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Widersprüchliche BZ-Werte
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Cracktros
Rang: Gastam 12.06.2017 21:25:56 | IP (Hash): 2121346380
...und der nächste lacht schon wieder...
----'--'-----''-
DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 12.06.2017 22:53:16 | IP (Hash): 1198337527
BW schrieb:
Was mir z.B. auch Rätsel aufgibt: Wenn ich morgens noch nüchtern zum Laufen gehe, bin ich hinterher bei ca. 150. Ja, ich habe gelesen, dass Sport den BZ-Spiegel kurzfristig nach oben treiben kann, aber gleich so viel?
Der Grund könnte darin liegen, daß der Körper beim Laufen schlicht Energie braucht. Wenn die nicht über eine Mahlzeit zur Verfügung gestellt wird, setzt die Leber halt Zucker frei. Und das läßt den BZ ansteigen. Anscheinend kann sich das auch bei einer frühen Form des Typ-2-Diabetes bereits so stark auswirken wie von Dir beschrieben. Die vielleicht bessere Variante: Erst etwas essen und dann laufen.
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Ingenieure sind die besseren Diabetologen ;-) -
Michael74
Rang: Gastam 13.06.2017 06:31:23 | IP (Hash): 827604704
Cracktros schrieb:
...und der nächste lacht schon wieder...
----'--'-----''-
DO NOT FEED THE TROLL!!!
Aha, Stress kann also nicht den Zucker erhöhen?............Alles klar Cracktos, hast ja richtig Ahnung -
am 13.06.2017 11:38:22 | IP (Hash): 1157094068
Holla, was war denn hier los?!? Michael, ich kann dir versichern meine Psyche ist absolut in Ordnung und hat mit meinen BZ-Werten bzw. meiner Haltung dazu nichts zu tun.
Sorry, ich wollte auch kein "Fass aufmachen", sondern mich lediglich informieren, weil mir aufgefallen ist, dass meine Werte, zumindest für mich als Laien, nicht zusammenpassen.
Ihr habt mir auch ganz schön weitergeholfen. Aus den verschiedenen Beiträgen konnte ich entnehmen, dass ich mir einerseits tatsächlich noch keine Sorgen zu machen brauche, dass es andererseits aber u.U. Sinn machen kann doch genauer hinzusehen.
Ich habe gestern nochmal meinen Arzt kontaktiert und ihn gebeten, sich meine Werte in Verbindung mit den von mir gemessenen nochmal anzuschauen, weil ich den Zusammenhang einfach nicht verstehen kann. Es ist mir aber wichtig, nachvollziehen zu können, was Sache ist. Ich war noch nie jemand, der einfach blind getan hat, was empfohlen wird, sondern mir ist es wichtig, mir meine eigene Meinung bilden zu können.
In dem Telefongespräch kamen wir dann auch auf die vermutliche Lösung des Rätsels. Der oGtt wurde ziemlich spontan angeordnet. Ich war nüchtern und hatte mich die Tage davor normal ernährt. Woran ich aber nicht gedacht habe, war, dass ich in diesem Zeitraum Aspirin und Voltaren genommen hatte. Ich kann leider nicht mehr genau sagen, wann das war (natürlich nicht in den 10 Stunden davor), trotzdem meinte der Arzt, dass das die Ergebnisse u.U. stark verbessert haben könnte.
Bei Gelegenheit soll also der oGtt wiederholt werden, aber jetzt nicht sofort, ich will nicht schon wieder voll Zucker gepumpt werden.
Nach Meinung des Arztes bewege ich mich jetzt tatsächlich im Graubereich zwischen gesund und Diabetes. Es wäre abzuwägen, ob man auf Dauer Metformin geben sollte, aber das haben wir jetzt erst mal verschoben. Zunächst werde ich jetzt mal verstärkt à la Jürgen auf meine Ernährung achten (aber wie Jürgen auch schreibt nicht zu verbissen) und ansonsten erst mal locker an die Sache rangehen. Dann werden wir neue Werte nehmen.
Das mit den Werten nach Sport ist super interessant. Heute war ich laufen, hatte aber leider die Beiträge zu spät gelesen. Nächstes Mal werde ich dann vorher etwas essen und sehen, was passiert. -
Michael74
Rang: Gastam 13.06.2017 17:44:03 | IP (Hash): 1246661363
hier konnte man wieder mal sehen dass der hba1c kein adäquates mittel in der diagnosestellung darstellt -
am 13.06.2017 18:28:15 | IP (Hash): 248847508
BW schrieb:
Zunächst werde ich jetzt mal verstärkt à la Jürgen auf meine Ernährung achten (aber wie Jürgen auch schreibt nicht zu verbissen) und ansonsten erst mal locker an die Sache rangehen.
Hallo BW,
das ist ein guter Plan - ich wünsche dir viel Erfolg und das möglichst ohne Stress. :=)
Gut, dass dein Arzt eine mögliche Ursache für die oGTT-Werte gefunden hast. Sonst wäre bei dir ein großes Fragezeichen stehen geblieben,welchen Werten du überhaupt vertrauen kann. Das ist zum Glück jetzt ausgeräumt.
Du kannst übrigens gut mit Nüchternwerte um 115mg/dl leben und brauchst dir darüber keine allzu großen Sorgen zu machen. Du musst nur wachsam sein und darfst nicht verpassen, falls die Nüchternwerte weiter ansteigen. Ausreichend wachsam bist du ganz bestimmt.
Alles Gute, Rainer -
am 14.06.2017 01:30:28 | IP (Hash): 1924133644
Hallo BW
Gemäss Rainer kannst Du mit Nüchternwerte von 115mg/dl gut leben
und geschwollene Füsse und den Beginn von Neuropathie geniessen !
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Michael74
Rang: Gastam 14.06.2017 10:53:15 | IP (Hash): 1206772085
Warum willst du hier alle immer wieder provozieren und verunsichern? Und dann schreibst du auch noch immer den Mist dass ein hba1c über 5,1 gesund sei? Was soll das? -
am 14.06.2017 11:01:22 | IP (Hash): 1324225751
Rainer, ja, ich denke auch, dass der Plan ganz gut ist. Der Arzt hat übrigens gemeint, er hätte auch vorgehabt, mich nochmal anzurufen, weil ihm die Werte so komisch vorkamen .... Trotzdem hat es nicht geschadet, selber mitzudenken, ich habe hier viel Neues und Interessantes erfahren und konnte mir auch eine Meinung bilden, was ich erreichen möchte. Für mich ist so etwas immer wichtig und auch, dass ich die Hintergründe verstehe. Dann stehe ich ganz anders hinter einer Sache. Vielen Dank euch dafür!
Es wäre mir bloß lieber gewesen, wenn wir eine andere mögliche Ursache für die Differenzen gefunden hätten, aber sei 's drum ... :-)
@Adj: In deine Beiträge interpretiere ich rein, dass du es für wichtig hältst frühzeitig zu reagieren und nichts zu verpassen. Damit hast du bestimmt Recht und ich werde auch aufpassen.
Wir haben uns bloß darauf geeinigt, erst mal zu sehen, wie ich meine BZ-Werte durch zielgerichteteres Essen beeinflussen kann. Ich habe ja vor einiger Zeit schon mal auf eigene Faust damit rumexperimentiert und konnte damit den Nüchternwert auch unter 100 drücken. Auf Dauer und ohne Arzt habe ich mich bloß nicht daran gehalten. Ich hoffe aber, dass das wieder klappt. Sollte das nicht der Fall sein, muss man weitersehen. Ziel sind für mich schon die Werte einer intakten BZ-Regelung.
Kannst du mir evtl. erklären, wie der Nüchternwert mit geschwollenen Füßen und Neuropathie zusammenhängt, bzw. inwiefern diese Symptome v.a. an den Nüchternwert gekoppelt sind? Oder sind das einfach die meist zuerst auftretenden Folgeschäden?
Der Arzt hat auch gemeint, wenn das mit der Ernährung nicht klappt, würde er an Metformin denken, da man dann damit die Zeitdauer, bis ich in höhere Diabeteswerte rutsche, deutlich verlängern könnte.
Dass Rainer sagt, man könnte mit einem Nüchternwert gut leben, bestätigt mich aber darin, dass ich durchaus ein paar Wochen Zeit habe, zu versuchen, diesen runterzuregeln, ohne Angst haben zu müssen, dass gleich etwas passiert. Ist doch irgendwie beruhigend ... -
Michael74
Rang: Gastam 14.06.2017 11:26:36 | IP (Hash): 1206772085
BW schrieb:
Rainer, ja, ich denke auch, dass der Plan ganz gut ist. Der Arzt hat übrigens gemeint, er hätte auch vorgehabt, mich nochmal anzurufen, weil ihm die Werte so komisch vorkamen .... Trotzdem hat es nicht geschadet, selber mitzudenken, ich habe hier viel Neues und Interessantes erfahren und konnte mir auch eine Meinung bilden, was ich erreichen möchte. Für mich ist so etwas immer wichtig und auch, dass ich die Hintergründe verstehe. Dann stehe ich ganz anders hinter einer Sache. Vielen Dank euch dafür!
Es wäre mir bloß lieber gewesen, wenn wir eine andere mögliche Ursache für die Differenzen gefunden hätten, aber sei 's drum ... :-)
@Adj: In deine Beiträge interpretiere ich rein, dass du es für wichtig hältst frühzeitig zu reagieren und nichts zu verpassen. Damit hast du bestimmt Recht und ich werde auch aufpassen.
Wir haben uns bloß darauf geeinigt, erst mal zu sehen, wie ich meine BZ-Werte durch zielgerichteteres Essen beeinflussen kann. Ich habe ja vor einiger Zeit schon mal auf eigene Faust damit rumexperimentiert und konnte damit den Nüchternwert auch unter 100 drücken. Auf Dauer und ohne Arzt habe ich mich bloß nicht daran gehalten. Ich hoffe aber, dass das wieder klappt. Sollte das nicht der Fall sein, muss man weitersehen. Ziel sind für mich schon die Werte einer intakten BZ-Regelung.
Kannst du mir evtl. erklären, wie der Nüchternwert mit geschwollenen Füßen und Neuropathie zusammenhängt, bzw. inwiefern diese Symptome v.a. an den Nüchternwert gekoppelt sind? Oder sind das einfach die meist zuerst auftretenden Folgeschäden?
Der Arzt hat auch gemeint, wenn das mit der Ernährung nicht klappt, würde er an Metformin denken, da man dann damit die Zeitdauer, bis ich in höhere Diabeteswerte rutsche, deutlich verlängern könnte.
Dass Rainer sagt, man könnte mit einem Nüchternwert gut leben, bestätigt mich aber darin, dass ich durchaus ein paar Wochen Zeit habe, zu versuchen, diesen runterzuregeln, ohne Angst haben zu müssen, dass gleich etwas passiert. Ist doch irgendwie beruhigend ...
wenn du meinst :(