchtern 78 - 83. HbA1C bei 5,5.

    sportlich weiterhin so aktiv zu bleiben, was mir die Werte ermöglicht. Manchmal immer noch ein Kampf mit dem inneren Schweinehund.

    Ich wünsche mir für die Zukunft: Endlich Abklärung meiner nach wie vor schlechten Leberwerte., die aber schon Zeit meines Lebens außer Rand und Band sind.
    Ernährungsmäßig und Lebensführung passen absolut nicht dazu. Vielleicht sollte ich mich mal ausschließlcih von Fleisch ernähren und Alkohol dazu trinken, anstatt beides abzulehnen.^^ Bisher brachte aber jede Untersuchung in die Richtung überhaupt kein Ergegnis. Außer dass die Blutwerte nicht zum Ultraschallbild passen.


    Bearbeitet von User am 08.05.2017 23:29:55. Grund: .
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    Mitglied seit: 29.04.2017
    am 09.05.2017 17:00:32 | IP (Hash): 838591419
    Sehe ich auch so. Man sagt auch, mit Diabetes ist man nicht krank, sondern eben nur bedingt gesund. Bei den heutigen technischen Möglichkeiten und mit der nötigen Selbstmotivation kann man dafür sorgen, den Diabetes nicht wirklich stattfinden zu lassen. Ist nicht einfach, geht aber...