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Nüchter-BZ Wert am Vormittag hoch (nicht morgens)

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    am 15.06.2017 23:33:37 | IP (Hash): 187676168
    Recht einfach: seine BZ-Automatik ist hin, und damit gibt seine Leber morgens vor dem Frühstück mehr Glukose aus als gesund normal und nötig. Und dafür braucht's halt unabhängig vom Essen erst mal ein paar Einheiten Insulin :)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

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    am 16.06.2017 00:04:52 | IP (Hash): 1184936250
    Aha. ..bin begestert
    Und warum hate das Kind das mit 9 nicht? Und warum muss es am Wochenende, wenn es länger schläft nicht spritzen. Ist die Automatik repatiert worden, aber nur für das Wochenende und in der Schulwoche ist es wieder Kaput. Warum?

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    Bearbeitet von User am 16.06.2017 00:25:40. Grund: -
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    am 16.06.2017 10:37:07 | IP (Hash): 1058903358
    Wie ich's bisher verstanden hab, kommt der BZ-Anstieg, den Du hier diskutierst, bei Menschen mit Diabetes nicht zu einer festen Zeit, sondern mit dem Aufstehen. Also nicht Dawn-, sondern Aufsteh-Phänomen. Was ist da so abwegig an der Erklärung, dass die defekte Automatik da die Unterstützung braucht?

    Hier geht’s um den Anstieg von 80 auf 120, also um plus 40mg/dl=0,4g/l. Wenn wir den nur für ne halbe Stunde annehmen und dabei nur den Ruhepuls mit 5 Litern Blut pro Minute, werden in dieser Zeit 150 Liter Blut umgesetzt, dabei mit jedem Liter zusätzliche 0,4g Glukose.
    Das wären in der halben Stunde 60g Glukose. Und wo die Pumpmenge pro Pulsschlag und der Puls mit dem Aufstehen zunehmen, locker auch das Doppelte.

    Sorry, aber sone Menge kann ich mir beim besten Willen nicht als normalen Aufstehbedarf erklären, der beim Gesunden halt vollautomatisch abgearbeitet wird.

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 16.06.2017 13:56:03 | IP (Hash): 132969536
    Weil das Kind neugierig genug sein könnte um erfahren zu wollen was wirklich dahintersteckt?

    Und weil es verschieden physiologische Ursachen geben könnte, die Unterschiedliche Lösungen hervorbringen?

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    am 16.06.2017 15:23:09 | IP (Hash): 1058903358
    Von ner Erklärung erwarte ich, dass sie mit zunehmenden Einsichten in die Sache kompatibel ist. Die Erklärung muss also auch dann noch plausibel zur Beobachtung passen, wenn ich wie beim Beispiel-BZ-Anstieg sehen kann, welche Menge da bewegt werden muss, wenn sie denn passen soll.

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    am 16.06.2017 16:09:51 | IP (Hash): 997619487
    Ich danke euch für die vielen Antworten!! Auch wenn ich zum Schluss nicht mehr durchblicke :-)
    Ich habe verstanden, dass meine Leber zu viel Glucose nach dem Aufstehen produziert weil der Körper in Schwung kommt, ich aber nichts esse.
    Also wäre eine Möglichkeit nicht so lange mit dem Essen zu warten und zu sehen was dann passiert. Wenn sich der Zucker bei mir nach dem Essen wieder abbaut dann ist der Wert gut (meist nach 3-4 Stunden unter 100).
    Das mit dem Kind habe ich nicht verstanden...
    Aber ich lese heraus, dass es ein extremer Anstieg zu sein scheint, mehr als "gesund" ist. Könnte es auch sein, dass ich abends zu wenig KH esse und der Körper morgens nach dem Aufstehen in eine Art Fastenzustand geht?
    Sorry, das ist alles noch so neu für mich und ich bin erst dabei zu beobachten was mein Körper wann und wie verträgt.

    Viele Grüße
    Brisi

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    am 16.06.2017 16:39:09 | IP (Hash): 975638313
    Brisi schrieb:
    Ich danke euch für die vielen Antworten!! Auch wenn ich zum Schluss nicht mehr durchblicke :-) ...
    ... Das mit dem Kind habe ich nicht verstanden...


    Wen wundert's ???
    Ging es doch bei vielen Antworten nur darum, Recht zu haben und sich mit dem Wikipedia-Wissen zu profilieren.
    Der Fragestellerin empfehle ich, ihre Frage in einem seriös moderierten Forum, in welchem Profilierungsbedürfnissen weniger Raum gelassen wird, zu stellen. Entsprechende Foren sind mit Hilfe von Google zu finden.
     4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 16.06.2017 16:40:35 | IP (Hash): 815872242
    Brisi schrieb:
    Könnte es auch sein, dass ich abends zu wenig KH esse und der Körper morgens nach dem Aufstehen in eine Art Fastenzustand geht?

    Das ist unwahrscheinlich. Aber wer hindert dich daran, das einfach auszuprobieren? Beobachte den morgendlichen BZ ein paar Mal mit vielen und dann wieder mit wenigen KH. Vielleicht kannst du einen Unteschied feststellen.
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    am 16.06.2017 16:43:47 | IP (Hash): 1058903358
    Wenn Dein BZ so ohne Essen ansteigt, ist das ne Fehlsteuerung. Den Kindern und gutgläubigen Erwachsenen wird erklärt, dass der Anstieg davon komme, dass die Leber die Glukose für’s Aufstehen ausgebe. Ich hab mal kurz vorgerechnet, wie viel Glukose dafür mit Deinem Anstieg bewegt werden müsste/könnte, wenn die Begründung tatsächlich zuträfe. Kann bei der Menge eigentlich nicht zutreffen, aber wir sehen ja auch nicht, ob da überhaupt was von den 40mg/dl verbraucht wird, um die Dein BZ da morgens vor dem Essen ansteigt. Kann also ebenso gut sein, dass die in Deinem Kreislauf einfach ungebraucht Karussell fahren. Eben erklärungs- und sinnfreie Fehlsteuerung.

    Einigen in Deiner Situation gelingt, diese Fehlsteuerung mit nem Happen direkt mit/nach dem Aufstehen zu stoppen. Da kann die Größenordnung von ner viertel Scheibe Brot reichen. Einfach wie auch Reiners Vorschlag mal ein bisschen systematisch ausprobieren :)

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  • Cracktros

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    am 16.06.2017 19:09:54 | IP (Hash): 132969536
    Mir leuchtet die Logik hinter der Lösung, mit dem Frühstück, nicht ein.
    Die Blutzuckerwerte sind bis zum Aufstehen in Ordnung. Dann kommt das Aufstehen und irgend etwas, nennen wir das mal Blackbox, sorgt für erhöhte Werte, die nach einigen Stunden abfallen.
    Um das zu Verhindern soll gefrühstückt werden. Aber ein Frühstück erhöht doch die Werte um einige Stunden, oder? Wo ist der Vorteil dieser Lösung?



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