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Nüchter-BZ Wert am Vormittag hoch (nicht morgens)
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Dibein
Rang: Gastam 16.06.2017 19:40:33 | IP (Hash): 1863239924
Cracktros schrieb:
Mir leuchtet die Logik hinter der Lösung, mit dem Frühstück, nicht ein.
Die Blutzuckerwerte sind bis zum Aufstehen in Ordnung. Dann kommt das Aufstehen und irgend etwas, nennen wir das mal Blackbox, sorgt für erhöhte Werte, die nach einigen Stunden abfallen.
Um das zu Verhindern soll gefrühstückt werden. Aber ein Frühstück erhöht doch die Werte um einige Stunden, oder? Wo ist der Vorteil dieser Lösung?
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Genau dieses - ich verstehe das auch nicht. Ich spritze um 21:00 34IE Basal. Ich komme damit solide mit einem BZ nicht unter 80 bis zum Morgen. Im Bett liegend messe ich gegen 08:00 max. 80-90mg/dl. Dann stehe ich gegen 08:00 auf mache nichts anstrengendes oder sonst etwas. Ich esse nichts nehme noch keine Medikamente und nach wenigen Minuten bin ich bei mindestens 130mg/dl. Diese 130 fallen auch in der nächsten halben Stunde und länger nicht ab. Nach dem Frühstück mit 2-2,5 BE lande ich dann bei 220mg/dl und mehr. Ich habe zum Frühstück 1000mg Metformin genommen.
Daher habe ich für mich den Eindruck als wenn der BZ aus den 2,5BE auf die 130 aufaddiert werden. Ich werde am Montag mal den neuen Diabetologen dazu befragen.
Viele Grüße
Dirk
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Bearbeitet von User am 16.06.2017 20:06:17. Grund: Änderung -
am 16.06.2017 20:18:39 | IP (Hash): 815872242
Cracktros schrieb:
Mir leuchtet die Logik hinter der Lösung, mit dem Frühstück, nicht ein.
Die Blutzuckerwerte sind bis zum Aufstehen in Ordnung. Dann kommt das Aufstehen und irgend etwas, nennen wir das mal Blackbox, sorgt für erhöhte Werte, die nach einigen Stunden abfallen.
Um das zu Verhindern soll gefrühstückt werden. Aber ein Frühstück erhöht doch die Werte um einige Stunden, oder? Wo ist der Vorteil dieser Lösung?
Hallo Cracktros,
du gehst die Sache eindeutig falsch an. Zunächst mal musst du akzeptieren, dass das bei einigen Typ 2ern so ist, (es sei denn, die bezeichnest alle, die das berichten als schlechte Beobachter oder als Lügner.) Dann im zweiten Schritt kannst du Erklärungen und Sinn hinter den Tatsachen suchen. Du stellst dich hin und sagst einfach nur, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.
Brisi braucht nur auszuprobieren, ob es bei ihr auch so ist oder nicht. So ein Test ist ganz einfach und bringt die Erkenntnis, ob ja oder nein. Natürlich funktioniert das nicht bei jedem - siehe Dirk. Das ist aber kein Grund für Brisi, es nicht auszuprobieren.
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Cracktros
Rang: Gastam 16.06.2017 20:28:07 | IP (Hash): 132969536
Hallo Reiner,
es geht nicht um die Akzeptanz eines bekannten, sogar aus eigener Erfahrung, Phänomens. Auch geht es nicht um den Hintergrund des Phänomens. Auch wenn ich andere Theorie präferiere. Meiner Meinung nach geht es um Hormone, die die Resistenz erhöhen.
Es geht um den Lösungsansatz. Warum soll jemand Essen, wodurch eine Erhöhung des BZ folgt, um eine Erhöhung zu verhindern? Welche Beobachtungen stützen diese Lösung? Fällt die Erhöhung geringer aus oder, hält sie kürzer an?
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Bearbeitet von User am 16.06.2017 20:40:55. Grund: - -
Cracktros
Rang: Gastam 16.06.2017 23:49:57 | IP (Hash): 132969536
.., und wo ist der Unterschied zwischen 40 mg/dl Kohlehydrate die, die Leber freisetzen könnte und 40 mg/dl Kohlehydrate die durch das Frühstück kommen?
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Bearbeitet von User am 16.06.2017 23:54:31. Grund: - -
Elfe
Rang: Gastam 17.06.2017 01:39:36 | IP (Hash): 821348106
hjt_Jürgen schrieb:
Elfe schrieb:
... und der Organismus gibt 'vorausschauend' Glukose ab, ist bereit für die Herausforderungen/Tätigkeiten des Alltags, die auf Blutzucker angewiesen sind und verbrauchen.
Wenn dem so wäre, müsste der deutlich erhöhte Morgenzucker auch bei stoffwechselmäßig völlig gesunden Menschen völlig normal sein. Hast Du mal nen Beleg dafür?
Hallo Jürgen,
was soll ich denn da bitte belegen, ist doch alt bekanntes biologisches Wissen.
Brisis Nüchternwerte sind vollkommen o.k.
Der Anstieg ist erst nach dem Aufstehen nach Duschen etc. und vor der Arbeit !
Zwar müssen wir keinen Säbelzahntiger mehr hinterher jagen, aber dennoch ist die Vorbereitung für die Arbeit Stress, also Ausschüttung von Glukose und Gegenhormone zum Insulin.
Neben der Routine der morgendlichen Tätigkeiten drehen sich die Rädchen im Gehirn fleißig mit z.B. Fragen wie: Schaffe ich es pünktlich zur Arbeit zu kommen, trotz Stau? Was habe ich an Aufgaben und Terminen zu schaffen? u.a.m.
Die GesaMTSicht der angegebenen Werte von Brisi sind o.k..
Drei sehr gute Parameter: Wirklicher Nüchternwert, Abendwert ohne Medikamente, guter HbA1c-Wert.
Die Empfehlungen ihres Arztes hat Brisi befolgt: Wirklichen Zucker vermeiden und sie hat schon an Gewicht abgenommen und sehr guten Erfolg damit. Der einzelne erhöhte, sie verunsichernde Wert lässt sich erklären.
Vielleicht könntest du dich mal umfangreicher informieren, wie die Blutzuckerregulation im Organismus funktioniert:
http://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/blutzuckerregulation/1213
Dein Studien-Gegoogle ist sowieso zum Scheitern verurteilt.
Gesunde Menschen messen ihren Blutzucker normalerweise nicht.
Woher soll also die Datenlage herkommen ? Von Unis, Grundlagenforschung, Finanzierung, Studienbedingungen - Personenanzahl ... ?
Auch sonst sind im Netz veröffentlichte Studien nur als Zusammenfassung und schon irgendwie ausgewertet/'gefärbt' von 'wem auch immer' zugänglich.
Ist dir das noch nicht aufgefallen ???
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 17.06.2017 01:44:38. Grund: _ -
am 17.06.2017 09:37:52 | IP (Hash): 1951013331
Die Jahre des Prädiabetes und die ersten Jahre des Typ2 ist ein zunehmend größer als notwendiger Glukose-Umsatz zu beobachten, dem ein beständig zunehmender aber immer ein Stückchen zu kleiner Insulinumsatz hinterher hinkt.
Dieses Missverhältnis wird uns seit der Mitte der 80ger Jahre als Insulinresistenz der peripheren Zellen erklärt: Die sträuben sich direkt gegen die Insulinaufnahme, weswegen immer mehr Insulin im Blut sein muss. Nach Elfe altbekannt biologisches Wissen. Und mit dem Aussperren vom Insulin wird selbstverständlich auch die Glukose ausgesperrt, die ja ohne Insulineinlass nicht in die peripheren Zellen gelangen kann.
Diese Erklärung ist eine Interpretation=Deutung des oben skizzierten Phänomens. Begründet wird das Hinterherhinken vom Insulin mit der Überforderung der Betas, die dem tatsächlichen Bedarf angeblich nicht nachkommen könnten.
Aber für den prädiabetischen Nüchtern-BZ viele Stunden am Tag z.B. zwischen 100 und 120 wird 7/24 ein erhebliches Vielfaches von dem Insulin umgesetzt, dass für nüchtern 70-90 gebraucht würde. Müsste eigentlich die völlige Sinnfreiheit von der Überforderungs-Deutung ausreichend belegen.
Und jede Tablette zur Insulinausgabe-Verstärkung, mit der der BZ sinkt, was bis viele Jahre nach der Typ2-Diagnosereife funktioniert, beweist noch zweifelsfreier, dass die Betas selbst dann noch lange nicht wirklich überfordert sind. Die Tablette zaubert da nix, sondern unterbricht schlicht die krankhaft behinderte Regelung.
Und manchmal reicht am Anfang der krankhaft behinderten Regelung, wo der BZ mit dem Aufstehen auffällig ansteigt, das Frühstück oder auch erst nur ein kleiner Happen - hab vor Jahren auch mal was vom Erfolg von ner kleinen Versuchsgruppe mit ner kleinen Portion Eiweiß-Shake gelesen - zur gesunden Unterbrechung. Keine Ahnung, warum’s manchmal funktioniert und manchmal nicht, aber ausprobieren kostet ja nix extra :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 17.06.2017 10:06:08 | IP (Hash): 1275533714
Cracktros schrieb:
Warum soll jemand Essen, wodurch eine Erhöhung des BZ folgt, um eine Erhöhung zu verhindern? Welche Beobachtungen stützen diese Lösung? Fällt die Erhöhung geringer aus oder, hält sie kürzer an?
Hallo Cracktros,
du bist Typ 1er und denkst natürlich auch wie einer. Bei einem Typ 2er mit Eigenproduktion an Insulin bedeutet eine geringere Erhöhung automatisch auch, dass sie kürzer anhält. Den Rest erledigt das eigene Insilun in dem Maß, in dem es noch vorhanden ist. Bei vielen Typ 2ern ist das noch ganz schön viel. Außerdem geht es hier in der Hauptsache um ein Problem, dass bei Typ 1 gar nicht besteht, die überschießende Glukoseausgabe aus der Leber. Insofern kannst du bei dir gar nicht beobachten, ob diese durch einen kleine Snack gestoppt wird oder nicht. Bei Typ 2ern ist das nun mal manchmal der Fall, auch wenn dass nicht zu deinen Diabtes-Theorien und -Erfahrungen (Typ 1) passt.
Die Möglichkeit, eine kleine Dosis Insulin zu spritzen, hat Brisi nicht und wird sie wahrscheinlich in absehbarer Zukunft auch nicht bekommen. Warum sollte man diesen Weg dann hier diskutieren - nur um sie weiter zu verunsichern? -
am 17.06.2017 10:47:47 | IP (Hash): 1697711770
... Und die Profilierungsbemühungen werden fortgesetzt ...
Eindrücklich, wie sich selbsternannte Forengelehrte mit fachlich eher fragwürdigen Argumenten bemühen, Recht zu haben, andere zu belehren und sich als allwissend darzustellen.
Bearbeitet von User am 17.06.2017 12:43:11. Grund: ..5 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 19.06.2017 01:19:05 | IP (Hash): 821348106
hjt_Jürgen schrieb:
Die Jahre des Prädiabetes und die ersten Jahre des Typ2 ist ein zunehmend größer als notwendiger Glukose-Umsatz zu beobachten, dem ein beständig zunehmender aber immer ein Stückchen zu kleiner Insulinumsatz hinterher hinkt.
Dieses Missverhältnis wird uns seit der Mitte der 80ger Jahre als Insulinresistenz der peripheren Zellen erklärt: Die sträuben sich direkt gegen die Insulinaufnahme, weswegen immer mehr Insulin im Blut sein muss. Nach Elfe altbekannt biologisches Wissen. Und mit dem Aussperren vom Insulin wird selbstverständlich auch die Glukose ausgesperrt, die ja ohne Insulineinlass nicht in die peripheren Zellen gelangen kann..
Hallo Jürgen,
echt schade, daß du meinen Link nicht gefolgt bist oder nicht verstanden hast.
Du reagierst wie üblich.
Du bildest dir ein, mit Ernährungsaskese und größtmöglicher Messdichte den Diabetes kontrollieren zu können. Du hast dich zu sehr auf Blutzuckerkontrolle fixiert.
Daß die von dir üblich zitierten peripheren Zellen auf Versorgung durch Zucker angewiesen sind, vernachlässigst du.
Gehirn und Skelettmuskulatur sind doch besonders auf Glukose-Zufuhr angewiesen.
Ja. gehen fällt dir schwer.
Aber, umso wichtiger ist dabei die Armmuskulatur, um sich aus dem Sitzen nach oben stemmen zu können.
Ist mir ein wirkliches Anliegen, dich vielleicht zu einer neuen Recherchemöglichkeit zu bewegen.
Du selber hast ja erst seit kurzer Zeit ausprobiert und erfahren, daß mehr Kohlenhydrate in deiner Ernährung gar nicht so 'schlimm' sind, wie du es selbst geglaubt hast.
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 19.06.2017 01:32:10. Grund: . -
am 19.06.2017 11:30:21 | IP (Hash): 765096779
Elfe schrieb:
Gehirn und Skelettmuskulatur sind doch besonders auf Glukose-Zufuhr angewiesen.
Ja. gehen fällt dir schwer.
Aber, umso wichtiger ist dabei die Armmuskulatur, um sich aus dem Sitzen nach oben stemmen zu können.
Ist mir ein wirkliches Anliegen, dich vielleicht zu einer neuen Recherchemöglichkeit zu bewegen.
Du selber hast ja erst seit kurzer Zeit ausprobiert und erfahren, daß mehr Kohlenhydrate in deiner Ernährung gar nicht so 'schlimm' sind, wie du es selbst geglaubt hast.
Du hast Recht: Mit den zum Glück noch funktionierenden Armen mache ich mir jeden Tag einen guten Teil der Mobilität, die mein Fahrgestell infolge Polio nicht mehr bringen kann. Und damit die Arme weiterhin so gut funktionieren, mache ich jeden Tag so 600-1000mal was Du skizzierst: Ich drücke mich im Sessel in den Stand hoch und lass mich wieder auf den Sitz runter. In der Familie sind das Opas Stehaufmännchen, und draußen im Rolli geht es mit Hebeln weiter wie hier und meistens ohne Zusatzantrieb Enkel http://www.rehatalk.de/phpBB2/album_page.php?pic_id=895
In diesem Rahmen hatte ich bei gleichbleibendem alltäglichem BZ vor fast genau 4 Jahren zuerst mit sehr wenig Essen=VLCD meinen Insulin-Bedarf, vor allem den basalen(!), um weit über 2 Drittel verringert, und in der Folge mein Gewicht um über 20kg auf BMI 24 und dann mit den dafür normalen Futtermengen LCHF angefangen und für gut 3 Jahre mit sehr guten Erfahrungen und ohne jeden Mangel durchgehalten.
Mit dem Austausch von Fett als Hauptenergiequelle gegen KHs aus vorrangig Obst und Hülsenfrüchten (die auch für Eiweiß) und Haferflocken wollte ich ausprobieren, ob diese Art LFHC tatsächlich vergleichbar gut funzen kann, wie Purea hier manchmal vorträgt. Mein Fazit nach nem halben Jahr: Sie kann, und damit stellt sich das Spektrum der Futtermöglichkeiten mit geringem Insulinbedarf wirklich ein Stück breiter dar.
Allerdings neige ich mit LFHC eher zum Zuvielessen=Mehrgewicht, als mit LCHF und werde deswegen nach dem nächsten Bluttest zum Abschluss dieser Episode wohl wieder zu LCHF zurückkehren.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.