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Ab wann spritzen ?
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am 30.05.2017 08:07:06 | IP (Hash): 2108455638
Ich glaube eher, dass Tarabas auf der richtigen Fährte ist.
Das sieht nach einem Morgengupf aus – schließlich läuft das Basal über nacht prima.
Den Spritzzeitpunkt würde ich da garantiert nicht verschieben, der Anstieg ist nach dem Austehen. Sozusagen der "Klassiker" für ein paar Extra-Einheiten Bolus auf der Bettkante. -
Dibein
Rang: Gastam 30.05.2017 10:01:00 | IP (Hash): 1518990964
Erst einmal danke für das rege Interesse:
Zunächst mal der Spritzzeitpunkt:
Ich spritze die 34IE um 21:00 da dieses nach mehreren hin und her in der Vergangenheit der Zeitpunkt ist an dem ich in der Regel zuhause bin und ich auch noch so fit bin das ich das nicht vergesse.
Den nüchtern BZ messe ich praktisch "auf der Bettkante". (Wenn ich das im liegen versuche sieht das Bett anschließend aus als wenn dort ein Schaf geschächtet wurde;)) Da ich derzeit immer noch AU bin ist das so um 08:30 - 09:00. Auch wenn ich gerne früher aufstehen würde schlafe ich Moment aufgrund meiner PNP Schmerzen erst sehr spät ein (Heute geht es zum Neurologen).
Persönlich komme ich zu dem Schluss:
Basalinsulin funktioniert gut in de Nacht und verhindert zumindest extremen nüchtern und Postpr. BZ am Tag.
Metfomin ist nett aber ich erkenne zumindest auf den BZ keine positive Wirkung (ich habe ohne und mit Metformin einen vergleichbaren Postpr. BZ)
Was meine (vermutliche PNP) betrifft sind das keine Probleme die schlagartig in den letzten Wochen aufgetreten sind. Eher ist es so das ich diese vermutlich auf die vermeintlich "steifen Knochen" am Morgen und eine erklärbare Erschöpfung am Abend zurückgeführt habe. Das Unterschied zu meiner derzeitigen Situation ist das ich während ich gearbeitet habe, war ich Abends regelrecht erschöpft. Sicher durch den unbehandelten Diabetes aber auch durch sehr lange und auch körperlich anstrengende Arbeitstage. Nun nehme ich Schmerzen vor allen in den Beinen und Füssen wenn ich zur Ruhe komme viel Intensiver wahr. Die Schmerzen die ich nicht unterdrücken kann hab ich vermutlich früher nicht so empfunden weil ich einfach tiefer geschlafen habe und vielleicht auch weil der Schmerz auch noch nicht so intensiv war. Ich weiß nicht in wie weit ein unbehandelter Diabetes Schmerzempfindung dämpft?
Ich persönlich versuche derzeit einen anderen Diabetologen zu finden der eine andere Therapieform unterstützt. Ich bin der der Meinung das ich mit insgesamt weniger Insulin zurecht komme wenn ich den nüchtern BZ und den bei einigen Mahlzeiten hohen Postpr. BZ mit kleine Mengen Bolus entgegenwirken würde.
Meine derzeitige Diabetologin akzeptiert meine recht hohe Basaldosis aber will Bolusinsulin vermeiden weil sie da ausschließlich den Nachteil der Gewichtszunahme sieht. Da es mir allerdings auch unter Insulin gelingt, wenn auch moderat, abzunehmen verstehe ich nicht das man nicht zumindest den Versuch macht um einen insgesamt besseren BZ mit in der Summe vielleicht weniger Insulin zu erreichen.
Viele Grüße
Dirk
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
Dibein
Rang: Gastam 30.05.2017 10:21:55 | IP (Hash): 1518990964
hjt_Jürgen schrieb:
Kein Rezept, nur eigene Erfahrung mit der Einladung zum Ausprobieren, ob es für die eigene Situation auch helfen könnte:
Habe bis vor fast 4 Jahren einen Morgenanstieg auf um 150mg/dl um 7 Uhr und mit jeder weiteren Stunde mehr gepflegt. Bei einem ansonsten recht gesunden BZ-Verlauf im Rahmen von HBA1c 5,5 und besser.
Habe dann per VLCD meine Leber entfettet (waŕ zuvor sehr fett) und seitdem einen nennenswerten Anstieg erst mit dem Aufstehen. Also wenn ich um 7 aufstehe, starte ich mit 80, mit dem Aufstehen um 10 um 100, noch lange keine 150!.
Hallo Jürgen,
ich habe den Eindruck das mich die derzeitige Diabetologin einfach nicht für voll nimmt. Ausschließlich der verbesserte 1C von ca. 12 auf 6,8 spielt dort eine Rolle. Ich scheue mich im Moment ein wenig das Basalinsulin weiter zu erhöhen zumal ich felsenfest davon überzeugt bin das ich mit ICT oder BOT+ anstelle von BOT viel schneller und vielleicht sogar in der Summe weniger Insulin zum Ziel komme.
hjt_Jürgen schrieb:
Deine Beschwerden/Schmerzen sind keine üblichen Begleiter von Prädiabetes und auch schon mehrere Jahre bestehendem Diabetes im Rahmen von HBA1c bis einschließlich 8. Eigentlich kann das, was Du bisher an Diabetes hast, keine Erklärung dafür geben, und deswegen solltest Du nach meiner Meinung Deine Ärzte ganz dringend mit der Frage nach Ursachen und Abhilfemöglichkeiten abseits vom Diabetes nerven.
Erzähle ihnen getrost, dass es kaum unerkannte Diabetiker gäbe, wenn der Diabetes schon so früh so unangenehme Beschwerden machen würde, wie sie Dir für Deinen einreden wollen ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Nu ja ich hatte ja schon vor einigen Jahren die Feststellung der Diabetes und diese schließlich durch Ernährung und extremen Sport und damit einhergehender extremer Gewichtsreduktion in den Griff bekommen. Ich hatte 2005 einen HBA1C von 13. Da wird schon der Grundstein der derzeitigen Probleme gelegt worden sein.
Ich werde mal heute den Neurologen abwarten und dann mal weiter schauen. Aber wie schon geschrieben suche ich einen anderen Weg als den die derzeitige Diatante angeht.
Viele Grüße
Dirk
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am 30.05.2017 10:51:57 | IP (Hash): 425532944
mit der 13 von 2005 gratuliere ich erstmal zum bisherigen einigermaßenen Überstandenhaben. Klar wird damit ne PNP plausibler. Daumendrück fürn proaktiveren Diabetologen!
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Dibein
Rang: Gastam 30.05.2017 12:14:37 | IP (Hash): 1518990964
hjt_Jürgen schrieb:
mit der 13 von 2005 gratuliere ich erstmal zum bisherigen einigermaßenen Überstandenhaben. Klar wird damit ne PNP plausibler. Daumendrück fürn proaktiveren Diabetologen!
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Tja die Diabetes "Pause" hatte ich mir selber erarbeitet. Das Ende der Pause allerdings auch:( Das ganze aus Zeitmangel und Schluderei aus den Augen verloren. Irgendwann war ich wahrscheinlich der Meinung das ich "geheilt" bin. Ich glaube eine irrige Annahme vieler Typ2 Diabetiker.
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Dibein
Rang: Gastam 30.05.2017 21:18:31 | IP (Hash): 1518990964
Soooooo - nun war ich beim Neurologen. Das war ein sehr positives Erlebnis. Der Mensch ist selber Diabetiker T2 mit PNP und war sehr offen mit dem was mich erwartet. Kopfschütteln über die bisher verschriebenen Schmerzmittel (Novaminsulfon) von der Diatante mit der Bemerkung "da hättest du auch Smarties nehmen können die machen zumindest glücklich bei PNP schmerzen". Wie das verschriebene Mittel heißt muss ich noch mal nachschauen das das Rezept schon bei der Apotheke liegt.
Jedenfalls war trotz aller Beschwerden heute ein guter Tag da ich das Gefühl hatte das ich einen Arzt gefunden habe der ohne "mir nach dem Bart zu reden" in der Lage ist mich abzuholen.
Nun muss ich den Besuch erstmal sacken lassen. Denn natürlich kam auch das Thema Verrentung auf den Tisch. Ich bin noch 1 Jahr von meinen 45 Pflichtjahren entfernt da ich seit meinem 14zehnten arbeite. Auch wird jetzt eine Reha angegangen. Blöderweise ist die Praxis nun erstmal im 4 Wochen Urlaub.
Viele Grüße
Dirk
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am 01.06.2017 10:15:01 | IP (Hash): 2098122104
Elfe schrieb:
Dirk_B. schrieb:
Cracktros schrieb:
Von Interesse sind Werte um 2-3 Uhr und um 4-5 Uhr.
2-3 Uhr 90-110mg/dl
4-5 Uhr 70-90mg/dl in der Menge aber eher bei 80.
Wenn ich dann aufstehe derzeit so zwischen 08 und 09 Uhr dann bin ich bei den genannten Werten bis 150 in der Menge bei 130mg/dl.
Die 2/3 Uhr-Werte dienen der Unterzuckerkontrolle zur Insulinmenge.
Ab 3 Uhr beginnen allerdings schon Gegenhormone (zum Wachwerden) mit Erhöhung zu wirken.
Deine gemessenen 4/5-Uhr Werte zeigen eine gegensätzliche Erniedrigung.
'Nüchternwerte' nach 10-12 h lassen auf einen frühen Abendspritzzeitpunkt schließen auf ca. 20 Uhr.
Du könntest versuchen, das Basal später zu spritzen um 22 Uhr (war so mein Lernpunkt) oder erst wirklich vor Zubettgehen.
Die Erniedrigung des BZ brauchst du nicht um 4/5 Uhr, sondern ca. 3 h später.
sehe ich auch so!
Gruß Elfe
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am 01.06.2017 10:15:45 | IP (Hash): 2098122104
ups da habe ich wohl was verwechselt! -
am 02.06.2017 22:13:10 | IP (Hash): 96776284
Hallo Rainer,
hört sich sinnvoll an, was Du schreibst. Der Arzt sagte mir bei der 1. Behandlung, dass ich zeitlebens Tabletten nehmen muesste. Er wollte mir auch erst die 1000er Variante verschreiben, meinte aber dann dies sei nicht nötig, da der Langzeitzuckerwert bei 6,9 liegen wuerde, das waere noch vertretbar ohne Spritzen.
Der Arzt ist letzte Woche verstorben, muss mir jetzt einen neuen suchen und werde den dann mal fragen, wie ich morgens in einen normalen Bereich kommen kann.
Gruss
Dieter