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Diabetologen davon überzeugen, Insulin zu verschreiben

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 8
    Mitglied seit: 01.05.2017
    am 13.06.2017 20:12:16 | IP (Hash): 1183080390
    Hallo zusammen,

    ich möchte meinen Diabetologen gerne darum bitten, mir Insulin zu verschreiben, da ich denke, dass das nötig ist. Mein Körper scheint Glucose so gut wie gar nicht aufzunehmen, da ich trotz ausreichend essen am verhungern bin (da ich eine langjährige Essstörung hatte, weiß ich, wie sich das anfühlt und es ist absolut nicht lustig. Fühle mich schon gar nicht mehr wie ein Mensch, weil das Gehirn einfach nicht richtig funktioniert durch den Hunger und KH-Mangel).
    Bisher nehme ich nur Metformin 1000mg, was leider gar keinen spürbaren Effekt hat. Mein HbA1c ist mit 6,7 gar nicht soo schlecht (hat sich allerdings schnell erhöht), aber wie gesagt spüre ich das Ungleichgewicht extrem.
    Deshalb würde ich es gerne mit Insulin versuchen, habe aber Angst, dass mein Diabetologe das nicht macht, weil mein HbA1c nicht so schlimm ist, wie bei manch anderem. Wie kann ich ihn überzeugen, es dennoch zu versuchen? Oder gibt es irgendwelche anderen Wege, dem Körper dabei zu helfen, die Glucoseaufnahme in die Zellen wieder zu regeln?

    Vielen Dank und liebe Grüße,
    Marienkäfer
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 13.06.2017 20:48:50 | IP (Hash): 248847508
    Hallo Marienkäfer,

    das Gehirn nimmt Glukose ohne Insulin auf. Bai hohem BZ hat es eher zu viel als zu wenig Glukose. Die anderen Körperzellen holen sich die Energie aus allem was da ist, egal ob Glukose, Fett oder Eiweiß. Die Erklärung für dein schlechtes Gefühl kann so nicht stimmen.

    Ansonsten kannst du es bei deinem Diabetologen nur versuchen. Es kommt ganz darauf an, wie er so denkt und ob er einen guten oder schlechten Tag hat. Diabetologen sind aber oft auch sehr aufgeschlossen gegenüber Patienten, die sich Insulin wünschen. Sie haben schließlich genug mit solchen Leuten zu tun, die auf keinen Fall Insulin spritzen wollen. Ich drück dir die Daumen, dass du Erfolg bei ihm hast.

    Beste Grüße, Rainer
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    Mitglied seit: 12.06.2017
    am 14.06.2017 01:38:19 | IP (Hash): 1924133644
    Der ist auch gut, das Gehirn bräuchte kein Insulin um Glukose auf
    zu nehmen und da kann man sich fragen warum dann das Gehirn
    auch Insulin produziert ?
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 14.06.2017 08:56:59 | IP (Hash): 1897583371
    Gute Frage, fragt sich die Wissenschaft auch. Vor allem, weil da nur vergleichsweise Spuren produziert zu werden scheinen im Vergleich zu der Menge, die das Hirn bräuchte, wenn es für die Aufnahme der Glukose, die es bei glukogener Ernährung beständig braucht, Insulin nötig hätte.

    Übrigens, rote Blutkörperchen brauchen auch kein Insulin für ihre Glukose-Aufnahme. Auf die Weise können sie einen Diabetiker im Labor gesund fressen, wenn das Teströhrchen mit dem Blut lange genug rum steht ;)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 14.06.2017 12:13:22 | IP (Hash): 975592159
    Man kennt nicht alles ganz genau
    Aber, die Medizin meint beobachtet zu haben dass, Schädigungen an den Zentralen Nervensystem dann entstehen, wenn eine lange Diabetesdauer vorliegt und der Blutzucker zu lange schlecht eingestellt ist. Häufige hoche Werte abwechselnd mit häufigen leichten bis mittel-schwerer Hypoglykemie schädigt das ZNS.
    Für das ZNS schädlich sind auch Hirninfarkte, für die, Diabetiker empfänglicher sind als Stoffwechsel-Gesunde.

    Die Wissenschaft meint -auch- Beobachtet zu haben, dass die Denkleistung bei Diabetikern -durch den Diabetes- reduziert wird. Bei Typ 2 Diabetes muss dafür keine lange Diabetesdauer vorliegen.

    Weitere Situationen können verminderte Denkleistung -kurzzeitig- verursachen:
    -Unterzucker,
    -Ketosen,
    -Hyponatriämie

    Eventuell ist es gar nicht so schlecht, wenn sich dieses Gefühl einschleicht, mit behandelnden Ärzten darüber zu reden.

    ----'--'-----''-
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    am 14.06.2017 12:42:50 | IP (Hash): 975638313
    Cracktros schrieb:
    ... Die Wissenschaft meint -auch- Beobachtet zu haben, dass die Denkleistung bei Diabetikern -durch den Diabetes- reduziert wird. Bei Typ 2 Diabetes muss dafür keine lange Diabetesdauer vorliegen...


    Das könnte ein mögliche Erklärung für einige hier zu beobachtende Vorgänge darstellen.
     5 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Mitglied seit: 02.06.2017
    am 14.06.2017 13:03:10 | IP (Hash): 1601004385
    Hallo
    Ich glaube es wäre ratsam dem Arzt zunächst alle Symptome/Gefühle/Probleme möglichst genau zu beschreiben.
    Es liest sich etwas als ob du dich schon auf eine Lösung eingeschossen hast ohne das überhaupt die Ursache feststeht.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 14.06.2017 13:46:47 | IP (Hash): 412999261
    Es ist müssig über etwas zu diskutieren, wenn Fragesteller nicht antworten.
    Was versteht man unter dem Gefühl "verhungern" im Zusammenhang mit der Denkleistung? Werden hier etwa Fressatecken beschrieben? Oder macht die Verschlechterung der Werte so viel Angs, dass das Denken gehemmt ist, dass Gehirn aber eine Assoziation zum Verhungern bildet? Oder, liegt doch eine physiologische Störung vor?
    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 14.06.2017 13:47:52. Grund: -
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    Mitglied seit: 01.05.2017
    am 14.06.2017 20:01:56 | IP (Hash): 1183080390
    Vielen Dank an alle!

    Ich habe meinem Arzt schon beschrieben, wie ich mich fühle, darauf kam nur die Antwort, dass mir da nicht geholfen werden könne und meine Ernährungsberaterin hatte mir geraten, nochmals mit dem Diabetologen über eine andere Medikation zu sprechen, da mein HbA1c in kurzer Zeit angestiegen ist und die Ursache von dem Ganzen wahrscheinlich in einer Entgleisung des Stoffwechsels liege (auch Aussage des Arztes).

    @Cracktros, verhungern im Zusammenhang mit der Denkleistung bei mir persönlich fühlt sich so an: kann kaum lesen, kann keine normalen Unterhaltungen führen (max 5 Minuten, danach nehme ich nichts mehr auf), kann nicht rechnen oä, komplexe Gedankengänge unmöglich, Konzentration so gut wie nicht vorhanden. In den letzten Wochen beobachtete ich eine Verschlechterung der Symptomatik.
    Das Ganze wurde mit steigendem BZ schlimmer.
    Essattacken sind keine vorhanden, habe einen starken Würgereflex und kann nur sehr langsam essen.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 14.06.2017 21:28:14 | IP (Hash): 412999261
    Nun bin ich verwirrt. Dein Arzt diagnostiziert einen entgleisten Diabetes, bei einen HbA1c von 6,5?
    Und warum kann er dir nicht helfen oder dorthin Überweisen wo geholfen werden kann?
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